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Ich bitte alle um Vergebung!

28. März 2014 in Aktuelles, 100 Lesermeinungen
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Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat am Freitag nach dem Besuch bei Papst Franziskus eine Erklärung veröffentlicht. Im WORTLAUT auf kath.net


Rom (kath.net)
Der ehemalige Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz hat am Freitag nach dem Besuch bei Papst Franziskus eine Erklärung veröffentlicht, die wir im WORTLAUT dokumentieren:


Während meiner Amtsführung als Bischof von Limburg ist bei vielen Katholiken und in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden, dass ich den Dienst für die Diözese und an der Einheit der Kirche dadurch vernachlässigt hätte, dass ich eigene Ziele und Interessen in den Vordergrund gestellt und ohne Abstimmung durchgesetzt hätte. Mit dem Wissen von heute erkenne ich, dass ich Fehler gemacht habe. Auch wenn sie niemals aus Absicht entstanden, haben sie Vertrauen zerstört. Ich bitte alle um Vergebung, die unter meinen Versäumnissen gelitten haben oder leiden.


Angesichts der schweren Vorwürfe und des entstandenen Vertrauensverlusts habe ich bereits im Oktober 2013 die Entscheidung über meine Zukunft in die Hände des Heiligen Vaters gelegt. In dieser Woche hat er mich von der Verantwortung für das Bistum Limburg entbunden, um mich zu gegebener Zeit mit einer neuen Aufgabe zu betrauen. Dies hat der Heilige Vater mir gegenüber auch persönlich in einer herzlichen brüderlichen Begegnung am heutigen Vormittag (28. März 2014) betont.

Ich sehe in dieser Entscheidung die Chance eines Neubeginns: nicht nur für das Bistum Limburg, sondern auch für mich. In diesem Sinne bitte ich alle, meine Stellungnahme an die Kongregation vom 11. März 2014 zum Prüfbericht, die in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurde, als Zäsur zu betrachten – und nicht als Anfang einer neuen Auseinandersetzung.

Ich hoffe, dass es jenseits wechselseitiger Beschuldigungen und Verletzungen gelingt, aus der Distanz das Geschehene zu verstehen und Einsichten zu gewinnen, die zu einer Versöhnung führen können. Dafür werde ich beten, meine ganze Kraft einsetzen und bitte auch um das Gebet.


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Lesermeinungen

 Helena_WW 1. April 2014 
 

Noch abschließend kann jemand mal sachlich Aufklären was die Aufgabe eines Generalvikar ist ?

ggf. auch die eines Diözesanbaumeisters ?

Bei dem Generalvikar habe ich dass so verstanden, dass er in väterlicher Umsicht das Vermögen zu verwalten hat. Habe mir das eigentlich schon so vorgestellt, dass er zuständig ist das alle rechtlichen Dinge eingehalten werden die damit zu tun haben auch Beteiligung der Gremien. Da kann sich der Bf viel wünschen aber ein GV hat auch zu sagen welche Richtlinien eingehalten werden müssen, dachte ich.
Ein Diözesanbaumeister sollte als Bauerfahrener eigentlich auch wissen, das man Raumbedarf etc. genau vorher spezifiziert und sollte der dann nicht die bauliche Kontrolle in die Hand nehmen.

Jedenfalls, wenn man für einen Kunden eine Software entwickelt macht man vorher eine genaue Analyse und Spezifikation und ab da sind dann bestimmt Dinge fix festgelegt mit Pflicht und Lastheft, bevor man einen Strich Code schreibt.
Also das ganze bleibt auch mit Prüfbericht komisch.


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 speedy 1. April 2014 
 

lieber hotzenplotz,
ich vergebe ihm weil er ja alle darum bittet, im übrigen verteidigte ich ihn immer vor meinem mann, zudem heisst es ja in der Bibel wer von euch ohne suend ist werfe den ersten stein, ausserdem tust mir leid weil erst sauer auf ihn wart nach dem lesen des Prüfbericht Artikel, deswegen mein Kommentar, im übrigen bestimmt habe ich auch unbewusst Sünden getan, von denen ich dachte es seien keine


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 Helena_WW 1. April 2014 
 

alfons.schaefers : Mentalität

als im Rheinland geborene wäre ich auch lieber beim Erzbistum Köln.

Diese Mentalität "Leben und Leben lassen" umsichtig mit Eigenheiten von Mitmenschen umgehen, ist hier nicht so verbreitet wie im Rheinland, lebe noch an der Grenze zum Rheinland, da ist es fast rheinländisch. Aber weiter oben Hessen ... . Da nimmt man nicht so großzügig den Menschen an, sondern hat sehr feste Vorstellungen wie jemand vom Typ, vom Aussehen her zu sein hat. Da kann schon sehr einnehmend bevormundend sein. Kurioser Weise nehmen sich Vorgänger Bischof Kamphaus und TvE in ihrer Naivität nichts. Kamphaus meinte mit menschlichem Pastoral die Leute frei laufen zu lassen, hauptsache die "Kinderchen" haben Spass. Da wurde sich dann im Glaubenselbstgestalten vollbedient. TvE naiv im Diözesanbauprojekt Architekten freilauf lassen zu können, da wurde sich dadrin vollbedient.

Vielleicht sollte man als nächstes einen glaubensfesten Rheinländer als Bischof nehmen, der zwar fröhlich aber nicht naiv ist.


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 alfons.schaefers1 31. März 2014 
 

Limburg: Bitte um Vergebung

Als Mensch aus der Erzdiözese Köln habe ich die Vorgänge in Limburg zunächst mit einer gewissen Verblüffung und Ratlosigkeit zur Kenntnis genommen. Bei meiner Wertung der Persönlichkeit des Bischofs, bei der ich auf Meinungen anderer verwiesen war, habe ich stets die Linie des Kölner Kardinals für die überzeugendste gehalten: mangelnde Solidarität der Amtsbrüder, Pressekampagne, Dummheiten des Betroffenen, vorzüglicher Theologe. Nach Lektüre des Interviews von v. Eltz fand ich meine Vermutung bestätigt: besonders übel genommen hat er die Ablösung als Offizial und Ersetzung durch den Kölner Offizial, zweifellos abgestimmt mit dem Kölner Kardinal. Von da an nur ein Ziel: den Bischof, der nicht authentisch, nicht belastbar ist, den müssen wir auflaufen lassen und der Presse zur Hatz freigeben, dann macht er einen Fehler nach dem anderen und gibt auf. Prunk- und Protzbischof in allen Medien bundesweit: wer hält das schon auf Dauer durch. Fehlbesetzung beendet. Amen. Alfons Schäfers Bonn


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 Paddel 31. März 2014 

Nicht (nur) für sich

@Helena_WW @suarez

Dann hätte der Bischof also nur die 2 1/2 Zimmerwohnung explizit für sich allein gehabt?


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 Suarez 31. März 2014 

Liebe Paddel,

wie @Helena_WW schon richtig ausführte, gehören Garten und Teich zum Diözesan-Zentrum, sind also für Besucher desselben - nicht Touristen(!) - zugänglich. Es ist ebenfalls richtig, dass vergleichbare Anlagen, z.B. kleinere städtische Parkanlagen oder Gärten an Schulen sowie anderen öffentlichen Einrichtungen sicher ähnliche Summen verschlingen, zumal, wenn die Vergabe ohne große Ausschreibungsverfahren erfolgte. Vieles, was an dem Diözesan-Zentrum als "Protz" bezeichnet wird, ist es wohl eher nicht. Gute Architektur hat ihren Preis, insbesondere, wenn vorher falsch geplant wurde. Die Hintergründe für die unsägliche Medienkampagne ist wo ganz anders zu suchen, sie speist sich, wie sie auch schon angedeuteten, aus dem Unmut bestimmter Lobby-Gruppen, denen die Position des Bischofs zu Ehe und Familie ein Dorn im Auge war. Da war es ein leichtes, im Verbund mit solch skrupellosen Journalisten wie Deckers, einen Ansatzpunkt zu finden, um einen Skandal hochzuziehen.


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 Bentheim 31. März 2014 
 

Helena, Sie schreiben:

"So ist neben einen soliden vertrebaren Gebäudekomplex auch Firlefanz dabei..."

Lesen Sie dazu bitte den etwa 6 Beiträge vor Ihnen geschriebenen Beitrag von @Paddel! Schon deren Fragen geben zu erkennen, worauf sie hinaus will.


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 Helena_WW 31. März 2014 
 

Korrektur von Tipfehler und Ergänzung

... zu beachten ist dass es der Amtsitz für den Amtsträger Bischof ist nicht für eine konkrete Person. Damit meine ich, dass TvE weniger sich selber eine Luxusherberge errichten wollte, wie das mediale (Zerr)Bild gezeichnet wurde, sondern, dass er ggf. meinte einen den anderen Amstsitzen entsprechenden einrichten zu wollen/müssen. Also auch Fehler und Irrtum in der Aufgabenstellung. Das ihm das Projekt entglitten ist steht ausser Frage.
So ist neben einen soliden vertrebaren Gebäudekomplex auch Firlefanz dabei der unangemessen ist.

Wenn man allerdings öfter die Projekte von Entscheidungsträgern anaylsiert, auch Fehlhandeln/Fehlerketten unter Stress, dann betrachtet man dies entemotionalisierter und macht sich mehr Gedanken über strukturelle Verbesserungen als selektiv auf Personen loszugehen.


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 Helena_WW 31. März 2014 
 

@paddel @myschkin : Garten und Teich gehören zu dem Diözesanen Zentrum !

Es kann sein, daß diese bei den angebotenen Besichtigungstouren letzten Herbst (!) nicht zugänglich waren. Aber grundsätzlich sind diese als Teil des Diözesanen Zentrums dazu gedacht Besuchern und Mitarbeitern (das sind eine ganze Menge mehr als nur der Bischof) ggf. anliegenden Ordensschwestern im Diözanen Zentrum zur Erholung und einkehr zu dienen. Dazu muss man auch berücksichten das zwischen Sightseeing Besuchern vom Museeum oder Tagungsbesuchern/Gästen von Veranstaltungen die im Diözesanen Zentren üblicherweise stattfinden oder Gästen des Bischofs zu unterscheiden ist.
Genauso ist ja zu beachten das der bischöfliche Haus nicht für den Amtträger Bischof ist. Dann sich stellt bei aller berechtigter Kritik an der Ausgestaltung die Frage woran man sich bei orientiert hat, soll es vergleichbar sein mitStuttart Rothenburg, Freiburg,.. Oberürgermeister, Ministerpräsidenten. Was war/glaubte man Kriterium für allg. üblichen Amtsitz einricht ? Amtsträger nicht Personenbezogen. Fehler.


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 Hotzenplotz 31. März 2014 

@speedy:

Verstehe Ihren Kommentar nicht.
Hat Bischof Tebartz-van Elst Schulden bei Ihnen oder hat er Sie persönlich irgendwie beleidigt oder hängen Sie irgendwie in der Sache mit drin - oder was vergeben Sie Bischof Tebartz van Elst konkret?
Sie können jemandem vergeben, der IHR Schuldner ist: "...wie auch wir vergeben UNSEREN Schuldigern". Sie können aber nicht den Schuldnern Ihres Nachbarn die Schulden erlassen. Logisch, oder?


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 Stephanus1972 31. März 2014 
 

Zu spät - leider

TvE war sicherlich ein guter Theologe, aber er hat vergessen, dass er für seine Ideen auch Mitstreiter braucht. Er hätte viele Gegner entfernen müssen, die unsägliche Synodalordnung aufheben und durch eine zeitgemäße Ordnung ersetzen müssen. Die Verwaltung muss eben stimmen, wenn man große Räder drehen will. Das hat TvE versäumt und die gerechte Quittung erhalten - leider!


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 myschkin 31. März 2014 
 

@Paddel

Als ich Limburg besuchte, waren weder das Mariengärtchen, noch der Teich besuchbar. Sie sollten meines Wissens dem Bischof zur persönlichen Rekreation zur Verfügung stehen, weshalb er auch einen privaten Zugang zum Gärtchen bauen ließ, um nicht den öffentlichen Vorplatz queren zu müssen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass an Tagen der offenen Tür Garten und Teich ausnahmsweise zur Besichtigung freigegeben worden wären und für Gäste des Bischofs ohnehin.


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 Paddel 31. März 2014 

suarez

Als Limburger haben sie bessere Kenntnisse wie ich, deswegen bitte ich Sie mir folgende Fragen zu beantworten:
1. Ist der Mariengarten öffentlich zugänglich?
2. Befindet sich der Fischteich im Mariengarten bzw. ist dieser auch öffentlich zugänglich?
3. Könnte es sein, dass der Bischof zwar am Tag nach der Ankunft von Lajolo den sehr umfangreichen Kostenplan erhalten hatte, aber trotzdem noch nicht den Umfang wusste? Könnte es sein, dass diese zwar projektmäßig aufgelistet wurde, aber der Bischof erst viel Zeit benötigt hat, um hier einen zuverlässigen Überblick zu bekommen?

Ich war längere Zeit in einem Internat, dort gab es einen sehr schönen Garten mit Biotop. Dieser wurde von Lehrern, Ordensschwestern, Schülern und Besucher sehr gerne und oft aufgesucht. Ich selbst konnte dort auch zur inneren Ruhe finden.
Was dieser Garten samt Biotop gekostet hat,weiß ich nicht.
Jedenfalls wäre es möglich, dass der Mariengarten auch so gedacht ist?


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 Suarez 31. März 2014 

@Mnich - Die Kirchensteuer bindet die Kirche an den Staat

Und damit geht zwangsläufig eine Säkularisierung des Glaubens einher, denn die Kirche wird zunehmend als staatlicher Dienstleister empfunden, der sich nach den Wünschen und Erwartungen der Kunden zu richten habe. Die Katholische Kirche ist da noch vom Glauben authentisch, wo sie eben nicht in einer staatlichen Abhängigkeit steht, die ihr zwar üppige Geldmittel verschafft, sie aber vom Evangelium wegführt. Geben müssen wir Gläubigen schon freiwillig. Wo an die Stelle der Spende der Zwangsbeitrag tritt, verstellt sich der ganze Sinn des Gebens. Viele Menschen glauben heute, die Kirche habe sich gefälligst nach den staatlichen Vorgaben zu richten und dürfe den Glauben nur insoweit verkünden, als er politischen Vorgaben nicht im Wege steht. Wie gut das funktioniert, sieht man an Bischöfen wie Overbeck und Ackermann, die den Wünschen bestimmter gesellschaftlicher Lobby-Gruppen schon entgegenkommen wollen. Es ist wie der Reiche, der Jesus fragt, was er machen solle, um gerettet zu werden.


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 leibniz 31. März 2014 
 

@mnich
Beantworten Sie bitte folgende Fragen:
1. Warum gibt es keine Kirchensteuer in Italien, Spanien usw.?
2. Warum verdient ein deutscher Bischof 10000 Euro im Monat, ein deutscher Domkapitular 8000 Euro, während ein Altenpfleger bei der Caritas von etwa 1400 Euro leben muss? Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?
3. Bischöfe und Domkapitulare bekommen ihr Gehalt zudem nicht aus der Kirchensteuer, sondern - immer noch! -vom Staat als Ausgleich für die während der Sakularisation vom Staat eingezogenen, kirchlichen Güter.
Glauben Sie nicht, dass die Gefahr besteht, gegenüber dem Staat im Konfliktfall leise Töne einzuschlagen nach dem Motto: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing"?
Das Problem bei der Kirchensteuer ist doch nicht der Einzug von Mitteln der Gläubigen, dieses Recht bestreitet doch niemand. Das Problem ist die Rechtswidrigkeit der Bindung der Kirchenmitgliedschaft an die Zahlung von Geld. Und dieses viele Geld stellt eine gewaltige Versuchung dar, s. Limburg!


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 Mnich 30. März 2014 
 

@

Heißt die Parole zur Kirchensteuer nicht: Weniger für die Kirche, mehr für uns !
Die Kirche hat das Recht und die Notwendigkeit, von ihren "Mitgliedern" Beiträge zu verlangen. Da ein Einheitsbeitrag ungerecht wäre, ist es am besten sich an der Einkommensteuer zu orientieren. Nichts weiter ist die Kirchensteuer, die im Auftrag der Kirche gegen Verwaltungsentschädigung von den Finanzbehörden eingezogen wird. Die Attacken gegen die Kirchensteuer finde ich nicht gerecht.


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 Bentheim 30. März 2014 
 

Zur Bischofsnachfolge in Limburg

Es hat keinen Sinn, sich den Bischofsnachfolger von Limburg auszumalen. Wer den letzten, hier im Forum verlinkt angebotenen FAZ-Artikel gelesen hat, der erkennt in dem Interview mit Domdekan zu Eltz ohne Mühe, dass ER wieder bestimmen wird, wie der künftige Bischof auszusehen und zu handeln hat. Es ist leider nicht zu erkennen, dass dagegen etwas unternommen wird.


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 Bogen 30. März 2014 
 

Vielen Dank für die Aufrichtigkeit

Suarez meine Antwort auf Ihre Behauptung Klischees: Hier eine kurze Zusammenfassung Ihrer Worte
"Hier geht es ganz klar um einen innerkirchlichen Krieg, der auf vielen Ebenen ausgetragen wird. Der Geistliche ist weniger Seelsorger denn beamteter Dienstleister einer Institution, die am schlechten Gewissen des eigenen Wohlstandes krankt. Dass dabei die Wahrheit der katholischen Lehre zunehmend auf der Strecke bleibt, ist ein Skandal."

Sehen Sie jetzt haben Sie sich doch selbst die Antwort zum Thema Limburg gegeben, also bedarf es keine weitere Erklärung meinerseits.


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 myschkin 30. März 2014 
 

@Suarez

Vielleicht, bester Suarez, ist Ihr Vorschlag tatsächlich der, der in Deutschland zu der von Papst Benedikt empfohlenen Entweltlichung der Kirche führen würde. Wir Laien sollten darüber mit unseren Pfarrern sprechen. Die meisten von ihnen sind ja genügsame Leute, die keinen aufwendigen Lebensstil für nötig erachten.

