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Summus Pontifex Franciscus nominavit!

5. Februar 2015 in Aktuelles, 48 Lesermeinungen
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Vatikanmitarbeiter bestätigen gegenüber kath.net: Der ehemalige Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst ist bereits in Rom tätig. Es gibt eine Ernennungsurkunde durch den Papst. Die FAZ hat gestern genau das Gegenteil behauptet.


Passau (kath.net)
Der frühere Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, hat seine Arbeit an der römischen Kurie bereits aufgenommen. Das berichtet die "Passauer Neue Presse" (PNP) unter Berufung auf "gewöhnlich gut unterrichtete vatikanischen Kreise". Tebartz, so die Informationen, habe bereits in der vergangenen Woche drei Tage lang an einer Sitzung des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung teilgenommen. Dabei hat der ehemalige Limburger Bischof über Themen der Katechese referiert. Berichte, wonach der 55-jährige Theologe Sekretär und damit Zweiter Mann des Neuevangelisierungsrates werden sollte, wurden bisher offiziell nicht bestätigt. Erst gestern hatte die FAZ noch behauptet, dass Papst Franziskus angeblich gesagt habe, dass dieser an eine Ernennung des ehemaligen Limburger Bischofs gar nicht denke. Jörg Bremer wollte in dem Bericht den Papst folgende Worte in den Mund legen: "Ich denke gar nicht daran."


Den FAZ-Behauptungen widersprechen allerdings den aktuellen Informationen der PNP. Diese beruft sich "vatikanische Kreise", die bestätigt haben, dass es eine Ernennungsurkunde für Tebartz-van Elst gibt. Diese sei auf den 5. Dezember 2014 datiert und von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin persönlich unterzeichnet worden. Das auf Lateinisch verfasste Dokument beginne mit den Worten "Summus Pontifex Franciscus nominavit" ("Der oberste Pontifex Franziskus hat ernannt") und beweise damit eindeutig, dass der Papst die Ernennung Tebartz-van Elsts vorgenommen habe. Dazu passe auch, dass Tebartz, der seit Herbst vergangenen Jahres eine Wohnung in Regensburg hat, seine Arbeit in Rom bereits begonnen habe.

Inzwischen haben Vatikanmitarbeiter den Bericht der PNP gegenüber kath.net bestätigt. Die FAZ hat damit gestern ganz offensichtlich eine Falschmeldung verbreitet.


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