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Kurienkardinal Müller: 'Menschenjagd' auf Tebartz-van Elst

17. März 2014 in Weltkirche, 88 Lesermeinungen
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Glaubenspräfekt Müller kritisiert Zollitsch und Ackermann und bekräftigt sein Nein zur Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene - „Was gegen Tebartz-van Elst läuft, ist Rufmord, da gibt es offenbar eine Lust auf Menschenjagd“


Vatikan (kath.net) „Was gegen Tebartz-van Elst läuft, ist Rufmord, da gibt es offenbar eine Lust auf Menschenjagd“. Mit klaren Aussagen hat sich am Wochenende Kardinal Gerhard Ludwig Müller in der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ zu Wort gemeldet und den Limburger Bischof Tebartz-van Elst verteidigt. Dass jemand „derart niedergemacht“ werde, sei „menschenunwürdig. So etwas hatten wir in Deutschland früher schon mal in einer ganz dunklen Epoche“. Der Präfekt der Glaubenskongregation teilte dann mit, dass es keine kirchenrechtlichen Gründe gebe, Tebartz-van Elst als Bischof abzusetzen. Es käme die Frage auf, ob „gezielt Widerwillen gegen Tebartz gezüchtet wurde. Es ist ja heutzutage leicht, Stimmungen in der Öffentlichkeit aufzubauen“. Die Darstellungen des Limburger Bischofs in Rosenmontagsumzügen seien „Missbrauch der Fastnacht“. Kritik übte Müller dann an Forderungen des Trierer Bischofs Stephan Ackermann und dem ehemaligen DBK-Vorsitzenden Erzbischof Robert Zollitsch, die meinten, dass sich Müller mangels Zuständigkeit aus der Causa Limburg heraushalten solle. Vielmehr sollten sich Ackermann und Zollitsch „auf Kollegialität und christliches Verhalten Mitbrüdern gegenüber besinnen“.


Auch beim Thema Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zum Kommunionempfang sprach Müller Klartext. Der Glaubenspräfekt bekräftigte, dass die Ehe unauflöslich sei. Man wisse zwar darum, „dass es schwierige Situationen gibt, etwa, wenn ein Ehepartner verletzt oder böswillig verlassen wurde“, Doch werde dieses Problem nicht dadurch gelöst, „dass menschliche Regeln Gottes Wort außer Kraft setze“. Auch wies er auf die Möglichkeit der Eheannulierung hin. Wiederverheiratete Geschiedene seien zwar vom Kommunionempfang, aber nicht „aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, sie bleiben Teil der katholischen Kirche. Wir sind nicht ausschließlich die Gemeinschaft der Reinen, sondern auch der Sünder“.



Foto (c) Siciliani/Gennari/SIR


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Lesermeinungen

 Monika Maria Irmgard 20. März 2014 
 

Ich finde es unglaublich toll, ...

... wie sich Kardinal Müller vor seinen Mitbruder Bischof Tebartz-van-Elst stellt. Er duckt sich nicht weg. Wie machen es denn die Gegner von Bischof TvE? "Ihr könnt wieder Harmonie im Bistum Limburg haben, wenn ihr tut, was wir wollen." Damit wird das Harmoniebedürfnis zum Druckmittel (Erpressung). Ich denke es ist ganz wichtig, dass es solche Zeichen der Solidarität gibt, denn sonst muss ja jeder damit rechnen, der in Zukunft noch den Mut hat, gegen den zeitgeistlichen Strom zu schwimmen und gegen die Verweltlichung der Kirche anzutreten, dass eine Kleinigkeit zur Kathastrophe hochstilisiert wird und er zum medialen Freiwild erklärt wird.
Danke an alpenglühen für den Link zur Bistumsseite von Limburg mit der aufschlussreichen Stellungnahme zur unwahren Berichterstattung des Spiegels zur eidesstattlichen Erklärung. Weitere erhellende Erklärungen findet man unter diesem Link: https://www.bistumlimburg.de/meldungen/meldung-detail/meldung/verkuerzt-und-sinnentstellend.html


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 Giovanni Bosco 19. März 2014 

@StephanG1973

Verlassen Sie sich ganz auf Rom. Dort ist alles bekannt, auch die Versicherung an Eides statt.
Ich bin von der Integrität dieses Bischofs absolut überzeugt.
Sie sind es nicht.
Wir beide haben die eine oder andere Entscheidung zu respektieren, denn sie wird weise und wohlüberlegt gefällt werden.
Es ist aber durchaus für jeden Gläubigen wünschenswert, wenn ein Mensch der Wahrheit und nicht der Lüge überführt wird.
Spiegel will ihn der Lüge überführen.
Rom überführt ihn der ??
Ich verlasse mich auf Rom und Sie?


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 Alpenglühen 19. März 2014 

@StephanG1973 Teil 2

‚Spiegel‘ und ‚Wahrheit‘? Da sag ich besser nichts zu. Fakt ist: ‚Spiegel‘ hat im Heft 08/2012 behauptet, das Bistum Limburg hätte erst Anfang 08/12 das Upgrade des Fluges zugegeben. Tatsächlich hatte der Anwalt des Bistums aber bereits in 04/12 die entsprechende Auskunft erteilt - was das Bistum nachweisen konnte. Das Bistum erwirkte eine Einstweilige Verfügung, die falsche Behauptung zu unterlassen - s. Art. 38127. Es ging dabei nicht um den Flug an sich, sondern um den Zeitpunkt!, zu welchem über das erfolgte upgrade Auskunft gegeben worden war.
s. auch http://www.bistumlimburg.de/meldungen/meldung-detail/meldung/behauptung-des-spiegels-ist-unwahr.html
Der ‚Spiegel‘ mußte die Einstweilige Verfügung akzeptieren. Erst danach ging die Hetze wegen des Fluges so richtig los – fast wie besessen. M. E. aus Rache, weil ‚der große Spiegel‘ bei einer Lüge erwischt wurde u. diesmal damit nicht durchkam.


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 Alpenglühen 19. März 2014 

@StephanG1973 Teil 1

Es wird unterschieden:
Eine EV ist nicht ein Eid in dem Sinn, wie bei einer Vereidigung bei einer Gerichtsverhandlung. Sondern ‚nur‘ eine ausdrückliche Bekräftigung, daß man meint, den Inhalt eines Sachverhaltes aus dem Gedächtnis! richtig wiederzugeben. Ein Meineid gilt als schwere Straftat, s. §154 StGB, auf die Knast zwischen 1 u. 15 Jahren steht. Bei minderschwerem Fall zwischen 6 Mon. und 5 Jahre. Mit einer Geldauflage wäre da gar nichts zu ‚erledigen‘.
Bf. TvE wurde ständig durch Reporter so massiv unter Druck gesetzt, daß er bei 1 Antwortsatz sich dem Buchstaben nach nicht richtig ausdrückte. Er konnte den Satz nicht einmal richtig aussprechen, weil ihm dauernd ins Wort gefallen wurde. Genau dieser Moment wurde mit versteckter Kamera aufgenommen....


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 Diasporakatholik 19. März 2014 
 

Christus wurde AUCH für unseren Glaubensbruder Tebartz gekreuzigt

Wenn sonst nichts weiter an Vorwürfen bliebe als "nur" die unrechtmäßige eidesstattliche Versicherung:

Warum könnten wir Mitchristen denn das dem Glaubensbruder nicht vergeben nachdem er das mit Geld beglichen hat und nach all dem, was dieser bislang sonst erlitten hat?

Es wird doch sonst dauernd von Barmherzigkeit geredet.

Ich erinnere an das ernste Wort aus der Bibel:
"Mit dem Maß mit dem Ihr messt, wird auch Euch zugeteilt werden - und noch darüber hinaus!"


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 StephanG1973 19. März 2014 
 

@alpenglühen

Ich denke man sollte nicht vergessen, dass eine EV einen Schwur auf die Wahrheit des Inhaltes der Erklärung ist. Vorsatz oder Fahrlässigkeit ist immer eine ausschließliche juristische Bewertung, ob etwas nachweisbar ist oder nicht. Du hast Recht Vorsatz ist nicht nachweisbar, insofern sollte man es nicht behaupten. Mea Culpa.
Als normal denkender Mensch ist für mich aber schon sehr fraglich, wenn ein Bischof eine der Wahrheit entsprechende Bereichterstattung mit einer EV verhindert und dann so etwas fahrlässig passiert. Aber Du hast Recht, juristisch nachweisbar ist der Vorsatz nicht...


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 Alpenglühen 18. März 2014 

@Suarez

Ich habe natürlich keine „Kristallkugel“ – aber vielleicht wird tatsächlich die ‚ausgelutschte‘ EV wieder durchgekaut, weil ansonsten von den Vorwürfen nichts anderes übergeblieben ist. U. irgendwie muß ja doch die „Suppe“ am köcheln gehalten werden. :-7
Ich hoffe u. bete für Sie, das Bistum u. auch für Bf. F.-P., daß er wieder ganz zurückkommt.
Diejenigen jedoch, die ihn „zum Teufel jagen“ wollen, weil er die Kirche im Bistum Limburg wieder zurückführt und nicht in der Form weiter protestantisch umbaut, wie sie es haben wollen, sollten sich gefragt sein lassen: Alle ihre Forderungen sind in der EKD umgesetzt. Warum treten sie also nicht dort ein, und lassen die RKK so verfaßt, wie sie von ihrem Gründer gewollt ist? Ob z. B. DK von Eltz sich bewußt ist, daß mit der angestrebten Abschaffung des Weihepriestertums sie auch sich selber abschaffen....?


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 Alpenglühen 18. März 2014 

@unwissend

Grundsätzlich haben Sie recht. Aber: von Seiten eines EB em. Z., Kard. Marx, Bf. Ackermann, und auch anderen wurde das von Ihnen angemahnte „4-Augen-Prinzip“ als Erste nicht angewandt, sondern diese übermittelten ihre Äußerungen per bundesweiter Printmedien bis nach Rom zum K.-Kardinal. s. “Handreichungen“ aus Freiburg; ‚Mund halten‘ aus München, Art. 43613; od. Bf. Ackermann, Art. 44790. Die Häme der Medien gab’s gratis noch dazu. Weshalb also sollte die Antwort auf jene Äußerungen jetzt unter 4 Augen erfolgen? Vielleicht, damit der Empfänger den Inhalt dann verdreht an die Öffentlichkeit gibt? Es wurde öffentlich nach Rom ausgeteilt, dann muß auch eine öffentliche Antwort von Rom in Kauf genommen u. ausgehalten werden.


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 Alpenglühen 18. März 2014 

@StephanG1973

@Suarez schrieb deutlich, ich tue es noch mal: Wäre, wie Sie vor 12 Std. behaupteten, die EV wissentlich u. vorsätzlich falsch erklärt worden, wäre die Verfahrenseinstellung rechtlich unmöglich gewesen! Auf „Vorsatz“ steht bis zu 3 Jahre Knast! s. §156 StGB. U. es hätte eine Gerichtsverhandlung gegeben. Weil Fahrlässigkeit vorlag wurde das Verfahren schließl. gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Trotzdem „Vorsatz u. wissentlich“ zu behaupten, ist üble Nachrede bzw. Verleumdung, s. §§186ff StGB. Halten Sie den Ruf von Bf. TvE für dermaßen zerstört, daß es darauf auch nicht mehr ankäme?
Moralische Integrität? Die moralische Integrität eines EB Marx, der Abt u. Prior des Klosters Ettal 2010 bar jeder rechtl. Grundlage zum Rücktritt zwang, indem er u. a. mit der Schließung der Schule drohte? U. der sich bis heute nicht entschuldigte! Jene moralische Integrität, wenn ich mir das Verhalten von EB Marx, Zollitsch u. WB Losinger in der „Causa Mixa“ ansehe?


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 ...et in terra... 18. März 2014 
 

eggi

Ihre Aussage zu unserem Bistum kann ich nur vollauf zustimmen!


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 unwissend 18. März 2014 

wurden diese klärenden Worte

zuerst den betroffenen Amtsträgern UNTER VIER AUGEN zur Kenntnis gebracht und zeigten sich diese uneinsichtig, um Zeugen beizuziehen und schließlich "DIE GEMEINDE" zu informieren?
Oder verstehe ich die Empfehlung unseres Herrn Jesus Christus falsch?


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 Hörbuch 18. März 2014 
 

eggi

und ich hoffe, er wird es auch bleiben. Trotz allem, was dem Bischof im Bistum durch die innerkirchlichen Mitarbeiter angetan wurde, darf es nicht so sein, dass diese sich triumphierend auf den Sockel stellen können.
Ich bete, dass Bischof T.v.E die Kraft findet, sich als Hirte den Wölfen entgegen zu stellen.
@Suarez- Sie haben recht, jetzt wo der Bericht anscheinend nicht das erhoffte Ergebnis bringt, muss wieder die EV herhalten.
Arme Geister -- Pisa lässt grüßen!


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 StephanG1973 18. März 2014 
 

@suarez

Ich glaube man muss 2 Themenkomplexe unterscheiden. Alles was das Thema Bau in Limburg, Protzbischof usw. angeht, da spricht man zurecht von einer unwürdigen Hexenjagd. Hierbei geht es für mich eigentlich darum, ob und welcher Lebensstil für einen Bischof in der Nachfolge Christi angemessen ist. Das Recht darüber zu urteilen hat nur der Hl. Vater als Stellvertreter Christi.
Die EV da sind wir nicht einer Meinung und es wundert mich schon, wie Du es siehst. Es geht dabei für mich auch nicht, ob es nun geringfügige Schuld, wahre und unwahre Teile gibt usw. Es geht um die moralische Integrität eines Bischofs und dass sein Wort auch in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen Gewicht haben soll. Jemand der eine für sich unangenehme Berichterstattung des Spiegels durch eine falsche EV verhindert hat dieses Gewicht (leider) nicht mehr. Aber der hl. Vater wird sicher richtig entscheiden...


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 eggi 18. März 2014 

@dismas

Ich muss mich vehement dagegen wehren unser Bistum ist nicht verkommen, bitte überleg mal wen du mit diesen Worten hier beleidigst, ich denke auf anderen Seiten im Netz wären so klare Worte angebracht. Uns alle im Bistum Limburg für verkommen zu bezeichnen ist, hoffe ich, von dir sehr pauschalisiert und unfair, ohne es vieleicht zubemerken TvE ist im Moment noch unser Bischof.


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 TvS 18. März 2014 
 

Ebf Gänswein

Ich hoffe, dass Kurienerzbischof Gänswein zu gegebener Zeit eine herausragende Rolle in der deutschen Kirche spielen wird, denke aber, dass eine Versetzung im Augenblick eine starke Belastung für den emeritierten Papst darstellt.


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 Suarez 18. März 2014 

@StephanG1973 - Geringfügige Schuld

Ein Verfahren kann nur eingestellt werden, wenn das Gericht von der Geringfügigkeit der Schuld ausgeht und ein öffentliches Interesse an der weiteren Strafverfolgung (Urteil) nicht besteht.

Natürlich hat der Limburger Bischof faktisch eine in einem Detail falsche EV abgegeben. Auch wenn er sich auf seine Erinnerung stützte, hätte er die EV nicht abgeben dürfen. Nur wenn man wirklich zu 100% sicher ist, darf man eine EV abgeben. Darum muss kein direkter Vorsatz vorliegen, nur schützt das eben nicht vor Strafe. Hinzu kommt, dass der vom Bischof durch das Detail in der EV angerichtete Schaden nahe Null liegt und schon von daher keine gravierende Straftat vorliegt. Die EV war in den anderen Teilen zudem völlig korrekt.

Man merkt aber, dass immer wieder krampfhaft danach gesucht wird, den Bischof als untragbar hinzustellen. Da der Bericht nicht das gewünschte Ergebnis bringt, muss wieder die Geschichte mit der EV herhalten.


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 serafina 18. März 2014 
 

@Lilli-Lou

"TvE nach Köln und Gänswein nach Limburg"

Keine gute Idee! TvE nach Köln wäre ja ok, aber Gänswein nach Limburg - NIEMALS!!! Das käme ja einer Strafversetzung gleich.
Aber wir haben das ohnehin nicht zu entscheiden; diese Vollmacht haben andere und diese werden sicherlich durch das Wirken des Hl. Geistes für Beide und zum Wohl der Kirche das Richtge und Beste entscheiden. Uns bleibt nur das Gebet.


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 Lilli-Lou 18. März 2014 
 

Göttlicher Kompass

Eine zentrale und sehr einleuchtende Feststellung von Herrn Kardinal Müller, dass kein Problem gelöst wird, wenn menschliche Regeln Gottes Wort außer Kraft setzen. Das ist so wichtig, auch in anderen Bereichen, wo der Zeitgeist Forderungen stellt: Homoehe, Legalisierung von Sterbehilfe und Abtreibung und anderes mehr. Nein, nein, nein! Nicht nachgeben! Wenn der Geist erstmal aus der Flasche ist, dann reißt der Damm an allen Stellen ein. Und würde die Gesellschaft humaner, zufriedener oder wohltätiger? Mitnichten! Ich erinner mich an Herrn Martin Lohmann bei Lanz. Es gibt individuelle Hilfen. Jeder kann in seiner Notlage Hilfen bekommen. Aber die Leitlinien, der Maßstab, die Richtschnur, der Kompass des Wortes Gottes darf nicht dem Zeitgeist geopfert werden. Zu den hier geäußerten Vorschlägen der Bischofsämter in Köln und Limburg. Warum nicht TvE nach Köln und Gänswein nach Limburg? Fände ich gut.


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 Dismas 18. März 2014 

Dank an S.Em. für diese klaren Worte!!

Jedes davon würde ich unterschreiben. Das was dem romtreuen Seelsorge-Bischof T.v.E. zugemutet wurde ist beispiellos. Es hat in mir Ekel vor Presse und anderen Medien erweckt. Einfach abscheulich und unmenschlich. Die hier über mitgewirkt haben, besonders im kirchlichen Bereich werde einst harte Rechenschaft legen müssen! Nein, ich würde es Bischof T.v.E. nicht zumuten in dieses verkommene Bistum zurückkehren zu müssen. Ihm sollte eine andere würdige Aufgabe übertragen werden! Ich bin heilfroh, dass Zollitsch fort ist, ich hoffe er besinnt und bekehrt sich im Ruhestand noch.


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 StephanG1973 18. März 2014 
 

Nun,

ich denke, dass es da einige Missverständnisse gibt, wenn ein Verfahren eingestellt wird. Wie schon vorher geschrieben, ja, den Jagd in den Medien fand statt und ist furchtbar. Aber ein Verfahren wird nur eingestellt, wenn der Beschuldigte seine Schuld anerkennt und von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafe akzeptiert. Auch Herrn Wulff wurde dies angeboten, Schuldeingeständnis gegen Verfahrenseinstellung. Herr Wulff wollte einen Freispruch und deshalb gab es das Verfahren. Es wäre ja auch ein großer Unsinn, wenn Einstellung Freispruch bedeuten würde und trotzdem eine Strafe gegen den Beschuldigten verhängt wird. Ob dann jemand vorbestraft ist oder nicht, das ist lediglich abhängig von der Höhe der Strafe. Das alles ändert jedoch nichts daran, dass die Tat begangen wurde.


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 benefranz 18. März 2014 
 

@Fides Mariae

Sie haben mich gründlich mißverstanden.

Natürlich ist, "sich was anzutun" keine Lösung. Aber meine Gedanken über eine Eskalation dieser Hetzjagt empfinde ich weder als unsinnig, noch als leichtfertig dahingeschrieben. Es ist ein durchaus mögliche Situation, die wir hoffentlich n i c h t tatsächlich erleben müssen.

Beten wir lieber mehr um Heiligen Geist, dann brauchen wir auch nicht so viel Staatsanwalt mimendes Gottesvolk.


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 osmose 18. März 2014 
 

Vergelts Gott Marienzweig

Schade dass die Entfernung zu groß ist. Ich wohne in Baden`s nördlichem Zipfele. Dennoch ist es tröstlich zu hören das stellenweise "Neues blüht" zum Trost der letzten Treuen. Ich bin mir auch sicher dass wir viel, viel zu wenig für unsere Priester beten. Es sollte uns ein echtes Bedürfnis sein täglich die Priester im Gebet zu begleiten. Den täglichen Kampf, den sie zu bewältigen haben, den Ansturm diverser Laien, die Anmaßungen aus diesem Kreis, der das Wort "dienen" nicht kennt und somit keine Demut, ist bestimmt unerträglich. Da tut es gut dass endlich ein klares Wort, durch Kardinal Müller, zur rechten Zeit an die Adresse Zollitsch und Ackermann gesprochen wird. Wie sollen Priester sich gestützt und gehalten wissen wenn selbst der Bischof Zollitsch Kardinal Müller auffordert sich in der Sache Teb.v.E. raus zu halten. Ja, wie der Herr so`s Gschärr.


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 Fides Mariae 18. März 2014 
 

Sich was antun?

@benefranz: Unsinn, er "tut sich" nichts an! Seit wann ist das eine Lösung für Christen? Das würde ich nicht so leichtfertig dahinschreiben.


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 Calimero 18. März 2014 
 

@ Adson

"Gut, dass der Finanz-Bericht endlich fertig ist"
Ja, das ist wirklich gut.

Aber mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass der Bericht gar nicht mehr so wichtig ist.
Denn Müller stellte schon 2013 fest: "Der Limburger Bischof bleibt!".
Und hier auch: "Der Präfekt der Glaubenskongregation teilte dann mit, dass es keine kirchenrechtlichen Gründe gebe, Tebartz-van Elst als Bischof abzusetzen"

Und wenn der Präfekt schon vorab so unmissverständlich Stellung bezieht, dann kann der Papst doch kaum mehr gegenteilig entscheiden.


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 Suarez 18. März 2014 

@Adson_von_Melk - Juristisch bestimmt sich Schuld durch das Urteil

Wo ein solches nicht gesprochen wird, kann man nicht von juristischer Schuld sprechen. Die Verfahrenseinstellung (man beachte hier den Terminus "Einstellung") bedeutet, dass das Gericht im Zusammenwirken mit der Staatsanwaltschaft und dem Angeklagten darauf verzichtet, ein Urteil zu fällen. Das Gericht geht dann definitiv davon aus, dass die juristische Schuld so gering ist, dass kein Interesse an einer Urteilsfindung besteht.

Ein Angeklagter kann einer Einstellung des Verfahrens zustimmen, um sich nicht länger einer öffentlichen Herabsetzung auszusetzen. Mit einem Schuldanerkenntnis hat das nichts zu tun. Im Fall des Limburger Bischofs ging es ja im Wesentlichen um die Frage ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz(Lüge) vorlag. Hätte das Gericht hier eine schwerwiegende Täuschungsabsicht vermutet, wäre wohl kaum eine Einstellung infrage gekommen und die Staatsanwaltschaft hätte dieser auch nicht zugestimmt.


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 Adson_von_Melk 18. März 2014 

StephanG1973: Sehr allein, aber nicht ganz allein

Meine Ansicht ist dem Forum hinreichend bekannt. Aber natürlich hat Kard. Müller auch recht, es gab im Fall Tebartz, ähnlich wie im Fall Wulff, eine wahre Hexenjagd. Besonders abscheulich war es, dass auch die Familie des Bischofs unter Anfeindungen zu leiden hatte, das war ein echter Tiefpunkt des öffentlichen Lebens der Bundesrepublik.

Gut, dass der Finanz-Bericht endlich fertig ist und erfreulich diskret in Rom liegt. Dieser Aspekt ist geklärt, hoffentlich kommt es bald zu einer Entscheidung.

Aber der Finanzaspekt ist eben nicht der Einzige. Hier ein Frage die mich wirklich interessiert: Verfahrenseinstellung nach Zahlung einer Geldauflage.

Ich lese, der Bischof gilt als "nicht VORBESTRAFT", das aber nur aufgrund der Höhe der verhängten Zahlung. Nicht glauben kann ich jedoch @HendrikFFMs markiges "Der Bischof gilt damit als UNSCHULDIG"

Immerhin gab es die Zustimmung des Gerichts zur Verfahrenseinstellung erst nach dem Eingeständnis der Tat.

Was sagen da Juristen?


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 StephanG1973 18. März 2014 
 

Andere Meinung

Nun, ich werde mit der Meinung hier sehr allein stehen, aber Bischof van Elst kann meiner Meinung nach nicht wieder zurück. Es geht dabei nicht um den Bau und die Kosten, ob dies angemessen ist oder nicht. Bischof van Elst hat vorsätzlich eine falsche eidesstattliche Erklärung angegeben. In der Bibel steht ebenfalls ein Bischof muss ein Mann von untadligem Ruf sein. Dies ist Bischof van Elst (leider) nicht mehr und zwar durch sein eigenes Fehlverhalten. Es geht nicht darum jemandem zu verurteilen, das steht niemandem zu. Aber die morlaische Integrität hat er verloren. Es geht hierbei auch nicht um einen Fehler oder Missverständnis, sondern Bischof van Elst hat vorsätzlich und wissentlich eine Straftat begangen. Die Wahrheit liegt nM in der Mitte: Ja, es gab eine Medienjagd und das ist unwürdig. Aber (leider) auch die begangene Straftat.


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 Karl_Brenner 18. März 2014 
 

Das werde ich der FAZ jedenfalls nicht vergessen

Wenn man jetzt sieht, was die Kirche an Klarstellungen herrausgegeben hat, sieht die Sache plötzlich ganz anders aus.

Die öffentlichen Hinrichtungskampagnen der Medien sind unerträglich. Nicht nur im Falle von Bischof Tebartz-van Elst.

Soetwas kann man nicht machen. Zumal es den Zeitungen nur um Geld und Quoten ging.


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 rosenkranzbeter 17. März 2014 
 

Seht, wie sie einander lieben

So sprach man über die ersten Christen. Ihre Religion wurde durch ihr Beispiel attraktiv.
Leider muss man dies heute umdeuten, was die (mit)brüderliche Liebe einiger Bischöfe angeht. "Seht, wie sie einander diskretieren und versuchen, unmöglich/fertig zu machen.
Jesus, verzeih mir diese Kritik an unseren Hirten! Durch deine Mutter mahnt du uns in Medjugorje "Betet für eure Hirten!".
Ich freue mich auf den Tag der Klarheit, wenn dieses Thema "Limburg" aufhört und Bischof Franz-Peter ruhiger schlafen kann. Ich hoffe, dass diese schlimme Zeit nicht allzulange in ihm nachhallt.


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 Paddel 17. März 2014 

Liebe(r) @eggi

Ich habe einen Riesenfrust auf unseren amtierenden Bischof! Er hat unsere Gemeinde zwar noch nie visitiert und auch viele, viele anderen nicht, aber ich kenne ihn trotzdem auch aus persönlichen Begegnungen. Ich empfinde ihm gegenüber Mißtrauen, Unverständnis und Schmerz. Was soll ich tun? Gewiss, ich habe mich zu Wort gemeldet, aber das bringt nur wenig oder nichts.
Er hat schon mehrfach gegen die Lehre der Kirche gehandelt oder schweigt dazu. Wäre er doch nur einmal gekommen und hätte unsere blasphemischen Messen miterlebt. Konsekrierter Wein und Konsekriertes Brot wird stehen gelassen im Weinglas. Das war üblich. Keiner durfte! knien, wir waren "würdig, dich zu empfangen".
Über 10 Jahre unsägliche "Meßfeiern". Wo hat ihr Bischof gegen die Lehre der Kirche verstoßen? Er hätte diese Zustände nicht zugelassen, dessen bin ich mir sicher. Viele Gläubige leiden hier in nicht wenigen Gemeinden. Wären Sie mit unserem Bischof glücklicher? Ich bezweifle es durchaus.


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 Marienzweig 17. März 2014 

@osmose, Tips, falls nicht zu weit entfernt von Ihrem Wohnort

Wenn Sie -genau wie ich- in der Erzdiözese Freiburg wohnen, so empfehle ich Ihnen, gelegentlich die Hl. Messe in der Wallfahrtskirche "Maria Linden" in Ottersweier bei Bühl zu besuchen, etwas südlich von Baden-Baden.
Sonntags wird dort dreimal die Messe sehr würdig und schön gefeiert.

Bevorzugen Sie stattdessen die Messe im alten Ritus, wäre ein Ausflug in den Ort Unterentersbach, das zum reizenden Schwarzwaldstädtchen Zell a.H. gehört, empfehlenswert.
Dort findet sie in der Regel an jedem letzten Sonntag um 10 Uhr statt.
Zuvor, um 9.30 Uhr ist noch Rosenkranzgebet.

Sie brauchen also nicht zu verzagen!


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 Waldi 17. März 2014 
 

Werter @osmose,

Sie sprechen mir aus der Seele, auch ich kenne die kath. Kirche im Istzustand nicht mehr. Ihre Zersetzung nach dem Konzil begann gefährlich schleichend, denn die fast 2000-jährige Standhaftigkeit des Felsens Petri und die über Jahrhunderte gewachsenen Traditionen konnte man nicht über Nacht zertrümmern, ohne dass es einen Aufstand gegeben hätte. Ich habe die Lunte schon gegen Ende der 60-er Jahre gerochen! Es ist nicht nur die "Häresie der Formlosigkeit" nach Martin Mosebach, die die Kirche in ihrem tiefsten Wesenskern so schrecklich verunstaltet hat, sondern der offen zum Prinzip erhobene Ungehorsam gegen den Papst, (jeden Papst), und Rom, der sich wie Giftgas durch alle Gesellschaftsschichten zieht, auch - und ganz besonders durch den hohen und niederen Klerus. Ähnliche Missstände muss es auch im römischen Reich gegeben haben, bevor die ehemalige Weltmacht sang und klanglos unterging! Aber der Herrgott wird auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, nicht nur sein Bodenpersonal!


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 landpfarrer 17. März 2014 
 

@fraterCRV

Dass die getrennten Ostkirchen eine andere Praxis bezüglich der Gestattung einer Zweitehe und auch des Kommunionempfanges haben ist bekannt (allerdings ist dort die Kommunionhäufigkeit ja bekanntlicherweise wesentlich geringer als in der lateinischen Kirche und es geht in der Regel auch der Empfang des Busssakramentes voraus). Dass aber die unierten (!) Ostkirchen eine Zweitehe anerkennen würden bzw. eine andere Praxis bezüglich der Zulassung zur Kommunion bei "Wiederverheirateten Gech edenen" kennen, ist wohl kaum der Fall. Oder können Sie Ihre Behauptung mit Dokumenten beweisen?


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 Christa 17. März 2014 

Danke Herr Kardinal

für die klaren Worte. Hätte ich auch von seiten der deutschen Bischöfe einem Mitbruder gegenüber erwartet - aber vergebens!!!!


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 osmose 17. März 2014 
 

Die Früchte

Wie der Herr so`s Gschärr. Zumindest die Diözese Freiburg ist hier zu nennen. Eine hl.Messe kennt man hier nicht. Es wird locker flockich nach eigenem Gusto Eucharisti gefeiert, jeder wie er mag. Das ist nicht mehr die Hl.Katholische Kirche in die ich berufen worden bin. Diese Oberflächlichkeit treibt den Rest der Gläubiger aus der Kirche. Man muss da nicht hin gehen, man ärgert sich nur. Und evangelisch möcht ich nicht werden.


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 benefranz 17. März 2014 
 

Mit dem Maß, mit dem ihr messt..

da werden viele Menschenjäger einmal sehr arm dran sein..

Natürlich ist auch der Limburger Bischof ein Sünder - wie wir alle, aber was wird unter seinen Amtsbrüdern los sein, wenn er es nicht mehr aushält - und sich "was antut"? Denken die reißenden Schafe und verurteilenden Mithirten darüber nach?


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 Nummer 10 17. März 2014 

Bravo!

Hut ab, Stimme voll zu und Deo gratias!


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 Konrad Georg 17. März 2014 
 

Die volle Wahrheit ist gefragt!

@ FraterCRV,
darf ich Sie an die Worte Jesu erinnern, daß Mose wegen der Hartherzigkeit seiner Leute die Scheidung zuließ und Jesus dieses Verfahren verworfen hat.

Ich möchte darauf hinweisen, daß die Orthodoxie den Zölibat verloren hat, und wie mir scheint, infolge dessen auch das Gespür für die Absolutheit der Ehe. [Vielleicht kommt daher auch der "Hass", der die Beziehungen zur Römischen Kirche lange Zeit belastet hat.] Ich weiß, es gibt durchaus auch andere Gründe dafür, aber diese wären die älteren.

Wie steht es denn mit der Logik, wenn das Wesentliche ausgeklammert wird? Steht es nicht mehr fest, daß jeder außereheliche GV sündhaft ist? Wenn Sex nur in einer ordentlich geschlossenen Ehe seinen rechtmäßigen Platz hat, wie es Gott will, dann sind wiederverheiratete Geschiedene, die nicht auf Sex verzichten wollen, eben unverbesserliche Sünder, die dann nicht kommunizieren dürfen.


Ein öffentliches Enthaltsamkeitsgelöbnis entsprechend dem öffentlichen Treuegelöbnis wäre die Lösun


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 Bruder Konrad 17. März 2014 
 

Es käme die Frage auf, ob „gezielt Widerwillen gegen Tebartz gezüchtet wurde. ...“

Diese Frage kann ich als langjähriges Mitglied in diversen Gremien im Bistum Limburg mit einem klaren „ja“ beantworten.


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 Bruder Konrad 17. März 2014 
 

@Frater CRV

Lieber Frater CRV
Zum Thema „Zulassung von geschiedenen Wiederverheirateten“ empfehle ich den kath.net Beitrag
„Aus Bologna mit Liebe:Haltet ein! Prinzip und Wahrheit der Ehe“ vom 17.März 2014 12:00

Zu „Müller´scher Verfolgungswahn im Zusammenhang mit Bischof TvE“ kann ich Ihnen als Insider im Bistum Limburg versichern, dass Sie mit dieser Einschätzung absolut daneben liegen.
Ihnen alles Gute!


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 Teetasse 17. März 2014 

Müller ist sehr gut

Ich bin echt so froh, dass wir ihn haben. So und jetzt sollte bitte noch Gänswein Erzbischof von Köln werden. Das würde der deutschen Kirche mal guttun.
Und Tebartz van-Elst muss natürlich zurück kehren.


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 myschkin 17. März 2014 
 

Kardinal Müller baut vor,

damit der Herr Bischof, falls er in Limburg nicht bleiben kann, andernorts neu anfangen kann, ohne deshalb in seiner bischöflichen Würde gekränkt zu werden. So verstehe ich die Intervention des Herrn Kardinal. Es ist doch ok, wenn sich die Eminenz für jemanden einsetzt, den er schätzt.


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 cati 17. März 2014 
 

Fehlende Worte für solch ein Szenarium -TVE

Menschenhetze -schon so lange andauernd
und immer heftiger werdend - ist ein Zeichen dieser Zeit!!! Schlimm, mir fehlen
die Worte, mir stockt der Atem, wozu der Mensch alles fähig ist. Vernichtung pur,
drauftreten, selbst wenn der Mensch schon am Boden liegt. Gibt es keine anderen Probleme, ich denke das nennt man Verdrängung der eigentlichen Schwachstellen, wo Handlungsbedarf wäre.
Wie leicht ist es doch von den sog. seriösen Medien, einfach ungeprüft die nächste Ente wieder ganzseitig, oder im
TV als 'Erstmeldung' abzukupfern. Armes,
dummes Verhalten.
Was denkt da nur unser Heiland?

Und der Gedanke mit dem Austausch dem DK ist gar nicht so schlecht, denn, mit dem sog. Nachfolger von unserem Bischof TVE würden doch die Innsider doch genauso verfahren - oder?


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 Chris2 17. März 2014 
 

Nicht die erste Hexenjagd

@Suarez Wie war es denn z.B. bei der Kampagne gegen die Auerbacher Schulschwestern ("nach Sexskandal - Schulschwestern geben auf!" (tatsächlich hatte nur eine Lehrerin Seiten mit Sexualaufklärung aus einen Schulbuch entfernt!)) oder bei Bischof Mixa? In letzterem 'Fall' kamen die schlimmsten Diffamierungen direkt aus zwei Ordinariaten, ohne daß man je etwas von Konsequenzen gehört hätte...


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 Paddel 17. März 2014 

@eggi

Was, wenn der Bischof zurückkehr?
Würden Sie ihn wieder annehmen? Ganz unabhängig davon, ob sie es für sinnvoll oder nicht für sinnvoll erachten würden?


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 Klaffer 17. März 2014 
 

@FraterCRV
Danke für Ihre Überlegungen. Sie schreiben über die Zulassung von Geschieden-Wiederverheirateten: Wieso überlässt er solche Entscheidungen nicht einfach dem Papst?

Spätestens seit dem Vortrag von Kardinal Kasper in Rom ist die Diskussion auch „offiziell“ eröffnet. Der Papst meinte, er wäre enttäuscht gewesen, wenn es keine Diskussion gegeben hätte.
Kardinal Müller hat auch keine Entscheidung getroffen, dazu wäre es zu früh und das ist auch nicht seine (alleinige) Sache, er hat aber den derzeitigen Stand betont.
Es gibt nicht nur „bei uns herunten“ Diskussionen, sondern auch unter den Bischöfen, wie eine Reihe von Artikeln auch auf Kathnet bezeugen. Warum sollten ausgerechnet die Bischöfe schweigen, deren Aufgabe es ja ist, bei der Bischofssynode einen Weg für die Zukunft zu finden. Und so können wir die unterschiedlichen Standpunkte lesen und uns selbst Gedanken machen. Dass sich die Bischöfe auch öffentlich äußern, kann ich verstehen, sie werden ja immer wieder gefragt.


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 borgopio 17. März 2014 

@DamianBLogos

In seinen öffentlichen Einlassungen wollte sich Kardinal Marx nach anfänglichem Vorpreschen doch dazu verstehen, "im globalen Zeitalter die Zentrale Rom nicht zu schwächen" und "keinen deutschen Sonderweg" einzuschlagen.


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 speedy 17. März 2014 
 

unsere zeit ist fast gleichzusetzen mit den 30 Jahren, nur damals verteidigten die Leute ihren kardinal von galen noch, anstatt ihn zu steinigen,
der dbk vorsitzende wollte auch dem kardinal Müller
das einmischen verbieten


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 waghäusler 17. März 2014 
 

Das Problem von TvE war,dass er Romtreu
ist und den Glauben unverwässert predigte.
Wenn man bedenkt wie verwässert seine deutschen Mitbrüder zur Zeit die Ehe
darstellen möchten,wundert es nicht mehr, dass die meisten von ihnen TvE
lieber in einem Kloster sehen wollen,
als auf seinem Bistum.

Ich finde es gut dass Müller die Dinge mal beim Namen genannt zu haben.
Und im übrigen wären die EBs aus D gut
beraten auf ihn zu hören.


