Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  5. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  6. Menschenrecht auf Abtreibung?
  7. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  8. So fühlt sich Nachhausekommen an
  9. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  12. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  15. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne

'Echte, normale Menschen, die sich Jesus komplett hingeben'

17. November 2015 in Interview, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Theologe Dr. Johannes Hartl betonte im Interview mit der Loretto-Gemeinschaft vor mehreren hunderten Jugendlichen: „Jesus ist immer höchst attraktiv und wenn Jesus im Mittelpunkt steht, zieht das immer Menschen an.“


Linz (kath.net/Loretto Gemeinschaft/pl) „Wo der Glaube lebendig gelebt wird und wo das Evangelium klar verkündet wird, zieht das immer Menschen an. Wenn die Menschen nicht kommen liegt das genau daran, dass sie das nicht finden.“ Darauf wies der katholische Theologe Dr. Johannes Hartl (Foto) beim Christkönig-Jugendfestival in Linz hin. Hartl, der Leiter des Augsburger Gebetshauses ist, äußerte sich am Wochenende im Interview vor über 500 Jugendlichen. Die Kirche in Deutschland und Österreich brauche „eine Rückbesinnung auf das Kerngeschäft“, forderte er, „erstens Jesus um seiner selbst willen anbeten und zweitens das Evangelium von Jesus verkündigen.“

Loretto-Gemeinschaft: Wie ist Ihr Eindruck vom Christkönig-Festival, wenn Sie die Jugendlichen hier sehen. Wie erleben Sie die Atmosphäre hier in Linz?

Johannes Hartl: Ich erlebe eine Atmosphäre von großer Erwartung, von großem Hunger nach Gott, von großer Freude. Es ist wohltuend, junge Leute zu sehen, die sich für Jesus öffnen, sich für Jesus begeistern. Das ist einer der vielen Gründe, warum ich so gerne zu Loretto komme.

Loretto-Gemeinschaft: Warum glauben Sie, dass so viele Jugendliche hierher kommen zu einer kirchlichen Veranstaltung obwohl sie ihre Zeit ja auch anderswo verbringen könnten? Was macht dieses Festival so besonders?

Hartl: Eigentlich finde ich das normal. Mich wundert das nicht. Wo der Glaube lebendig gelebt wird und wo das Evangelium klar verkündet wird, zieht das immer Menschen an. Wenn die Menschen nicht kommen liegt das genau daran, dass sie das nicht finden.

Jesus ist immer höchst attraktiv und wenn Jesus im Mittelpunkt steht, zieht das immer Menschen an.


Loretto-Gemeinschaft: Was sind Ihre Hoffnung für die Kirche in Deutschland und Österreich?

Hartl: Eine Rückbesinnung auf das Kerngeschäft: Erstens Jesus um seiner selbst willen anbeten und zweitens das Evangelium von Jesus verkündigen.

Immer wo wir diese zwei Sachen machen, gehen wir in Vollmacht und das Leben von Menschen wird verändert. Wo wir das nicht tun verlieren wir uns in Nebensächlichkeiten.

Loretto-Gemeinschaft: Woran denken Sie konkret?

Hartl: Es gibt viele Punkte wo man ansetzen könnte. Ich denke, jeder muss vom Herrn selber hören, wo er in diesem Prozess gestellt ist.

Es gibt kleine Anfänge wie hier vor Ort, wo sich Leute zusammen tun und anfangen zu beten und zu verkünden. Es gäbe auch Dinge, die Leute an mächtigen Schaltstellen ändern könnten und müssten. Es ist immer die Frage wo jemand hingestellt ist.

Grundsätzlich geht es stets um eine Bekehrung zu Jesus Christus.

Loretto-Gemeinschaft: Wie können die jungen Menschen fruchtbar werden für die Kirche?

Hartl: Wer Jesus persönlich begegnet und mit ihm lebt, ist fruchtbar für die Kirche. Das heißt, unser Leben muss sich nicht verstellen um etwas Kirchliches zu werden. Sondern Wenn wir Jesus in alle Bereiche unseres Lebens reinlassen, fängt das an zu strahlen und die Welt wird das wahrnehmen.

Loretto-Gemeinschaft: Was braucht die Kirche in unseren Tagen, damit die Menschen wieder zu einem lebendigen Glauben finden?

Hartl: Es braucht in erster Linie lebendige Zeugen.

Es fängt mit realen, echten, normalen Menschen an, die sich Jesus komplett hingeben und in die Arme werfen und in alle Bereiche ihres Lebens reinlassen.

Diese Menschen werden notwendigerweise eine Strahlkraft entwickeln, die immer eine Auswirkung auf die Kirche hat. Und immer wenn die Kirche sich verändert, hat das eine Auswirkung auf die Welt.

Loretto-Gemeinschaft: Was ist Ihre Botschaft an die Jugendlichen?

Hartl: Ich habe mich heute an dem Motto „Zeit aufzustehen“ orientiert. Ich möchte ausgehend vom Evangelium einen Ruf erschallen lassen: Im Glauben aufzustehen sich nicht dieser Welt anzupassen, sondern für eine andere Welt zu leben - und das ist das Reich Gottes!

Loretto Gemeinschaft - Pfingsten 2015 - Mit Glaubenszeugnissen - Mit Katechese von Dr. theol. Johannes Hartl (ab 8:03:00)


Große Fotostrecke von Christkönig-Treffen!
Eucharistischer Einzelsegen


Im Gebet


Bischof Oster mit Jugendlichen auf der Bühne


Bischof Oster im Gebet inmitten der Jugendlichen


Bischof Schwarz


Bischof Schwarz mit Jugendlichen


Last not least: Jede Menge gute Laune bei den Jugendlichen!













Foto oben Dr. Hartl (c) Johannes Hartl


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Hartl

  1. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  2. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  3. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  4. "Wir glauben nicht an eine Ökumene der Vermischung, sondern der versöhnten Verschiedenheit"
  5. „Wenn du Gott dienst, wird das Geld dir dienen müssen“
  6. 'Gott hat uns durch den Tod Jesu am Kreuz errettet'
  7. The latest 'Pope Video' seemed irritating to me
  8. Warum Christen mehr beten sollten
  9. Wir haben ein völlig verdrehtes Verhältnis zu Leiden und Tod






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  6. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Menschenrecht auf Abtreibung?
  12. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  13. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  14. Gott schütze Venezuela!
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz