Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Hosi &. Ferdinand Kaineder wettern über Bischof Laun

7. Mai 2014 in Österreich, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun lehnt auf kath.net Homosexuelle als Adoptiveltern ab. Wenig begeistert sind darüber Homosexuellenverbände und Ferdinand Kaineder, der umstrittene Pressesprecher der "Österreichischen Ordensgemeinschaften"


Salzburg (kath.net)
Der Homosexuellengruppierung HOSI gefällt ein Artikel des Salzburger Weihbischofs Andreas Laun auf Kath.net nicht. Laun lehnt in dem KLARTEXT Homosexuelle als Adoptiveltern ab. Er begründet das unter anderem damit, dass „die Gefahr des Missbrauchs bei homosexuellen Menschen höher ist als bei Heterosexuellen“. Der Salzburger Weihbischof schreibt wörtlich: "Zweitens ist zu bedenken, dass homosexuell lebende Paare der Entwicklung des Kindes nicht nur nicht ebenso gerecht werden können wie ein Ehepaar, sondern auch: Die Gefahr des Missbrauchs ist bei homosexuellen Menschen höher als bei Heterosexuellen (Vgl Dariusz Oko). Wenn die homosexuelle Neigung eine „Unordnung“ im Bereich der Sexualität ist, ist zu erwarten, dass sich diese auch in einer anderen Richtung manifestieren kann, nicht muss, aber eben kann! Das ist kein pauschales moralisches Urteil über alle Homosexuelle, sondern sagt nur etwas aus über Versuchbarkeit, Gefährdungen und die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs!"


Laut einem ORF-Bericht fordert die HOSI jetzt "harte Konsequenzen". Außerdem müsse der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hier "handeln". Auch rechtliche Schritte behalte man sich vor. In dem Zusammenhang mit dem ORF-Bericht über die HOSI hat die Websitewww.orf-watch.at auf interessante Hintergründe aufmerksam geamcht. So heißt es in einem aktuellen Bericht, dass beim ORF nicht erwähnt wird, dass die HOSI in den 80er Jahren selbst ein zumindest fragwürdiges Verhältnis zum Umgang mit Kindern hatte. In ihrem Programm hieß es damals laut "www.orf-watch.at": "Wir treten daher ein für das Recht eines jeden auf Homosexualität, auf die freie und selbstbestimmte Verbindung zwischen jedem (jeder) und jedem (jeder), unabhängig von Geschlecht und Alter und frei von sonstigen Regel und Einschränkungen."

Zum Mini-Chor der Laun-Kritiker hat sich übrigens auch Ferdinand Kaineder eingefunden. Der ehemalige Pressesprecher der Diözese Linz, der nach dem Rauswurf aus der Diözese Linz einen neuen Job als Pressesprecher der "Österreichischen Ordensgemeinschaften" gefunden hatte, meinte auf Twitter wörtlich: "Wieso bekommt so ein 'Bischof' auf Katholiken.Net immer wieder Platz? @Pontifex.de ist lange nicht am Ziel" Kaineder galt jahrelang als medialer Proponent des sogenannente "Linzer Weges", der immer wieder für fragwürdige Aktionen veranwortlich zeichnete. Gestolpert ist er im Endeffekt an einer umstrittenen Jugend-CD der Diözese Linz, in der unter anderem auch Links zu Abtreibungs- und Homosexuellenorganisationen angeführt wurden. Kaineder sorgte auch für Aufsehen, als er auf der Diözesanhomepage ein umstrittenes Bild der Linzer Fronleichnamsprozession veröffentlichte.

Das von Kaineder veröffentlichte Fronleichnamsfoto




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt
  8. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  9. Woran die Kirche leidet
  10. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“







Top-15

meist-gelesen

  1. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz