Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  2. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  3. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  4. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“
  5. Medienbericht: Papst Franziskus hat Dokument für die Kurienreform unterzeichnet
  6. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  7. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  8. Hagia Sophia als Moschee - Ein deutscher Jesuitenpater 'jubelt'
  9. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  10. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  11. Apostolischer Vikar: Umwidmung der Hagia Sophia nachvollziehbar
  12. Entbehrliches Christentum?
  13. Kretschmann: Abtreibungspflicht für Ärzte wird es nicht geben
  14. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“
  15. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia

„Humanae vitae“ aufweichen?

8. Februar 2018 in Kommentar, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Teil 1: Warum es vernünftig ist, sich an die Lehre der Enzyklika „Humanae vitae“ zu halten. Gastbeitrag von Bischofsvikar Helmut Prader, Diözesanfamilienseelsorger St. Pölten


St. Pölten (kath.net) In letzter Zeit mehren sich Stimmen, die die Lehre von Humanae vitae nicht nur aufweichen wollen, sondern es sogar als geboten sehen, Verhütungsmittel unter bestimmten Bedingungen zu empfehlen. So etwa: „Moraltheologe: Verhütungsmittel unter Umständen sogar geboten“.

Ich selber bin seit 15 Jahren aktiv in der Zyklusberatung tätig, habe etwa 1000 Personen unterrichtet und viele hunderte Paare beraten. Aus dieser Erfahrung muss ich sagen:

Die Enzyklika „Humanae vitae (HV)“ und die Lebensweise der „Natürliche Empfängnisregelung (NER)“ sollte der Normalfall jedes Paares sein. NER ist KEIN IDEAL in dem Sinne, dass es idealistisch sei, es zu leben. Kommt die Behauptung, HV und NER sei nicht lebbar, nicht zu allermeist von Paaren und Seelsorgern, die sich nicht wirklich mit NER voll und ganz auskennen? In meiner seelsorglichen Beratung ist mir in all den 15 Jahren kein Paar untergekommen, denen nicht hätte geholfen werden können.

Es gibt aber Paare, die zwar ursprünglich sich mit NER befasst haben und sich auch auskannten, dann in gewünschter Weise Kinder bekamen, aber in dieser Zeit auch ein Stück weit verlernten, wie NER und die Auswertungen bei Vermeidung einer Empfängnis funktionieren. Es fehlte aber auch Zeit und Motivation, eine NER-Auffrischung zu machen. Der Aufwand wären vielleicht 2-3 Stunden gewesen.


Dadurch beginnen oftmals die Kompromisse, die zwar eher selten zu Hormonen führen, dafür sehr wohl aber zu Kondomen, Coitus interruptus und vor allem Petting. Alle drei Methoden können aber zu den gleichen emotionalen und zwischenmenschlichen Problemen führen, wie sie klar in HV 17 beschrieben wurden (abgesehen einmal von den gesundheitlichen Problemen durch hormonelle Verhütungsmethoden wie etwa Thrombosen, Karzinomen usw.). In dieser Nr. 17 spricht Papst Paul VI. die Befürchtung aus, dass Männer, die sich an empfängnisverhütende Mittel gewöhnt haben, die Ehrfurcht vor der Frau verlieren könnten und – ohne auf ihr körperliches Wohl und seelisches Gleichgewicht Rücksicht zu nehmen – sie zum bloßen Werkzeug ihrer Triebbefriedigung erniedrigen und nicht mehr als Partnerin ansehen, der man Achtung und Liebe schuldet.

Genau diese Erfahrungen muss ich in meiner Beratungstätigkeit als Familienseelsorger immer wieder machen.

Und die „Kompromisse“ (Kondome, Petting, Coitus interruptus) sind letztlich genauso Verhütungsmethoden mit schlimmen Folgen für die betreffenden Paare, vorrangig für die Frauen. In meiner Begleitung von bisher dutzenden Paaren, bei denen es uns gemeinsam gelungen ist, sie etwa von Petting wegzubringen, konnte ich ein Aufblühen beobachten. Regelmäßig kommen von den Betreffenden dann Aussagen, dass es ihnen als Paar jetzt so gut geht wie noch nie in ihrer bisherigen Ehe. Es sind dies sehr häufig sogar Paare, die bereits kurz vor der Trennung standen.

Wenn die Lehre von HV richtig ist, dann muss sie auch lebbar sein. Dr. Rötzer hat durch seine Forschungen den Beweis dafür erbracht, hinzu kommen all die Paare, die die Lehre in der Praxis umsetzen. Dann kann nicht gleichzeitig das Gegenteil von HV richtig sein.

Ich unterstelle einem Theologen wie etwa Maurizio Chiodi, dass er keine Ahnung von der Lebensweise der NER hat. Die dramatischen Folgen der Verhütung werden sicher nicht abgemildert, sollte die Lehre von HV aufgeweicht werden. Vielmehr sind zusätzliche Paare zu erwarten, die Schaden nehmen werden, wenn sie sich nicht mehr konsequent an die bisherige Lehre von HV halten.

Die Lehre der Kirche und von HV ist kein „Ideal“, das vielleicht ein paar wenige Idealisten erreichen können, sondern meine Überzeugung ist es – geprägt aus der Erfahrung – dass grundsächlich JEDES Paar die Lehre von HV leben könnte, wenn es entsprechend angeleitet würde und auch darüber hinaus eine entsprechende Begleitung bekäme. Ich bin überzeugt, dass zumindest 90% der Scheidungen verhindert werden könnten, wenn gerade die Sexualität nach dem Plan Gottes gelebt werden würde. Von daher ist es eine schwere Unterlassung, den Paaren die gesunde Lehre vorzuenthalten, oder positiv formuliert: Machen wir uns auf den Weg, allen Paaren diesen ehelichen Weg nach dem Plane Gottes zu lehren, um so beizutragen, dass Ehen immer tiefer gelingen und sogar geheilt werden können.

Durch die pastorale Realität und die theologische Ausbildung bin ich zu sehr von der Richtigkeit der Lehre von HV überzeugt, als dass ich mich durch allfällige Aufweichungen und Änderungen beeindrucken lassen würde.

Bischofsvikar Dr. theol. Prader ist Pfarrer von Neuhofen an der Ybbs und Dozent für Theologie von Ehe und Familie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, er ist Mitglied des Instituts für Moraltheologie

Symbolbild: Liebe



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Thomas-Karl 12. Februar 2018 

@Zeitzeuge

.. in der Natur der Sache: Genau das meine ich mit Vernunft-Argumenten. Wenn man sich nur auf "Humanae vitae" beruft, zieht das bei Vielen nicht. Aber zu zeigen, was in der Natur der Sache legt, macht vielleicht manche nachdenklich.


2

0
 
 Ehrmann 9. Februar 2018 

Ist nicht das Hauptproblem die maximale Überbewertung sexueller Aktivität?

Ich spreche nicht der Prüderie das Wort, sondern der Rangordnung. Die Frage kommt auch heut noch nicht selten, wenn vor allem junge Menschen fragen (oder auch gefragt werden!), ob sie nicht abnormal sind, wenn sie noch jungfräulich sind. Ganz zu schweigen von der Sexualerziehung unserer Schulen.
Auch hier steht die Frage im Raum:cui bono? In erster Linie wohl der Pharmazeutischen und Gummiindustrie, aber auch der primären aktiven Zerstörung von Gottvertrauen und Heiligkeitsstreben.


2

0
 
 Zeitzeuge 9. Februar 2018 
 

Thomas-Karl

Unsere Vorfahren, meine Großeltern stammten noch aus dem 19. Jh., haben
sich an die Schöpfungsordnung Gottes gehalten, lange vor "Humane Vitae",
waren die etwa unvernünftig?

Die Grundaussage von HV liegt "in der Natur der Sache"!

In den jetzt fast 50 J. nach HV habe ich noch nie eine positive Predigt
über diese Enzyklika gehört, Sie etwa?

Statt dessen wurde seit Königstein
der falsch ausgerichtete Eigenwille
als "Gewissensurteil" falsch deklariert.

Folgen:

Moralische und demographische Katastrophe inkl. Priestermangel, die
ja fast immer aus kinderreichen Familien kamen wie auch die meisten Heiligen!

Studieren Sie mal die Bücher und Aufsätze von z.B. Günthör, Ermecke oder auch nur HV, da finden Sie genug Vernunftgründe, aber die Katholiken,
die ihren Glauben ernst nehmen, wissen auch, was gläubige Vernunft bedeutet.

Wenn die Mehrzahl der getauften Katholiken sich z.B. in D/A/CH nicht
a.d. päpstl. Weisungen v. HV hält bestätigt das nur Math. 7, 13-14, 22,14,
2 Petr. 1,10 usw.!!


2

0
 
 Thomas-Karl 9. Februar 2018 

Argumentieren

Da es vernünftig ist, die NER zu praktizieren, sollte man nicht nur mit "Humanae vitae" argumentieren, sondern mit Vernunftgründen zu überzeugen suchen.


2

0
 
 Rosenzweig 8. Februar 2018 

“Das Gesetz Christi gilt auch in der Ehe...”

--
Besonderen DANK- Ihnen,werter @Zeitzeuge für Ihre zwei treffenden Aussagen zum Thema!

Und wenn Sie erlauben..?- darf ich diese nochmals “in den Raum” stellen:.

1.)-Die kath. Ehemoral hat das Sein und
Leben in Christus als Grundlage
nicht mehr und nicht weniger,-

Das setzt logischerweise das
Einhalten der Schöpfungsordnung
Gottes voraus.
Das Gesetz Christi gilt auch in der
Ehe.

2.- Unser Glaube ist die Religion der
Kreuzesnachfolge!

Und dazu Ihr schönes Schluss-Zeugnis:
Vater einer größeren "Humanae Vitae-Familie",
in liebevoller Einheit mit Ihrer Ehefrau!
---
DANKE u. herzlich Vergelt`s GOTT-
Ihnen und Ihrer lieben EHEFRAU-
so dankbar verbunden...


5

0
 
 Fink 8. Februar 2018 
 

Die Natürliche Empfängnisregelung NER von einer anderen Seite betrachtet

Es gibt heute viele Paare, die ungewollt (vorerst) kinderlos bleiben. Das ist ein gutes Geschäft für Gynäkologen, die "Kinderwunschzentren" betreiben. Zur Optimierung der Empfängniswahrscheinlichkeit werden dabei die Erkenntnisse und Erfahrungen der NER angewandt. Temperaturmessung plus Beurteilung des Zervixschleims. Da müssen doch mal diese Pioniere der NER (Dr. Rötzer u.a.) gelobt werden! Diese haben die wissenschaftlichen Erkenntnisse maßgeblich vorangebracht (nicht die wissenschaftliche Universitätsmedizin!), und jetzt profitiert die Schulmedizin von diesen Erkenntnissen!
P.S. Es ist doch interessant, dass es bisher kein objektives Messverfahren zur qualitativen Bestimmung des Zervixschleims und damit zur einer sicheren Bestimmung der fruchtbaren bzw. unfruchtbaren Tage bei der Frau gibt ! Unglaublich aber wahr !


4

0
 
 Paddel 8. Februar 2018 

@Pirkheimer

Nein habe ich nicht, aber ein gesundes Scheidenklima tötet viele Bakterien ab!
Warum Manipulation????
Gerade in unserer zivilisierten Gesellschaft leiden etliche Frauen unter unerwünschtem ständigen Ausfluß (nicht zu verwechseln mit dem gesunden Schleim) und Scheidenpilz.
Warum?
1. Synthetikunterwäsche (Wärmestau...)
2. Tampons (Austrocknung der SCheide, leichte, regelmäßige Verletzung der Scheidenwand durch die Reibung und wegen der Trockenheit, da sehr saugfähig)
3. Slipeinlagen, bedingt durch den ständigen Ausfluß, anstatt mehrmaligem Wechseln der Baumwoll!unterwäsche zur Therapie. Slipeinlagen bedingen ein ungünstiges Scheidenklima und fördern Ausfluß und Pilze.
3. chemische Verhütung.
4. Zu viel Zucker (natürlich nicht unbedingt bei allen, aber generell schon)

So viel zum Thema Hygiene in unseren Breiten und Problemen im Scheidenmilieu.


4

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

@Paddel

Gibt es Erhebungen darüber, wie hoch die Quote von unerwünschten Vaginalinfekten durch diese rel. häufigen Manipulationen ist.
Gerade in den Ländern, für die Sie NER bevorzugt empfehlen, dürften die hygienischen Bedingungen nicht unbedingt unseren Standards entsprechen.


0

0
 
 SpatzInDerHand 8. Februar 2018 

@Pirkheimer: Sie haben meine Frage nicht beantwortet

(meine Frage entspringt übrigens meinen keineswegs rudimentären Kenntnissen in diesem Gebiet, danke für das Nachhilfeangebot).


4

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

@SpatzInDerHand @Paddel

@SpatzInDerHand, bitte lesen Sie doch noch mal meinen 2. Post. Ich schrieb von FORMEN der Sexualität. Wenn Ihnen das nicht ausreicht empfehle ich:
Dagmar O´Connor, "Lust auf Sex, Spaß an der Treue", Ulstein
oder den Klassiker:
Alexander Comfort, "Joy of Sex"

@Paddel, bitte lesen Sie noch einmal genau meinen 1. Post, dann sollte sich Ihre Frage erübrigen.
Ich habe die natürliche Geburtenregelung nicht per se in Frage gestellt!


0

0
 
 Zeitzeuge 8. Februar 2018 
 

Hat sich hier selbst jemand zum "Verhütungsbeauftragten"

bei kath.net bestellt?

In meiner fr. Diensstelle, ich war
fast 40 Jahre dort, wurde der für Unfallverhütung zust. Beauftragte
von der Dienststelle bestellt!

Im übrigen plappert Nick P. nur das nach, was vor 50 Jahren(!) bereits
Häring, Böckle, Fuchs SJ & Co.
im Widerspruch zum Lehramt von sich gegeben haben, also uralte Hüte!

Die kath. Ehemoral hat das Sein und Leben in Christus als Grundlage nicht mehr und nicht weniger, das setzt logischerweise das Einhalten der Schöpfungsordnung Gottes voraus.
Das Gesetz Christi gilt auch in der Ehe,
siehe Häring im "Gesetz Christi" bis Aufl. 1963!

Unser Glaube ist die Religion der Kreuzesnachfolge!

Im übrigen habe ich hier schon öfter
über Humane Vitae referiert, so daß ich
nicht vor habe, mich nochmals zu wiederholen. Zur NER gehört guter Wille
und unverkürzter Glaube!

Katholisch kann man nur ganz sein und zwar fide et mores!

Der echte Zeitzeuge und Vater einer
größeren "Humanae Vitae-Familie", natürl. in Übereinst. mit meiner
lb. Ehefrau!


16

0
 
 SpatzInDerHand 8. Februar 2018 

@Pirkheimer: Welche Methoden außer Offenheit für Schwangerschaft können Sie eigentlich nennen,

damit die Frau in furchtbaren Tagen Geschlechtsverkehr haben kann?


6

0
 
 doda 8. Februar 2018 

@Pirkheimer

1. gibt es keine natürliche Verhütung. NER u.ä. ist eine Lebensweise der Geburtenregelung!
Ein potentiell fruchtbaer sexueller Akt wird nämlich nicht unfruchtbar gemacht, sondern aus Verantwortung unterlassen.
2. enthalten Ihre Ausführungen lediglich Ihre Meinung, angereichert mit Vermutungen und Unterstellungen.
Die Darstellung von Bischofsvikar Helmut Prader ist wahr und entspricht der Realität.


16

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

Korrektur meines Post (2) sorry

Natürliche Verhütung:

Als allgemein gültige und erlaubte Methode ist ,,Sensiplan" denkbar ungeeignet und nur von einer
verhältnismäßig kleinen Gruppe Betroffener zu praktizieren.
Einige weitere Fragen, die jede für sich ausführlich diskutiert
werden könnte, möchte ich nur kurz anreißen:Wie geht in Situationen, in der
die Ehepartner im Zuge Verantwortungsvoller Elternschaft erkennen, dass jetzt eine Schwangerschaft nicht sein soll oder gar nicht sein darf, dieses Nicht-Sein-Dürfen mit der Forderung, dass der eheliche Akt jederzeit für die Weitergabe des Lebens offen sein muss,
zusammen?


2

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

Natürliche Verhütung (3)

Warum dieses Beharren auf ,,natürlich"?
Ist unsere moderne Medizin natürlich? Müssten wir im Falle einer Krankheit uns nicht auf Bettruhe, Hildegard von Bingen und Beten beschränken?
Bei ehrlicher und vernünftiger Diskussion der Fragen kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die vorgestellte Methode als
alleinige erlaubte Verhütungsmethode absolut ungeeignet ist. Kirche muss hier eine neue, höhere Basis finden, auf der Ehepaare in eigener Verantwortung eine Lösung suchen und finden können.
Diese Basis könnte dann wiederum ,,Verantwortung“ vor dem Leben und dem Partner – heißen.


4

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

Natürliche Verhütung (2)

Als allgemein gültige und erlaubte Methode ist
,,Sensiplan" denkbar ungeeignet und nur von einer
verhältnismäßig kleinen Gruppe Betroffener
zu praktizieren.partner im Zuge verantwortungsvoller
Elternschaft erkennen, dass jetzt eine Schwangerschaft
nicht sein soll oder gar nicht sein darf, dieses Nicht-
Sein-Dürfen mit der Forderung, dass der eheliche Akt
jederzeit für die Weitergabe des Lebens offen sein muss,
zusammen?
Was ist mit beruflich bedingten Wochenendehen?
Was ist mit Sterilisation? Beim Mann?
Bei der Frau? Was ist mit der Tatsache, dass
der Wunsch auf und das Verlangen nach Sexualität
bei den meisten Frauen gerade an
den fruchtbaren Tagen am größten ist? Werden diese nicht um einen Teil ihrer Sexualität betrogen? Was ist mit Formen der Sexualität, die per se nicht zu einer Schwangerschaft führen können?


3

0
 
 girsberg74 8. Februar 2018 
 

Das wäre dann zumindest an e i n e r Stelle unaufrichtig!

@Kleine Blume :
"Gleichzeitig "Humanae vitae" aufweichen und Papst Paul VI. heiligsprechen?"


3

0
 
 Pirkheimer 8. Februar 2018 
 

Natürliche Verhütung (1)

Vor etwa 1 jahr habe ich in unserer Kirchenzeitung dazu gbeschrieben:
Die vorgestellte Verhütungsmethode,,Sensiplan"
ist ohne Zweifel eine gute und sichere
und wie vorgestellt für Ehepaare auch eine
sehr bereichernde Methode zur Geburtenregelung.
Aber diese ist mit einem nicht unerheblichen
Aufwand des Lernens, des Lehrens
und einem sehr hohen Maß an Disziplin
verbunden.
Diese Anforderungen werden in dem Artikel
aufgeführt. Glaubt denn irgendjemand
allen Ernstes, dass eine Verhütungsmethode
mit diesem Aufwand und Anspruch allein in
Deutschland flächendeckend und
gleichermaßen durch alle Bevölkerungsschichten
vermittelt und praktikabel eingeführt werden könnte?
Mit Sicherheit nicht! Erst
recht nicht, wenn man den Betrachtungsraum
zum Beispiel auf Asien und Afrika oder auf
die Armenviertel der früheren Diözese unseres Papstes ausdehnt. Wie viele Betroffene besitzen weder Papier noch Bleistift oder gar ein Fieberthermometer?


4

0
 
 Kleine Blume 8. Februar 2018 
 

Gleichzeitig "Humanae vitae" aufweichen und Papst Paul VI. heiligsprechen?

Kann ich mir nicht vorstellen ... ;-)

Der kath.net-Artikel "Heiligsprechung Pauls VI. rückt näher":
http://www.kath.net/news/62673


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verhütung

  1. Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen
  2. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille
  3. Neue Warnhinweise auf Antibabypillen-Beipackzetteln
  4. Msgr. Marengo: Künstliche Verhütung ist ‚in sich falsch’
  5. 50 anni dopo Humanae vitae: più conseguenze di quelle temute
  6. 50 Jahre nach Humanae vitae: Mehr Folgen als von Paul VI. befürchtet
  7. Humanae vitae – „Alle Voraussagen Papst Pauls VI. haben sich erfüllt“
  8. Studie zeigt Zusammenhang Verhütungsmittel – Selbstmordrisiko
  9. SWR: Risiken der hormonellen Verhütung werden verschwiegen
  10. Katholische US-Hilfsorganisation verteilt Kondome








Top-15

meist-gelesen

  1. Medienbericht: Papst Franziskus hat Dokument für die Kurienreform unterzeichnet
  2. Das Priestertum in Deutschland leidet an kranken Strukturen
  3. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“
  4. Entbehrliches Christentum?
  5. Umwandlung der Hagia Sophia löst Proteste in Ost und West aus
  6. Hagia Sophia: Zerstörung der 1300 Jahre alten Mosaiken befürchtet
  7. Papst nahm Rücktritt von Medjugorje-Gegner Bischof Peric an
  8. Türkisches Gericht annulliert Museumsstatus der Hagia Sophia
  9. Johannes Hartl: „Männer und Frauen sind verschieden“
  10. Gott hab ihn selig!
  11. Keine Solidarität der Muslime in Deutschland
  12. Papst: Schmerz wegen der Geschehnisse in Istanbul um die Hagia Sophia
  13. Überraschende Wende: Macron will identischen Nachbau des Notre-Dame-Vierungsturms
  14. Diözese Linz verlinkt umstrittenes Bekenntnis zur LGBT-Propaganda
  15. Kritik: „Gewissensfreiheit durch die Hintertür eines faktischen Teilberufsverbots aushebeln“

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz