Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

USA: Festnahme nach Ermordung eines 28-jährigen Priesters

17. Juni 2014 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 54-jährigen Obdachlosen mit mehreren Vorstrafen. Der Mann war erst im April aus einem Gefängnis in Tucson auf Bewährung entlassen worden. Dort saß er wegen Diebstahls und Körperverletzung ein.


New York (kath.net/KNA) Nach einem tödlichen Überfall auf zwei katholische Priester im US-amerikanischen Phoenix hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 54-jährigen Obdachlosen mit mehreren Vorstrafen, wie der Lokalsender CBS 5 am Montag unter Berufung auf Polizeiangaben meldete. Der Mann war demnach im April aus einem Gefängnis in Tucson auf Bewährung entlassen worden. Dort saß er wegen Diebstahls und Körperverletzung ein.

Bei dem Überfall auf den Sitz der Petrusbruderschaft in Phoenix am Donnerstagabend war der 28 Jahre alte Geistliche Kenneth Walker tödlich verwundet und der 56-jährige Joseph Terra schwer verletzt worden. Terra konnte die Polizei verständigen und seinem Mitbruder die Letzte Ölung erteilen, bevor dieser starb. Die Trauerfeier für Walker sollte am Montag stattfinden.


Terra befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Er sei nach einer Operation von der Intensivstation in eine normale Abteilung verlegt worden und habe Aussicht auf vollständige Genesung, teilte ein Kirchensprecher laut der Zeitung «Los Angeles Times» mit. Das Motiv für den Angriff ist weiter unklar.

Ermittler hatten nach der Tat einen gestohlenen Geländewagen in der Nähe des Pfarrhauses gefunden. Welche Spur genau zu der Festnahme führte, gab die Polizei laut CBS 5 nicht bekannt. Dem Verdächtigen werden jetzt unter anderem Mord, bewaffneter Raub und Autodiebstahl vorgeworfen.

Polizeipressekonferenz Phoenix/USA nach Festnahme von Gary Moran, dringend tatverdächtigt für Mord an Pater der Petrusbruderschaft (englisch)


Der ermordete US-amerikanische Priester der Petrusbruderschaft, Pater Kenneth Walker - Predigt (in engl. Sprache)


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Poldi 17. Juni 2014 
 

Ein weites Feld

Im Falle von P. Walker ist es ja wirklich die Letzte Ölung geworden. Und in der früheren Form liegt auch der textliche Schwerpunkt auf der Sündenvergebung als Grundlage für ein umfassendes Heilwerden an Leib und Seele. Darum war es für viele wirklich ein ersehntes Sakrament auch im Angesicht eines bevorstehenden Sterbens. Die pastorale Vermittlung des Ansatzes des Konzils steckt noch in den Kinderschuhen - oft wird die Krankensalbung als Todesbote gesehen, oder man wartet als Angehörige darauf, dass es wirklich sicher zu Ende geht, damit der Priester nicht "umsonst" gerufen wird. Das wiederum führt oft dazu, dass ein Priester auch nach dem Ableben gerufen wird, weil man im Hinterkopf doch noch fühlt, dass es was Wichtiges ist.

Leider ist das Wissen über dieses Sakrament auch von vielen Priestern verzerrt worden, die es heute als reinen Segen und Krankengebet darstellen und von der Sündenvergebung trennen. Ein sicherlich weites Feld katechetischer Arbeit über die letzten Dinge.


2
 
 Aegidius 17. Juni 2014 
 

Auch Priester sind nicht vor Einbildung und Irrtum gefeit. Ich erinnere mich an eine Predigt, in der sich der Priester damit brüstete, einem Schwerkranken die erbetene letzte Ölung verweigert zu haben, "denn von diesem Verständnis wollen wir ja loskommen". Er hat ihm stattdessen aus der Bibel vorgelesen. Dahinter steht offenbar ein ganz starker Glaube in die Kraft des Sakramentes.


2
 
 uneasy reader 17. Juni 2014 
 

@chf Letzte Ölung?

Der heutige Sprachgebrauch ist "Krankensalbung".
Die Kirche selbst spricht jedoch im Konzil von Trient von der "letzten Ölung".
Beide Bezeichnungen können zu Missverständnissen und Fehlhaltungen führen, sodass man entweder schon rüstigen, gesunden Rentnern dieses Sakrament spendet, oder eben so lange wartet, bis der Betreffende schon fast gestorben ist.

Entgegen diesen beiden Extremen sagt das 2. Vat. Konzil über die Krankensalbung:
"Daher ist der rechte Augenblick für ihren Empfang sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten" (SC 73 zitiert in KKK 1514)


1
 
 chf 17. Juni 2014 
 

Letzte Ölung?

Hat nicht unser Pfarrer kürzlich gesagt, dass dieses Sakrament "Krankensalbung" hiesse?
Item. Möge Gott P. Walker den Weg in den Himmel ermöglichen und dem Täter seine Sünden vergeben.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Petrusbruderschaft

  1. Priesterseminar Wigratzbad: Corona-Infektionen klingen ab
  2. Im Petrusbruderschafts-Seminar grassiert das Corona-Virus
  3. Priesterseminar der Petrusbruderschaft in Corona-Quarantäne
  4. P. Andrzej Komorowski neuer Generaloberer der Petrusbruderschaft
  5. Petrusbruderschaft bekommt in Philadelphia eigene Pfarrei
  6. 'Papa haereticus'?
  7. Wie gehorsam muss ich meinem Bischof sein?
  8. USA: 28-jähriger Priester der Petrusbruderschaft wurde erschossen
  9. USA: 29-jähriger Priester der Petrusbruderschaft wurde erschossen
  10. Papst lobt und ermutigt die Petrusbruderschaft







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. Leo XIV. will Südamerikareise offenbar antreten
  4. Papst wusste offenbar seit einem Monat von Krebsverdacht
  5. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  6. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  7. „Du trägst Gottes Bild“
  8. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  9. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  10. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  11. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  12. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  13. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  14. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  15. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz