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Woran die Kirche leidet

2. Jänner 2019 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
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Eine Reform der Kirche kam immer nur durch große und scheinbar kleine Heilige. Sie kam noch nie durch Arbeitskreise, Sitzungen und gescheite Bücher, sondern immer nur durch marianische Menschen - Gedanken von Weihbischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net/VISION2000)
Wie geht es der Kirche? Wie immer: Der Teufel stürmt gegen sie an und – das ist der Unterschied zu manch anderer Zeit – er ist durchaus erfolgreich auch dort, wo man es kaum vermutet hätte, und das in einem Umfang, den die Medien wie eine Kriegsberichterstattung breit und manche mit Genuss entfalten.

Wir lesen täglich von Missbrauch und kriminellen Handlungen an und mit Kindern und Jugendlichen. Dabei sind unter den Tätern sogar hochrangige Männer in der Hierarchie der Kirche. Wie konnte es soweit kommen?
Sicher nicht plötzlich von heute auf morgen. Ich möchte antworten: Der Boden für diesen Ausbruch des Bösen wurde schon lange vorher aufbereitet. Das Grollen des Vulkans kündigte schon längere Zeit den Ausbruch an. Was die Kirche betrifft, begann es mit der Verunsicherung des Glaubens in der Verkündigung, die man als Recht auf die eigene Meinung feierte. Ungehorsam in Glaubensfragen und gegen die Ordnung in der Kirche schien ein Zeichen des Mutes zu sein und der Zivilcourage.
Dann kam noch die Revolte der 68-er, die jede Autorität stürzen wollte. Und dieser Geist drang auch in die Kirche ein, als der „Rauch des Satans,“ wie der jetzt heilige Papst Paul VI. ahnungsvoll und prophetisch das Phänomen nannte. Der katholische Konvertit und Philosoph Dietrich von Hildebrand sprach mit dem Bild der griechischen Sage von einem „Trojanischen Pferd“, das in die Stadt Gottes eingedrungen sei und danach, in einer zweiten Publikation, von der Kirche in einem biblischen Bild als einem „verwüsteten Weinberg“.
Und schließlich tat die sexuelle Revolution ein Übriges: Gebote Gottes, nein, Freiheit vor allem sexuelle Freiheit hieß die Parole, Freiheit von allen Zwängen oder eben allem, was als Zwang gedeutet wurde. Die Lebensform vieler Menschen passte sich an.

Gerade in dieser aufgeregten Zeit veröffentlichte Papst Paul VI. sein Lehrschreiben zur Verhütung und bekräftigte die Lehre der Kirche ohne auch nur ein Jota preiszugeben. Ein Tsunami der Entrüstung brandete gegen Rom und den Papst, der solches wagte!
Innerhalb der Kirche entstanden sogenannte Erklärungen verschiedener Bischofskonferenzen, die beruhigen sollten. Das taten sie in gewissem Sinn auch. Aber sie zahlten dafür einen hohen Preis: Sie sagten den Gläubigen mit schönen Worten: Ihr braucht dem Papst nicht zu gehorchen, höhere Autorität ist euer Gewissen und dieses kann natürlich anders urteilen als der Mann in Rom.


Sie merkten dabei nicht, dass sie mit ihren Erklärungen nicht nur diesem Ungehorsam, sondern eigentlich sogar jeder Abweichung von der Lehre der Kirche einen Freibrief ausgestellt hatten.

In dieser gesellschaftlichen und kirchlichen Atmosphäre konnte auch die Homosexuellen-Bewegung ihre Erfolge einfahren bis zur heutigen, absurden Idee einer Ehe für alle und zu Theologen, die ihrerseits den Umsturz der kirchlichen Morallehre betreiben bezüglich Homosexualität und sogar Abtreibung. Um die sexuelle Revolution zu ihrem endgültigen Sieg zu führen, hat der Staat die Sexualkunde in seine Hand genommen und damit Eltern und Kirche mit Hilfe der Schule entmündigt.

Das Gift der sexuellen Freizügigkeit hat die Gesellschaft verändert und ist auch in die Kirche eingedrungen. Nur so kann man verstehen, wie viel sexuellen Missbrauch es auch in ihr gegeben hat. Nur ein schwacher Trost für Katholiken zu hören, dass sie, die Katholiken, nur ein sehr kleines Segment der Täter sind. Aber sie, die Katholiken, sie hätten doch die Lehre der Kirche, besonders durch die Lehren vom hl. Papst Johannes Paul II. und auch die Waffenrüstung Gottes, von der Paulus gesprochen hat, sozusagen zur Hand gehabt zum Führen des geistlichen Kampfes, den jeder Mensch bestehen sollte.
Dann gäbe es heute nicht so viele Scheidungen, „wilde Ehen“, wie man das bloße Zusammenleben früher nannte, abwegige Formen sexuellen Begehrens, geradezu bewunderte Seitensprünge und Partnerwechsel von Promis, Pornographie, lockere TV-Unterhaltungen über Trennungen und Zweit-Ehen oder auch noch weitere Partner. Das alles in Form von Unterhaltung. Von den Verletzungen der Partner und Kindern redet man kaum, ohne Scham spricht man über all das, mit dem Unterton, dass es intolerant, erzkonservativ und lächerlich wäre, solche Verhaltensweisen abzulehnen. Wenn man all das zusammenhält, warum sollte man sich wundern über den Zustand der Welt und sogar der Kirche?

Während man sich mit Recht über klerikale Täter entrüstet, hat man, offenbar mit einem zweiten Maß messend einen Mann, der sich offen zur Pädophilie bekannte, einen gut bezahlten Sitz im Europaparlament gegeben und niemand protestiert. Ja, man hat sogar vergessen, dass es in Europa sogar eine Partei gab, die sich die Entkriminalisierung der Pädophilie zum Ziel gesetzt hatte. Hätten sie die nötige Mehrheit erreicht, wäre in einem ersten Land Europas Pädophilie jetzt genauso „legal“ wie das Ermorden von ungeborenen Kindern.

Wo sind alle Anhänger dieser Partei geblieben? Als ob solches Schweigen nicht auch nur eine Variante des Vertuschens wäre!

Übrigens auch, wenn Bischöfe, Priester, Theologen nach dem Wort des Jesaja sich als stumme Hunde erweisen, ein Bild, dessen sich auch Katharina von Siena mehrfach bedient hat, ist es schlimm um die Kirche bestellt: „Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts. Es sind lauter stumme Hunde, sie können nicht bellen.“ Und dabei müssten sie im Auftrag Jesu reden, auch wenn sie dann in die Situation der Schafe „mitten unter den Wölfen“ geraten. Woraus man folgern könnte: Ein Bischof, der nie Anstoß erregt, nie einem Wolf begegnet, scheint irgendetwas falsch zu machen. Auch Schweigen kann, vor allem bei den Wächtern, Sünde sein, sagt Papst Gregor der Große.

Niemand weiß genau, wie die Geschichte weiter gehen wird. So sehr man im öffentlichen Bereich angefangen hat, Hass-Bekundungen sogar gerichtlich zu verfolgen: Der Ruf Voltaires „Ecrasez l`infame“ – „Zertretet die Böse“ –, der dabei die Kirche und ihre Vertreter meinte, ist heute ein sich nur notdürftig bedeckt haltendes Programm vieler Medien und Parteien geworden.

Gott hat aber, liebe Kirchenfeinde und liebe „alles Besserwisser“, Seine eigenen Methoden. Sie helfen der Sache Gottes – sogar manchmal durch Schlachten, Krankheiten, Erdbeben und Tsunamis. Vor allem aber solltet ihr Euch sozusagen fürchten vor Seinen Heiligen und Propheten. Habt keine Angst, seid froh, wenn ihr den Kampf verliert, denn Gott will auch euch noch retten durch und in Eurer Niederlage. Aber seid nicht so verrückt zu meinen, ihr könntet siegen über den Allmächtigen. Das haben schon viele geglaubt, aber sie sind gescheitert.

Den Katholiken kann man nur sagen: Eine Reform der Kirche kam immer nur durch große und scheinbar kleine Heilige. Sie kam noch nie durch Arbeitskreise, Sitzungen und gescheite Bücher, sondern immer nur durch marianische Menschen, die im Dialog mit Gott sagen: Siehe, ich bin deine Magd, dein Bischof, dein Mann oder deine Frau in der Ehe, dein Sportler, dein Geschäftsmann, dein Kind oder dein Pensionist, Dein Mensch in der Fülle seiner Kraft, die von Dir kommt, oder Dein Kranker, wie und wer auch immer – mir geschehe nach Deinem Wort! Wenn diese „alle Heiligen“ irgendwann ihr „es ist vollbracht“ sprechen können, wird Gott sich der Kirche und der Welt erbarmen wie der Leute von Sodom und Gomorrha nach dem Gespräch mit Abraham.
Was ist die Antwort auf die Skandale in unserer Zeit? Dass wir hoffen dürfen, dass Gott auch uns sagt wie den Frauen in dem Volk, die zu Dirnen geworden waren: „Ich selbst gehe einen Bund mit euch ein, damit ihr erkennt, dass Ich der Herr bin.“ Aber nicht das Geschehene verdrängend, sondern: „Dann sollt ihr euch erinnern, sollt euch schämen und vor Scham nicht mehr wagen, den Mund zu öffnen, weil Ich euch alles vergebe, was ihr getan habt“. Oder nüchterner formuliert: Der Skandal war und ist ein grauenhafter Bruch des Bundes mit Gott, aber Gott macht weiter und löst seinen Bund nicht, sondern erneuert ihn wieder und wieder bis zum Ende der Welt. Das ist unsere Hoffnung. Sie nimmt die Scham nicht weg, ermöglicht aber den Neuanfang und den Sieg im geistlichen Kampf, den Kampf um die reine Lehre des Evangeliums gegen „Verwirrung und Sünde“.

Der Autor ist emeritierter Weihbischof von Salzburg.


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Lesermeinungen

 f12 5. Jänner 2019 
 

Auch der heutige Ritus der katholischen Kirche ist aus dem Zeitgeist der späten sechziger Jahre entstanden.Da kommt eins zum anderen. Solche deutlichen Worte hört man nie von unserem Papst. Dieser Bischof ist sehr mutig unter einem solchem Papst sich das herauszunehmen .


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 gebsy 3. Jänner 2019 

Vergelt's Gott, Exzellenz!

"Habt keine Angst, seid froh, wenn ihr den Kampf verliert, denn Gott will auch euch noch retten durch und in Eurer Niederlage. Aber seid nicht so verrückt zu meinen, ihr könntet siegen über den Allmächtigen. Das haben schon viele geglaubt, aber sie sind gescheitert."
Klare Worte, um auf die ewigen Liebe aufmerksam zu machen.
Der Wahrheit dienen zu dürfen und dabei Ignoranz und Ablehnung zu erfahren, fördert das Gottvertrauen ...


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 Diadochus 3. Jänner 2019 
 

Wie gehts der Kirche?

Diese Frage beantwortet Herr Weihbischof Andreas Laun sehr treffend. Bei der Frage, wie der gegenwärtigen Krise zu begegnen sei, auch diese Antwort ist treffend. Wir brauchen "marianische Menschen", Menschen, die sich von Maria führen lassen, die wie Maria den Blick auf ihren Sohn richten und mit Jesus im Herzen (mit dem Empfang der hl. Kommunion werden wir zu Christusträgern) den Platz ausfüllen, auf den wir hingestellt sind. Ich selbst habe an Neujahr meine Marienweihe wiederholt. Mit Maria gehe ich die Schritte ihres Sohnes mit. Erringen wir mit Maria den "Sieg im geistlichen Kampf... gegen Verwirrung und Sünde".


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 agnese 3. Jänner 2019 
 

agnese

Gescheite Büched helfen nur denen, die gescheite Bücher lesen, aber wieiel Menschen lesen sie.
Die meißten Menschen erwarten aber die lehrenden Worte der Kirche von den
Predigten in den Sonntagsmessen und zwar von rechtgläubigen Priestern vorgetragen und das fehlt den Katholiken sehr.


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 studiosus 3. Jänner 2019 

Warum

warum eigentlich ist Exzellenz noch immer keine Eminenz?? Waere allerhoechste Zeit ;)
Dann haette auch Oesterreich nach vielen Jahren wieder einen Karidnal auf den es stolz sein koennte :)


8

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 Winrod 3. Jänner 2019 
 

Das Schweigen der Hirten

Auch ich frage mich immer wieder: Warum sagen die nichts? Sie scheinen eingeschlossen von einer Macht, die sie an der Erkenntnis der wahren Situation hindert.


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 Hibiskus 3. Jänner 2019 
 

Bischof Laun sei Dank

Seinen Worten etwas hinzuzufügen steht mir nicht zu. sie zu verkünden ist uns aufgetragen.
Bischof Laun ist ein Geschenk Gottes, das wir ohne Deutung und Besserwisserei annehmen sollten.


8

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 Passero 3. Jänner 2019 
 

Hirtenworte

Wie wichtig und wertvoll sind diese Worte unseres Weihbischofs Andreas!
Wenn viele amtierende Bischöfe gewisse Wahrheiten nicht ansprechen, müssen es Weihbischöfe tun!


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 Bernhard Joseph 3. Jänner 2019 
 

Da ist mir natürlich ein Fauxpas unterlaufen

Es sollte natürlich heißen: Der Glaube erschließt sich nicht aus dem Verstand sondern aus dem Herzen.


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 Bernhard Joseph 3. Jänner 2019 
 

@Bentheim

Papst Benedikt hat die Herzen weniger durch seine tiefschürfenden theologischen Werke, wie z.B. seiner Schrift über das Offenbarungsverständnis des Heiligen Bonaventura, erreicht, sondern vielmehr durch seine ungezwungenen Gespräche über den katholischen Glauben mit Peter Seewald.

Insofern hat Weibischof Laun mit seiner Bemerkung natürlich völlig recht.

Der Verstand erschließt sich nicht aus dem Verstand sondern aus dem Herzen. Damit ist dem Verstand nicht eine wichtige Rolle abgesprochen, doch auf das richtige Verhältnis verwiesen. Der Verstand muss im Glauben immer dienend und darf nie beherrschend sein.


6

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 MSM 2. Jänner 2019 
 

@Adamo

Zweifelsohne ist es höchst klug, diese beiden Gebete täglich zu beten.
Doch sollte man Augen und Ohren stets offen halten, um sehen und hören zu können, ob ein redliches Herz eine Empfehlung gibt oder ob Nebelkerzen gezündet werden, um sogar die Auserwählten - wenn es möglich wäre - in die Irre zu führen!

Großer Dank und ein ewiges Vergelt's Gott an Weihbischof Laun!! Es tut so gut, Worte eines echten Hirten hören bzw. zu lesen!!!


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 Adamo 2. Jänner 2019 
 

Wer die Super-Zeitanalyse von Weihbischof Andreas Laun verstehen will,

der lese bitte die Vision von Papst Leo XIII vom 13.Oktober 1884 nach. (Auch über GOOGLE abrufbar).

Deshalb hat unser heutiger Papst alle Gläubigen dazu aufgerufen zum täglichen Gebet des Rosenkranzes / zur Gottesmutter, "unter deinen Schutz und Schirm... / zum Hl.Erzengel Michael, Verteidige uns im Kampfe...! Wir kämpfen heute gegen geistige Mächte - also brauchen wir auch geistige Waffen und das sind diese Gebete!


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 lesa 2. Jänner 2019 

Wider die falschen Propheten

Danke, Bischof Laun, für diesen sehr ausführlichen, bedenkenswerten, treffenden Klartext!
@Bentheim: Danke für Ihren Einwand. Das theologische Werk von Benedikt XVI. dürfte allerdings für Bischof Laun wohl auf einer anderen Liste rangieren als die "gescheiten Bücher", von denen hier die Rede ist! Ihr Einwand erinnert aber auch daran, dass in der Verkündigung stehende Personen gründlich und qualitätsvoll studieren sollten und "gescheite Bücher" durchaus nicht nebensächlich sind. Aber es gibt massenweise seichte theologische Literatur, "pastorale Ratgeber" etc. deren Autoren sich zwar für "gescheit" halten und deren Lektüre modische Pflicht ist, die aber eher in die Irre führen als Kirche aufbauen, so dass man die Zeit für die Lektüre sinnvoller zum Beten verwendet hätte.


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 Bentheim 2. Jänner 2019 
 

" gescheite Bücher " ?

"Die kirchliche Reform kam noch nie durch Arbeitskreise, Sitzungen und gescheite Bücher..."
Herr Weihbischof, die Bücher Ratzingers bzw. Papst BXVI. würde ich von Ihrem Verdikt, das keinen prognostischen Charakter hat,ausnehmen.


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 JuM+ 2. Jänner 2019 
 

DEO Gratias, Herr Weihbischof, für die Wahrheit!

"Siehe, ich bin deine Magd, dein Bischof, dein Mann oder deine Frau in der Ehe, dein Sportler, dein Geschäftsmann, dein Kind oder dein Pensionist, Dein Mensch in der Fülle seiner Kraft, die von Dir kommt, oder Dein Kranker, wie und wer auch immer – mir geschehe nach Deinem Wort!"


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