Login




oder neu registrieren?


Ab sofort wieder in Betrieb! Für alle Handys https://mobile.kath.net/


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  3. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  4. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  5. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  6. Mehrheit der Deutschen hält nichts von Binnen-I und Gendersternchen
  7. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  8. Die Kirche von morgen
  9. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  10. Kommunionspendung mit Latexhandschuhen ist ‚sakrilegisch’

Brandstiftung in der Brotvermehrungskirche in Tabgha/Israel

18. Juni 2015 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die israelische Außenministertin Tzipi Hotovely verurteilte die Brandstiftung „mit Nachdruck“. „Israel respektiert die freie Religionsausübung aller Glaubensrichtungen“.


Tabgha (kath.net) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein Feuer in der Brotvermehrungskirche in Tabgha/Israel entdeckt und durch Feuerwehrkräfte gelöscht. Ein Gebäudetrakt brannte völlig aus. Ein Übergreifen auf das Kircheninneren konnte noch verhindert werden, trotzdem enstand erheblicher Sachschaden. Zwei Personen erlitten eine Rauchvergiftung und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An einer Wand wurde ein Graffiti mit dem Text „Falsche Götter werden zerschmettert“ in hebräischer Schrift gefunden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und vermutet jüdisch-nationalistische Täter.

Die israelische Außenministerin Tzipi Hotovely wandte sich „mit Nachdruck“ gegen die Brandstiftung, wie die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete. „Israel respektiert die freie Religionsausübung aller Glaubensrichtungen“, erläuterte die Politikerin. Sie sei sicher, dass die Polizei alles unternehmen werde, um die Täter zu verhaften und solche Vorfälle zukünftig zu verhindern.

Die römisch-katholische Brotvermehrungskirche erinnert an die Speisung der Fünftausend, wie sie das Neue Testament berichtet. Das Gotteshaus befindet sich am Ufer des Sees Genezareth und wird von vielen Touristen besucht. Der heutige Bau wurde auf den Grundmauern einer antiken Kirche und unter Erhaltung der wertvollen frühchristlichen Mosaike Anfang der 1980er Jahre errichtet. Der Kirche ist ein Benediktinerpriorat der deutschen Benediktinerabtei Dormition Abby in Jerusalem angeschlossen.

Übergriffe auf christliche Einrichtungen kamen in den vergangenen Jahren in Israel immer wieder vor. Beispielsweise wurde nur durch die schnelle Entdeckung verhindert, dass ein Brandanschlag auf die Kirche der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem just während der Abreise des Papstes von seinem Israelbesuch großen Schaden angerichtete. Gezielt war der Brandanschlag an einer Stelle ausgeführt worden, an welchem viele Holzgegenstände lagerten. Der Abt der Dormitio hatte damals festgestellt, dass man sich mit seinen Sorgen von den Sicherheitskräften keineswegs ernst genommen fühle, kath.net hat berichtet.

Video nach dem Brandanschlag auf Brotvermehrungskirche in Tabgha/Israel




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Israel

  1. Israel erwartet 165.000 Besucher zu Weihnachten
  2. "In Deutschland bricht aus allen Ecken der Antisemitismus hervor"
  3. Israel: Höchstgericht beendet Streit um Kirchenimmobilien-Verkauf
  4. „Schwierige und schmerzhafte Zeiten für Christen im Nahen Osten“
  5. Jerusalem: Neues Pilgerzentrum vermittelt Hl.-Land-Geschichte
  6. Jäggle: Boykottaufrufe gegen Israel mit Kirche nicht vereinbar
  7. Grabeskirche in Jerusalem aus Protest gegen Israel geschlossen
  8. Berge im Land der Bibel
  9. "Wenn ein Christ so etwas tut, regen sich alle auf..
  10. Deutschland gibt keine Rückgabezusage für israelische Qumranrollen








Top-10

meist-gelesen

  1. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  2. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  3. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  4. Erzbischof Viganò: Wilton Gregory ist ein 'falscher Hirte'
  5. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör
  6. Die Kirche von morgen
  7. Ökumene-Kreis bittet Papst: Bannbulle gegen Luther zurücknehmen
  8. Bonifatius und die neuen Heiden
  9. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  10. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz