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USA: Festnahme nach Ermordung eines 28-jährigen Priesters

17. Juni 2014 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 54-jährigen Obdachlosen mit mehreren Vorstrafen. Der Mann war erst im April aus einem Gefängnis in Tucson auf Bewährung entlassen worden. Dort saß er wegen Diebstahls und Körperverletzung ein.


New York (kath.net/KNA) Nach einem tödlichen Überfall auf zwei katholische Priester im US-amerikanischen Phoenix hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 54-jährigen Obdachlosen mit mehreren Vorstrafen, wie der Lokalsender CBS 5 am Montag unter Berufung auf Polizeiangaben meldete. Der Mann war demnach im April aus einem Gefängnis in Tucson auf Bewährung entlassen worden. Dort saß er wegen Diebstahls und Körperverletzung ein.

Bei dem Überfall auf den Sitz der Petrusbruderschaft in Phoenix am Donnerstagabend war der 28 Jahre alte Geistliche Kenneth Walker tödlich verwundet und der 56-jährige Joseph Terra schwer verletzt worden. Terra konnte die Polizei verständigen und seinem Mitbruder die Letzte Ölung erteilen, bevor dieser starb. Die Trauerfeier für Walker sollte am Montag stattfinden.


Terra befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Er sei nach einer Operation von der Intensivstation in eine normale Abteilung verlegt worden und habe Aussicht auf vollständige Genesung, teilte ein Kirchensprecher laut der Zeitung «Los Angeles Times» mit. Das Motiv für den Angriff ist weiter unklar.

Ermittler hatten nach der Tat einen gestohlenen Geländewagen in der Nähe des Pfarrhauses gefunden. Welche Spur genau zu der Festnahme führte, gab die Polizei laut CBS 5 nicht bekannt. Dem Verdächtigen werden jetzt unter anderem Mord, bewaffneter Raub und Autodiebstahl vorgeworfen.

Polizeipressekonferenz Phoenix/USA nach Festnahme von Gary Moran, dringend tatverdächtigt für Mord an Pater der Petrusbruderschaft (englisch)


Der ermordete US-amerikanische Priester der Petrusbruderschaft, Pater Kenneth Walker - Predigt (in engl. Sprache)


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


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Lesermeinungen

 Poldi 17. Juni 2014 
 

Ein weites Feld

Im Falle von P. Walker ist es ja wirklich die Letzte Ölung geworden. Und in der früheren Form liegt auch der textliche Schwerpunkt auf der Sündenvergebung als Grundlage für ein umfassendes Heilwerden an Leib und Seele. Darum war es für viele wirklich ein ersehntes Sakrament auch im Angesicht eines bevorstehenden Sterbens. Die pastorale Vermittlung des Ansatzes des Konzils steckt noch in den Kinderschuhen - oft wird die Krankensalbung als Todesbote gesehen, oder man wartet als Angehörige darauf, dass es wirklich sicher zu Ende geht, damit der Priester nicht "umsonst" gerufen wird. Das wiederum führt oft dazu, dass ein Priester auch nach dem Ableben gerufen wird, weil man im Hinterkopf doch noch fühlt, dass es was Wichtiges ist.

Leider ist das Wissen über dieses Sakrament auch von vielen Priestern verzerrt worden, die es heute als reinen Segen und Krankengebet darstellen und von der Sündenvergebung trennen. Ein sicherlich weites Feld katechetischer Arbeit über die letzten Dinge.


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 Aegidius 17. Juni 2014 
 

Auch Priester sind nicht vor Einbildung und Irrtum gefeit. Ich erinnere mich an eine Predigt, in der sich der Priester damit brüstete, einem Schwerkranken die erbetene letzte Ölung verweigert zu haben, "denn von diesem Verständnis wollen wir ja loskommen". Er hat ihm stattdessen aus der Bibel vorgelesen. Dahinter steht offenbar ein ganz starker Glaube in die Kraft des Sakramentes.


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 uneasy reader 17. Juni 2014 
 

@chf Letzte Ölung?

Der heutige Sprachgebrauch ist "Krankensalbung".
Die Kirche selbst spricht jedoch im Konzil von Trient von der "letzten Ölung".
Beide Bezeichnungen können zu Missverständnissen und Fehlhaltungen führen, sodass man entweder schon rüstigen, gesunden Rentnern dieses Sakrament spendet, oder eben so lange wartet, bis der Betreffende schon fast gestorben ist.

Entgegen diesen beiden Extremen sagt das 2. Vat. Konzil über die Krankensalbung:
"Daher ist der rechte Augenblick für ihren Empfang sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten" (SC 73 zitiert in KKK 1514)


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 chf 17. Juni 2014 
 

Letzte Ölung?

Hat nicht unser Pfarrer kürzlich gesagt, dass dieses Sakrament "Krankensalbung" hiesse?
Item. Möge Gott P. Walker den Weg in den Himmel ermöglichen und dem Täter seine Sünden vergeben.


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