01 März 2018, 12:00
Irland: Gegenveranstaltung zum Weltfamilientreffen geplant
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Weltfamilientag'
Das Lumen Fidei Institute will die überlieferte, unveränderte kirchliche Lehre angesichts der Angriffe auf die christliche Ehe und Familie betonen.

Dublin (kath.net/LSN/jg)
Das Lumen Fidei Institute wird am 22. und 23. August 2018 eine „Konferenz katholischer Familien“ in Dublin veranstalten. Von 22. bis 26. August findet ebenfalls in Dublin das Weltfamilientreffen 2018 statt.

Die Überschneidung der Daten ist kein Zufall. Gegen das Weltfamilientreffen hatte es Proteste gegeben, als im Herbst 2017 öffentlich bekannt wurde, dass in den Programmmaterialen homosexuelle Paare unter Berufung auf die päpstliche Exhortation „Amoris laetitia“ unkritisch gewürdigt wurden. kath.net hat hier berichtet: Katholisches Weltfamilientreffen 2018: Homo-Paare willkommen

Werbung
KiN AT Rosenkranz


Nach den Berichten von LifeSiteNews und anderen Medien veröffentlichten die irischen Bischöfe die Broschüre ohne die kritisierten Passagen über Homosexuelle. In den Materialien mit denen das Weltfamilientreffen beworben wurde, fanden sich aber weitere problematische Inhalte. Diarmuid Martin, der Erzbischof von Dublin, sagte nach der Neuveröffentlichung der Broschüre, dass das Weltfamilientreffen trotzdem eine „inklusive Veranstaltung, offen für alle Familien und Familienmitglieder“ sein werde.

Ein Video, das von den irischen Bischöfen im Rahmen der Vorbereitung auf das Weltfamilientreffen veröffentlicht wurde, enthält ein Interview mit einer LGBT-Aktivistin, die von der katholischen Position zur Homosexualität „erschüttert“ ist. In einem anderen Interview sagt eine Frau, dass ihre Familie mit ihrer Homosexualität nie ein Problem damit gehabt habe.

Das Lumen Fidei Institute entschied angesichts dieser Entwicklungen, eine eigene Konferenz zu veranstalten, in welcher die unveränderte Ehemoral der Kirche erneut bekräftigt werden soll. Die Veranstalter haben angekündigt, die Enzyklika „Casti Connubii“ von Papst Pius XI. als Grundlage verwenden zu wollen. Pius XI. hatte die Enzyklika 1930 anlässlich der Entscheidung der anglikanischen Kirche, Verhütungsmittel zu akzeptieren, veröffentlicht. Der Papst verteidigte die Ehe und Familie und betonte die Heiligkeit des Ehebundes. Er lehnte Verhütungsmittel und Abtreibung ab und sprach sich gegen eugenische Maßnahmen aus.

Die katholische Ehe und Familie seien heute Angriffen ausgesetzt wie nie zuvor. Mit der Konferenz will das Lumen Fidei Institute die Katholiken aufrufen, sich für die katholische Ehe und Familie zu engagieren.

Foto: Symbolbild

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Europawahl - Ratlos vor der Entscheidung? (58)

„So wenige?“ (38)

Bischof Huonder zieht sich in Haus der Piusbruderschaft zurück (38)

Kardinal Woelki spricht Pater Romano Christen Vertrauen aus! (36)

Ibiza liegt in Europa - Ein Fall und eine Falle (35)

Vor Wahlen: Notwendiges Gespräch oder „indirekte Wahlempfehlung“? (33)

Bischof Zdarsa: steht jedem frei, das Schiff der Kirche zu verlassen (31)

Synodaler Weg – „Ich halte das für einen Etikettenschwindel“ (29)

"Ich vertraue mich dem Unbefleckten Herzen Mariens an" (27)

Über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe (27)

Großgmeiner Pfarrer kritisiert Marienheilgarten als „esoterisch“ (25)

Deutschland: „Elternteil 1 und 2“ statt „Vater“ und „Mutter“ (24)

Turiner Grabtuch: Wissenschaftler prüfen bisherige Altersmessung (23)

'Sie können nur hoffen, dass er in der katholischen Kirche ist' (22)

Protest gegen Monsterpfarreien im Bistum Trier (20)