Ihr Hinweis aufs überbordende Gremienwesen ist m. E. noch in anderer Hinsicht bedenkenswert: Es hat sich bei einigen katholischen Verantwortungsträgern ein Gremiendeutsch breitgemacht, das ganz und gar nicht tauglich für die Verkündigung des Evangeliums ist. Es sollte tunlichst vermieden werden, dass dieses formelhafte Deutsch, bei dem bspw. die Kirche grundsätzlich ohne bestimmten Artikel genannt wird, in die Öffentlichkeit getragen wird. Auch der Verzicht aufs Gremiendeutsch zugunsten eines authentischen Sprechens aus dem Herzen heraus wäre m. E. ein Kriterium, das sich für die Bischofsnachfolge in Limburg stellt.


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 Bentheim 30. März 2014 
 

Myschkin, zur Nachfolge des Bischofs

Die Gegner werden es schon herausfinden, wo sie ein neues Kampffeld aufmachen können. Da helfen Ihre Voraussagen so viel wie ein Wetterbericht.


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 Suarez 30. März 2014 

Lieber myschkin, bitte treten Sie für die Abschaffung der Kirchensteuer ein

Unsere deutsche Wohlstandskirche krankt am Geld, das ist unbestritten. Ein Bischof - und nicht nur der Limburger - wird nach Beamtentarif im höheren Dienst entlohnt(!), was dann zu Bezügen von annähernd 10 Tausen Euro pro Monat führt. Die Diskrepanz von Anspruch und Wirklichkeit in der katholischen Kirche wird nirgendwo deutlicher, wie in unserem Land. Die stastliche Finanzierung der Kirche führt zur Erosion des Glaubens in Form seiner Institutionalisierung. Der Geistliche ist weniger Seelsorger denn beamteter Dienstleister einer Institution, die am schlechten Gewissen des eigenen Wohlstandes krankt. In unseren Gemeinden blüht das Gremienwesen, wobei die Laien Kirche immer mehr mit Verein verwechseln. So hat sich eine Anspruchsmentalität etabliert, die nicht empfangen will, sondern bestimmen. Dass dabei die Wahrheit der katholischen Lehre zunehmendauf der Strecke bleibt, ist ein Skandal. Erst wenn die Kirche in unserem Land sich frei macht vom üppigen Wohlstand wird sie glaubwürdig.


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 Suarez 30. März 2014 

@Bogen - Klischees

Sie malen da ein klischeehaftes Bild. Mich haben zwar einige Details aus dem Bericht auch irritiert, ich lasse mir darum aber nicht den Blick trüben auf die eigentlichen Ursachen des Konfliktes. Hier geht es ganz klar um einen innerkirchlichen Krieg, der auf vielen Ebenen ausgetragen wird. Bietet dann ein Bischof, der progressiven Gruppen im Wege steht, Angriffsflächen, wird das gandenlos im Guerillakrieg ausgenutzt; bis zur Vernichtung der Persönlichkeit und Ehre des Betreffenden. Darin liegt das eigentliche Drama in Limburg, das viel schlimmere Verletzungen hervorgerufen hat als ein zu teuer geratenes Diözesan-Zentrum. Jeder Katholik im Bistum Limburg konnte in den letzten Wochen und Monaten erleben, wie ein tiefer Hass das Gemeindeleben prägt und den Glauben verdunkelt. Statt Nächstenliebe nur Gnadenlosgkeit im Kampf um die Ideologie(!), nicht den Glauben. Es ist häufig die Form, die den "Kritiker" und sein Interesse entlarvt, weniger der Inhalt!


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 myschkin 30. März 2014 
 

Zur Nachfolge des Bischofs

Übrigens bin ich der Meinung, dass ein Nachfolger von Tebartz-van Elst durchaus an ihn anknüpfen sollte, was die Gestaltung der Liturgie zu Gottes höchster Ehre anbelangt. Ich bin auch der Meinung, dass eine feste Verankerung in der Lehre unserer Kirche auch von seinem Nachfolger verlangt werden kann, ebenso eine starke Orientierung nach Rom hin. Denn ohne die Hilfe aus dem Vatikan wäre Limburg nie aus der Krise gekommen. Der Papst war geradezu der Retter in der Not. Das sollte man in Deutschland nicht vergessen.
Wenn der Nachfolger darüber hinaus ein frommer, geradliniger Mann von genügsamer Lebensführung ist, der im Umgang mit den Menschen und der Öffentlichkeit Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit walten lässt, wird sich alles zum Guten entwickeln.


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 Bogen 30. März 2014 
 

Frei von Schuld?

@Bei wem konnte er denn Vertrauen zerstören? Zum Beispiel bei denen die sich tagtäglich mühen andere Menschen für den katholischen Glauben zu gewinnen! Und bei all jenen die von der Kirche wegen kleinerer Vergehen abgewiesen werden und jetzt sehen müssen, wie die Mächtigen immer wieder von ihrer Gefolgschaft reingewaschen wirden. Man könnte meinen, es geht in der Kirche nicht anders zu wie in der Welt. Das was wir als Christen beklagen, tun wir am letzeten Ende alles selbst! Auch wenn ich mir hier mit meinen Aussagen keine Freunde gemacht habe, kann ich nur wiederholen: Man kann die Schuld des Bischofs nicht mit den Sünden der anderen entschuldigen, die Ihnen aus verschiedenen Interessen aus dem Amt haben wollten. Die Sünde des Betrugs hat der Bischof ganz allein getan, auch wenn es sicherlich Helfeshelfer unter seinen Mitarbeitern gab, ist der Bischof nicht von Schuld freizusprechen. Aber er kann an seinen Fehlern wachsen. Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein!


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 myschkin 30. März 2014 
 

@Mnich

Meine Empfehlung: Hören Sie sich im Bistum Limburg um. Dann werden Sie erkennen, um welche Gruppe es geht, deren Vertrauen in Tebartz-van Elst nun dahin ist. Es handelt sich um viele ganz normale Gläubige des Bistums, die ihrem Bischof vorurteilslos zugetan waren. Die im Prüfungsbericht genannten Fehler, die die Verschleierung der Wahrheit über die tatsächlichen Zahlen betreffen, die dort genannten kostspieligen und durchaus privaten Sonderwünsche Tebartz-van-Elsts (Karpfenteich, Mariengärtchen etc.): Mit diesem offenkundig gewordenem Hang zu einer luxusorientierten Lebensführung hat der Bischof viele Gläubige vor den Kopf gestoßen. Seine konservative Haltung zur Lehre der Kirche führte hingegen nicht zur Ablehnung von Seiten der gläubigen Laien. Hierfür gab es bei vielen Gläubigen viel Respekt und Bereitschaft, sich mit den Auffassungen des Bischofs auseinanderzusetzen.


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 Liberaler 30. März 2014 
 

Lieber Bentheim

dann legen Sie doch die 200.000 Euro auf den Tisch... Sie können dann gleich auch noch die Beträge für die anderen Excesse von Bischof Franz-Peter übernehmen. Solange niemand der Gefolgsleute von Bischof Franz-Peter den Millionen Schaden ausgleicht, sind meine Zahlen einfach nüchterne und vorsichtige Schätzungen.

Lesen Sie doch bitte einfach den Bericht und weichen der Wirklichkeit nicht aus.


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 Helena_WW 30. März 2014 
 

Es muss doch nun um die sachliche Aufarbeitung der strukturellen Probleme

gehen. Diese haben schon länger vor TvE existisitiert, Transparenz u.a. auch bei Bauprojekten war auch schon vorher nicht gegeben. Auch zu dem Bau dieses Hauses am Dom in Frankfurt z.B. gab es keine Transparenz wurden wenn sehr verniedliche Kostenangaben transportiert. Es war aber immer
derselbe "Klüngel" vorhanden. Als aufmerksame Zeitungsleserin die sich ein bisschen für Kirch und Bistum interessiert konnte man immer wieder einmal stutzig werden. Oder um die Worte von diesem J.E. zu gebrauchen hatte man eine "Bunkermentalität" Austerität von dem was mit Verwaltung/Bauprojekte,etc zusammenhängt über viele Jahre wahrgenommen. Nur habe ich das dann auch nicht Altbhf. Kamphaus als Bhf. und Mensch angehangen, dann tue ich das auch nicht einseitig mit TvE. Das muss man von Personen losgelöst versachlichen und als Strukturproblem angehen.

mal ein Beispiel zu dem was schon vorher ablief :
http://www.domradio.de/node/73956


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 luzerner 30. März 2014 
 

"Gleichnis mit den anvertrauten Talenten"

Ich war schockiert über die klare, harten Worde in diesem Evangelium über die "anvertrauten Talenten" aus dem Evangelium nach Matthäus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_von_den_anvertrauten_Talenten


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 Mnich 30. März 2014 
 

Vertrauen zerstört

Bei wem konnte er denn Vertrauen zerstören ? Bei denen, die von Anfang seines Bischofamtes ann gegen ihn waren ? Oder bei denen, die gar nichts mit ihm direkt zu tun hatten und aus der Zeitung "informiert" wurden ? Er hatte von Anfang an widersacher, die seine Ernennung nicht wollten und die Amtsführung hintertrieben.


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 Hadrianus Antonius 29. März 2014 
 

@Antigone Die polnische Teilung

Geeehrte @Antigone, Bei Ihrem letzten Postings mußte ich sofort an die Worte Friedrichs des Großen betr. den Klagen der Kaiserin Maria Theresias über die polnische Teilung denken:
"Sie weint, aber sie nimmt auch".
Genau zutreffend.


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 Paddel 29. März 2014 

Seilschaften

2008: Suspendierung eines Diakons, der ein homosexuelles Paar gesegnet hat.
Spätestens seit dort stand der Bischof auf der Abschussliste , wie ja zu Eltz offen zugibt.
Bemerkenswert ist das schon ...


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 Bentheim 29. März 2014 
 

Liberaler, wie kommen Sie zu diesem Gerede?

"Zudem kann man es nur noch für einen Bruchteil des Anschauffungspreises verkaufen."


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 Bentheim 29. März 2014 
 

Bogen, gestatten Sie, dass ich Ihren Text nur leicht abändere,damit er auch für Sie gilt:

Und man sollte sich auch mal überlegen, warum ich jemanden kritisiere oder nicht? Oftmals hängt es nämlich mit eigenen Antipathieverhältnissen für eine Person oder eine Sache zusammen, ohne dabei Recht von Unrecht unterscheiden zu wollen oder können.


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 frajo 29. März 2014 

Interesanntes Anforderungsprofil

für den neuen Bischof:

Na, das Übliche: Er müsste gescheit sein, pastorale Erfahrung haben und Lust daran, sich außerhalb der verfassten Kirche zu bewegen.

Sich außerhalb der verfassten Kirche bewegen. Damit wollte der Bischof dem verehrten Stadtdekan nicht dienen. Daher mußte er, ganz gleich wie und mit welchem Kollateralschaden abgeschossen werden. Eine bemerkenswerte Aussage für einen Abschießer!

Das scheint der wahre Grund für die ganze Kampagne zu sein. Ich gratuliere jetzt schon dem Nachfolger im Amt bei solche Vorgaben des edlen Domdekans.


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 Alpenglühen 29. März 2014 

@Bogen

Wollen! Sie nicht verstehen, oder läßt Ihr Stolz nicht zu, daß die Fürsprecher auch Recht haben könnten?
Keiner! der Bfs.-Fürsprecher streitet ab, daß Bf. F.-P. Fehler gemacht hat. Aber im Gegensatz zu Ihnen und anderen Bfs.-Gegnern sehen wir auch, wodurch diese Fehler entstanden sind.
Zum Interview des Dekans: In Krimis haben Profikiller auch meist ein Bild Ihres Opfers auf dem Tisch oder an der Wand. Mit „2008“ entlarvt sich der Dekan, daß es nur um die Richtung geht, in welche die Kirche laufen soll.
Es mag polemisch sein: Aber unter Beachtung der Zweckbindung der Mittel des Bischöfl. Stuhls, daß also z. B. die Gewährung von ‚Mietzuschuß für Whg.’ u. ähnl. unzulässig ist: Hat Jemand im Bistum Limburg wegen der Baukosten weniger zu essen kaufen können? Muß barfuß oder nackert laufen? Sie empören sich über die 8 Mill. € – wo ist die Empörung über insges. ca. 200 Mill. € Kirchensteuergelder!, die für Weltbild in den Sand gesetzt werden? Über München, RS?


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 Hörbuch 29. März 2014 
 

@Suarez

Ihnen möchte ich danken, dass Sie so ausführlich geantwortet haben.
Nur eines möchte ich noch sagen: ich weiß aus eigener Erfahrung, wie einem Zumute ist, wenn man jahrelang einem subtilen und dann offensiven Psychoterror ausgeliefert ist.
Papst Benedikt hat einmal gesagt: es ist SEINE Kirche und ich bin gewiß, er wird es schon richten.


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 waghäusler 29. März 2014 
 

@Paddel
Ihre Meinung teile ich absolut.
Was seit 50Jahren falsch gemacht wurde,kann man nicht von heute auf morgen ändern,ohne selbst Verletzungen davon zu tragen.

@suarez vor einer Stunde
Ich befürchte eher das der pessimistische Part Ihres Posts eintreffen wird.
Leider.

@Antigone vor 2 Stunden
Der Bischof hat nicht bei der Verkündigung der Frohen Botschaft gelogen, sondern bei den Baukosten.
Das eine gehört zum Pastoralen,das andere zum Weltlichen.
Erinnern Sie sich?:"Tut alles was sie euch sagen,aber nach ihren Werken richtet euch nicht".

Dass sich andere Poster immer noch über
die Baukosten echauffieren,ist fast schon unerträglich.
Die sollten sich mal besser schlau machen,wieviele Mio. in andere Bistumsbauten,Weltbild und sonstigen
Unsinn verballert wird.


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 Antigone 29. März 2014 
 

Vielen Dank, newtube,

das ist ja richtig hart, was Sie mir sagen. So sehe ich, dass ich es nicht geschafft habe, mich verständlich auszudrücken.


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 goegy 29. März 2014 
 

Der Fall TvE war ein Festfressen für alle Feinde der Kirche,
Über die Angelegenheit wurde mehr geschrieben als über Fälle, wo ganze Banken oder Fluggesellschaften in den Ruin geritten wurden; auch mehr als über den Stuttgarter Bahnhof, die Elbphilharmonie und den Berliner Flughafen.

Deutsche Presseagenturen streuten die Geschichte rund um die Welt, sogar in Länder, wo die Menschen nicht einmal wissen, wo Limburg liegt, geschweige denn, dass es dort einen Bischof Sitz gibt und was sich dort wirklich abspielt.
Rund um die Welt wurden zusammen gebastelte Vorverurteilungen serviert, wobei die früher einmal sehr seriöse "FrankfurterAllgemeine" mit den Deckers Reportagen eine recht zwielichtige Rolle spielte.

Der "bling-bling" Bischof wurde global zur klerikalen Unperson, zur lächerlichen Kreatur, über die sich jeder erlauben konnte, seinen persönlichen Frust über Welt und Kirche auszukotzen.
Bei all den begangenen Fehlern, hat dies der etwas naive Verursacher nicht verdient.


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 newtube 29. März 2014 
 

@ Antigone, Bodern, samt allen anderen Vertretern der "Anklagebehörde"

Post mortems sind immer unsympathisch, meine Dame, meine Herren!
Eine zu beherzigende Empfehlung aus der Zeit des amerikanischen "wilden Westens": "one doesn't kick a dead horse." Das Nachtreten auf einem am Boden Liegenden ist nicht nur unsympathisch sondern auch feige und ehrenlos.
Als Chefanklägerin bzw. Großinquisitorin schneiden Sie eine gute Figur, Antigone.
Mit Ihren Tiraden tragen Sie, allerdings, nichts Neues zum hinlänglich Bekannten bei.
Die Träne, die Sie dabei zu gießen angeben, können nur Krokodilsträne sein.
Schließlich, hoffe ich, dass Gott beim Jüngstem Gericht Ihnen allen barmherziger sein wird, als Sie es jetzt mit einem Abgeschlagenen sind.


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 Antigone 29. März 2014 
 

Lieber Suarez,

geht "apodiktische Urteile" gegen mich? Nun gut, ich nehme es hin, wenngleich zu urteilen nicht meine Absicht war.
Sie haben Recht mit der Einschätzung der Lage in der Kirche, und ich freue mich, dass Sie mit einer gewissen Hoffnung nach vorn blicken.


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 luzerner 29. März 2014 
 

Einführung "Demokratischer Spielregeln" für die Katholische Kirche?

Das heisst für die Bischöfe, inkl. Kardinälen und Erzbischöfen, dass sie ihre absolute Macht mit den von den gläubigen Katholiken teilen müssen.

Das heisst, auf Stufe Bistum wird ein Parlament eingeführt. Der Bischof ist dann wie hier oft beschrieben, nur noch für die "Lehre" verantwortlich.


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 GerogBer 29. März 2014 

In dem FAZ Interview

Sieht Johannes v. Eltz den Bischof in Amerika. Also weit weg. Geht es ihm dabei um den Schutz für den geschassten Bischof oder darum, seinem Opfer nicht mehr begegnen zu müssen? Was hat der Stadtdekan doch für eine gequälte Seele!


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 Suarez 29. März 2014 

@Evelina - Ein sehr aufschlussreiches Interview

Der Frankfurter Stadtdekan versteht es jedenfalls, elegant seinem Kontrahenten nochmal so richtig in die Magengrube zu hauen, gelebtes Christentum im Bistum sozusagen. Und antürlich trifft den Stadtdekan keine tiefere Schuld, nein, er hat ja sogar das Bild des Bischofs noch bis zuletzt auf seinem Schreibtisch stehen gehabt. In diesem Interview spricht der Stadtdekan offen aus, dass ihm der Bischof auf Grund seiner ablehnenden Haltung zu bestimmten Laiengruppen schon 2008 nicht mehr geeignet erschien, also zu dem Zeitpunkt als der Bischof den Wetzlarer Dekan suspendierte. Man wartete dann still und leise ab, ließ den Bischof bauen, griff dabei bewusst nicht ein, gab keinen Rat und wusste, dass der Bischof wohl in das offene Messer laufen werde, was er ja dann auch getan hat. Für unser Bistum ist und bleibt es eine Katastrophe auch wenn der Generalvikar Rösch das anders darstellt. Die Kirche ist tief in Lagern gespalten und det Glauibe verflacht zunehmend.


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 Bogen 29. März 2014 
 

Er hätte als Hirte mit gutem Beispiel vorangehen müssen

Helena @Bogen : im Gegensatz zu ihnen habe ich auch das intellektuelle und fachliche Niveau, den Prüfungsbericht mit Verstand und Sachlichkeit zu lesen, inklusive der Ergänzungen.
Das sagt noch nichts über Christsein.
Dacht Bischof TvE auch so?
Ich habe den Intellekt und das Niveau der allen anderen fehlt?
Gut wenn der Bischof die Gemeinde nicht braucht und sich lieber hinter eisernen Toren mit Koiteich und Extravaganzen verschliest, statt über die Probleme in seinem Bistum zu sprechen, dann sollte er er auch mit den Konsequenzen leben, die sich aus dem seinem Verhalten ergeben.
Und das Bischof TVE Zahlen verschleiert hat und seine Mitarbeiter und Bischöfe zum Stillschweigen verpflichtet hat, spricht für mich nicht von hohem Niveau, sondern von Feigheit! Er hätte als Hirte mit gutem Beispiel vorangehen müssen, auch wenn sich für ihn Nachteile ergeben.
Seine Glaubwürdigkeit ist nun ruiniert. Sprichwort: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!


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 Suarez 29. März 2014 

Sehen Sie, liebe Antigone, ich würde mir nie solche apodiktischen Urteile anmaßen

Wie gesagt, der Bischof hat höchst unglücklich agiert, sich eingeigelt, in einem äußerst feindseligen Umfeld einsame Entscheidungen getroffen, die an vielen Stellen schlicht falsch waren. Doch kann und darf nicht aus dem Blick geraten, dass im Bistum Limburg ein äußerst brutal geführter Kampf darum geführt wird, was Katholizität sein soll und inwieweit sich die Kirche dem Zeitgeist zu "öffnen" hat. Insofern blicke ich nach vorne und hoffe, dass sich der Machtkampf im Bistum für diejenigen, die ihn aus einer klar ideologischen Absicht führten, letztendlich zum Phyrussieg wird. Wenn nicht, werden wir ein weiteres Sich-Ausbreiten des Säkularismus in Form eines Heidentums mit christlichen Versatzstücken in der Kirche erleben, wo der Gottesdienst zum Event wird und allein der Selbstdarstellung dient. Für mich stand und steht in diesem Konflikt das Diözesan-Zentrum nicht im Mittelpunkt, Gebäude können keinen Schaden anrichten, aber Ideologien, die unseren Glauben immer stärker bedrohen.


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 Liberaler 29. März 2014 
 

@Evelina

Ich verstehe Ihre Reaktion nicht.
Ich lese das Interview als eine auch selbstkritische Reflexion der Vorgänge im Bistum. Ich bin beeindruckt von dem Einfühlungsvermögen in die schwierige Situation von Bischof Franz-Peter. Ich finde es geradezu anrührend, dass der Dekan bis zuletzt ein Foto des Bischofs auf seinem Tisch hatte!

Notabene: Loyalität unterscheidet sich von Gefolgschaft.


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 Helena_WW 29. März 2014 
 

@Bogen : im Gegensatz zu ihnen habe ich auch das

intellektuelle und fachliche Niveau, den Prüfungsbericht mit Verstand und Sachlichkeit zu lesen, inklusive der Ergänzungen.

Und zu einem Neuanfang gehört auch in der Sache aufzuarbeiten.


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 neri5 29. März 2014 
 

Ich wünsche mir............

.....das so Ausführlich auch über den Flughafen Berlin berichtet wird..............


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 Liberaler 29. März 2014 
 

@Alpenglühen

Ein Beispiel ist das Aquarium samt Koifischen, für das lediglich an Baukosten 213.000 Euro ausgegeben worden sind (plus Kosten für Planung etc.).

Für das Fischbecken gibt es keine kirchliche Verwendung - Verkündigung?, Liturgie?, Caritas?... Zudem kann man es nur noch für einen Bruchteil des Anschauffungspreises verkaufen.
Eine realistische Bewertung des Fischenbeckens muss also davon ausgehen, dass es heute einen Bruchteil seines Anschaffungspreises wert ist. Die Differenz zwischen Anschaffungspreis und heutigem Wert ist ein Anhaltspunkt für den Schaden. Ähnlich sind viele andere Exzesse von Bischof Franz-Peter zu sehen. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Millionen.


Wer sich zu den Vorgängen eine eigene Meinung bilden möchte, kann dies vernünftig erst nach der Lektüre des Untersuchungsberichts tun.

Alle Sympathie für Bischof Franz-Peter und seine Überzeugungen bewegt sich in Phantasien und Wokenkukusheimen, wenn der Bericht nicht sorgfältig gelesen wird (hier S.82).


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 Paddel 29. März 2014 

@suarez

In so einem Umfeld hätte es überhaupt kein "richtig" geben können!!!

Egal wie, er hätte immer etwas falsch gemacht, denn der Boden war derart vergiftet, dass nichts Gutes drauf wachsen konnte. JEDER, der einigermaßen aufrichtig seinen Weg gehen möchte, wäre dort gescheitert!!!
Es hätte kein "richtig" gegeben.
Die "klugen" Leute, die meinen "er hätte dies oder das sollen" wären genauso "gescheitert".

Es gibt derart verfahrene Situationen, da kann der "beste Mann" das Ruder nicht mehr rumreißen zumal das ja von den Leuten dort nicht gewünscht war.
Reinhard May textete das Lied vom "Narrenschiff", das würde ziemlich gut auf den Zustand in Limburg passen.

Meine Achtung und meinen Respekt hat Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst nach wie vor.


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 Bogen 29. März 2014 
 

@Euer Niveau ? Nachtreter?

Ein Bischof,der sich nichts zu Schulden kommen lassen hat, kann auch in einem "feindseeligen" Umfeld wirken. Man nehme sich nur mal ein Beispiel an den Heiligen. Das sagt auch Papst Franziskus. Orientiert euch an den Heiligen. Das haben Bischof TvE und viele andere mitwirkrnde Bischöfe offensichtlich versäumt. Man erweist dem Bischof keinen Bärendienst in man seine Schuld in Abrede stellt. Vielmehr sollte man ihm dabei helfen, das sein Schuldeingeständnis nicht nur ein Lippenbekenntnis(ist?)bleibt? Sondern ihn nach besten Kräften dabeiunterstützen, sich der Tragweite seiner Schuld bewusst zu werden. Vielleicht hilft ihm ja sein eigener "Fall"dabei, an Barmherzigkeit und Liebe zu seinen Mitbrüdern und Schwestern zu wachsen.
Und man sollte sich auch mal überlegen, warum ich jemanden verteidige oder nicht? Oftmals hängst es nämlich mit eigenen Sympatieverhältnissen für eine Person oder eine Sache zusammen, ohne dabei Recht von Unrecht unterscheiden zu wollen oder können.


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 Evelina 29. März 2014 
 

Bitte unbedingt lesen! Sensationelle Selbstentblößung des Verschwörers

Die Verschwendungssucht ist ein strukturelles Problem der ganzen Kirche im deutschsprachigen Raum.

In dem heutigen FAZ-Interview enthüllt der Stadtdekan zu Eltz die wahren Motive der Verschschwörer.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/im-gespraech-stadtdekan-johannes-zu-eltz-bitte-jemand-ohne-bunkermentalitaet-12867933.html


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 Suarez 29. März 2014 

@Hörbuch /@OStR Peter Rösch - Vergehen des Bischofs

Bischof Tebartz-van Elst hat sicher den Fehler begangen, in einem extrem feindseligen Umfeld auf Loyalität zu vertrauen. Tatsächlich hatte er mit seinem Amtsantritt einen Kriegsschauplatz innerkirchlicher Gruppen betreten. Unter einer solchen Atmosphäre lässt sich kein Projekt wie ein Diözesan-Zentrum positiv realisieren. Der Bischof hätte also das Domkapitel kurz nach seinem Amtsantritt öffentlich vor die Wahl stellen müssen, wie weiter in der Sache Domplatz zu verfahren ist. Nur so hätte er vermeiden können, angreifbar zu werden. Sicher hat der Bischof auch die radikale Boshaftigkeit der Presse, namentlich von Daniel Deckers unterschätzt, der im Hintergrund mit Interna versorgt, lauerte, bis er den Bischof mit einem Paukenschlag medial hinrichtete. Das von innerkirchlichen Gruppen gesteuerte Vorgehen gegen den eigenen Bischof ist und bleibt ein Schandfleck für das Bistum Limburg. In den letzten Monaten sind alle Grenzen des Anstandes beiseite geschoben worden.


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 Helena_WW 29. März 2014 
 

An die unbarmherzigen, besserwisserischen Nachtreter hier im Forum ? Euer Niveau ?

Mein Niveau ist ein anderes. Statt in dem insgesamt missratenen Projektmanagement (schon bevor TvE involtiert war missraten) selektiv auf eine einzelene Person weiter und weiter rumzuschlagen, "Politik" damit betreiben. Sollte man innehalte und anfangen sachlich aufzuarbeiten, was im Sinne von Projektmanagement und Verwaltung daraus zu Lernen ist und gelernt werden muss. Projektberatung/Leitfäden/Vorgehensmodelle für Projekte in dieser Größenordnung, Verwaltungsstrukturen,... Kompetenzen die ein WB Grothe oder andere haben nutzt man besser vorher für solche Orientierungshilfen zu erstellen statt hinterher die Fehlentwicklung aufzeigen zu müssen. Vielleicht müsste auch hinterfragt werden ob bei Personen mit Führungsverantwortung wie Bfs. eine Weiterbildung zu den Themen Management, Finanzen, Personalmanagement verbessert werden sollte.
Da läge jetzt auch die Chance drin aus einer sehr schiefgelaufenen Sache, diese zu analysieren und etwas gutes draus zu machen.


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 TvS 29. März 2014 
 

Ein Bischof hat auch einen Anspruch auf ein angemessene Wohnung.

Lieber Mnich, in diesem Punkt sind sich ja mal alle einig.

Wenn ich den Bericht lese, finde ich keine Angemessenheit, sondern Maßlosigkeit. Oder sagen Sie mir doch bitte, was war an dem zweiten Mariengarten angemessen?


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 Mnich 29. März 2014 
 

Das Leben der Anderen

Das Leben der Anderen in Limburg. das könnte ein neuer Film werden. Ein Bischof wird nach aller Regel ausgehorcht und denunziert. Alles wird an die Vorverurteiler gemeldet, wobei Hinzudichtungen dort nicht stören. Die Presse müßte ihre Informanten nennen müssen. Das wäre das erste Gebot der Wahrheit.


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 Suarez 29. März 2014 

Liebe Antigone, was soll das Einschlagen auf einen am Boden Liegenden bringen?

Tebartz-van Elst hat schwere Fehler gemacht. Manches, was im Bericht zu lesen war, hat mich auch sehr irritiert. Dass er nun um Vergebung bittet, erleichtert mich sehr. Die Presse ist aber darum nicht rehabilitiert, wie Sie glauben. Der Bischof ist weder kriminell noch ein geisteskranker, wie öffentlich behauptet, sondern ein Mensch mit Fehlern. Man sollte auch jetzt die Relationen wahren und nicht einen Menschen nur darum, weil ihm die Kontrolle eines Großbauprojektes entglitten ist, zum Unhold machen wollen. Mich erschüttert die auch hier immer wieder aufflammende Unversöhnlichkeit. Dem am Boden liegenden wird nicht die Hand gereicht, sondern man schlägt noch auf ihn ein. Dass sich der Bischof schlecht verteidigt, nun gut, das sei zugestanden, aber er ist in einer Form öffentlich angegriffen worden, die für einen Menschen unerträglich war und ist. Zudem bleibe ich dabei, dass im Bistum ein Kampf um den Kurs der Kirche tobt und somit das eigentliche Problem weiter bestehen bleibt.


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 Lilli-Lou 29. März 2014 
 

Dank sei dem Heiligen Vater

Papst Franziskus hat eine souveräne Leitungskompetenz bewiesen. Er wurde konfrontiert mit dieser schwierigen Situation. Er musste sich der Sache annehmen. Alle wussten etwas, meinten etwas, sagten etwas - und dann konnten sie mit der Entscheidung auf Papst Franziskus verweisen. Der hatte nun - ich hätte beinahe gesagt: den schwarzen Peter. Papst Franziskus nahm sich Zeit und gabe allen Betroffenen ausreichend Zeit. Er verhängte keine Maulkörbe. Er ließ sich nicht vereinnahmen. Letztlich stand er ganz alleine. Mit seiner Entscheidung ist kein Sieg oder eine Niederlage für irgendeine Seite verbunden. Es ging um eine Befriedung in der Diözese. Vor seinem Umgang und seiner Wertschätzung mit den Menschen habe ich großen Respekt.


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 Mnich 29. März 2014 
 

Antigone

Der Versuch Antigones, TvE in ungünstiges Licht zu stellen, finde ich nicht überzeugend. Der Heilige Vater spricht die Wahrheit an, das heißt auch das Recht, sich selbst zu verteidigen. Das Eingeständnis nicht begangener Dinge ist auch keine Wahrheit. Im Übrigen liegen überhaupt objektiv keine Verfehlungen vor. Es ist Ansichtssache, ob hier und da etwas eingespart werden könnte. Ein Bischof hat auch einen Anspruch auf ein angemessene Wohnung. Das soll doch nicht verkannt werden.


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 Alpenglühen 29. März 2014 

@kathole

Wie können wir auch glauben, daß die eingefleischten Bischofsgegner bereit sind, Bf. TvE die Ernsthaftigkeit seiner Bitte um Vergebung zu glauben? Im Gegenteil, es wird selbst jetzt noch nachgekartet u. bösartige Behauptungen u. Unterstellungen aufgestellt. Da werden wohl eher die voraussichtl. insges. 200 Mill € Kirchensteuergelder! verziehen, die am Ende für Weltbild in den Sand gesetzt sein werden. Oder die Unsummen, die für die völlig überflüssigen Dialogprozesse rausgeschmissen wurden und noch werden.


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 Alpenglühen 29. März 2014 

@Liberaler

Wer redet denn davon, daß vorgesehen wäre, das Diözesanzentrum St. Nikolaus oder Teile davon, ein ‚Aquarium’ gibt es überhaupt nicht, zu verkaufen? Haben Sie das in Ihrer Kristallkugel gelesen? Das Zentrum wurde, grundsätzlich gesehen, auch errichtet, weil dt. Fortbildungsseminare stattfinden sollen, Einkehrtage, etc. u. Limburg bis dato überhaupt kein Diözesanhaus hatte. Die 2 od. 3 Einrichtungen, die bistumsweit vorhanden waren, sind von Bf. Kamphaus kaputtgespart worden. Das war vor Monaten in einem Kommentar zu lesen zusammen mit der Äußerung, daß eine neu renovierte Jugendeinrichtung, die von Bf. Kamphaus als Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wurde, nach 2 Jahren nur noch abbruchreif war.
Bevor das Diözesanzentrum gebaut wurde, hat Bf. TvE 3 neue Jugendeinrichtungen im Bistum errichten lassen. Den Artikel dazu find ich leider nicht mehr.
„Tue Gutes: Dein Nachbar erfährt es nie. Tue Böses: Man weiß es auf hundert Meilen.“


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 neri5 28. März 2014 
 

Wenn der Philosoph die Führung abgibt, übernimmt sie der Journalist.

Wenn ich jetzt die Wörter ,,bemühen für ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung,,höre, frage ich mich -
ob es für einen wahrhaftigen Neuanfang zu errichten genügt, den Hirten abzusetzen, wenn ein großer Teil der Herde auf keinen Hirten hören möchte.


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 GerogBer 28. März 2014 

Brauchen wir nicht

auch manchmal einen kleinen Stupser der uns motiviert, Schuld einzugestehen und um Vergebung zu bitten? Vergeben wir doch unseren Schuldigern noch bevor sie uns darum bitten. SO würden wir anfangen Christen zu sein!


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 Scribus 28. März 2014 
 

Hintergründe

Der Bischof war von Anfang ein Getriebener. Ein Konservativer nach dem leutseligen Bischof Kamphaus – das war ein Himmelfahrtskommando.

Mit diesem Projekt hat sich der Bischof als Bauherr übernommen, außerdem ist er Opfer des Machtkampfes zwischen der konservativen Richtung und dem EKD-katholischen linken Flügel und den Stadtdekan Dr. jur. Johannes zu Eltz, der vom Bischof 2 Jahre nach seinem Amtsantritt zum Stadtdekan ernannt wurde.

Bereits 1 Jahr nach Amtsantritt zählte der Stadtdekan zu den schärfsten Kritikern des Bischof, zusammen mit Daniel Deckers von der FAZ wurde der Bischof systematisch demontiert.

Der Stadtdekan hatte zwei Jahre Zeit, sich eine Meinung über den Bischof zu bilden. Wenn er diesen für den falschen Mann im Amt hielt, hätte er das Amt ablehnen müssen. Durch die Annahme war er zur Loyalität verpflichtet. Er hätte jederzeit zurück treten können.

In der Familie zu Eltz gab es im 19. Jahrhundert Bischöfe. Hat der Graf gehofft, selbst Bischof zu werden?


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 Scribus 28. März 2014 
 

Intrigenstadel Limburg-Frankfurt

Der Bischof war von Anfang ein Getriebener. Ein Konservativer nach dem leutseligen Bischof Kamphaus – das war ein Himmelfahrtskommando.

Mit diesem Projekt hat sich der Bischof als Bauherr übernommen, außerdem ist er Opfer des Machtkampfes zwischen der konservativen Richtung und dem EKD-katholischen linken Flügel und den Stadtdekan Dr. jur. Johannes zu Eltz, der vom Bischof 2 Jahre nach seinem Amtsantritt zum Stadtdekan ernannt wurde.

Bereits 1 Jahr nach Amtsantritt zählte der Stadtdekan zu den schärfsten Kritikern des Bischof, zusammen mit Daniel Deckers von der FAZ wurde der Bischof systematisch demontiert.

Der Stadtdekan hatte zwei Jahre Zeit, sich eine Meinung über den Bischof zu bilden. Wenn er diesen für den falschen Mann im Amt hielt, hätte er das Amt ablehnen müssen. Durch die Annahme war er zur Loyalität verpflichtet. Er hätte jederzeit zurück treten können.

In der Familie zu Eltz gab es im 19. Jahrhundert Bischöfe. Hat der Graf gehofft, selbst Bischof zu werden?


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 willibald reichert 28. März 2014 
 

Kathole

Die Statements zahlreicher Foristen sind
alles andere als christlich und einseitig
nur darauf fixiert, die Sache weiter am
Köcheln zu halten. Auch die hier von die-
sen praktizierte einseitige Ausrichtung
auf die finanzielle Seite und die von
der Gegenseite in Gang gebrachte Ein-
schaltung der Staatsanwaltschaft in eine
Angelegenheit, die einzig von den kirch-
lichen Autoritäten zu bewerten ist, zeigt welcher Geist hier am Werke ist.
Es sicher nicht von der Hand zu weisen,
daß Tebartz van Elst durch sein Verhalten den Kirchenveränderern eine
Steilvorlage geliefert hat. Aber das
war nur die eine Seite. Er mußte eine
Diözese übernehmen, die sich in der Per-
son von Bischof Kamphaus erdreistete,
gegen den Papst zu stellen und die teuf-
lischen Auswirkungen der staatlich legi-
mierten vorgeburtlichen Kindestötungen
als vertretbar hinzunehmen. In meinen
Augen hätte das Verhalten von Kamphaus
seine Absetzung gerechtfertigt.


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 Jaii der Herr 28. März 2014 
 

@Antigone

Es tut mir leid, aber ihre Ausführungen sind alles andere als klar in bezug auf meine Frage. Mir kommt es eher so vor, als wollen sie absichtlich den Kontext nicht berücksichtigen um dann zu ihrem Schluss zu kommen, der Bischof habe behauptet, er sei es nicht gewesen (in den mir geläufigen Kontexten wohl immer auf das gesammte bezogen und genau hier greift ja auch meine Kritik an dieser Sichtweise).


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 Hörbuch 28. März 2014 
 

OStR Peter Rösch
Kann mir endlich mal jemand das eigentliche Vergehen, die eigentliche große Schuld dieses Bischofs plausibel machen?
Ja, das wüsste ich auch gern.


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 rosenkranzbeter 28. März 2014 
 

Mutter Teresa sagte einst:

Es gibt keine Sünde, die Gott nicht vergibt, wenn man bereut ...
Darauf hat jeder ein Recht!


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 unterwegs55 28. März 2014 
 

Unsicher.......

Seine Demut beeindruckt und wirkt echt.Aber wieviel Zwang der Umstände ist darin enthalten?TvE ist ja nun nicht allein schuldig geworden. Bringt er ein Opfer gleich für andere mit? Er tut mir leid.Bin ich der einzige Zweifler an der Redlichkeit des Berichtes der Untersuchungskommission?Um noch eins draufzusetzen: die aktuelle Presse zeigt mir, dass "Transparenz" eben doch nicht immer hilfreich ist. Die kath. Kirche muss nun aber endlich einen Modus finden derartige Dinge nicht in fremde Köpfe in dieser Umfänglichkeit reinzulassen !


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 Antigone 28. März 2014 
 

@Jaii der Herr

Das ist ziemlich leicht.
- Ich habe S. Em. Kardinal Lajolo nicht angelogen, da mir die Daten noch nicht vollständig vorlagen
- Ich war bei bestimmten Sitzungen gar nicht anwesend
- Ich bin nicht Fachmann und musste dem Generalvikar die Verantwortung überlassen
- Ich bin kein Verwaltungsfachmann und ziehe mich auf meine pastorale, geistliche und caritative Sendung zurück (ach, wär's nur so gewesen!)
- Generalvikar Kaspar hat darauf bestanden, alle Verantwortlichkeit an sich zu reißen (Ach? Wer hatte darüber zu entscheiden?)
- Intransparenz war vorgegeben - also bleiben wir auch dabei!
- und wieder: Ich bin weder Finanz- noch Baufachmann (ich habe nur meine extravaganten Wünsche diktiert)


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 kreuz 28. März 2014 

spät aber nicht zu spät

ansonsten schließe ich mich M.Schn-Fl`s Kommentar gerne an.


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 Kathole 28. März 2014 
 

@johannes46

Werfen Sie auch Lehmann, Marx, Zollitsch, und den allermeisten deutschen Bischöfen der letzten 20-30 Jahre (Sekretär Langendörfer nicht zu vergessen) ihre mehrere hundertmillionenfache Verfeuerung von Kirchensteuergeldern und sonstigen Kirchenmitteln in einem Unternehmen vor, das zudem gegen die kirchliche Lehre gerichtete Produkte nicht verkaufte, sondern aktiv vermarktete und sogar produzierte?

Entrüsten Sie sich genauso über deren jahrzehntelang bewußt und aggressiv betriebene Verschleierung der blamablen Tatsachen?


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 Jaii der Herr 28. März 2014 
 

@"Ich war es nicht"

Kann mir mal jemand von denen die aus der Stellungname zum Prüfbericht ein Pauschales "Ich war es nicht" herauslesen darlegen, wie sie zu diesem Schluss kommen?
Ich lese da nämlich Primär den Versuch einer Richtigstellung einiger (nicht aller) Punkte des Prüfberichtes. Und selbst in diesen Punkten kann wohl kaum von einem Kompletten "Ich war es nicht" die rede sein.
Würde mich wirklich interessieren. Oder haben hier wieder einige nur die Vereinfachten (und dadurch Falschen) überschriften der Presse verinnerlicht?


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 mapa 28. März 2014 
 

Die Fische werden's überleben und die Kirche auch !


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 Arrow 28. März 2014 

Entschuldigung selbstverständlich

angenommen!!!!!! - Meinte ich unten. Jetzt muss ich mich entschuldigen... -- Was einem so alles passiert bei dieser Kommentarschreiberei. Egal - hauptsache Freude... :-)


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 johannes46 28. März 2014 
 

Dank an wen?

Papst Franziskus sei Dank, unserem Herrgott sowieso! Aber wofür diesem bis vor kurzem noch völlig uneinsichtigen Bischof? Erst das Gespräch mit dem Papst hat ihn einsichtig gemacht - wenn überhaupt! In meinem Beruf würde ich strafrechtlich verurteilt wegen Veruntreuung, müsste zudem finanzielle Wiedergutmachung leisten bis zur existenziellen Vernichtung! Er aber wartet auf eine neue Aufgabe - lächerlich!!!


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 OStR Peter Rösch 28. März 2014 
 

Kann mir endlich mal jemand das eigentliche Vergehen, die eigentliche große Schuld dieses Bischofs plausibel machen?


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 CATHOLICOS 28. März 2014 
 

Dr.Clarus

Laudetur Jesus Christus!-- für diese weise Entscheidung unseres Papstes, die causa Limburg so gut es ging zu beenden
und dem Bischof in absehbarer Zeit neue Wege zu eröffnen


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 Holterdipolter 28. März 2014 
 

@Liberaler

Was Sie vergessen haben: Wer wird jetzt die Fische füttern?


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 Antigone 28. März 2014 
 

Es wird einem schon ziemlich viel zugemutet

Ich habe niemals vermutet, dass alles, was die stets sprungbereit feindselige Presse zusammengetragen hat, nur Enten waren. Aber dass alles noch viel schlimmer war, hat mich erschüttert und stumm gemacht. Und nun innerhalb kürzester Zeit zwei Erklärungen des Bischofs:
1. "Ich war's nicht!"
2. "Entschuldigung, aber ich hab's nicht gewusst!" ?


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 Elija-Paul 28. März 2014 
 

Dank!

Auch von meiner Seite aus Dank an Gott, Papst Franziskus und Bischof Franz-Peter. Dies macht das Handeln Gottes von dieser Seite aus frei.

Zur einer wirklichen innerkirchlichen Versöhnung gehören aber auch entsprechende Gesten derjenigen, die sich in dieser Situation unchristlich verhalten haben! Ob sie kommen werden? Erst dann wird der Weg zu einer wirklichen Erneuerung frei.

