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Kardinal Marx: Tempelberg-Auftritt war nicht gut vorbereitet gewesen

12. Dezember 2016 in Deutschland, 82 Lesermeinungen
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Kardinal Marx sagte zur Kritik am Auftreten ohne Brustkreuz: er bedauere es sehr, dass die Entscheidung, das Kreuz abzulegen, auf diese Weise wahrgenommen worden sei. Doch der Vorwurf des Verrates sei beleidigend.


München (kath.net/KAP) Aus dem Wirbel um das Verhalten deutscher Bischöfe auf dem Jerusalemer Tempelberg müssen nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx alle Seiten Lehren ziehen. Evangelische und katholische Bischöfe waren zum Teil heftig kritisiert worden, weil sie dort während einer gemeinsamen Pilgerreise im Oktober ihre Brustkreuze zeitweise abgenommen hatten. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sagte am Sonntag im Bayerischen Rundfunk, zur Zeit des Besuches habe auf dem Tempelberg und an der Klagemauer eine "sehr angespannte Situation" geherrscht: "Es ging darum, nicht zu provozieren." Marx fügte hinzu, vielleicht hätte man aufgrund der Brisanz auch darauf verzichten sollen, dort hinzugehen. Heute würde er sagen, das sei nicht gut vorbereitet gewesen.

Das Auftreten ohne sichtbare Brustkreuze hatte zu Kritik an Bischöfen geführt, auch am EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm. Kritiker werteten das Verhalten als Geste der Unterwerfung und der Feigheit. Sie erinnerten daran, dass anderswo Christen für ihren Glauben den Märtyrertod riskierten. Offenbar hatte es infolge des kreuzlosen Auftrittes auch Kirchenaustritte gegeben.

Marx sagte dazu, er sei traurig und bedauere es sehr, dass die Entscheidung, das Kreuz abzulegen, auf diese Weise wahrgenommen worden sei. Den Vorwurf jedoch, die Bischöfe hätten hier Unterwerfung und Verrat begangen, empfinde er als beleidigend. Er würde im Übrigen auch nicht wollen, dass die grüne Fahne des Propheten Mohammed in der Kirche ausgerollt werde.

Kreuz gilt als Zeichen der Dominanz

Nach den Worten des Kardinals lässt sich aus dem Vorgang lernen, wie sensibel der Umgang der Religionen untereinander nach wie vor sei. "Viele von uns wissen vom Islam wenig." Außerdem könne man davon ausgehen, dass besonders im Orient weder Muslime noch Juden eine Vorstellung vom Christentum und der Bedeutung des Kreuzes hätten. Dieses werde in erster Linie als Dominanz der Kreuzfahrer gesehen. Seine Hauptsorge für die Zukunft sei, dass Religion wieder instrumentalisiert werde als Mittel für Auseinandersetzungen, so Marx.

Archivfoto: Kardinal Marx mit Brustkreuz im Jahr 2012


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto des Brustkreuzes von Kardinal Marx 2012 (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Tonika 15. Dezember 2016 
 

Spieß umdrehen und sich kritikunfähig als Opfer stilisieren. Seht armselig von Marx

Krass wie abgehoben, selbstgefällig, kritikunfähig der Kardinal ist, da er sich von der Wahrheit und Fakten beleidigt fühlt. Marx hat ausgerechnet CHRISTUS AUF DEM TEMPELBERG in der Stadt Jerusalem, wo Jesus auf Erden gewirkt, gepredigt, sein Kreuz bis Golgatha getragen hat um am Kreuz zu sterben, VERRATEN UND VERLEUGNET. Jeder anständige Christ hätte niemals das Kreuz entfernt, sondern das Treffen abgesagt. Marx hat sich ohne Not rückgratlos dem Islam und den intoleranten Muslimen im vorauseilenden Gehorsam unterworfen. Er hat indem er das Kreuz, das Symbol des Christentums ablegte, Christus und die verfolgten Christen im Heiligen Land ins Gesicht geschlagen und verhöhnt egal wie dreist er es abstreitet. Mit dem Vergleich des Kreuzes mit der islamischen grünen Fahne setzt der Kardinal mit seiner Dreistigkeit sogar eins darauf.


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 Tonika 15. Dezember 2016 
 

Den Spieß drehen und sich kritikunfähig als Opfer stilisieren. Wie armselig vom Kardinal

Krass wie abgehoben, selbstgefällig, kritikunfähig der Kardinal ist, da er sich von der Wahrheit und Fakten beleidigt fühlt. Marx hat ausgerechnet CHRISTUS AUF DEM TEMPELBERG in der Stadt Jerusalem, wo Jesus auf Erden gewirkt, gepredigt, sein Kreuz bis Golgatha getragen hat um am Kreuz zu sterben, VERRATEN UND VERLEUGNET. Jeder anständige Christ hätte niemals das Kreuz entfernt, sondern das Treffen abgesagt. Marx hat sich ohne Not rückgratlos dem Islam und den intoleranten Muslimen im vorauseilenden Gehorsam unterworfen. Er hat indem er das Kreuz, das Symbol des Christentums ablegte, Christus und die verfolgten Christen im Heiligen Land ins Gesicht geschlagen und verhöhnt egal wie dreist er es abstreitet.
Mit dem Vergleich des Kreuzes mit der islamischen grünen Fahne setzt der Kardinal mit seiner Dreistigkeit sogar eins darauf.


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 Tonika 15. Dezember 2016 
 

Unwürdig und was für erbärmliche Ausreden. Es tut mir leid zu sagen hätte gereicht aber Fehlanzeige.

Muslime müssen nicht das Kopftuch ablegen um eine Kirche betreten zu können. Kreuze werden gar in Kirchen verhüllt um Muslime was für eine Ausrede hat der Kardinal in Marx hat nicht mal den Anstand, sich für seinen Verrat an Christus zu entschuldigen. Hier offenbart sich wie tief u. fortgeschritten die Arroganz u. die Missachtung des Kardinals gegenüber dem christlichen Glauben u.den Gläubigen sind. Ihn interessiert es überhaupt nicht, dass er mit der Christi verleugnenden Unterwerfungsgeste das Kreuz- Ablegen
Christus und den Christen Vorort in der Wirkungsstätte Christi auf schändlichste beleidigt und bloßgestellt hat.

Hauptsache vor Muslime und Islam politisch korrekt buckeln.

Vorbereitung hin oder her ein Kardinal,
der das Kreuz ablegt, disqualifiziert sich selbst und hat keine Entschuldigung.


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 Tonika 15. Dezember 2016 
 

Spieß umdrehen und sich als Opfer stilisieren. Armselig ohne Ende von Marx.

Krass wie abgehoben, selbstgefällig und kritikunfähig-und resistent der Kardinal ist, da er sich von der Wahrheit und Fakten beleidigt fühlt. Marx hat ausgerechnet CHRISTUS AUF DEM TEMPELBERG in der Stadt Jerusalem, wo Jesus auf Erden gewirkt, gepredigt, sein Kreuz bis Golgatha getragen hat um am Kreuz zu sterben, VERRATEN UND VERLEUGNET. Jeder anständige Christ hätte niemals das Kreuz entfernt, sondern das Treffen abgesagt. Marx hat sich ohne Not rückgratlos dem Islam und den intoleranten Muslimen im vorauseilenden Gehorsam unterworfen. Er hat indem er das Kreuz, das Symbol des Christentums ablegte, Christus und die verfolgten Christen im Heiligen Land ins Gesicht geschlagen und verhöhnt egal wie dreist er es abstreitet. Mit dem Vergleich des Kreuzes mit der islamischen grünen Fahne setzt der Kardinal mit seiner Dreistigkeit sogar eins darauf. Marx hat nicht mal den Anstand, sich für seinen Verrat an Christus zu entschuldigen. Armselig und unwürdig.


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 Michmas 15. Dezember 2016 
 

.........

und für die Vater Mutter Kind Initiative bei der EU ist ihm der Kugelschreiber abhanden gekommen.


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 Helena_WW 15. Dezember 2016 
 

@Stefan Fleischer @mirjamvonalbin : Kreuzverleugnung am TempelbergHochpunkt einer Entwicklung in D

Das war kein einmalig nicht vorbereitet sein. Wir haben hier eine längere Entwicklung zu beachten von den SPD nahen Kirchenvertretern ev. Bedford Strohm und kath. Marx. Die mehr der betriebenen Agenda "Islam gehört zu Deutschland" entsprechen als pol. unabh. aber dafür und nur, ganz für Jesus Christus das christliche Glaubenbekenntnis zu vertreten.
Ich möchte hier draufhinweisen wie ignorant diese beiden Kirchenvertreter, darin sind sie leider ökumenisch, gegenüber den Meldungen von Gewalt und sexueller Gewalt in Flüchtlingsheimen waren, die von muslimischen Asylbegehrenden verübt wurde. Die Ignoranz gegenüber der Gewalt, Drangsalierung, die von muslimischen Asylbegehrenden und Mitarbeitern in Einrichtungen verübt wurde an Christen. Die bösen Unterstellungen dieser beiden Kirchenvertreter gegenüber Kritikern, die aufmerksam machen wollten auf solche+weitere Mißstände und kriminelllen Mißbrauch von Hilfsbereitschaft. Der ihr Kreuz weglegen war da nur ein weiterer trauriger Hochpunkt.


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 Fides Mariae 14. Dezember 2016 
 

Auweia, das überzeugt nicht

Ich sehe hier nur einen Hirten, der jedenfalls keinen Fehler gemacht haben will. - Verstehe ich ja. Ich verteidige mich auch gern. - Aber ob uns das hier weiterbringt?


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 mirjamvonabelin 14. Dezember 2016 
 

@Stefan Fleischer

Ich verstehe was sie meinen. Je mehr man bedrängt wird umso "bockiger" wird man. Besonders bei Kindern zu beobachten.
Mit dem Alter müssen wir weiser werden und diese Verhaltensweise ablegen. Nicht leicht, es ist eine Lebensaufgabe!

Übrigens, hat nicht der Kardinal erst auf Kritik reagiert?
Wenn ihn das gewöhnliche Volk nicht kritisiert hätte, hätte er sich überhaupt nicht geäußert.


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 mirjamvonabelin 14. Dezember 2016 
 

@Christophorus.

Ich möchte es ganz deutlich sagen,
Niemand richtet hier!
Für mich ist es ein Dialog mit dem Kardinal.
Zuerst wurde berichtet das der Kardinal auf Wunsch der Moslems, das Kreuz abgenommen hat, wir haben unsere Meinung dazu geäußert.
Daraufhin hat der Kardinal seiner Meinung kundgetan, jetzt sind wieder wir an der Reihe.
Entschuldigt hat der Kardinal sich in keiner Weise. Er hat versucht sich zu rechtfertigen.
Aber sie wissen schon, wenn man jemand ohne Grund im Stich gelassen hat, macht es die Rechtfertigung noch schlimmer.


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 Antiklerikalist 14. Dezember 2016 
 

Meine Regelmässige Erfahrung

im Umgang mit Klerikern ist, daß diese sich gerade in diesen Fragen jegliche Einmischung verbitten. (Und das ist auch gut so.)
Da ist es dann aber umso unredlicher, nun andere verantwortlich zu machen.
Das hat schon Limburger Züge.


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 Hadrianus Antonius 14. Dezember 2016 
 

@christophorus

(Vorerst: Sie haben ein schönes Pseudonym, sicher wenn Sie es in der Tat umsetzen; einige Hirten tun das leider nicht, bzw. legen es hin und wieder ab).
"Ent-schuld-igen" kann SE Marx überhaupt nichts: daß er Schuld auf sich geladen hat, ist klar;
und die Schuld kann nur durch Gott vergeben werden, Den SE Marx hier kurz abgelegt hat.
Die Verantwortung für diesen eigenen Fehler dann bei den Mitarbeitern abzulegen, ist unter jedem Niveau.
Es ist wie beim Motto v. Weihbischof P. Dehovre SI unter Danneels:
"...Herr, wir sind doch nur unnütze Knechte..."
Genau.
Gerade deshalb sollten jene Personen nicht an herausragender Stelle die Kirche führen sondern demütig in die Rangen zurückkehren.
Das hat man so auch im frühen Christentum bei den Christenverfolgungen so gesehen.


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 Helena_WW 14. Dezember 2016 
 

Sollte die allgemmeine christliche Grundbildung und Theologische Bildung nicht hinreichend sein?

Um als Kardinial vorbereitet zu sein?

Warum wird Verantwortung abgeschoben vom Kardinal Marx auf seinen Mitarbeiterstab, anstatt eigene Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und obendrein über Kritik beleidigt zu sein und sich noch als Opfer hinzustellen.

Und wozu hat er ein riesen aufgeblätes Ordinariat, bezahlt von den Christen, denen er in den Rücken gefallen ist, die er dann noch ob geübter Kritik an seinem Verhalten noch verurteilt, wenn er dann doch von nichts etwas weis und nicht vorbereitet ist?


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 SpatzInDerHand 14. Dezember 2016 

"nicht gut vorbereitet" heißt auf deutsch: Marx schiebt den schwarzen Peter

an seinen Mitarbeiterstab weiter.

Herr Kardinal: das empfinde ich als unschön... und Ihren Mitarbeitern werden diese Sicht vermutlich mit mir teilen...


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 GerogBer 14. Dezember 2016 

Diese

Pille schmeckt so bitter.


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 Cejazar 13. Dezember 2016 
 

Wie kommt Herr Marx auf das schmale Brett...

dass das Kreuz im Heiligen Land als Symbol der Kreuzfahrer gilt?

Mitten in der Altstadt von Jerusalem steht in Sichtweite einer Moschee seit Jahrhunderten die Grabeskirche, auf deren Dach gut sichtbar ein Kreuz prangt.

Vielmehr ist das Kreuz im Heiligen Land seit 2000 Jahren ein Symbol der dort ansässigen (aber leider immer kleinen werdenden) Christen.

Die Kreuzfahrer im Heiligen Land waren nur eine kurze Episode - und ich habe nicht den Eindruck, dass die dortigen Muslime das anders sehen (da ist die Kolonialisierung nach dem Untergang des osmanischen Reiches eher ein Stachel im Fleisch). Herr Marx sollte daher die gerade en vogue westliche Selbstkasteiung der Kreuzzüge daher nicht so wichtig nehmen und sich statt dessen für bedrängte und verfolgte Christen einsetzen - denn diese leiden unter ihrem Bekenntnis zum Kreuz.


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  13. Dezember 2016 
 

nicht kritikfähig

Zuerst haben die Hochwürden 1.) eine Dummheit begangen, 2.) dann haben sie gelogen und jetzt sind sie 3.) nicht kritikfähig. (zu 2.: auch in der Begegnung mit den Juden hatten die Bischöfe ihre Kreuze abgehängt und keine Kipa getragen). Es wäre ein leichtes gewesen zu sagen: "man bedankt sich für die Hinweise", aber dazu sind unsere Herrn Bischöfe nicht in der Lage. - Bei den Beschimpfungen, die die Bischöfe jetzt erfahren, ahnen sie nicht, daß es Verzweiflungsschreie der ihnen anvertrauten Seelen sind. Sie winken da den Gläubigen mit den Überlegungen zu einer Mohamedfahne entgegen und meinen, damit sei das Problem gelöst. Ja, "die Bischöfe schlafen auf beiden Ohren" (Erasmus v.Rotterdam) - und das ist widernatürlich (ich kann nur auf einem Ohr schlafen).


