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Seit 2008 liefen sieben Medien-Kampagnen gegen den Limburger Bischof

31. Oktober 2013 in Kommentar, 37 Lesermeinungen
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Die Presse arbeitete von Bischof Tebartz-van Elsts erstem Amtsjahr an mit Verzerrungen und Verdrehungen, Halbwahrheiten und Lügen. Ein Gastkommentar über die mediale Skandalisierungsspirale von Werner Rothenberger


Limburg (kath.net) Als Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Foto) am 20. Januar 2008 im Limburger Dom feierlich eingeführt wurde, war er zunächst allseits willkommen – aber nur unter der Erwartung und Bedingung, dass er den liberalen Kurs seines Vorgängers Franz Kamphaus fortführen würde.

Die erste Medien-Attacke nach sechs Monaten Amtszeit

1. Gut ein halbes Jahr später hatte sich schon eine Fundamentalopposition gegen den neuen Bischof formiert. Die Limburger Regionalzeitung ‚Nassauische Neue Presse’ publizierte am 6. 9. 2008 unter der Schlagzeile „Der Statthalter Roms“ eine ganzseitige Fundamentalkritik am Oberhirten: Der neue Bischof sei ein Höriger der „Zentrale im Vatikan“. „Kamphaus war Bischof von Limburg, Tebartz-van Elst ist ein Beamter Roms“ - so übernahm die Zeitung die Kampfparole eines ungenannten Klerikers. Diese Gegensatzformel verschärften die Medien in den nächsten Jahren noch weiter: Altbischof Kamphaus wurde zu einer charismatischen Lichtgestalt verklärt, während man am neuen Bischof nur einen bürokratischen Erfüllungsgehilfen von Papst Benedikt sehen wollte. Oder wie es Daniel Deckers (FAZ) noch kürzlich formulierte: Der Limburger Oberhirte als „reaktionäre Kreatur“ würde sich an ‚Rom-Unterwürfigkeit von niemanden übertreffen lassen’.

In Wirklichkeit hatte Bischof Tebartz-van Elst kurz vor der Zeitungspublikation völlig souverän eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Er enthob den Dekan von Wetzlar wegen einer unerlaubten Segnung eines Homosexuellen-Paares seines Amtes. Als Begründung führte der Bischof die biblisch-theologische Lehre der Kirche an, wonach es „keinerlei Fundament dafür gibt, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinn.“ Damit hatte der Bischof allen Plänen zur Aufweichung und Ausweitung der Ehe auf Homo-Partnerschaften eine Absage erteilt. Zugleich betonte der Limburger Oberhirte die Bedeutung von Treue und Unauflöslichkeit bei der sakramentalen Ehe. In der Deutschen Bischofskonferenz wurde Tebartz-van Elst daher zum Leiter der Kommission für Ehe und Familie ernannt.

Ein weiteres Lehrstück eines auf Gerüchten fußenden Journalismus

2. Die zweite Medienkampagne mit Artikeln, Kommentaren und Leserbriefen gegen den Bischof lief im Sommer 2009 an. Wiederum heizte die NNP mit einer Falsch-Schlagzeile die anti-bischöfliche Stimmung an: „Nur Geweihte in der Seelsorge“ (30. 6. 2009). In Wirklichkeit ging es darum, dass der Bischof eine Ausnahmeregelung nicht verlängert hatte, nach der Laien mit der Leitung einer Pfarrei beauftragt worden waren. Dieses „Statut für Pfarrbeauftragte“ war durch die damaligen Planungen für größere Pfarrei-Räume obsolet geworden. Die sinnvolle und notwendige Entscheidung des Bischofs wurde von der synodalen Diözesan-Versammlung mitgetragen.

Die Unterstellung, dass der Bischof sich „als Seelsorger nur die Geweihten vorstellen“ könne, hatten offensichtlich Pastoral-Assistenten an die Presse lanciert. Der neue Weihbischof Dr. Thomas Löhr wies die Falsch-Behauptung umgehend zurück: „Für die Seelsorge vor Ort brauchen wir alle – Diakone sowie die Pastoral- und Gemeindereferenten.“

Des Weiteren nahmen einige Laien-Mitarbeiter daran Anstoß, dass Bischof Tebartz-van Elst deutlich die geweihten Priester und ihren sakramentalen Dienst unterstützte. Die NNP jammerte: „Beim Thema Zölibat blockt der Bischof komplett ab.“ Und: „Zu hundert Prozent gegen Frauenpriestertum.“ Man sieht an dieser Themen-Formulierung, dass die Journalisten selbst aktiv Kirchenpolitik betreiben wollten - für eine ‚andere Kirche’


Die Zeitungskommentare und damit evozierten Leserbriefe waren inzwischen schon so giftig, dass der Leiter vom diözesanen Bildungszentrum, dem ‚Haus am Dom’ in Frankfurt, in einem Leserbrief an die Kirchenzeitung von „sensationslüsterner Berichterstattung“ und einem „Lehrstück eines auf böswilligen Gerüchten fußenden“ Journalismus sprach.

Der SPIEGEL greift an

3. Im Sommer 2010 wurde die dritte Medienkampagne angeleiert. Inzwischen hatten die beiden ‚Wir sind Kirche’-Pfarrer Hubertus Janssen und Albert Dexelmann Kontakt mit dem SPIEGEL aufgenommen. Deren bissige Polemik gegen Bischof und Kirche wurde im Artikel „Limburger Leidkultur“ vom 15. 11. 2010 bundesweit verbreitet. Zusätzlich verschärfte der SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski seine Attacke gegen den Limburger Bischof mit vier Lügen:

Erstens: Der schon unter Kamphaus geleaste Dienstwagen-BMW sei erst vom Nachfolger angeschafft worden.

Ein internes Diskussionspapier von Pfr. Dexelmann – zweitens – verdrehte der SPIEGEL-Mann zu einem Protestbrief an den Bischof.

Drittens: Aus dem schon eineinhalb Jahre archivierten Papier machte Wensierski einen aktuellen „Brandbrief“.

Und schließlich behauptete das angebliche Nachrichtenmagazin wahrheitswidrig, der damalige Archivtext würde zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unter allen 245 Priestern des Bistums kursieren.

Für die hessischen Regionalzeitungen wäre es ein Leichtes gewesen, vor Ort die Lügengeschichten des SPIEGELS aufzuklären und richtigzustellen. Doch die heimischen Redakteure einschließlich ‚bild’, Hessischem Rundfunk und SWR folgten blind und im Gleichschritt dem kirchenfeindlichen Leitmedium aus Hamburg. Es wurden sogar neue Lügen zugefügt: Die Nassauische Presse erfand weitere 10 Autoren zu dem „Brandbrief“-Text, der als „Gesprächsimpuls“ von einem einzige Pfarrer unterzeichnet war. Hr-online log zu den zehn Phantom-Autoren noch 30 weitere Unterstützer hinzu.

Der Sprecher des Limburger Priesterrats bedauerte und verurteilte diesen Kampagnen-Journalismus. Er versichert dem Bischof ausdrücklich die Loyalität des Priesterrats.

Gezielte Verdächtigung als Rufmordkampagne
4. Am 25. Januar 2012 löste die FAZ-Regionalausgabe eine weitere mediale Verleumdungswelle aus. Der Journalist Stefan Toepfer verdächtigte den Limburger Bischof eines Plagiats, obwohl er zum damaligen Zeitpunkt schon wusste, dass Textähnlichkeiten in dem neuen Bischofsbuch mit Kamphaus-Vorträgen auf den gleichen Redenschreiber zurückgingen. Gleichwohl streute Toepfer gezielt „den Verdacht des Plagiats“ aus und brachte die damals aktuelle „Guttenberg-Affäre“ ins Spiel.

Dieser Skandalisierungsansatz Toepfers wurde zwei Tage später noch von der Nassauischen Neuen Presse übertroffen. In einer Passantenbefragung suggerierten die Boulevard-Reporter das Faktum eines Plagiats. Unter der Überschrift „Ein Limburger Plagiat?“ druckten sie dann die Antworten aus, die sie haben wollten: „Der Bischof sollte – wie von Guttenberg – zurücktreten“

Wochenlange Medienkampagne zu 250 Euro für ein privates Upgrade

5. Mit seinem Artikel „First Class in die Slums“ vom 20. 8. 2012 gab der SPIEGEL den Anstoß für die fünfte Medienkampagne gegen den Limburger Bischof, die in ihrer Wucht und Breite alles Bisherige übertraf. Auch in diesem Beitrag wurde wieder eine Lügengeschichte aufgekocht. Bischof Tebartz-van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar hatten bei einem Langstrecken-Nachtflug nach Indien ihr Flugticket aus eigener Tasche aufgewertet, um im Oberdeck der 1. Klasse ausgeschlafen für das anstrengende Programm am Zielort anzukommen. Der SPIEGEL dagegen unterstellte, dass der Bischof allein aus einem Luxusmotiv in der Oberklasse fliegen „wollte“ und dort mit „Champagner und Kaviar“ auf Kirchensteuerkosten geschwelgt hätte.

Auch nach diesem Verleumdungsartikel schwamm die Masse der Schwarmjournalisten wieder im Mainstream-Schlepptau des SPIEGELS – außer der Chefredakteur der Nassauischen Neuen Presse. Der verweigerte damals dem Medienzirkus gegen Bischof und Kirche die Gefolgschaft mit dem zutreffenden Satz: „Der Bischof kann machen, was er will. Er scheint alles falsch zu machen“ nach Meinung der Medien.

Aus einem Dialog-Papier macht die Presse einen „Priesteraufstand“

6. Die sechste anti-bischöfliche Medienwelle war eine provinzielle Nachahmung der „Brandbrief“-Kampagne des SPIEGELS. 21 Bistumspriester hatten im März 2012 einen „Beitrag zum Dialog und kirchlichen Miteinander im Bistum Limburg“ geschrieben. Der „Hofheimer Kreis“ wollte zur Verbesserung der Kommunikation im Bistum und Motivation der kirchlichen Mitarbeiter mit einigen Vorschlägen beitragen. Nach einem vertrauensvollen Gespräch der Geistlichen mit dem Bischof und der Diskussion des Papiers im Priesterrat meinte einer der Unterzeichner: „Wir sind auf einem guten Weg, dass die Ängste und Verunsicherungen abgebaut werden. Der Bischof steht hinter uns!“ Ein weiterer Unterzeichner, Dr. Werner Otto aus Frankfurt, betonte, dass dieser Text in keiner Weise gegen den Bischof gerichtet sei, sondern den konstruktiven Dialog fördern wolle.

Dieses Papier wurde Mitte September 2012 an die Presse lanciert, als die Medienhatz gegen den „Champagner trinkenden Bischof“ noch im vollen Gange war. In dieser Situation verdrehten die regionalen Presseorgane das etwas larmoyante Dialogpapier ins glatte Gegenteil eines aggressiven Aufstandfanals: „Priesteraufstand gegen den Bischof“, meldete hr-online, „Aufruhr in Limburg“ titelte die Frankfurter Neue Presse. Bis heute wird das interne Diskussions-Papier schamlos verfälscht: Wahrheitswidrig wollte Daniel Deckers im FAZ-Beitrag vom 24. 6. 2013 „Entsetzen über den Lebens- und Leitungsstil des Bischofs“ darin erkennen. Vom Lebensstil des Bischofs wird in dem fünfseitigen Papier in keiner Zeile geredet – auch nicht indirekt; von „Entsetzen“ darüber ist erst recht nichts zu finden.

Gerüchte und üble Nachrede im Stil eines Boulevard-Blattes

7. Mit diesem Artikel löste der bisher angesehene Journalist die siebte Medienkampagne gegen den Limburger Oberhirten aus. Dieser Text wurde vom NNP-Chefredakteur als Total-Verriss des Bischofs charakterisiert. Der Decker-Artikel kommt einer medialen Hinrichtung gleich, durchgehend vom Ressentiment gegen den Limburger Bischof geprägt, gespickt mit Gehässigkeiten, gewürzt mit stichelnden Bemerkungen, Abfälligkeiten, Übertreibungen und unzulässigen Verallgemeinerungen auf der Basis von Gerüchten und übler Nachrede. Deckers beschimpfte den Limburger Bischof zitierend als „irres Bambi“.

Stimmungsmache ad personam

Deckers Kollege Volker Zastrow konnte nach diesem Total-Verriss des Bischofs in seinem Artikel „cave canem“ nichts Substantielles zu der ‚Domberg-Affäre’ mehr nachschieben. Zastrow brachte den entscheidenden Satz, der den gesamten Medienzirkus gegen das Domberg-Bauprojekt entlarvt als Stimmungsmache ad personam: „Was dem Bischof von Limburg nicht verziehen wird, würde dem beliebten Kardinal von Mainz kaum einer krumm nehmen.“

Die Tagesschau mit grotesker Nachrichten-Gewichtung gegen den Bischof

Den bisher schrillsten Paukenschlag gegen den Bischof lieferte die ARD-Tagesschausendung vom 10. Oktober. Hintergrund: Der Limburger Oberhirte hatte nach der Veröffentlichung des SPIEGEL-Artikels zum Indienflug mindestens zwei Mal erklärt, dass er Erster Klasse geflogen sei und warum. Dem SPIEGEL-Journalisten gegenüber aber betonte er die Relevanz der kirchlichen Reise-Regelungen für den Indienflug: Der Bischof war bezüglich der Abrechnung mit der Kirche und entsprechend deren Richtlinien tatsächlich Business Class geflogen ist. In diesem Sinne hatte sich Tebartz-van Elst geäußert. Der SPIEGEL dagegen trennte die Bischofsaussage vom kontextuellen Bezug. Mit dieser unzulässigen Isolierung einer Aussage vom Kontext konstruierte auch die Staatsanwaltschaft eine Lüge. Damit sollte sie bei einem fairen Gericht nicht durchkommen.

Der Bischof am Medien-Pranger

Die der Tagesschau folgende Brennpunktsendung stand unter dem vorverurteilenden Titel: „Die Lügen des Bischofs von Limburg“. Der ARD-Journalist sprach vom Bischof ausdrücklich als „Lügner“. Die gebotene Unschuldsvermutung bei einem laufenden Verfahren, ein Rechtsanspruch jedes Bürgers, wurde dem Bischof von einem öffentlich-rechtlichen Sender verweigert. Der Presse-Codex des Deutschen Presserats warnt ausdrücklich vor einem unzulässigen „Medien-Pranger“. Genau diesen Eindruck bzw. Wirkung machte die Tagesschau-Meldung bei den Zuschauern.

Ein Domkapitular als Informant

Zwischendurch hatte die bis dato laufende Medienkampagne durch das Auftreten des Frankfurter Dechanten Johannes Graf zu Eltz neuen Schub bekommen. Der Prälat benutzte zweimal die ZDF Heute-Sendung, um sich als Gegenspieler des Bischofs aufzubauen. Der verblümte Fernseh-Aufruf des Frankfurter Prälaten an seinen Bischof zum Rücktritt mag Tebartz-van Elst bewogen haben, die Reißleine zu ziehen und Rom um Vermittlung im Bistum zu bitten.

„Andere Gründe“ werden sichtbar: Zölibat und Homo-Partnerschaften

Auch in diesem Fall scheinen hinter der Medienattacke gegen Person und Projekte des Bischofs „andere Gründe“ – so der Regensburger Bischof Vorderholzer - zu stecken als die vorgebrachten Thesen zum Amts- und Lebensstil Tebartz-van Elst’. Der Frankfurter Stadtdekan und Domkapitular zu Eltz hat sich in der FAZ öffentlich dafür eingesetzt, dass man in „Ergänzung“ zum zölibatären Priester auch verheiratete Männer zum Weihe-Priesteramt zulassen sollte. Bei dieser Regelung wäre der verpflichtende Priesterzölibat aufgehoben. Auch im Papier des „Hofheimer Kreises“, das der Stadtekan mitunterzeichnet hat, wird der Zölibat als „strittiges und lösungsbedürftiges Thema“ aufgeführt. Weiter wird in dem Papier eine Änderung beim kirchlichen „Umgang mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“ angemahnt.

Es geht um die Ausrichtung des Bistums an der kirchlichen Glaubens- und Sittenlehre

Hier schließt sich der Kreis: An diesen und weiteren Punkten kirchlicher Lehre und Disziplin standen bestimmte Kirchenleute im Bistum von Anfang an in Opposition zu Bischof und Kirche. Sie versuchten, mit Hilfe der Medien die Amts- und Lehr-Autorität des Oberhirten zu schwächen. Dazu nutzten sie Nebenschauplätze wie Dombergbebauung und Indien-Flug.

Es ist offensichtlich, dass in kirchlicher Lehre und Disziplin einige Kräfte des Bistums eine andere Kirche wollen als der beauftragte Bischof als Wächter für Lehre und Disziplin der Kirche. Der Kern des „Limburger Konflikts“ ist der Kampf um die Ausrichtung des Bistums an der Glaubens- und Sittenlehre der Kirche.



Foto Bischof Tebartz-van Elst (c) Paul Badde


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Lesermeinungen

 Steve Acker 6. November 2013 
 

Konrad Georg

So in der Form muss das mit Mixa damals gelaufen sein. Bei den eidestattl. Versich.der "Prügelopfer" könnte es sein,
dass die SZ nur behauptet hat sie habe sie, oder sie hat die "Prügelopfer" sie unterschreiben lassen, um den Vorwürfen Nachdruck zu verleihen, aber sie hätten gar nicht vor gehabt sie eventuell gerichtlich zu verwerten.

Nachdem Mixa zurückgetreten war, hat sich kein Mensch mehr für die "Prügelopfer" interessiert, geschweige denn eine Entschuldigung oder gar Entschädigung erwirkt.


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 Konrad Georg 5. November 2013 
 

Lieber Mathi

Statt Ite, missa est
geht hin und schlaft weiter?

Lieber Aventin,
ein kleiner spekulativer Ausflug nach Schrobenhausen.
Da weiß ein Mißgünstiger, daß der Stadtpfarrer gelegentlich auf freche Antworten a Watschn verabreicht. Ein kleiner Hinweis an die SZ, ein Reporter sucht die armen Opfer auf, faselt von großem Unrecht, munkelt nebenbei von Schmerzensgeld, legt eine "Eidesstattliche Erklärung" zur Unterschrift vor, nicht ohne auf die große Bedeutung einer solchen zu verweisen nebst strafrechtlichem Risiko, nachdem er die Unterschrift hat.

In der Zeitung steht dann von Prügeln, was der Angegriffene empört von sich weist, weil er eine Watschn nicht als Prügeln versteht. Schon ist er ein Lügner, als er zugibt, daß es einzelne Watschn gegeben hat.

Das nur als Aufhänger für eine unglaubliche Hetzjagd.


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 speedy 3. November 2013 
 

der Bischof sollte mit system vertrieben werden, nun Gott sei dank gibt es Papst franziskus, und ich hoffe er bleibt stehen wie ein Fels, diese medienjagd erinnert so an das Propaganda Ministerium in der Nazizeit,und das sind die Früchte von derGehirnwäsche damals .
die Einhaltung der 10 gebote und der wahren lehre der Kirche sind die BEDINGUNG zu Gott zu dürfen, wenn wir vorher es geschafft haben im Fegefeuer für unsere Sünden zu Büßen, warum wird das immer ignoriert?


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 Egon47 2. November 2013 
 

Information durch Pfarrnachrichten

Nach diesem Artikel müsste JEDEM klar sein, dass investigativer Journalismus in Deutschland nicht zu erwarten ist und wohin diese Berichterstattung führt.


Viele noch verbliebene Kirchgänger sind durch die öffentliche "Hinrichtung" des Bischofs durch die falsche und verleumderische Berichterstattung irritiert.

ALLE Pfarrnachrichten in den Gemeinden müssten den Artikel auf der Titelseite veröffentlichen! Auch wenn verhältnismässig Wenige diese Blätter lesen, sind es doch Multiplikatoren, die jeweils in ihrem Bekanntenkreis für Aufklärung eintreten können. Auch kath. Kirchen- und Mitgliederzeitungen (KAB, Kolping, BKU etc.) haben hier eine Aufgabe.


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 blacksheep 1. November 2013 
 

Langsam aber sicher

kommt endlich die Wahrheit raus.Diese Hetze gegen den Bischof und teilweise auch gegen die, die zu ihm halten, ist nicht mehr auszuhalten. Hoffentlich liest irgendjemand in Rom, was der tolle Stadtdekan zu Eltz über den Papst schreibt und denkt. Denn so hat er sich bei der Pressekonferenz in Limburg auch verhalten.


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 Veritas 1. November 2013 
 

Dasselbe Muster

Danke für die gute Analyse, aus der ersichtlich wird, dass Kampagnen gegen lehramtstreue Bischöfe gezielt und nach dem immer gleichen (und leider auch wirksamen) Muster inszeniert werden. Gerüchte, Verdächtigungen, Unterstellungen, Lügen werden zu einem unappetitlichen medialen Einheitsbrei vergoren, bis dessen stinkende Dämpfe der dumpfen Masse die Hirne vernebelt haben. Der mediale Dauerbeschuss wird auch noch von Geistlichen mit Munition beliefert, und spätestens, wenn bischöfliche "Mitbrüder" (auch hier immer dieselben) dem Angegriffenen in den Rücken fallen, ist das Ziel, der Sturz, meist erreicht. Für Aufklärung und Wahrheit interessiert sich dann niemand mehr. Tatsache ist doch auch, dass die Vorwürfe, mit denen Bischof Mixa hingerichtet wurde, nie bewiesen wurden, dass die meisten Vorwürfe aber in sich zusammenfielen. Leider wurde er nie rehabilitiert. Hoffen und beten wir, dass Bischof Tebartz-van Elst durchhält. Möge Papst Franziskus ihm den Rücken stärken.


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 M.Schn-Fl 1. November 2013 
 

Lieber Herr Lohmann,

Ihre Mitarbeit an dieser Gesamtanalyse ist unerlässlich, denn was in Limburg in fünf Jahrzehnten gewachsen ist, kann nicht in 2 oder 3 Jahren bereinigt werden. Die Gemeinden sind zum Teil so aufgehetzt, kirchenkampforientiert und gespalten, das es hier schon eines Wunders von oben bedarf, um dieses Bistum zu befrieden bzw. es überhaupt als eigenständiges Bistum zu erhalten.


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 Martin Lohmann 31. Oktober 2013 
 

Ausgezeichnet und aufschlussreich!

Mir kommt unweigerlich in den Sinn, dass am Ende doch die Wahrheit rauskommt - die sich in dieser aufschlussreichen Analyse deutlich zeigt! Und es wird gut sein, wenn immer deutlicher wird, wie sehr Baukosten als Keule gegen einen unbequemen Bischof missbraucht werden sollten. Der Papst hat wahrlich eine kluge und weise Entscheidung getroffen, und in Limburg sollte der wirkliche Sumpf möglichst konsequent trockengelegt werden, aus dem manche Medien ihre stinkende Brühe geliefert bekamen!


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 komtur 31. Oktober 2013 
 

Es ging schon nach seiner Vorstellung in Limburg los.

Einige Tage nach der Vorstellung des neuen Bischofs in Limburg, Anfang Dezember 2007, stellte Herr Dr. Geis im Namen des Domkapitels die Neubaupläne für ein Bischofshaus auf dem Domberg vor, die schon zur Amtszeit von Bischof Kamphaus erstellt wurden, m.W.ohne dass der "Neue" informiert wurde. Damals ging es um 5 Mio €, Danach brach ein Sturm der Entrüstung los,in der NNP als erster Zeitung, unter dem Tenor "Luxusbischof".
Was bis heute mit Zusätzen, Protzbischof, kommuniziert wird.
Nicht zu vergessen die groß inszenierte Unterschriftenaktion gegen den Bischof am Bartholomäusfest, dem 25. August 2013, Initiator der Stadtdekan zu Eltz mit dem Vorsitzenden des Stadtsynodalrates!


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 Leodegar 31. Oktober 2013 

FAZ-SPIEGEL-Connection: weiterer Puzzlestein

Noch ein interessantes Detail: Am 1. Oktober 2013 wechselte der SPIEGEL-Chefredakteur für digitale Medien zur FAZ und ist dort ebenfalls Chefredakteur für digitale Medien (und damit Chef von faz.net). "Nachtigall, ich hör' Dir trapsen!"

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/mathias-mueller-von-blumencron-wechselt-zu-faz-a-908219.html


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 Aventin 31. Oktober 2013 
 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich daran erinnern,

dass wir bis heute nicht sicher wissen, ob es die "Züchtigungsopfer" von Bischof Mixa tatsächlich gegeben hat. Meines Wissens haben wir nur die Behauptung der Süddeutschen Zeitung, ihr lägen entsprechende eidesstattliche Versicherungen vor.


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 noir58 31. Oktober 2013 
 

Danke für diese Information

Danke für diese Information. Ich werde sie für meine Mutter ausdrucken, denn sie glaubt immer noch, sie müsste jeden Abend Tagesschau sehen, um informiert zu sein.

Ich selbst habe mit Fernsehen seit 10 Jahren abgeschlossen. Und mit den Zeitungen und Magazinen reicht es jetzt vollkommen. Einige hatte ich schon nach der Hetze gegen Bischof Mixa komplett gestrichen.

Niemand sollte die verkehrten Gedanken der Menschen ohne Gottesfurcht lesen. Besser ist es, die Heilige Schrift zu lesen. Ich empfehle das erste Kapitel vom Buch der Weisheit zu diesem Thema.


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 bellis 31. Oktober 2013 

Medien zerstören Katholiken und ihre Werte

Sehr schöne Zusammenstellung. Leider fehlt eine solche zu dem Medienhype "Vergewaltigter von katholischen Krankenhäusern in Köln versagt!" Dieser Hype kam genau zu dem Zeitpunkt, zu dem die "Pille danach" nach grüner Politik rezeptfrei werden sollte - Zufall???
Was die Kirche dringend braucht ist eine PROFESSIONELLE Medienarbeit!!! Dilettantisch, was da geschieht. Aber stattdessen gibt sie 5000 € für einen Medienpreis aus, der direkt bei Sex-Götzen-Anbeter gelandet ist. Alles Geld in professionelle Medienarbeit und die Unterscheidung, welche Berater seriös und welche Heuchler sind.


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 Hedwig v. Beverfoerde 31. Oktober 2013 

Vielen Dank!

... für diesen ausgezeichneten Überblick, der für die Gesamtbeurteilung des Falles unerläßlich ist.


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 serafina 31. Oktober 2013 
 

Zufälle gibt's!

Seit Februar 2008 ist nämlich auch Zollitsch Vorsitzender der DBK …


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 Helena_WW 31. Oktober 2013 
 

Gut, dass das mal aufgelistet wurden, dann verstehen

vielleicht auch einige von Ausserhalb die Hintergründe und fallen nicht (mehr) so leicht auf die Medien rein.


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 Palmsonntag 31. Oktober 2013 
 

Die mediale Keule galt (gilt) ja wohl Papst Benedikt XVI

und der Limburger Bischof mußte statt seiner bzw. zusätzlich die Schläge ertragen, nachdem der deutsche Papst seinen Rücktritt erklärt hat.
Das alles ist doch ein widerliches "Geschenk" der Deutschen an ihren Landsmann auf dem Stuhl Petri - es geht um Kirchenkampf, und gerade die Deutschen haben da ein Rebellen-Vorbild: heute ist der 31. Oktober !!


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 nobermarsch 31. Oktober 2013 
 

Herzlichen Glueckwunsch

Einige Artikel im Zusammenhang zeigen dann ein Strategiespiel.
Heute ist ausgerechnet Reformationstag und jeder weiss dass Reformierung immer rueckwaerts geht.
Menschenhetze in einer Zeit der sogenannten Glaubensfreiheit mit absoluter Glaubensverfolgung....absolut entsetzlich.
Jeder Mensch ist vor Gott gleichen Wertes, auch wenn dies unterschiedlich gelebt wird.
Gott ist groesser und anders, das erlebt jede Person das gesamte Leben lang.
Ich denke gerade ueber die Geistesseite Gottes nach. Die Bauten sind in anderen Regionen teuerer, Gott ist nicht darauf angewiesen, Gott ist im Himmel entweder zwischen den Sternen oder dahinter? Gottes Geist soll uns trotzdem leiten.
Der Tod ist fuer viele ein Nachhausegehen zu Gott. Dort aufgenommenzuwerden die Sehnsucht aller Glaeubigen, besonders der Maertyrer.


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  31. Oktober 2013 
 

Herrn Glück vom ZdK

sollte diese sehr gute Zusammenstellung
vorgehalten werden, bevor seine These weiter verbreitet Katholiken würden eine Verschwörung gegen den glaubenstreuen Bischof von Limburg konstruieren.

Zu sehen was hier recht koordiniert und konzertiert zusammen gekommen ist und nicht zuletzt die beschämende Eile mit der Papst Franziskus zu einer Entscheidung gegen den Bischof getrieben wurde sucht seines gleichen.


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 rosenkranzbeter 31. Oktober 2013 
 

Beten wir für Bischof Franz-Peter

Ich bete und hoffe, dass Bischof Franz-Peter jetzt durch Rom Gerechtigkeit widerfährt. Wichtig erscheint mir auch beim Umbau des Diözesan-Zentrums, dass der Anfangsfehler hier beim Domkapitel liegt, das während der Sedisvakanz unberechtigterweise die Baumaßnahme genehmigte. Inwieweit der Bischof bei der Kostenexplosion Fehler machte, wird man sehen.


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 Marcus, der mit dem C 31. Oktober 2013 
 

Eine sehr gute Auflistung!

Aus meiner Erinnerung fehlt nur eine Kampagne, die u.a. vom hr-Fernsehen verbreitet wurde, als ein Pfarrer sich getraute der "Wir sind Kirche"-Gruppe die Nutzung des Pfarrsaals für ihr kirchenfeindliches Treffen zu untersagen.


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 osmose 31. Oktober 2013 
 

Wer glaubt wird aussortiert?

Es ist mit den Händen zu greifen. Wer glaubt, diesen Glauben ehrfurchtsvoll in der hl.Messe bezeugt, ist unbequem. Die Oberflächlichkeit bei der hl. Kommunion ist Massenabfertigung ohne jeglichen Tiefgang. Wer sich dabei noch hinkniet wird, wie des öfteren geschehen, zurechtgewiesen. Die Schändung des Leibes und Blutes Jesu Christi wird abgetan mit der Bemerkung für Mundkommunion und knien ist keine Zeit.
Das ist die Frucht der Oberflächlichkeit, die aus, vielen Katholischen Christen Suchende werden. Die sog.große Koalition Glück, Thierse, Lammert, Zollitsch ist sich darin einig dass der eingeschlagene Weg nach ihren Maßstäben richtig ist. Priester und Bischöfe, die nach deren Meinung zu katholisch sind, siehe Bischöfe Mixa und Tebarz van Elst, werden ausortiert. Da hilft nur weiter beten, noch mehr beten, Tag und Nacht beten, beten ohne Unterlass.


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 placeat tibi 31. Oktober 2013 
 

Vielen Dank an den Autor!

Es spricht nicht viel dafür, daß die selben Protagonisten bei Aussagen und Berichterstattung über die Vorgänge um den Bau des Diözesanen Zentrums seriöser vorgegangen sind, eher gar nichts angesichts der dutzenden Lügen, die jetzt schon als solche aufgeflogen sind.


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 @mathi 31. Oktober 2013 
 

Sehr zu emphelen,

in diesem Zusammenhang, dass Büchlein von (Jorge Mario Bergoglio) Papst Franziskus Über die Selbsanklage, Eine Meditaion des Gewissens.


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 sttn 31. Oktober 2013 
 

... es fehlt noch etwas

Zum Beispiel die Lüge über die 15.000 € Badewanne und anderes was als Protz-Beispiel genannt wurde und nicht stimmt.

Wenn man dazu eine Zusammenstellung bekommen könnte, würde es all den Katholiken sehr helfen die sich vehement gegen die Presse-Hetze stellen.
Und das sind nicht wenige...


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 Fides Mariae 31. Oktober 2013 
 

Gewissensbisse, der Kirche Gutes zu tun

@mathi: Dieser Artikel gießt meiner Meinung nach kein Öl ins Feuer. Ich bemerke nur eine Wiedergabe wahrer Tatsachen. Sowas ist weiterhin bitter nötig. Heute hörte ich von jemandem, der Gewissensbisse hat, der Kirche Gutes zu tun, weil seine Freunde über den skandalösen Bischof so aufgebracht seien. Das war für mich ein Weckruf, wie viele Menschen noch immer so denken.
Auf kath.net hat sich eine ausgleichende Stimmung ergeben, aber in der Gesamtöffentlichkeit ist das nicht angekommen.


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 sttn 31. Oktober 2013 
 

Vielen Dank für die Zusammenstellung

ich kann sie sehr gut brauchen.

Warum bekommen wir so etwas nicht von unseren Bischöfen?


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 wormwood 31. Oktober 2013 
 

Der Pfarrer ist immer der Mörder

Zeitschriftenabos kann man kündigen.
Kirchensteuer auch.
Fernsehsender nicht. Die öffentlich rechtliche Manipulation in jeder "Nachrichtensendung" zahlen wir mit Pflichtbeiträgen - auch dann, wenn wir bewußt weder Fernseher, noch Radio noch Internet besitzen oder nutzen wollen.

Ist das wirklich noch Verfassungskonform?


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 Arrow 31. Oktober 2013 

Rufmord - Anzeige?

Gibt es denn gar nichts was man rein "weltlich" gegen solche Ungerechtigkeiten tun kann? Man müsste einen Verein gründen der hier ein waches Auge hat um u.a. wiederkehrendes zu verhindern. Rufmord bzw. Verleumdung ist eine Straftat. Kann man da ein Verfahren einleiten, macht das Sinn? Ich hab die Ressourcen im Augenblick leider nicht aber gibt es denn niemanden der sich dessen annehmen würde?


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 Gladium 31. Oktober 2013 
 

Beweis für Christenverfolgung in Deutschland!

Brauchen wir noch einen Beweis für das Vorhandensein eines massiven Verfolgung rechtgläubiger, romtreuer Christen in Deutschland?
Das Bistum Limburg ist nicht mehr katholisch! Die gehören alle exkommuniziert! Nur wer beweisen kann, daß er stets in Treue und Gehorsam zum Bischof Franz-Peter stand oder aufrichtig bereut und Buße tut, darf wieder zurück! Und das gilt für alle, auch für die Laien im Bistum Limburg. Man macht sich nicht nur schuldig, wenn man Ungehorsam gegenüber seinem Bischof ist, man macht sich auch schuldig, wenn man schweigt! Dann duldet man die Hetze und den Ungehorsam stillschweigend!
Mir als wortgetreu dem Lehramt folgenden Christen ist eine kleine, aber dafür saubere Kirche lieber! Für Gehorsamsverweigerer und Aufwiegler haben wir keinen Platz! Sollen sie sich eine andere "Kirche" suchen!


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 Dismas 31. Oktober 2013 

Danke für die Zusammenstellung

und dann sage doch noch einer, dass das nicht gesteuertes Mobbing ist! Man will die katholische Kirche in D.zerstören. Worte vom "Sonderweg" machen die Runde. In der Praxis ist m.E. die RKK in Deutschland weit über 50% bereits protestantisch oder kryptoprotestantisch, dass heißt nur wenige glauben noch das gesamte Glaubensgut! Deswegen: weg vom Staat, weg mit der Kirchensteuer. Wo "Katholisch" draufsteht muss das auch umgesetzt sein, ob Kindergärten oder Krankenhäuser.


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 @mathi 31. Oktober 2013 
 

Liebe kath.net

Redaktion, bitte gießen sie kein Öl mehr ins Feuer. Tragen sie bitte zur Beruhigung der Situation bei, dass wünsche ich mir von einen christlichen Nachrichtensender.
Herzlichen Dank


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 dominique 31. Oktober 2013 
 

„Der Bischof kann machen, was er will. Er scheint alles falsch zu machen“

Der vermutlich kirchenrechtliche Schwarzbau war wohl der letzte Fehler einer Kette von Fehlern und brachte das Fass zum Überlaufen.


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 Bruder Konrad 31. Oktober 2013 
 

Brilliante Analyse

Mein Traum: Der Gastbeitrag von Herrn R. wird am Sonntag von jeder Kanzel im Bistum Limburg verlesen und in den einschlägigen Medien veröffentlicht.
Ein herzliches Danke an den Autor!!!


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 Suarez 31. Oktober 2013 

Ein schöner und vor allem die Tatsachen ins Blickfeld rückender Artikel

Begonnen hat die ganze Herabsetzungs- und Verleumdungskampagne bezeichnenderweise mit der Suspendierung des Dekan von Wetzlar wegen seiner unerlaubten Segnung eines Homosexuellen-Paares.

Ab diesem Zeitpunkt haben bestimmte Gruppen, die insbesondere in den Medien verwurzelt sind bzw. dort auch engagierte Fürsprecher finden, den Bischof als Feindbild angesehen, wobei man klar seine Vernichtung ins Auge fasste.

Es darf eben nicht übersehen werden, dass es den Protagonisten der Kampagne explizit immer darum ging, einen im rechten Glauben stehenden Bischof zu beseitigen, um so ihre, den katholischen Glauben zersetzenden, Positionen endlich weiter vorantreiben zu können.

Diese aggressiven Gruppen führen einen Krieg, in dem ihnen jedes Mittel recht ist. Auch die vom Papst genannte "Homo-Lobby", die bis in den Vatikan reicht, scheint hier aktiv zu sein, nebst "progressiven" Kräften, die einen säkularistischen Glaubensrelativismus durchsetzen wollen. Eine wirklich sehr ernste Krise!


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 kreuz 31. Oktober 2013 

Viele sind sicher schon überdrüssig,

zum "Thema" noch was und nochmal was zu lesen, trotzdem sei dieser Artikel ans Herz gelegt.
er beleuchtet, daß über Jahre auch Leitmedien und sogar "öffentlixh Rechtliche" versuchen, die "andere Kirche" herbeizuschreiben. und die, die am Fels Petri festhalten, kaputtzuschreiben.
es wird nicht die letzte Hetzjagd sein, aber wir sollten uns beim nächsten mal erinnern, daß es vereinte Kräfte in Alemania sind, die diese "andere Kirche" erzwingen wollen.
aus diesem Grund sollten sich auch die Gegenkräfte besser zusammentun, damit Menschen wie TvE in Zukunft nicht mehr so unwürdig kaputtgeschrieben werden können.
wie man an den Gastbeiträgen der letzten Wochen sehen konnte, geht das - auch ohne DBK, traurigerweise.

kath.net/news/43322


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 backinchurch 31. Oktober 2013 
 

Das ist Qualitätsjournalismus!

Danke, kath.net, für diese aufschlussreiche Recherche!


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