Und welchen Kurs wird die Kirche in Limburg nehmen?

Ohne zu unken oder zu argwöhnen: wenn sich hinter den Fehlern des Bischofs noch Dimension einer kirchenfremden Haltung gegen ihn und seinen Romkurs verborgen haben, ist zwar eine gewisse Spannung aus dem Geschehen genommen, tiefere Probleme harren jedoch der Klärung!

Möge der Heilige Geist überall wirken können!


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  28. März 2014 
 

Spat

aber doch endlich kommt seine Entschuldigung und die Einsicht, Fehler gemacht zu haben.
Zur finanziellen Wiedergutmachung hätte ich einen Vorschlag: einen Teil seiner Rente (die wird ja nicht klein sein) der Diözese Limburg spenden.


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 Stiller 28. März 2014 
 

So - erledigt.

So einfach ist das nicht.
Bischof TvE wird mit dem Kommissions- bericht als Hypothek noch längere Zeit 'rumlaufen' müssen.
Er, der Kirchenvolk - alles gläubige Katholiken - polarisierte bis zum bitteren Streiten in Foren und Blogs, kann jetzt nicht meinen, bischöflicher Alltag könne nun irgendwo neu beginnen.

Wenn unser Hl. Vater ihm brüderlich begegnete, wenn Bischof TvE andererseits seine Aussagen auf den Prüfbericht "als Zäsur" betrachtet haben möchte, so ist sämtlicher vatikanischer Diplomatie Rechnung getragen.

Mehr nicht, weniger auch nicht.


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 kostas 28. März 2014 

Anfang der Reue

Die "Stellungnahme an die Kongregation vom 11. März 2014": ist das der Text, der hier unter der Überschrift "Limburger Bf. TvE widerspricht DBK-Prüfbericht" veröffentlicht wurde? Da braucht man ja wirklich einen ausdrücklichen Hinweis, ihn "nicht als Anfang einer neuen Auseinandersetzung" zu verstehen. Man könnte meinen, er meine mit "Zäsur": Lasst mich das letzte Wort haben - und lasst mich bitte in Ruhe. Allerdings sei zugestanden, dass er gemerkt hat, dass der Ton des Rechtfertigungsversuchs ihm nicht nützt. Blindheit durch jahrelanges Verdunkeln lässt halt erst allmählich wieder klar sehen.


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 myschkin 28. März 2014 
 

@Schlicht Joseph

Anders als Sie sehe ich in dieser Erklärung keinen großen Schritt vielmehr eine überfällige Selbstverständlichkeit, die man von einem Bischof verlangen kann. Diese Erklärung hätte unmittelbar nach Bekanntgabe des Rücktritts erfolgen müssen - nicht erst nach dem guten Zureden des Heiligen Vaters. Dennoch bringt die Erklärung Erleichterung, insbesondere für die vielen Menschen guten Willens, die dem Bischof bis zuletzt beigestanden haben und die er vor allen anderen enttäuscht hat.

Ich werde gerne für ihn beten. Das habe ich auch immer in der Heiligen Messe so gehalten. Je stärker er in Bedrängnis kam, umso eifriger nahm ich diese Aufforderung zur Fürbitte für meinen Bischof wahr. Und in der Tat: Es muss nun für alle einen Neuanfang geben - wie fürs Bistum, so für den Bischof Tebartz-van Elst, für den ich eine glückliche Zukunft erhoffe.


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 confrater-stefan 28. März 2014 
 

Aus weltlicher Sicht...

Unter Gläubigen mag das reichen, um jetzt nach Vorne sehen zu können. Andernorts (FAZ) fallen Kommentatoren über TvE her, während es beim SPIEGEL nur für Häme und nicht für Berichterstattung reicht. Allerdings ist der Vorgang keineswegs abgeschlossen. Vielmehr untersicht die Staatsanwaltschaft Limburg die Vorfälle, wie gestern den Medien zu entnehmen war. Dies stellt zwar kein formales Ermittlungsverfahren dar, aber in der von Halbwissen geprägten öffentlichen Meinung ist das ja schon so gut wie ein Schuldspruch. Aus anwaltlicher Sicht war die gestrige Stellungnahme vielleicht gar nicht mal so unklug - und man beachte die heutige Betonung des Fehlens jeglicher Absicht. Das könnte tatsächlich ohne Verurteilung enden. Welcher Anwalt auch immer TvE berät ist nicht blöd, das steht mal fest.
Hier geht es wirklich nicht um eine neue Auseinandersetzung, vielmehr ist die Sache aus weltlicher Sicht noch lange nicht ausgestanden.


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 benefranz 28. März 2014 
 

Die Wunde ist gereinigt, .

und liebevoll versorgt durch unseren weisen Heiligen Vater und unser aller Gebet.

Möge nun der Heilungsprozess einsetzen und segensreich zu einem neuen Pfingsten für unsere ganze Kirche werden.


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 Schlicht Josef 28. März 2014 
 

Ein großer Schritt!

Respekt!
Jetzt wollen wir brüderlich / geschwisterlich weiter leben!
Gott sei Dank, Papst Franziskus sei Dank,
Bischof Peter sei Dank!


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 chriseeb74 28. März 2014 
 

Ja, danke...

von daher sollte man jetzt diese Causa ad acta legen und sich wieder den wichtigeren Themen hier und in der Weltkirche widmen.
Papst Franziskus ist wirklich großartig...die deutschen Medien und alle Gegner von TvE sollten ebenfalls nach dieser Botschaft innehalten und reflektieren...


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 carl eugen 28. März 2014 

Lieber Bischof Tebartz-van-Elst!

Gott segne Sie und alles Gute für Ihre weitere Zukunft!


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 Arrow 28. März 2014 

Gott segne Sie - er liebt Sie - Bischof

Bitte nie aufgeben bei Fehl- und Rückschlägen. Nutzen sie weiterhin jede Möglichkeit um das Reich Gottes und seine vergebende Liebe zu verkündigen. Ich wünsche ihnen viel Freude am Glauben in diesem Leben. Vergebung selbstverständlich angenommen!!!!!!!!!!


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 Damiana 28. März 2014 
 

Ein Beispiel an Würde,Großmut und Liebe

Danke, Bischof Tebartz-van Elst für diese Erklärung.Ich weiß nicht, was ich am meisten bewundern sollte : Ihre Demut,Ihre Geduld,Ihre aufopfernde Liebe?Beten Sie vielleicht auch für Ihre Feinde, die die Todsünde des Rufmords begangen haben?Ja, das dachte ich mir.Beschütze Sie Christus, unser Herr, in dessen Dienst und Nachfolge Sie stehen.


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 Liberaler 28. März 2014 
 

Was passiert mit den Schäden?

Bischof Franz-Peter hat grosse Schäden angerichtet: u.a. Glaubwüdigkeit und wirtschaftlicher Schaden: Kirchenaustritte und Spendenrückgänge liegen auf der Hand. Aber es gibt auch direkt zu verantwortenden Schaden. Es sind - wie der Bericht herausarbeitet - Verträge unterschrieben worden, die die Kirche gegenüber Handwerkern und Architekten etc. benachteiligt haben. Ferner sind Millionenbeträge in Gegenstände und Gebäudeteile investiert worden, die nun nur mit grossen Verlusten veräussert werden können - oder wer will schon das Aquarium?
Bischof Franz-Peter sollte sich wohl auch dazu äussern, wie er sich die Wiedergutmachung dieser Schäden vorstellen kann.


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 Marienzweig 28. März 2014 

"Gott sei Dank!" - im wahrsten Sinn des Wortes!

Und Dank auch Bischof Tebartz-van Elst!
Ein guter Anfang ist gemacht!
Dieser positive Schritt wird der Heilung dienen, der seinen und all´ derjenigen, die guten Willens sind.

Er bittet uns und alle um Vergebung.
Wir wollen des Bischofs ausgestreckte Hand ergreifen, seine Bitte um Versöhnung unsererseits erwidern - im Wissen darum, dass auch wir stets der Verzeihung Gottes und Seiner Geduld mit uns bedürfen.


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 Freude_am_Glauben 28. März 2014 
 

Ja!

Dafür haben wir gebetet, auch gestern noch in der Abendmesse; und wir beten weiter...


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 jadwiga 28. März 2014 

@M.Schn-Fl,

ich sehe das auch so wie Sie!:-)


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 M.Schn-Fl 28. März 2014 
 

Gelobt sei Jesus Christus!

Das erleichtert mich als Kämpfer für den Bischof und viele andere hier und anderswo sehr. Das ganze nimmt nun doch Dank der Weisheit des Heiligen Vaters und seiner von Herzen kommenden "franziskanisch-jesuitischen" Hirtenliebe für den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ein gutes Ende und ist ein wahrhaftiges und leuchtendes Signal an das ganze Bistum Limburg und an alle Beteiligten, wobei wir eingeschlossen sind.


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 Bichler 28. März 2014 

Großartig!

Möge diese Worte in Limburg auch in diesem Sinne aufgenommen werden. Es steht zu befürchten, dass das in deutschen (Medien)Landen NICHT geschieht......Zur Einsicht einfach unfähig......


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