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 Waldi 17. März 2014 
 

Was Bischof Tebartz-van Elst betrifft:

Sogar auf die größten Verbrecher ist kein so bundesweit einheitlich vernichtender Hagelschauer von ungezügeltem Hass und Rufmord nieder gegangen, wie auf Bischof Tebartz-van Elst! Aber diese Rufmörder, übelster Sorte, kamen nicht nur von außen, sondern, was viel schlimmer ist, aus den eigenen Reihen des Bischofs. Vom Limburger Domkapitel denunziert und angestachelt, hat sich die gesamte Medienwelt zum Großangriff formiert, um diesen "Volksfeind Nr. 1" vernichtend zu schlagen! Kurienkardinal Müller hat für diese Missachtung jeglicher Menschenrechte die richtigen Worte getroffen: „Was gegen Tebartz-van Elst läuft, ist Rufmord, da gibt es offenbar eine Lust auf Menschenjagd“. Ja so ist es! Beschämend ist, dass Bischof Tebartz-van Elst unter seinen "barmherzigen Mitbrüdern" und von einem Großteil der Katholiken, am wenigsten Mitleid und Verteidigung zu erwarten hatte! Sogar, als er schon "am Boden lag", wurde er noch kräftig mit Fußtritten traktiert. "Danke liebe Brüder in Christo".


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 eggi 17. März 2014 

@ Hausfrau und Mutter

Man braucht im Bistum Limburg nicht zum Frisör gehen, um diese Nachrichten zuhören, ein Sonntäglicher Messebesuch reicht.
Was mit TvE gemacht worden ist einfach unmenschlich und unchristlich, doch denke ich es wäre das Beste für ihn wenn er nicht zurückkehrt. Ich betone, ich bin kein Gegner von Ihm. Ich denke seine Rückkehr würde eine weitere Welle auslösen und noch größeren Schaden anrichten. Ich kann mir vorstellen vielen von euch tut meine Einschätzung weh, doch was können fünf Schafe unter 1000 Wölfe ausrichten.


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 Hörbuch 17. März 2014 
 

Schon lange möchte ich die Frage stellen:
ist es eigentlich möglich, dass das gesamte DK von Limburg ausgetauscht werden kann?


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 KdGt 17. März 2014 
 

@ Frater CRV @carl eugen: Unterschiedliche Perspektiven der Bewertung

Auch bei diesem Geschehen gibt es die Perspektiven der Täter und die der Opfer.
Beten wir um die Unterscheidung der Geister für uns alle.


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 Paneuropäer 17. März 2014 
 

Wider die Verschwörungstheorien

Volle Zustimmung Herr Motte. Die bloße Existenz von kath.net deutet das Fehlen einer Pressezensur in der Bundsrepublik (Österreich, der Schweiz...) nicht nur "fast" an, sie belegt es. Im Übrigen ist eine konzertierte Medienkampagne (darum handelt es sich zweifellos) für sich genommen noch kein Beleg für eine irgendwie "zentrale" oder gar "staatliche" Lenkung. Die kann auch durch schlichte Eigendynamik entstehen und am Laufen gehalten werden. Vertreter konservativer (nicht nur katholischer) Positionen müssen sich damit abfinden, angesichts einer linksliberalen Mehrheit in der Medienlandschaft (und wohl tw. auch der Gesamtgesellschaft bzw. Bevölkerung) einen schweren Stand zu haben. So ist das, wenn man gegen den Zeitgeist steht. (Etwas anderes ist Christen vor der Parusie auch nicht verheißen.)


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 DamianBLogos 17. März 2014 
 

@Borgopio

Inwiefern hat Kardinal Marx zurückgeschaltet? Können Sie Ihre Quellen nennen oder ausführlicher zitieren?


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 Waldi 17. März 2014 
 

Der emeritierte Papst Benedikt XVI.

hat den richtigen Mann, zur richtigen Zeit auf den richtigen Posten berufen, auch wenn es hier einem in unserer Runde nicht behagt. Genau so wie es in dieser Runde Querschläger gibt, gibt es sie auch unter den Bischöfen. Zollitsch und Ackermann sind ein deutliches Beispiel dafür! Nur sind Bischöfe als Querschläger für die kath. Kirche viel gefährlicher als die "superklugen Laien", die sich dem Papst Franziskus und dem Kurienkardinal Müller in Kirchenfragen weit überlegen fühlen. Auch unsere Pfarrei hat jede Menge solcher Klugscheißer, wie man bei jeder Laienpredigt voll Entsetzen zur Kenntnis nehmen muss.
Da meint ein Kommentator tatsächlich, (man glaubt es kaum), dass Kurienkardinal Müller, der für solche Entscheidungen vom Papst bevollmächtigt ist, "solche Entscheidungen dem Papst überlassen sollte", als ob er ohne Einvernehmen des Papstes eigenmächtig handeln würde! Die größte Sprengkraft, die die Einheit der kath. Kirche in Stücke reißt, kommt von den Bischöfen!


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 Victor 17. März 2014 
 

Bürgerlicher Tod

Ich möchte Ihnen beipflichten werter @girsberg 74.
Man könnte auch Papst Johannes Paul II. hieruzu zitieren. Er sagte, daß heute zwar die Todesstrafe abgeschafft wäre, aber viele zum bürgerlichen Tod verurteilt würden.
Den bürgerlichen Tod mußte Bischof Tebartz van-Elst ja sterben. Unfaßbar oder auch nicht, daß sich sog. Amtsbrüder nicht zu billig waren wie etwa Herr Bischof Ackermann in dieselbe Kerbe zu schlagen. Bis heute von Bischof Ackermann keine öffentliche Rücknahme seiner Äußerungen oder gar eine Bitte um Entschuldigung.


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 Ulrich Motte 17. März 2014 
 

Suarez

Ich hatte ja schon dargelegt, was gegen Handlungen und Versäumnisse, die offenkundig nicht die eines "normalen" Gemeinwesens sind, zu tun (möglich) (und nötig) ist. Aber Deutschlands "dunkelste Zeit" zeigte eben doch noch zusätzlich (!) etwas fundamental Anderes als Verstöße und Unterlassungen, die mit einem "normalen" Gemeinwesen unvereinbar sind. Allein schon die hier und andernorts im Gegensatz zur "dunkelsten Zeit" ja mögliche Diskussion deutet das fast schon an. Alle Berechtigten sollten aber auch unverzüglich rechtliche Schritte einleiten, soweit noch nicht geschehen. Auf die Reaktion staatlicher Behörden und Gerichte wäre ich gespannt. Der Presserat reagierte ja schon.


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 HendriksFfm 17. März 2014 
 

Es geht munter weiter II

zu komtur ...von eigenen Leuten begonnen...
Am 1. Fastensonntag erklärte der Stadtdekan in St. Bernhard Frankfurt/M.:
"Da es keinen Bischof im Amt gibt, gibt es auch keinen Fastenbrief, sondern eine Predigt."
Selbstverständlich ist der Bischof im Amt!
Auch hätte die wunderbare Fastenbotschaft des Papstes verlesen werden können.
Jedenfalls war ich hiernach nicht zum Kommunionempfang in der Lage, zumal mich auch die unangemessene Kleidung der Kommunionhelferin störte.


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 carl eugen 17. März 2014 

Werter @FraterCRV!

Ihre Wortmeldung zeugt von absoluter Unkenntnis der katholischen Lehre und ist obendrein eine grobe Beleidung Seiner Eminenz Kardinal Müller!
Ihre Kritik an Kardinal Müller ist gleichzeitig eine Kritik an allen seinen Vorgängern im Amt des Glaubenspräfekten, einschliesslich Joseph Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. Ihnen ist schon bewusst, dass Benedikt XVI. sein ganzes Leben lang für die Unauflöslichkeit der Ehe und gegen eine Zulassung wiederverh. Geschiedener zu den Sakramenten gekämpft hat. Sie wollen es also besser wissen als dieser grosse Kirchenlehrer? Das nenne ich "mutig" und obendrein anmassend!


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 Suarez 17. März 2014 

@Ulrich Motte - Das war eindeutig medial breit inszenierte Hetze

Wo Hetze zum Instrument der allgemeinen(!) Berichterstattung wird, da darf man sich schon an dunkelste Zeiten erinnert fühlen, da auch dort die Hetze zum Wesensmerkmal der Propaganda gehörte, die den ausgemachten Gegner vernichten wollte. Eben dieser Vernichtungswille ist hier wie dort die treibende Kraft. Einen Menschen öffentlich als geisteskrank hinzustellen ist keine unbedeutende Entgleisung, sondern zeigt, dass es darum ging, den Bischof systematisch "fertig" zu machen. Dabei haben sich die öffentlich-rechtlichen Medien sowie die privaten Medien die Bälle ständig zugespielt und so eine Herabsetzungsorgie inszeniert, die in einem Rechtsstaat nicht möglich sein sollte. Kein Staatsanwalt ist eingeschritten, als man den Bischof als Betrüger und Geisteskranken herabsetze. Der Bischof wurde an den medialen Pranger gezerrt und über Wochen kübelweise mit der schlimmsten Wortgülle überschüttet. Sind das für Sie Gepflogenheiten eines normalen Gemeinwesens?


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 leibniz 17. März 2014 
 

Mein Lehrer!

Juhu! "Ünser Müllerchen" (so nannten wir ihn als Studenten) wird immer besser!
Ich bin richtig stolz auf ihn! Danke, Herr Kardinal


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 girsberg74 17. März 2014 
 

@ komtur
„Danke Kardinal Müller
Das Schlimme ist, dass die Menschenjagd von eigenen Leuten begonnen …“

Überlegung: Diese „eigenen Leute“ können so beschrieben sein, dass sie unserer Mitte kommen, doch nicht zu uns gehören.

@ Ulrich Motte
Ihre Rede, dass dem Bischof von Limburg kein physischer Schaden drohe, halte ich unter den gegenwärtigen Umständen für stimmig. Dennoch gebe ich @Suarez mit seinem Vergleich bezüglich der Zustände aus „dunkelster Zeit“ recht, denn die, die getötet wurden, waren vorher schon medial / psychisch (schutzlos gemacht und somit) getötet worden.

Und heutzutage: Was kann ein Mensch tun, der medial / psychisch vernichtet ist.


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 HendriksFfm 17. März 2014 
 

Es geht munter weiter I

Mit seinen Limburger Enten (FAZ vom 10.02.2014) versucht Herr Deckers zwar ein paar Nebnsächlichkeiten klar zu stellen.
Aber wen interessiert das jetzt noch?
Falsch liegt Herr Deckers, wenn er meint, man dürfe den Bischof "gerichtsfest einen Lügner nennen”.
Der Bischof hat auch kein Geständnis abgelegt und schon gar nicht gegenüber dem “Landgericht” Hamburg.
Da sich der Strafvorwurf auf ein Vergehen bezog, war das Amtsgericht zuständig.
Dieses hatte von der Staatsanwaltschaft eine Nachbesserung des Strafbefehlsantrags verlangt, sah also die Voraussetzungen für den Erlass eines solchen als nicht erfüllt an.
Nachdem der Bischof dann, wie in derartigen Fällen üblich, den Tatvorwurf nicht mehr bestritt – das ist alles andere als ein Geständnis -, und die Geldauflage erfüllt hatte, kam es mit Zustimmung des Amtsgerichts zur Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft(!).
Der Bischof gilt damit als unschuldig!


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 kathleser 17. März 2014 
 

Glaubensstark

Wir Trierer brauchten einen Bischof, der uns im Glauben bestärkt, nicht den Glauben verwässert und "modernisiert".
Warum sieht man in der Sonntagsmesse fast keine Jugendlichen oder Kinder mehr?....wohl aber in der Tridentinischen Messe?
Warum wird die Messe im Trierer Dom immer von mehreren Geistlichen konzelebriert, während 30km weiter auf dem Land zwei Priester für über 25 Dörfer zur Verfügung stehen ?
Unser Bischof sollte SEINE Aufgaben besser wahrnehmen, statt seinen Mitbruder zu verfolgen. Sorry, aber diese Kritikpunkte musste ich mal vorbringen.


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 FraterCRV 17. März 2014 
 

Nichts Neues

Die Zulassung von Geschiedenen Wiederverheirateten zur Eucharistie ist kein Bruch mit der Theologie der Ehe, oder will Kardinal Müller das den Ostkirchen und auch 21 uniierten katholischen Ostkirchen vorwerfen?
Wieso überlässt er solche Entscheidungen nicht einfach dem Papst?
Und was TVE angeht: Das ist nur wieder der typische Müller'sche Verfolgungswahn..."alle sind gegen uns, wir sind die Armen, Menschenjagd"...


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 Ulrich Motte 17. März 2014 
 

Völlig Unerträglich

ist sicher all das Geschilderte gegenüber der Familie des Herrn Bischofs. Ihm (etwa mittels des § 186 STGB) und seiner Familie sind rechtliche Schritte anzuraten, die der Staat auch von sich aus unbedingt unternehmen muß. Unterlässt er es, müssen gegen dieses staatliche Versagen rechtliche Schritte eingeleitet werden. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist da nur das erste und allerschwächste Mittel. Bei allem entsetzlichen Leid der Familie des Herrn Bischofs halte ich trotzdem einen Vergleich mit den ja völlig schutzlosen Opfern der staatlich organisierten (und nicht von einzelnen Verbrechern)"Menschenjagd aus dunkelster Zeit" für nicht so unbedingt berechtigt und auch nicht unbedingt hilfreich: "Das ist doch übertrieben" als Reaktion hindert eher das dringend notwendige Verständnis bei Andersdenkenden (etwa aus den hier geschildeten kirchlichen Kreisen)


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 borgopio 17. März 2014 

Immerhin 2 Einschränkungen bzw. Mäßigungen

- Die Presseaufsicht hat die sich hochseriös gerierende FAZ wegen der TvE-Berichterstattung gerügt;
- Kardinal Marx hat merklich zurückgeschaltet ("Ich kann Ihnen Hoffnungen machen ...", nachher: "Rom nicht schwächen ...").
Der Heilige Geist darf mal wieder Wunder vollbringen - wahrscheinlich auch in der päpstlichen Entscheidung zu Limburg und im Ereignis der Bischofssynode.


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 Hausfrau und Mutter 17. März 2014 
 

und jetzt?

Dies ist eine gute Meldung, die ich sehr schätze.

Allerdings ist es sehr viel Schaden entstanden. Kürzlich war ich bei Friseur (sorry für diese unwichtige Sache!) und durfte hören, dass sich die Friseuse mit der Kundin, die neben mir saß, über die "unverschämte 15.000 € Badewanne" unterhielt. Beide Damen praktizierende Katholiken, fest überzeugt, dass es diese Badewanne gibt und auch nicht zu belehren. Ich habe nämlich- OHNE ERFOLG- versucht.

Hausfrau und Mutter


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 SpatzInDerHand 17. März 2014 

@Ulrich Motte: Die Mutter von Tebartz-van Elst bekam Morddrohungen, ebenso sein Schwager.

Seine Neffen konnten teilweise nicht mehr die Schule besuchen, weil es zu gefährlich war. Das sind Fakten - das können Sie googeln.
Obendrein hörte man öfter die Vermutung, dass wenn Tebartz-van Elst nach Limburg zurückkäme, dass er die Messe im Dom wohl nur noch mit Personenschutz feiern könnte - aber dies sind, wie gesagt, Vermutungen.


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 Suarez 17. März 2014 

@Ulrich Motte - Der Vergleich ist berechtigt

Es geht um die von der Presse gezeigte Menschenverachtung, die auf die psychische Vernichtung der Person abzielt. Der Bischof sollte restlos seiner Würde beraubt werden, darum stempelte ihn ja Deckers & Co. zu einem Betrüger und Geisteskranken(!). Die Presse bemühte sich nicht einmal ansatzweise um eine korrekte Berichterstattung, sondern stellte sich vollständig in den Dienst einer Ideologie, die eindeutig totalitären Charakter hat und die Menschwürde nicht kennt.

Von dem Versuch der Vernichtung der Persönlichkeit bis zur physischen Vernichtung ist dann nur noch ein kla8iner Schritt.

Besonders schlimm ist aber, dass innerkirchliche Gruppen, diesen Vernichtungsgeist ebenfalls gezeigt haben und die Presse als Instrument nutzen wollten, um den verhassten Bischof in den Abgrund zu stoßen. Schlimmer kann man gegen den Heiligen Geist nicht sündigen. Der Hofheimer Kreis und das Umfeld des Frankfurter Stadtdekans haben alle christliche Tugend fahren lassen und durch blanken Hass ersetzt.


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 Fides Mariae 17. März 2014 
 

Danke für die klare Begründung

"Wir sind nicht ausschließlich die Gemeinschaft der Reinen, sondern auch der Sünder."
Eine klare, gute Begründung dafür, dass geschiedene Wiederverheirateten (und andere Sünder) die Kommunion nicht empfangen und trotzdem zur Kirche gehören. Diese "öffentlichen " Sünder können sogar Vorbild sein - und Anregung, die eigene Sündhaftigkeit anzusehen.
Erfrischend, dass der Kardinal nicht herumdruckst. (Römische) Stadtluft macht anscheinend frei.


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 Suarez 17. März 2014 

Krisis der katholischen Kirche in Deutschland

Dass der Präfekt der Glaubenskongregation wieder einmal deutlich machen muss, dass der Glaube nicht gegen die Schrift stehen kann, zeigt, wie desorientiert ein Teil der Katholiken und Bischöfe mittlerweile im Glauben sind. Offenbar glaubt man, die Worte Jesu frei interpretieren zu können, ohne dabei die Wahrheit zu verlieren. Das Gegenteil ist der Fall, denn wo der Glaube seine Verbindlichkeit verliert, verliert er seine Authentizität. Selbst der Papst ist an die Wahrheit des Glaubens, wie sie uns in der Schrift überliefert ist, gebunden. Die Auslegung der Schrift darf also den Sinn der Worte in der Schrift nicht verfälschen.

Im Kirchenkampf progressiver Gruppen aus dem Umfeld von WisiKi spielt Wahrheit keine Rolle, da heiligt allein der Zweck die Mittel. So wurde der Limburger Bischof zum Testfall, wie man mit Hilfe skrupeloser Medien zukünftig glaubenstreue Bischöfe beseitigen kann. Es ist beruhigend, dass man in Rom sehr genau wahrnimmt, was in Deutschland vor sich geht.


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 kreuz 17. März 2014 

nicht daß ich die beiden Kardinäle

Müller und von Galen gleichsetzen will,
so ist doch zumindest die Haltung und die Statur eine Ähnliche.

für die heutige Zeit zumindest ist Müllers Haltung eine mutige.

Danke Kard. Müller!
Nicht Furcht noch Lob...


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 Helena_WW 17. März 2014 
 

Danke für dieses deutliche Statement Herr Kardinal Müller

Diese von ihnen zu Recht als "als Lust auf Menschenjagd" kritisierte Verhaltensweisen, die aktuell leider und sehr besorgniserregend bedenklich ziemlich "in" zu sein scheinen, haben viele von uns Christen im Fall unseres Limburger Bischofs Tebartz-van Elst sehr mit belastet. Zutiefst mit verletzt, das mit Ansehen, erleben zu müssen ohne kaum etwas dagegen tun zu können, ausser vielleicht hier bei kath.net oder in anderen Foren oder privat auf Unsachlichkeit, Unwahrheit, Unrecht, Intrige und Kampagne hinzuweisen. Aber dem stand ein Orkan von inszenierter, skandalisierte Stimmungsmache gegen über. "„gezielt Widerwillen gegen Tebartz gezüchtet wurde. " Ja man hatte schmerzlichst den Eindruck.

Soviel Unchristlichkeit im Handeln hat fassungslos gemacht.

Und zusätzlich der Missbrauch der Fastenacht tut jedem sehr weh der eigentlich die Fastennacht mag.


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 Ulrich Motte 17. März 2014 
 

Vergleich

Inwieweit dem Herrn Bischof von Limburg schweres Unrecht geschieht, kann Herr Kard. Müller sicher weit besser beurteilen als ich. "Menschenjagd in dunkelster Zeit"- darunter versteht man aber wohl eher Bedrohung von Freiheit und sogar des Leben Unschuldiger. Das droht dem Bischof von Limburg - trotz allem- nicht. Damit will ich keineswegs Mitleid für von ihm Erlittenes und ihm noch Drohendes ausschließen oder mindern.


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 Wiederkunft 17. März 2014 
 

Geschenk

Papst Benedikt konnte uns kein größeres Geschenk hinterlassen, als Kardinal Müller. Er spricht ohne zögern, einfach die Wahrheit aus. Danke lieber Gott für diesen wertvollen Präfekten in unserer Kirche!


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 fb698 17. März 2014 
 

Klare Worte

Wer das Interview hören möchte, kann sich dieses Video ansehen:

http://www.main-spitze.de/mainz-kardinal-mueller-oberster-glaubenshueter-die-ehe-ist-unaufloeslich_13969128.htm


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 Rolando 17. März 2014 
 

Amen

So ist es,
Danke Hochw. Kardinal Gerhard Ludwig Müller.


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 serafina 17. März 2014 
 

Keine rechtlichen Gründe zur Absetzung von TvE als Bischof

Danke Exzellenz für diese klaren Worte.
Keine Absetzung von TvE! Stattdessen gehören andere Bischöfe abgesetzt, die nicht mehr in der Glaubenswahrheit stehen Hier sollte Kardinal Müller seinen Einfluß geltend. Warum konnte er nicht verhindern, dass Marx neuer Vorsitzender der DBK geworden ist?


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 SpatzInDerHand 17. März 2014 

Und es wäre dringend an der Zeit, die Rolle kirchlicher Angestellter

bei dieser Menschenjagd gründlicher anzuschauen. Ich plädiere für eine Visitation im Bistum Limburg - einschließlich gründlichster Kontrolle des Limburger Ordninariates unter genau diesem Aspekt!


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 Bastet 17. März 2014 

Kardinal Müller hat vollkommen Recht.
Was gegen Tebratz van Elst statt gefunden hat erinnert doch stark an eine Hexenjagd, allerdings mit Mitteln des 3. Jahrtausends.


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 komtur 17. März 2014 
 

Danke Kardinal Müller

Das Schlimme ist, dass die Menschenjagd von eigenen Leuten begonnen und dann von den Medien begierig aufgegriffen und vervielfältigt wurde, weil es gegen die katholische Kirche geht!


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 borgopio 17. März 2014 

Zustimmung von oben+unten+allen Seiten

Kann, will, wird sich der Papst die Haltung seines Glaubenspräfekten zu eigen machen? Nach den persönlichen Vorpositionierungen, dem Lob für Kardinal Kasper und den Weichenstellungen für die Bischofsssynode? Showdown zwischen "Barmherzigkeit" und "Klartext"?


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 Gandalf 17. März 2014 

Mutig!

Eines muss man Kardinal Müller lassen: Er ist mutig und spricht Klartext und hat keine Angst vor Medien und einigen Bischöfen, die heute toben werden ;-)


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 komtur 17. März 2014 
 

Danke für den Klartext Kardin


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 pdd 17. März 2014 
 

Klartext

Es tut sehr gut das zu lesen.

Ich hoffe Kardinal Mueller bleibt uns noch sehr lange erhalten.


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 Victor 17. März 2014 
 

Klartext

Bin mal gespannt wie der Vorsitzende der DBK darauf jetzt antwortet.
Gut ist es auch, die Bischöfe Zollitsch und Ackermann in die Schranken zu weisen.
Was gegen Bischof Tebartz van Elst stattfand- und -findet ist eine Menschenjagd wie sie tatsächlich ausndunklesten Zeiten bekannt ist.


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