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 frajo 13. Dezember 2016 

Lieber Christophorus,

Ihr Eintreten für den Kardinal M. ehrt Sie. Es geht jedoch nicht darum, Nachsicht walten zu lassen für ein Versagen. Das tun wir alle mehr oder weniger oft. Wir sollten lieber die Tatsachen ansehen. Dabei ist festzustellen, daß der Schafhirt sein Abzeichen des Amtes abgelegt hat und die Herde sich führerlos zerstreut - so lange schon. Nicht erst am Tempelberg, sondern schon seit Jahren ist er kein Hirte der Röm. Kath. Kirche mehr. "Wir sind ja keine Filiale Roms". Das am Tempelberg war kein Ausrutscher sondern seine fortgesetzte Weigerung, die Herde im Sinne des Evangeliums zu führen. Daß auch schon lange vor ihm die Hirten versagt haben und daher selbst unsere Priester nur mehr zu 60 % max. 1 Mal im Jahr zur Beichte gehen - oder vielleicht gar nicht mehr (lt. P. Seewald) - das ist der Skandal. Das übrige bezahlte Kirchenpersonal ist noch mehr protestantisiert.

Nur Umkehr kann die Wunden heilen. Allein. es scheint: "Der Herr verhärtete das Herz des Pharao". Wo bleibt das weidenwollen?


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 Quirinusdecem 13. Dezember 2016 
 

@W.S.

...da haben Sie leider recht. Verstecken geht auch nicht....


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 Quirinusdecem 13. Dezember 2016 
 

@Christophorus.

...nur interessenshalber. Bei welcher Verfehlung würden Sie denn aktiv werden, oder lassen Sie alles mit sich und Ihrem Umfeld und Ihrer Umwelt machen....
Nichts für ungut, aber das geht gar nicht und hat mit "nicht richten" auch nichts zu tun, weil wir den Menschen Marx nicht richten sondern ihn nur auffordern sein Amt niederzulegen, da die Ausübung desselben ihn nachweislich überfordert und Schaden verursacht...


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 Christophorus. 13. Dezember 2016 

Ich sags nochmal: Richtet nicht

Ein Kardinal legt das Kreuz ab und wir sind entrüstet - wie kann er als Würdenträger als Repräsentant ..
Und wir? Ein Beispiel: Wenn Sie in einem öffentlichen Raum zu Tisch sitzen und sich unterhalten. Wie halten Sie es mit dem Tischgebet - Laut oder leise ?
Machen Sie für andere sichtbar das Kreuzzeichen ? Das wäre adäquates Handeln für uns Normalchristen. Laßt uns doch hier bei uns selbst anfangen und für den Herrn Kardinal beten daß er es beim nächsten mal besser macht.
Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür. (Jakobusbrief 5). In der Verurteilung des Nächsten liegt unser eigenes Schicksal. Die brüderliche Zurechtweisung geschieht nicht am Pranger des Marktplatzes, und es ist auch nicht an uns zu beurteilen ob sich der Nächste in rechter Weise entschuldigt hat oder sich überhaupt entschuldigen muß. Ich möchte keinen der Wortführer hier zum Richter haben.


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 W.S. 13. Dezember 2016 

Alpenglühen

Entschuldigung! Ich wusste nicht das Bischof Schick sein Kreuz immer in der Tasche trägt. Tatsächlich gibt er ja mit senem Kettchen Zeugnis.


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 Max Emanuel 13. Dezember 2016 

Beleidigt?!

Kardinal Marx meint mimosenhaft "der Vorwurf des Verrates sei beleidigend".
Nein diese Meinugn teile ich nicht. Wenn schon, dann fühle ich mich als Katholik beleidigt.
Genau genommen hat er die gesamte Kirche "beleidigt".


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 Michmas 13. Dezember 2016 
 

Christophorus

Was für eine Entschuldigung haben sie denn angenommen??
Er sagte die ganze Reise war nicht gut vorbereitet.Es war allso schon geplant das Kreuz abzulegen??Vielleicht sollte Hr.Kard. einige Ämter ablegen und sich auf das wesentliche konzentrieren, was er verkörpert was er darstellt.


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 Chris2 13. Dezember 2016 
 

Kreuzzüge? Wie bitte?

Das Bedauern von Karfinal Marx in allen Ehren. Aber die Kreuzzüge fanden vor 800 Jahren statt, Intoleranz, Frauenverachtung, Eroberungswille, Gewalt und Terrorismus gegen Unschuldige und Wehrlose durch Teile des Islams passieren jetzt. Wer als Bischof "wegen der Kreuzzüge" das Zeichen der Erlösung ablegt, hat entweder das Christentum nicht richtig verstanden oder das Problem, das immer größere Teile des Islams weltweit darstellt (und seine Geste vemutlich lediglich als Unterwerfung eines 'Kreuzritters" versteht). Oder beides...


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 ThomasR 13. Dezember 2016 
 

Dreifache Verleugnung Christi von Petrus

und das Bewusstwerden von dieser Verleugnung brachte eine Wende im Leben von Petrus, erst dann stellte Petrus den Herren nicht nur wortlich sondern auch tatsächlich in die Mitte seines Lebens.
Man kann nur Kardinal Marx nur wünschen, dass auch er diesen Weg geht und nicht mehr eher nur an Worten bleibt.
Die Geldströme in München erreichen momentan weder Einstellung von ausländischen Priestern wenigstens für Sicherung der Sonntagsmessen auf dem Lande und für den Beerdigungsdienst noch Schutz des Lebens.
Ein sehr wirksames Mittel gegen die Abtreibung ist die Einrichtung der Frauenhäuser, wo Frauen oft sozial schwach oder/und minderjährig, die ungewollt schwanger geworden sind ihren Kindern das Leben schenken können. Rd. 80% der Frauen entscheiden sich dann Kinder selbst zu erziehen und nicht zur Adoption frei zu geben. Das nötige Geld ist in München da (offiziell rd. 1,2 Mrd Euro in den vermögensverwaltenden Stiftungen)
Rd. 200 TSD Abtreibungen/Jahr fordern klares Engagement der Kirche


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 Quirinusdecem 13. Dezember 2016 
 

@Christophorus

Wo hat Kardinal Marx sich entschuldigt? Ist mir da was entgangen? Das war doch die Vorbereitung und nicht er oder?
Zum zweiten muss hier ganz klar die Position und die Funktion von Kardinal Marx in diesem Punkt erwähnt werden. Er ist kein Vorbild mehr. Wie könnte er noch glaubwürdig das Wort Gottes verkünden? Wie könnte er, der sich nicht bekannte den Bibeltext:" Wer sich aber zu mir bekennt, zu dem bekenne ich mich" verlesen? Nein, er ist zum Ärgernis geworden und das hat nichts mit verurteilen zu tun sondern mit personeller Glaubwürdigkeit


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 Alpenglühen 12. Dezember 2016 

@W.S. - EB Schick?

Darf ich Sie darauf hinweisen, daß nicht EB Schick sein Brustkreuz abgelegt hat, sondern Kardinal Marx und der evgl. Bischof Bedford-Strohm?
Lt. Bild der DBK ist bei EB Schick zumindest die Kette des Kreuzes einwandfrei zu sehen. Das Kreuz selber steckte wohl in der Hemdentasche oder in der Innentasche seines Jackets.
s. http://www.dbk.de/typo3temp/pics/13f50da7bc.jpg
Sicher, auch dieses Verbergen des Brustkreuzes kann man kritisieren. Aber EB Schick hat sein Brustkreuz nicht erst gar nicht getragen! Das waren eindeutig zwei andere Würdenträger.


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 Christa.marga 12. Dezember 2016 
 

Welch laue Ausrede

Auch wenn es Kardinal Marx als Beleidigung auffasst, ich bleibe bei meiner Meinung, er ist eingeknickt vor den Muslimen - und der Vergleich mit der "ausgerollten grünen Fahne des Propheten Mohammed in der Kirche", der hinkt aber ganz gewaltig! Das Kreuz als Zeichen der Dominanz??? Da sträuben sich mir die Haare. Das ein Bischof so etwas sagt, das ist kaum fassbar! Er begibt sich damit auf ein niedriges Niveau.


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 maryellen 12. Dezember 2016 
 

Das Kreuz ist KEIN Zeichen von Dominanz!

Zitiere den Artikel: "Nach den Worten des Kardinals lässt sich aus dem Vorgang lernen, wie sensibel der Umgang der Religionen untereinander nach wie vor sei. "Viele von uns wissen vom Islam wenig." Außerdem könne man davon ausgehen, dass besonders im Orient weder Muslime noch Juden eine Vorstellung vom Christentum und der Bedeutung des Kreuzes hätten. Dieses werde in erster Linie als Dominanz der Kreuzfahrer gesehen. Seine Hauptsorge für die Zukunft sei, dass Religion wieder instrumentalisiert werde als Mittel für Auseinandersetzungen, so Marx."
Falsch, falsch, falsch!

Wenn das die Ansichten unserer Hirten sind, dann fehlt es buchstäblich "himmelweit" in der deutschen Kirche!

Das Kreuz ist und war noch nie ein Zeichen von Dominanz! Der Vergleich mit den Kreuzzügen ist nur nachgeplapperte islamische Propaganda.

Die Juden verstehen das Christentum sehr wohl, sie sind die Behüter der christlichen Stätten in Israel, sie haben kein Problem damit, die Muslime schon!


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 ottokar 12. Dezember 2016 
 

Gott urteilt

Lieber Stefan Fleischer, natürlich haben wir jedes Urteil unserem Hergott zu überlassen. Aber sollen wir deshalb nicht unsere Ansicht zu bestimmten, oft brennenden Problemen unserer Zeit äussern? Damit greifen wir doch nicht dem entgültigen göttlichen Urteil vor.
Dieses Forum, in dem wir alle enthusiastisch und hoffentlich weiterhin fair diskutieren, dient eigentlich im Wesentlichen unserer Meinungsbildung, aber auch zur Kontrolle, ob unsere eigene Beurteilung einer Situation oder eines bestimmten Verhaltens auch gute Gründe hat.Oft sehnt man sich in dieser Welt, wo Meinungsbildung unter der Fahne von Political Correctness eingeschränkt ist, nach Bestätigung seiner "erzkonservativen" Ansicht.


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 Christophorus. 12. Dezember 2016 

Richtet nicht

dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. An alle die hier das Maul so weit aufreissen.. Keiner von uns weiß was uns noch für Prüfungen bevorstehen und ob wir die bestehen werden. Ich nehme die Entschuldigung von Kardinal Marx an - wobei ich weder beleidigt noch verraten wurde. Aber der, der sie annehmen kann hat sich gar nicht beschwert. Typisch Oder ? Habt ihr schon mal an Petrus gedacht ? Jesus entscheidet nicht wir. Hat dich keiner verurteilt ? Auch ich verurteile dich nicht.


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 rudiassel 12. Dezember 2016 
 

Hätte er doch nur den Fehler eingeräumt.

Alle übrigen Erklärungen sind mehr als entbehrlich. Nur Jesus Christus ist die Wahrheit. Punkt. Nur durch das Kreuz sind wir erlöst. Punkt


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 Martyria 12. Dezember 2016 

@padre14.9.

Wenn S.E. nach Jahren hier in Bayern kein Bairisch (sic) versteht, ist er nicht arm dran, weil die Sprache samt ihrer Mundarten für einen "Zugereisten" wahrlich schwer zu verstehen und zu erlernen ist. Vor allem die Unter- und Zwischentöne unserer Sprache bedürfen eines besonderen Gespürs und jahrzehntelanger, wenn nicht sogar muttermilchbehafteter Übung.

Wenn er aber die bayerische Art auf das Barocke und seine Lebensweise auf die eines barock-kirchlichen Potentaten reduziert, werte ich das als gründlich missglückte Integration :-D


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 HerzMariens 12. Dezember 2016 
 

Barmherzigkeit

Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.
Hat unsere Urteilskraft nicht den Hang zur schneidenden Schärfe des Schwertes? Weiß unsere Zunge nicht gleich einer stählernen Lanzenspitze zu verwunden? Solange diese gefährlichen Waffen nicht umgeschmiedet sind, haben wir kein Recht, uns über Rüstungen der Völker zu grausamen Kriegen zu entsetzen.
Gebet für Kardinal Marx im Bewußtsein der eigenen Schwäche wäre ein authentisches Zeichen der Nächstenliebe und der Liebe für unsere Hirten der Kirche.


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 Guenter Foit 12. Dezember 2016 
 

Nach Verleugnung des Herrn verwies Petrus nicht auf widrige Umstände, sondern er weinte bitterlich.

Nach dem Pfingstereignis lebten die Apostel im Heiligen Geist aus dem Herrn und durch Ihn bei Gott. Sie waren geistig - das Kreuz FEST UMSCHLOSSEN - der Welt enthoben und konnten so den Menschen das 'Feuer' bringen zu ihrer Lebens-
rettung.
Bekanntlich sind unsere Geist-Seelen aus Gott und Er setzt alles im Guten dran, Seine 'versprengten Teile' wieder bei sich zu haben, - und WEHE (!) der Geist-Seele, die dieses verständliche, liebende Ansinnen des Schöpfer-Gottes ignoriert oder abweist. Drohbotschaft ? Nein, das ist Realität, - wirklicher als wir uns selber sind.

Zeigt sich hier die Misere mancher in der Welt verbandelter 'Apostel', die uns die zentrale Wahrheit vorenthalten, weil sie nicht mehr zeitgemäß sei ? - 'Apostel', die es vorziehen, uns auf deutschem Sonderweg eilig zur verweltlichten EKD zu führen ? Wir Schafe alle müssen um wahre Apostel beten !


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 deepthought 12. Dezember 2016 
 

ich habe die Nase von solcher Interreligion voll

denn das ist doch die wahre Aussage solcher "Hirten", so eine Art allumfassendes Nichts, bloß aber nicht Christus.
Im übrigen gehört der Tempelberg keinesfalls den Muslimen, so dass der grüne Mohammedteppich eher zum Vergleichshinken geeignet ist.
Außerdem nehmen wir sehr wohl war, dass man uns zunehmed muslimische Gebete, Praktiken etc. in öffentlichen Einrichtungen und leider immer mehr Kirchen zumutet.Ich bin dagegen und werde mich dem nicht beugen und habe neuerdings ein besonders sichbares Kreuz um den Hals.


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 W.S. 12. Dezember 2016 

Beleidigend war

für alle Christen die Abnahme des Kreuzes von Kardinal Marx und Erzbischof Schick!


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 Glocke 12. Dezember 2016 
 

Ach,

wenn Sie doch geschwiegen hätten, wären Sie ein Weiser gewesen. . .

Gehört nicht die Tapferkeit zu den vier Kardinaltugenden???

Wieviele Kirchenaustritte DIESE Causa zur Folge hatte, wird schamhaft verschwiegen. . . .


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 maska 12. Dezember 2016 
 

Mein Lieber Gott,


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 Stefan Fleischer 12. Dezember 2016 

@ hortensius

Um was es mir geht ist das, was ich auch in meinem Kommentar zum Interview mit Kardinal Cordes dazulegen versucht habe:
Der Tatbestand an sich darf, ja muss klar und unmissverständlich benannt und nachgewiesen werden. Das ist hier meines Erachtens nun genügend geschehen. Die Schuldfrage aber dürfen, ja müssen wir ruhig Gott überlassen.


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 M.Schn-Fl 12. Dezember 2016 
 

Ein wenig armselig, Herr Kardinal!

Da hätten Sie doch besser ganz geschwiegen. Die Abnahme Ihrer Brustkreuze ist durchaus richtig wahrgenommen worden. Die heikle Situation auf dem Tempelberg besteht seit Jahrzehnten. Die Päpste - zuletzt Papst Franziskus - haben ihr Brustkreuz nicht abgelegt.
Dass Juden und Muslime keine Vorstellung vom Christentum haben ist - bei allem Respekt - eine ungewöhnlich dürftige, weil unwahre Erklärung.
Schuld sind mal wieder die dummen Leute, die ihr Handeln nicht verstehen wollen.
Respekt hätte ich und mit mir sicher viele, wenn Sie einfach eingestanden hätten, dass Sie sich falsch verhalten haben. So ist Ihre Erklärung nicht einmal eine Verschlimmbessserung sondern einfach ein wenig armselig.


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 hortensius 12. Dezember 2016 
 

Zu Stefan Fleichser - Gras wachsen lassen?

Ist denn die Kreuzablegung in Jerusalem ein einmaliger Vorgang oder hat sich Marx auch in Deutschland öfter nicht zum Kreuz bekannt? z.B. bei der gerichtlichen Abschaffung des "Stillen Karfreitags" oder bei der öffentlichen Diskussion um die Homo-Schul-Sex-Pläne? Nur am CSU Finanzminister Söder hat er Kritik geübt, wo er sich der medialen Zustimmung sicher sein konnte. Das Nicht-Bekennen geht ja weiter.


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 Aegidius2 12. Dezember 2016 

Die grüne Fahne des Propheten wollen Eminenz nicht in Ihro Kirchen sehen. Hoffen will ich's, möglicherweise weht sie dort bald auch ohne Ihro Willen. Vielerorts weht sie ja schon in ehemaligen Kirchen. Es darf aber daran erinnert werden, daß Seine Eminenz in Seiner Eminenz' Kirchen nicht nur den Heiligen Geist wehen läßt. Man erinnert sich, daß die Lutherbotschafterin, ihrerzeit EKD-Ratsvorsitzbischöfin, in Seiner Eminenz' Kathedralkirche höchstderoselbst der frühabtreibenden Antibabypille als "Geschenk Gottes" ungestraft huldigen durfte. Eine öffentliche Zurechtweisung blieb aus. Der Dame, die in der Frauenkirche ihre LaiInnenpredigt halten durfte, wurde später aus anderen Gründen die rote Ampel gezeigt.


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 Stefan Fleischer 12. Dezember 2016 

@ ottokar

Ich selber würde den beiden kirchlichen Würdenträgern nicht unterstellen, sie hätten dabei nur an sich selber gedacht. Für mich ist es durchaus denkbar, dass sie ehrlich überzeugt waren, damit etwas zum Frieden beizutragen, auch wenn sie (und ihre Berater) die Situation falsch eingeschätzt haben. Heute wissen sie es hoffentlich besser. Also überlassen wir doch das Urteil Gott, dem Allwissenden und Allgerechten.


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 Tisserant 12. Dezember 2016 

Also wenn das schon nicht gut vorbereitet war, dann möchte ich nicht wissen, wie dann unvorbereitet aussieht!

Kardinal sein heitß nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, sondern Glaubenszeugnis abzulegen für Christus!
Und bereit zu sein, sein eigenes Blut für Christus aufzuopfern!

Oder gilt das nur für uns kleinen Leute innerhalb der Kirche?
Ich frage mich immer wieder, was machen solche Vertreter, wenn es mal richtig hart auf hart kommt!
Konvertieren die dann ganz schnell?
Und lassen uns im Regen stehen??


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 Josie 12. Dezember 2016 
 

Tempelberg Auftritt

Wenn ich die Bedruendung von Kardinal Marx lese schaudert es mich.
Ich weiss nicht welcher Vorbereitungen es bedarf, den Tempelberg zu betreten. Man geht dort hin oder nicht!
Der Tempelberg ist ja nicht irgendein Platz,von dem das alte und neue Testament haeufig berichten. Wenn dort auch keine Kirche steht, dann ist er doch auch ein Zeichen unseres Glaubens. Der Felsendom ist eben auf dem Felsen gebaut,auf dem Abraham seinen Sohn Jsaak Gott opfern wollte.
Wir als Christen betreten nicht diesen Platz, um von dort einen herrlichen Ausblick auf den Oelberg und die Stadt zu haben, sondern weil er uns Glaubenszeugnis ist.
Wie kann man da DAS Glaubenszeugnis unser Kreuz ablegen. Mit ihm lege ich auch gleichzeitig meinen Glauben ab, Jesus selbst.
Und bitte Herr Kardinal keine solchen Vergleiche mit der gruenen Flagge des Islams in einer Kirche. Der Vergleich hinkt nicht nur, sondern ist voellig unangebracht. Es waere einfach schoen gewesen, wenn sie gesagt haetten. Es war ein Fehler!!


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 mundkommunion 12. Dezember 2016 
 

Demut

@stefan Fleischer
Da haben Sie sicherlich Recht. Aber es ist die Demut die über dieses Hindernis hinweghilft. Und wenn die Demut noch nicht gelebt oder angewandt wird, dann "beißt" man halt auch zur Verteidigung.
Fakt ist: Er hat das Kreuz verleugnet und das ist nicht in Ordnung!


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 DamianBLogos 12. Dezember 2016 
 

Falscher Vergleich II

Insofern ist ja Kardinal Marx noch auf der richtigen Seite.
Im Vergleich zu Petrus gibt es aber Unterschiede.
* Petrus hatte Grund, um Leib und Leben zu fürchten. Bei Kardinal Marx kann ich das nicht sehen.
* Was bei Petrus der Hahnenschrei war, ist jetzt die brüderliche Ermahnung („Kritik“)
* Petrus hat bereut und bitterlich geweint. Auch das kann ich bei Kardinal Marx nicht erkennen. Stattdessen beschuldigt er seine Mitarbeiter, welche die Reise vorbereitet haben. Angesichts des öffentlichen Ärgernisses wäre aber zur Beendigung desselben eine öffentliche Buße wünschenswert.

Kardinal Marx könnte sich auf die Position zurückziehen, das das Tragen eines Brustkreuzes nichts mit seinem Glauben und seiner Amtswürde zu tun hat. Das Brustkreuz wäre dann nicht Symbol, sondern nur ein austauschbares Schmuckstück. Aber wäre er dann noch als katholischer Bischof tragbar?


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 Cremarius 12. Dezember 2016 

Selektive, zeitgeistige Geschichtswahrnehmung

Mir ist unverständlich, wie das Kreuz Christi mit der grünen Fahne Mohammeds in einem Atemzug, einem Vergleich genannt werden kann.

Mohammed hat seinen Glauben mit dem Schwert verbreitet, er war eine Art "warlord", der Unterwerfung forderte, Juden massakrierte.

Christus dagegen starb unschuldig als "Opferlamm" am Kreuz, um die Erbsünde aller Menschen zu sühnen...

Vielleicht ein kleiner, doch wohl sehr entscheidender Unterschied.

Die Bezugnahme auf die Kreuzritter wirkt allmählich ziemlich fade. Es hilft zwar, die Muslime erneut als Opfer zu stilisieren, doch lässt es die Ursache der Kreuzzüge bewusst außen vor.

Was ist mit der damaligen Bedrohung Europas durch die Türken?

Welches Leid mussten die Christen ertragen, als Nordafrika, der Mittlere Osten muslimisch wurden?

Von dem IS, islamistischen Anschlägen in unseren Tagen ganz zu schweigen.

Leider eine sehr selektive Geschichtswahrnehmung. Dafür aber in Übereinstimmung mit dem linken Zeitgeist. Immerhin.


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 Michmas 12. Dezember 2016 
 

geogy!!

Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!!
Echt UNSINN.Die Herren gingen nicht wegen Hilfslieferungen zum Tempelberg sondern aus Neugierde und noch vielem mehr, ohne NOT ihr ICH abgelegt.
BERUFSBISCHÖFE UND BERUFSPRIESTER!!!


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 DamianBLogos 12. Dezember 2016 
 

Falscher Vergleich

Das Tragen eines Kreuzes am Körper und das Ausrollen einer Mohammed-Fahne sind ein falscher Vergleich. Ein Symbol am Körper bezeichnet die Zugehörigkeit des Trägers, ein Symbol am Ort bezeichnet die Zugehörigeit des Ortes.
Demnach wäre ein passender Vergleich, wenn ein Domschweizer von einer Muslima verlangen würde, beim der Besichtigung der Kathedrale das Kopftuch abzulegen (was er und sie nicht tun würden). Dieser - passende - Vergleich zeigt schon die Ungeheuerlichkeit einer Forderung, beim Betreten einer fremden Kultstätte die Zeichen seines eigenen Glaubens und seiner Amtswürde abzulegen.
Und er zeigt, das das Ablegen des äußerlich am Leibe getragenen Symbols der Zugehörigkeit - zum Herrn - angesichts einer Drohkulisse („Spannungen“) ein Symbol für die Aufgabe der Zugehörigkeit - zum Herrn - ist.
Und Kardinal Marx soll die Kritik an seinem Verhalten auch nicht falsch benennen. Sein Verhalten ist nicht als Verrat (Judas), sondern als Verleugnung (Petrus) des Herrn zu bezeichnen.


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 goegy 12. Dezember 2016 
 

Es gibt Situationen, wo Menschen kurzfristig wichtige Entscheidungen treffen müssen. Das Risiko, das Falsche zu tun, ist immer gegeben.
Hier haben die beiden Herren evident falsch entschieden. Das Beispiel zeigt, dass auch vermutlich intelligenten, gebildeten Menschen massive
Fehler unterlaufen.
Dies wissen die beiden Kleriker mittlerweile und man sollte die Sache nun ad-acta legen.

Das "Rote Kreuz", ursprünglich eine schweizerische Gründung durch Henri Dunand, mit betont christlichem Hintergrund in Namensgebung und Visualisierung u. dabei Bezug nehmend auf das ( christliche ) nationale Emblem, liess sich durch den Islam derart bedrängen, dass das Kreuz regional durch den Halbmond ersetzt wurde. Ein Kotau ohne Gleichen!
Die muslimische Welt nimmt zwar von diesen "Kreuzrittern"gerne Hilfe in jeder Form entgegen und stellt sogar lautstarke Forderungen, beispielsweise bei Erdbeben in Pakistan, verlangt dabei aber, dass das Kreuz auf Hilfssendungen nirgends erscheinen darf.


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 Bernhard Joseph 12. Dezember 2016 
 

@Stefan Fleischer

Es gäbe da aber noch die Option, einfach zu schweigen, wenn man merkt, dass man etwas falsch gemacht hat und die Kritik eben still zu ertragen.

Wenn ein Kardinal öffentlich das Kreuz ablegt, dann darf er sich über öffentliche Reaktionen nicht wundern und schon gar nicht kann er Kritik an seinem Verhalten als beleidigend abbügeln wollen.

Mit seinem Vergleich, dass er die grüne Fahne des Propheten Mohammed ja auch nicht in der Kirche ausgerollt sehen wolle, macht er die ganze Sache nur noch schlimmer.

Wer hat denn im Tempel die Tische der Geldwechsler umgestoßen, war das Mohammed oder der, der für uns am Kreuz! gestorben ist?

Mir ist nicht klar, wie Kardinal Marx auf die Idee kommt, Juden im Orient zu unterstellen, die Bedeutung des Kreuzes für Christen nicht zu kennen.

Und wieviele Menschen mussten jetzt wieder bei dem Anschlag auf die koptische Markus-Kathedrale von Kairo ihr Leben für ihren Glauben lassen und das hat nun wirklich nichts mit den Kreuzfahrern zu tun!


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 myschkin 12. Dezember 2016 
 

@Devi

Sehr gut auf den Punkt gebracht. Das Kreuz gehört zur Kardinalstracht. Wer es ablegt, schafft einen gefährlichen Präzedenzfall. Aufgrund von Kardinal Marx' Fehlverhalten können nun alle Kardinäle von Feinden des Christentums darauf verpflichtet werden, auf das Tragen des Kreuzes zu verzichten. Es wird Anstrengungen kosten, damit es wieder als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, dass ein Kardinal das Kreuz trägt. Im Übrigen hatte der Kardinal angedeutet, was richtig gewesen wäre: von einem Besuch des Tempelbergs abzusehen, wenn christlichen Würdenträger Vorschriften hinsichtlich der Kleiderordnung gemacht werden. Wahrscheinlich aber geschah der Fauxpas in vorauseilendem Gehorsam, ohne dass irgendjemand die Herren aus Deutschland dazu gedrängt hätte. Das aber würde die Sache nur noch ärgerlicher machen.


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 Michmas 12. Dezember 2016 
 

Bereff Lehren ziehen!!

Bitte vormachen, mit gutem Beispiel voran!!


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 ottokar 12. Dezember 2016 
 

Stefan Fleischer ins Stammbuch geschrieben:

Vor mehr zwei Jahren wurden 20 koptische und ein nicht-christlicher ganesischer Arbeiter an einem Libischen Strand von IS-Mördern getötet. Alle wurden zuvor nach Ihrem Glauben gefragt und erhielten das Angebot zum Islam überzutreten, was die 20Kopten ablehnten, worauf ihnen,während sie laut beteten, die Kehle durchgeschnitten wurde.
Der ganesische Arbeiter war kein Christ und wurde gefragt, woran er denn glaube.Beeindruckt von dem Opfermut seiner Kollegen antwortete er: Ich glaube an den Gott, an den meine Freunde glauben.Daraufhin wurde auch ihm die Kehle durchgeschnitten.Dieser wunderbare Ganesische Märtyrer erinnert mich irgendwie an den räumütigen Schächer, der neben Christus gekreuzigt wurde und dem Christus das Paradies versprach.Und da doch waren zwei hohe christliche Würdenträger nicht mutig genug beim Betreten einer Moschee ihr Kreuz zu verteidigen. Einer empfindet den Vorwurf nicht zu dem Kreuz Christi gestanden zu haben heute sogar als Beleidugung.Quo vadis ecclesia sancta?


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 carl eugen 12. Dezember 2016 

Nur getroffene Hunde jaulen!

Interessant, wie sich der "Kardinal" aus der Situation winden will.
Beleidigt kann hier nur einer sein, nämlich Christus, den der "Kardinal" mit diesem einmaligen Vorgang verraten hat.
Das ein Mann von seinem Format dünnhäutig reagiert war abzusehen. Gross im Austeilen (z. B. Kausa Mixa), klein im Einstecken, typisch für Karrieristen (die Papst Franziskus ja eigentlich nicht mag, jedenfalls sagt er das).
Schämen Sie sich, "Kardinal" Marx! Wenn man jemandem in der Kirche das Birett nehmen sollte, dann Ihnen, für die Demütigung unseres Herrn und der vielen Martyrer in Geschichte und vor allem Gegenwart.


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 Stefan Fleischer 12. Dezember 2016 

@ mundkommunion

"Anstatt sich bei den Menschen zu rechtfertigen sollte Herr Bischof Marx und alle die Jesus verleugnet haben, mit tiefster Reue um Vergebung bitten und dann wieder neu anfangen für den Herrn Zeugnis abzulegen."
Also, ich selber könnte das wohl kaum, solange ich öffentlich dermassen angegriffen und in die Ecke gedrängt werde. Meine Reaktion, wenn ich angegriffen werde, ist immer zuerst die Verteidigung. Und je mehr ich angegriffen werde, desto schwerer fällt es mir, zur Einsicht zu kommen. Ich bin zwar nicht psychologisch geschult. Aber ich vermute, dass es anderen ähnlich ergeht.


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 Maryanne 12. Dezember 2016 

Sühne

Lieber Kardinal Marx,
schon lange wünsche ich mir, dass Sie beim Marsch für das Leben in Berlin mitgehen. Einfach dass Sie konkret einstehen für das Recht auf Leben für ungeborene Menschen im Mutterleib. Das ist unbequem, vielleicht überlegen Sie es sich noch mal...


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 Devi 12. Dezember 2016 
 

Kardinal Marx.

Herr Kardinal,sie sind nicht Bischof der ev. Kirche,sie sind Kardinal ,egal welche Situation sie antreffen,dass Kreuz bleibt am Platz,dass sind sie ihrem Glauben schuldig und dieses Kreuz dass sie tragen gehört zu Ihrer Kardinalswürde.Bitte besinnen sie sich und entschuldigen Sie sich,dass sind sie uns Gläubigen Katholiken schuldig!Sie, alleine haben diese Entscheidung getroffen, ,sie als Kardinal, egal was die anderen gemacht und getan haben,niemals hätten sie das Kreuz ablegen dürfen.Sie hätten enscheiden können nicht auf den Tempelberg zu gehen.Niemand durfte von Ihnen verlangen als Repräsentant unserer Kirche das Heilszeichen der Christen abzulegen! Devi.


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 Michmas 12. Dezember 2016 
 

Was für ein Vergleich.

KARD.Marx vergleicht die grüne Fahne v.Mohammed mit dem KREUZ!und nicht genug, den Tempelberg mit dem Inneren einer Kirche.


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 aragorn1 12. Dezember 2016 
 

Was ist zu bedauern?

"Marx sagte dazu, er sei traurig und bedauere es sehr, dass die Entscheidung, das Kreuz abzulegen, auf diese Weise wahrgenommen worden sei"

Das ist nicht der Punkt. Wie wäre es mit 'Ich bedaure es sehr das Kreuz abgelegt zu haben'


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 Palmsonntag 12. Dezember 2016 
 

Eminenz, wiederholen Sie diese Pilgerreise

zusammen mit Ihrem evangelischen Begleiter, "mit" Brustkreuz!

Nur dann wirken Sie als Kurien-Kardinal und als Vorsitzender der DBK glaubhaft.


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 Bärbel 12. Dezember 2016 
 

Was für lächerliche Ausflüchte von Kardinal Marx! Er wolle ja auch nicht, dass die grüne Fahne des Propheten in der Kirche ausgerollt werde. Soll damit das Abnehmen der Brustkreuze verglichen und gerechtfertigt sein? Der Herr Kardinal soll besser schweigen als noch mehr dummes Zeug von sich zu geben.


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 Herbstlicht 12. Dezember 2016 
 

@Stefan Fleischer

"Diese Angelegenheit nun einmal ruhen lassen"?
Kardinal Marx hat sich jetzt zu Wort gemeldet, da ist es ziemlich zwangsläufig, dass noch einmal unsererseits Stellung zu dieser "Angelegenheit" genommen wird.
Wenn Kardinal Marx der Ansicht ist, das Treffen sei vielleicht schlecht vorbereitet gewesen, mag das stimmen, aber damit schiebt er die Verantwortung dafür den Organisateuren zu. Sind es also wieder die anderen, die daran schuld sind?
Und wenn es lt. Kardinal Marx darum ging, "nicht zu provozieren", heißt das auch, dass der anderen Seite sehr viel Macht eingeräumt wurde und wird.

Einfach nur eingestehen: "Wir haben nicht recht gehandelt, es tut uns sehr leid!".
Dies wäre der Türöffner zu unseren Herzen gewesen und dann könnte man diese "Angelegenheit" wirklich ad acta legen.


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 hortensius 12. Dezember 2016 
 

Beleidigend ?

Ist nicht die Wahrheit für den Sünder immer beleidigend, wenn Sie wahrgenommen wird.-
Eine öffentliche Sünde braucht ein öffentliches Schuldeingeständnis und eine öffentliche Reue. Unrecht ruht erst nach Wiedergutmachung.


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 girsberg74 12. Dezember 2016 
 

Aha!

"Das Auftreten ohne sichtbare Brustkreuze hatte zu Kritik an Bischöfen geführt, auch am EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm."


Dann war das Ganze ja keiner Aufregung wert, wenn auch Bedford-Strohm dasselbe widerfahren ist.


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 lakota 12. Dezember 2016 
 

Nur Ausreden

"Außerdem könne man davon ausgehen, dass besonders im Orient weder Muslime noch Juden eine Vorstellung vom Christentum und der Bedeutung des Kreuzes hätten". Selbst wenn das wahr wäre.....der Herr Kardinal hätte um die Bedeutung wissen müssen! Und was heißt nicht genug nachgedacht? Wenn ICH dort hin gewollt hätte und man hätte verlangt ich solle mein Kreuz abnehmen, wäre ganz automatisch die Antwort gekommen:"Nein, das kann ich nicht, da gehe ich eben wieder". Ich habe mir die Situation oft vorgestellt...aber nein...ich würde mein Kreuz nicht abnehmen...und wofür?? Das ist es nicht wert!


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 padre14.9. 12. Dezember 2016 

@Martyria

Kardinal Marx ist kein Bayer,er wird bairisch kaum verstehen. Er kommt aus Nordrhein Westfalen.
Übrigens ist Kardinal Marx auch Großoffizier vom Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem.


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 punctum 12. Dezember 2016 

@Fleischer - Schwamm drüber?

Nein, wir sollten die Angelegenheit nicht ruhen lassen! Das Versagen des Petrus nach der Verhaftung des Herrn ist auch nach zwei Jahrtausenden im Gedächtnis. Und er muss sich bis heute vorhalten lassen, nicht immer der Charakterstärkste gewesen zu sein - unbeschadet seiner formalen Stellung als Fels der Kirche. Die billigen Ausreden des heutigen Purpurträgers und das Beleidigte-Leberwurst-spielen machen die Sache nur noch schlimmer. Aber ein Gutes hat es: ab sofort wissen die Herren Bischöfe, wann die Messlatte gerissen wird.


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 mundkommunion 12. Dezember 2016 
 

Ehe der Hahn drei mal kräht

Petrus hatte auch Jesus verleugnet, aber im Gegensatz zu Bischof Marx hat Petrus seinen Schwäche erkannt, angenommen und den Herrn mit tiefster Reue um Vergebung gebittet. Das fehlt mir hier einfach!
Anstatt sich bei den Menschen zu rechtfertigen sollte Herr Bischof Marx und alle die Jesus verleugnet haben, mit tiefster Reue um Vergebung bitten und dann wieder neu anfangen für den Herrn Zeugnis abzulegen.


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 Divus Iulius 12. Dezember 2016 

Päpste trugen Kreuze

Sowohl Papst Johannes Paul II., Papst Benedikt XVI., wie auch Papst Franziskus trugen an der Klagemauer das Kreuz und die beiden letztgenannten Päpste trugen es auch auf dem Tempelberg. Passiert wäre so oder so nichts, also hätte man das Kreuz auch tragen können, gerade in Zonen wie den Tempelberg lassen die Juden sich bestimmt nicht von Moslems das Ruder aus der Hand nehmen, ganz sicher nicht denn so eine symbolische Tragweite könnte verheerend sein für Israel. Im Endeffekt ist genau das passiert was man vermeiden wollte, nur das die Schuhe nicht von muslimischer sondern von christlicher Seite geflogen kamen. Man kann förmlich das Universum lachen hören, denn ob ich etwas will oder nicht es kommt auf das gleiche Ergebnis heraus denn man will es - so oder halt anders. Es ist wie im Porzellanladen, man hat die ganze Zeit Angst etwas umzuwerfen und ist so vorsichtig das man sich sehr viel umschaut und dann doch für einen Moment etwas übersieht, dann liegt die gute Vase dar.


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 Bernhard Joseph 12. Dezember 2016 
 

"Es ging darum, nicht zu provozieren"

Deutlicher lässt sich die Krise der Katholischen Kirche hierzulande nicht zum Ausdruck bringen.

"Er würde im Übrigen auch nicht wollen, dass die grüne Fahne des Propheten Mohammed in der Kirche ausgerollt werde."

Sind der Tempelberg und die Klagemauer jetzt islamische Kultstätten?

Seine Hauptsorge für die Zukunft sei, dass Religion wieder instrumentalisiert werde als Mittel für Auseinandersetzungen, so Marx.

Genau das ist doch beim Islam längst der Fall - siehe IS - und dann legt ein Kardinal das Kreuz ab?!

Zudem müsste Kardinal Marx ein Blick auf blutigste Konflikte innerhalb des Islam, so z.B. der Sunniten und Schiiten, doch deutlich machen, wo heute Gewalt und Religion am tiefsten miteinander verflochten sind.


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 Michmas 12. Dezember 2016 
 

Auf welche Weise kann man es sonst wahrnehmen???

SIND die Christen denn ein politischer Verein?? Werden auf Grund der Austritte schon Koalitionen mit derEV-Partei geschmiedet?? (PRO Parteibuch gibt es ja enorme Einnahmen.)


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 frajo 12. Dezember 2016 

Unüberlegt?

Kann man wirklich sagen: Nein, meine Mutter/meinen Vater kenne ich nicht.

Kann man als Glaubender wirklich sagen: Nein, ich glaube nicht? Das wiederum kann ich nicht glauben.

Nein, Jesus sagte dazu: Euer Ja sei ein Ja, euer nein ein nein! Alles andere ist vom Bösen. Der jetzige Rechtfertigungsversuch ist sehr unbefriedigend und macht alles nur noch schlimmer.

Nur demütige Umkehr und ab jetzt für das Kreuz MIT TATEN eintreten (nicht nur mit vielen Worten) kann die fehlende Glaubwürdigkeit wiederherstellen.

Wie kann man einem Hirten folgen können und wollen, der unüberlegt reisaus nimmt, wenn Gefahr für die Herde droht!


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 ora et labora 12. Dezember 2016 
 

alles nur Eitelkeiten

Wenn der Eitle mich Argumenten kritisiert wird, und keine vernünftige Antwort und nur falsche Ausreden geben kann, ist er beleidigt. So eine Einstellung eines Bischofs ist wirklich bedauernswert.

Lk 9,26 Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Hoheit kommt und in der Hoheit des Vaters und der heiligen Engel.


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 Quirinusdecem 12. Dezember 2016 
 

@Stefan Fleischer

...nein, können wir nicht. Kardinal Marx hat es immer noch nicht begriffen. Ich habe selten so ein gequirlten Blödsinn gelesen wie das was er da von sich gegeben hat. Damit hätte er noch nicht einmal einen Hauptschulabschluss erhalten dürfen. Es wird immer schlimmer. Anstatt Einsicht produziert er fadenscheinige Verteidigung. Er sollte wirklich, auch mit Rücksicht auf sich selbst, seine Hut nehmen......


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 horologius 12. Dezember 2016 
 

"Viele von uns wissen vom Islam wenig."

Es wäre allerhöchste Zeit, sich zu informieren, Herr Kardinal. Mohammed hasste alles, was irgendwie nach Kreuz aussah, wie die Pest. Das ist heute nicht viel anders.


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 Franzi2 12. Dezember 2016 
 

Zweierlei Maß?

Ich wundere mich, dass Kardinal Marx für das Ablegen des Brustkreuzes von den Medien wochenlang kritisiert wird, während Kardinal Schönborn für ein ähnliches, aus meiner Sicht problematischeres Verhalten – noch dazu in der eigenen Diözese - von den Medien als fortschrittlich und weltoffen gelobt wurde.

Auf dem Bild unter https://kurier.at/stars/red-ribbon-hat-den-segen-der-kirche-und-schoenborns/203.938.020 sieht man beim Kardinal die Kette des Brustkreuzes schräg von der einen Schulter über die Brust laufen. Er ist also nicht nur mit dem Kopf sondern auch mit einer Hand durch die Kette geschlüpft. Man kann vermuten, dass er das Brustkreuz unter der einen Hand im Sakko versteckt, während er die Red Ribbon (Aids-Schleife) stolz auf seinem Rockaufschlag trägt. Man hat den Eindruck, dass Kreuz und Red Ribbon nicht miteinander kompatibel sind und er daher das Kreuz versteckt.

Warum gilt auch bei Kardinälen „Quod licet Iovi, non licet bovi“?


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 Stefan Fleischer 12. Dezember 2016 

Sollten wir nicht

Diese Angelegenheit nun einmal ruhen lassen in der Hoffnung, dass alle Beteiligten - aber auch wir einfach Gläubige - sich wieder einmal ernsthaft Gedanken gemacht haben, was es heisst (und im Ernstfall heissen kann), wenn Christus sagt: "Wer mich vor den Menschen bekennt … " (vgl, MT 10,16 ff)
Dann hätte das Ganze auch eine gute Seite.


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 Ginsterbusch 12. Dezember 2016 

Dominanz der Kreuzfahrer?

In Jerusalem ist man sich sicherlich der Bedeutung des Kreuzes bewusst, im Islam besonders. Ich wußte gar nicht, dass meine christlichen Brüder wegen der " Dominanz der Kreuzfahrer" ermordet werden, gekreuzigt, geköpft, vergewaltigt und unterworfen.
Man lernt nie aus.


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 Martyria 12. Dezember 2016 

Nicht gut vorbereitet?

Das sagt einer der obersten Repräsentanten der Kirche und fühlt sich - man hört Dünnhäutigkeit, ironischer Weise bei _der_ Statur - beleidigt? Man möchte Seiner Eminenz frei nach 1Kor 15,2 entgegenhalten: "Haben Sie den Glauben etwa unüberlegt angenommen und ihn als Karrieresprungbrett missbraucht?" Oder gut bairisch: "Hamma niad noudenkt,ha?" (Haben wir wohl nicht nachgedacht?)

Macht das den Vorfall wirklich besser? Eine gedankenlose Krichenleitung ist auch wirklich sehr ermutigend und beispielhaft..


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