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Rudert Kardinal Kasper zurück?

26. Juni 2018 in Aktuelles, 28 Lesermeinungen
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Emeritierter Kurienkardinal: Der nichtkatholische Christ sollte die Realpräsenz sowie den „recht verstandenen Opfercharakter der Eucharistie“ gläubig bejahen sowie „Offenheit für die Gemeinschaft der katholischen Kirche“ mitbringen.


Vatikan (kath.net) Es gebe keinen Rechtsanspruch und keine automatische Zulassung zur Kommunion. Darauf macht der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper in einem Beitrag zur „Herder Korrespondenz“ aufmerksam. Er erinnert an das Pauluswort, wonach sich jeder prüfen solle, bevor er vom Altar esse und trinke, denn wer dies tue, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der esse sich das Gericht (1 Kor 11,28ff). „Darum ist geistliche Unterscheidung der beiden Ehepartner nötig, um nach reiflicher Überlegung und Beratung zu der Überzeugung zu kommen, gemeinsam das Ja zum eucharistischen Glauben der Kirche sprechen und gemeinsam zur Kommunion hinzutreten zu können.“ Wenn sich ein Ehepaar aber als nicht so weit sehe, „das Amen des Glaubens mit innerer Überzeugung gemeinsam zu sprechen, oder wenn der nicht katholische Ehepartner in Loyalität zu seiner Kirche sich gehalten sieht, den Schritt in die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche nicht tun zu sollen“, so könnten die beiden dennoch gemeinsam vortreten und „der nichtkatholische Christ“ könne „die rechte Hand auf das Herz legen und de Segen empfangen“. Dadurch sei der nichtkatholische Christ nicht ausgeschlossen, sondern er nehme „auf die ihm mögliche Weise an der Eucharistie teil“. Kasper berichtet, dass er diese „bewährte Praxis“ in den skandinavischen und angelsächsischen Ländern regelmäßig erlebt habe und warb dafür, dass sie auch hierzulande mehr bekannt werde. Denn dies lasse „ohne jede Diskriminierung“ „jedem die Freiheit, gemäß seiner Glaubensüberzeugung zu entscheiden“.

Außerdem machte Kasper deutlich darauf aufmerksam, dass es für einen „geistlich fruchtbaren Empfang der Kommunion“ nicht genüge, sein Ja nur mit Mund und Herzen zu sprechen, sondern „das Ja muss auch durch das Leben aus dem Glauben gedeckt sein. Wenn dies alles der Fall ist, ist nach katholischer Lehre im Einzelfall auch für den nichtkatholischen Christen die Teilnahme an der Kommunion möglich“. Der aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart stammende Theologe weist darauf hin, dass auch Papst Johannes Paul II. selbst mehrfach nichtkatholischen Christen die Kommunion gereicht habe.

Kasper lässt hier allerdings leider unerwähnt, dass die gewohnheitsmäßige Kommunion aller Katholiken bei jeder Messe (obendrein angesichts des faktischen Schwindens des Beichtsakramentes) das Kriterium der Deckung durch das Leben aus dem Glauben wohl ebenfalls keineswegs immer erfüllt.

Der nichtkatholische Christ sollte nach Einschätzung von Kardinal Kasper, wenn er die Eucharistie empfangen möchte, die Realpräsenz sowie den „recht verstandenen Opfercharakter der Eucharistie“ gläubig bejahen. „Ebenso schließt die gläubige Mitfeier der katholischen Liturgie, in welcher als Zeichen der Gemeinschaft der Name des Papstes und des Bischofs jeweils genannt werden, Offenheit für die Gemeinschaft der katholischen Kirche ein“, erläuterte der emeritierte Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.

Grundsätzlich habe die Deutsche Bischofskonferenz aber „gut daran getan, sich mit großer Mehrheit für eine amtliche Lösung im begründeten Einzelfall zu entscheiden“, allerdings sei die öffentliche Auseinandersetzung darüber schädlich für das „Ansehen der Kirche und des Episkopats“.


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 27. Juni 2018 
 

Laudato si

Angesichts der fortschreitenden Zerstörung der Natur und die Abhölzung der Wälder scheint es angewiesen, das Papier für die Herderkorrespondenz und die viele Broschüren und Büchlein des Vatikans einzusparen, alles von der Produktion der letzten Jahren der Recycling zuzuführen (hat auch den Vorteil, daß vieles einfacher vertuscht werden kann) und keine neue Experimente mehr durchzuführen.
"Hin und her macht Taschen leer": Genug der Kasperiaden.


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 Rosenzweig 27. Juni 2018 

DANKE - werter @hape...

-
für Ihre freundliche Antwort und Ihr Einvernehmen in diesem Anliegen.
-
Auch wertvoll, dass wir nicht weiter zu diesem Thema sprechen - sondern in der Stille- viell. nun GOTT wirken lassen?!

In diesem dankbarem Vertrauen verbunden..


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 hape 27. Juni 2018 

@Rosenzweig

Gerne bete ich heute Abend ein Rosenkranzgesätzchen für die Umkehr von Kardinal Kasper.

Glauben Sie mir, ich freue mich über jeden, der sich offen zu Tradition und Lehramt der Kirche bekennt. –

Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht mehr sagen.

Im Gebet verbunden, hape


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 girsberg74 27. Juni 2018 
 

Im Prinzip „Ja“!

@Kostadinov : „Jetzt müsste eigentlich der Magdeburger Bischof Feige seinem Mitbruder vorwerfen, er wäre vorkonziliar, … “

Meine Antwort: im Prinzip „Ja“!

Doch kann man Feige überhaupt als Maßstab gelten lassen? Zwar hat er dieses Ökumene-Amt, doch manchmal frage ich mich, ob solche Posten nicht als Startlöcher in einem Wettbewerb dienen, bei dem es um die Stellung des Chef-Caterers für das beabsichtigte „Abendmahl für alle“ geht.


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 Rosenzweig 27. Juni 2018 

Wieso kann ein GNADEN Geschenk..

-
auch mit Alterseinsicht verbunden- nicht zur Umkehr und entsprechendem Bekenntnis führen..?

Ich danke für diese klaren Worte von Kard. W.Kasper u.sind sie zunächst nur in einem Medien Beitrag gegeben!

Vor allem ist wieder einmal öffentl. der Hinweis auf Pauls Worte der Gewissens- Prüfung (1 Kor.11, 28ff ) gegeben, die ja- wie hier auch mehrfach erwähnt, in den nachkonzil. Texten ganz “weggelassen” sind,
die jedoch auch mir s.Zt. schon immer helfende Wegweisung waren!

Und der fragende Einwand: “.. da müsste nun schon mehr kommen”?!–
Da können WIR- wie für alle, sich abzeichnende Kehrtwenden bzw. Umkehr u. evtl. Neuaufbrüche
immer auch mit Unserm stellvertrd. GEBET u. Einsatz im Bemühen um ein geheiligt Leben- helfend MIT!tragen!

So in dankb. Zuversicht verbunden...


3

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 Kostadinov 27. Juni 2018 

Jetzt müsste eigentlich

der Magdeburger Bischof Feige seinem Mitbruder vorwerfen, er wäre vorkonziliar, wenn er diese mittlerweile in der Versenkung verschwundenen Bibelstellen zitiert ;-)


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 hape 27. Juni 2018 

Rudert er wirklich zurück?

M.M.n. ist verbindlich, was das lebendige Lehramt als den Willen und die Wahrheit Gottes formuliert und was dementsprechend im Kirchenrecht praktisch umgesetzt wird.

Demgegenüber mag das, was Kardinal Kasper in einer Zeitung äußert, zwar eine tagesaktuelle Relevanz haben, ist aber am Ende eben nicht verbindlich. Bestenfalls ist es ein Beitrag zur Debatte. Mehr nicht.

Soviel ich weiß, sieht sich Kasper selbst immer schon in der Tradition der Kirche stehend. Seine Kritiker sehen das vermutl. anders. M.M.n. changiert er irgendwo im Grenzbereich zwischen Kontinuität und Bruch mit dem Lehramt.

Jedenfalls hat ihn sein eigenes Traditionsverständnis nicht daran gehindert, als "Mastermind" jene "neue Wege" zu gehen, welche letztlich die Irritationen von AL u.v.a.m. hervorgerufen haben.

Letztlich kann ich mir kaum vorstellen, dass ihn plötzlich so etwas wie Alterseinsicht überkommen haben soll, sodass man sagen könnte, er rudere wirklich zurück. – Da müsste schon mehr kommen.


7

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 PBaldauf 27. Juni 2018 
 

Dies ist manch Sportlers stilles Glück:
«Erst vorwärts rudern, dann zurück»
Man sitzt im Boot, schon leicht beengt
Derweil man Wasser rasch verdrängt
Und unermüdlich geht’s voran
Weil man auf Muskeln bauen kann

Auch «Walter Kasper, Kardinal»
Versucht als Ruderer sich mal
Und er bewegt, mit Geist-Geschick
Schon imposant, sich vor-zurück

Was lehrt am Ende die Geschicht?
Trikot und Boot, die braucht er nicht
Man sieht: Auch «Theologen-Mann»
Rhetorisch trefflich rudern kann

Dabei ist er auch nicht beengt
Wenn ihn sein Geist zum Ausdruck drängt
Die Ruderei, per Schrift und Mund
Sie hält ihn, offenbar, gesund


3

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 Stephaninus 27. Juni 2018 
 

Klarstellung

ich finde, Kardinal Kaspar hat hier klargestellt, dass die Handreichung in der beabsichtigten Form nicht geht.


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 Rolando 27. Juni 2018 
 

Der Verlust des Sündenbewusstseins

Dieser Verlust lässt Viele zur Hl. Kommunion gehen, auch die Evangelischen, die eine „Tischgemeinschaft“ anstreben, ohne sich dessen bewusst zu sein, was sie machen. Da Luther das Böse in Gott hineininterpretierte, d.h. den von Gott geschenkten freien Willen leugnete, ist dann Gott der Schuldige, der Sünder, er lässt ja keinen freien Willen. Diese Denkweise trug Rahner mittels der Philosophie in die kath. Kirche, in die Priesterseminare. Dann ging’s bergab mit der Hl. Beichte, wozu beichten, Gott ist doch der, der sündigt. Solange Theologen diesen lutherischen Irrsinn verbreiten geht nichts vorwärts. Deshalb ist viel Gebet nötig, das Gott die Gnade der Sündenerkenntnis schenkt, denn die Blindheit ist groß, dann regelt sich viel von selbst, denn der sich seiner Sünden bewusste Mensch beichtet, er sucht Vergebung, er ist sich seiner Schwachheit bewusst, er reinigt sich vor dem Empfang von Jesus. Das betrifft mittlerweile auch den Großteil der Katholiken. Beten, beten, beten!


10

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 Rosenzweig 27. Juni 2018 

Werter @supernussbi- sehr geehrter Priester...

möchte Ihnen ebenfalls von Herzen danken, für Ihre hier nochmals klärenden Worte mit Hinweis auf Pp.Joh.Paul II!

Und Ihnen DANKEN, dass Sie diese "fehlenden Mahnung-Worte"
in Ihrem gesegnt. Priesterdienst- in Lesung oder Predigt stets den Gläubigen ins Gedächtnis zurück rufen-
so wie mich DIESE in meinen Jugend + Erwachsenen Jahren immer berührt haben!
-
Möchte mich dankend dem Segen-Gebet von @Federico R anschließen!
Bleiben Sie so stets in Ihrer Hl.Priester Berufung- Segen u.Heil bringend- treu..
und so im Gebet verbunden!


6

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 Federico R. 26. Juni 2018 
 

@supernussbi – Dass Sie sich hier ...

... als Priester „geoutet“ haben, freut mich sehr. Gestatten Sie mir, dass ich, ein einfacher Laie, für Sie jetzt den wunderbaren Aaron-Segen (auch Segen des hl. Franziskus) bete: „Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr wende seine Huld dir zu und schenke dir sein Heil.“


Machen Sie weiter so wie Sie vorhin gepostet haben, und - machen Sie's weiterhin gut.


9

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 supernussbi 26. Juni 2018 

Joh.-Paull II. hat die Weglassung an Fronleichnam 83 kritisiert

karued92 - Diese Predigtworte hab ich als Student in Rom nie mehr vergessen. Leider fehle diese Mahnung "Wer unwürdig isst und trinkt..." in der neuen Leseordnung... Kurz und bündig hatte dies Joh-Paul II. auf den Punkt gebracht. Seit meiner Priesterweihe 1985 lasse ich diesen Vers (und manchmal weitere Verse: "Darum sind unter euch so viele krank...") vorlesen oder erwähne sie in der Predigt, WEIL heute so viele Gedankenlos bei der Kommunion "mitlaufen" - Nicht umsonst gibt es immer mehr Priester, die sich fragen, ob sie an bestimmten Beerdigungen oder Hochzeiten überhaupt noch die Hl. Kommunion austeilen sollen? - In der Lösung des Problems hat mir manchmal vor dem Kommuniongang der Hinweis auf Klaus von Flüe geholfen: Man dürfe auch am Platz bleiben, wenn man mit dem Ja bzw. Amen zur wirklichen Gegenwart Christi Mühe habe und wie Br. Klaus geistig kommunizieren und vertrauen, dass dies wie bei ihm damals (wie er bezeugte) auch uns den Hunger stillt.


10

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 Credo44 26. Juni 2018 
 

Schott zweisprachig Lateinisch - Deutsch

Wie viele andere bekam ich zu meiner Erstkommunion und als angehender Meßdiener selbstverständlich einen 'Schott', so daß wir immer die Inhalte der Meßgebete kannten. Vieles lernten wir auswendig. Wer nicht das Suscipiat auswendig konnte, durfte gar nicht den Altardienst übernehmen. Wenn keine Meßdiener anwesend waren, übernahmen das die Frauen in den ersten Reihen. Auch sie kannten also die Meßtexte auf Lateinisch und Deutsch.


6

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 Couperin 26. Juni 2018 
 

karued92

Die neue Leseordnung ist sicher verbesserungsbedürftig. Nur: Im alten Ritus enthielt zwar die genannte Perikope die Warnung vor unwürdigem Empfang. Doch die Gemeinde hat den Text nur dann (in ihrer Sprache) gehört, wenn ein Lektor sie parallel zum vom Priester leise gelesenen Text vortrug: das war nicht immer der Fall.


2

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 Credo44 26. Juni 2018 
 

Priester und Bischöfe als Vorbilder?

Seit meiner Erstkommunion in den 50er Jahren halte ich mich an den Zusammenhang von Bußsakrament und Kommunion. Das hat zur Folge, daß ich nur dann zur Kommunion gehe, wenn ich mich auch würdig fühle. Leider merkt man bei vielen Priestern und Bischöfen nicht, daß hier etwas Weltbewegendes passiert. Sie haben keine Zeit zum Gebet, sondern werden sofort wieder tätig. Wenn aber das Bußsakrament die Voraussetzung ist, wieso sollen dann evangelische Ehepartner ohne dieses die Kommunion empfangen dürfen. Wenn ihnen wirklich etwas daran liegt, bleibt ihnen täglich die Konversion zum Katholizismus, frei nach dem Büchlein von Andreas Theurer 'Warum werden wir nicht katholisch'? Mit der Mundkommunion würden sich diese Wünsche gar nicht äußern. Schließlich gibt es auch das evangelische Abendmahl, das für alle offen ist, das aber früher nur einmal im Jahr empfangen wurde, z.B. an Gründonnerstag oder Karfreitag. So groß ist die Sehnsucht nach dem Herrn der Welt also nicht.


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 Federico R. 26. Juni 2018 
 

@supernussbi - Genau dies ging mir ...

... beim Verfassen des Kommentars auch durch den Sinn: soll – sollte, oder muss – müsste. Ich habe mich in diesem Fall für das juristisch eindeutige „muss“ entschieden, weil es a) für Klarheit in der Sache sorgt und weil b) „soll“ in den zehn Geboten stets in Verbindung mit dem Adverb „nicht“ bzw. dem Pronomen „kein“ verwendet wird und somit in dieser sprachlichen Kombination eindeutig eine Negation, eine Verneinung ausgedrückt wird. Sinnverwandte Wörter und Wendungen für „nicht“ sind lt. Duden/Wikipedia z.B.: keinesfalls, keineswegs, in keinem Fall, nie und nimmer. Das „soll“ kann zudem an keiner Stelle im Dekalog durch „muss“ ersetzt werden. Ansonsten haben Sie völlig recht: Gott lässt uns die Freiheit der Entscheidung zwischen gut und böse.


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 agnese 26. Juni 2018 
 

In dem Alter, in welchem Kardinal Kasper ist, besinnt man sich an die göttlichen Wahrheiten, Schrift und Tradition der Kirche.Es wird einem klar, daß man sich vor Gott zu verantworten muss(!) was man gesagt und verkündet hat,besonders, wenn man ein Kardinal war.


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 supernussbi 26. Juni 2018 

DANKE an Kardinal Kasper

Es war Zeit, dass er - vermutlich angesichts der Situation in deutschen Landen - sich nun verantwortungsvoll äussert.
Federico - Die 10 Gebote kennen kein "muss", sondern "DU SOLLST...", weil der liebende Gott an unsere Freiheit, an unseren Verstand appeliert, im Vertrauen auf Gott zu glauben und zu tun, was er sagt und wünscht, weil er allein alles zu überblicken vermag.
Stefan Fleischer: Vielen Dank für den Hinweis der Ursache vieler Probleme und Uneinigkeiten, alles sofort haben zu wollen, nicht mehr warten zu können, - ich würde sagen: die Erwartung zu geniessen und auf den Herrn meines Lebens zu schauen, bis ER es fügt. -


6

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 karued92 26. Juni 2018 
 

Kommunionstreit Frucht der letzten Liturgiereform

Nach dem Grundsatz "lex orandi-le credendi" sollen wir uns nicht wundern wenn das Verständnis für die Eucharistie verwässert wurde. Die von Kasper zitierte Stelle aus 1 Kor 11,28ff fehlt in den Leseordnung des NOM komplett! Sie wurde bewusst und absichtlich weggelassen, da die Perikope vor und nach diesen Versen weitergeführt wird. Im Vetus ordo hören die Gläubigen diese Worte 2mal im Jahr am Gründonnerstag und zu Fronleichnahm. Das nennt man ganz schlicht "Zensur" des Wortes Gottes!


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 Stefan Fleischer 26. Juni 2018 

Warum predigt unsere Kirche nicht

wieder Geduld und Bescheidenheit? Ist nicht das haben wollen - und zwar sofort, auch wenn wir es gar (noch) nicht haben können - eine der wichtigsten Ursachen für sehr viel Leid und Not in dieser Welt? Warum lernen wir das nicht bei jenen Reichen, welche wir deshalb so oft und gerne anklagen? Tun diese nicht einfach im grösseren Stil, zu was wir alle ohne Ausnahme immer wieder versucht sind? Und sind diese deswegen glücklicher und zufriedener? Ist nicht ein lange erwartetes kleines Glück weit beglückender als alles, was uns einfach so in den Schoss fällt, oder was wir (auf Kosten anderer) erkämpft haben? Dieses Glück könnten wir noch vermehren, wenn wir wieder – wie unsere Vorfahren – lernen würden, aus Liebe zu Gott zu warten, zu verzichten. Muss nicht auch Gott trotz - oder gerade wegen seiner Liebe zu uns - auf vieles "verzichten" was er eigentlich ganz selbstverständlich von uns erwarten könnte?


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 encense 26. Juni 2018 

Zitat
„das Ja muss auch durch das Leben aus dem Glauben gedeckt sein. Wenn dies alles der Fall ist, ist nach katholischer Lehre im Einzelfall auch für den nichtkatholischen Christen die Teilnahme an der Kommunion möglich."

1.Wenn das JA aus dem Glauben(Wahrheit) gedeckt ist, dann tritt man der kath.Kirche bei. Etwas anderes gibt es nicht! "euer Ja sei ein Ja...

2. Der "Einzelfall" betrifft die schwere Notlage, und das sagt auch die kath. Lehre.


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 karued92 26. Juni 2018 
 

Realpräsenz = theologischer Minimalismus

Der Begriff der Realpräsenz gibt nur sehr verkürzt den gesamten Glauben der Kirche in Bezug auf die wirkliche (reale) und wesenhafte (substantielle) Gegenwart Jesu Christi im Sakrament des Altares wieder. Der Glaube an die Realpräsenz muss auch die Lehre von der Transubstantiation einschließen ansonsten bleibt man beim lutherischen Verständnis des Abendmahls stehen und das ist weder katholisch noch apostolisch sondern mehr als unzureichend.


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 Federico R. 26. Juni 2018 
 

Gefahr erkannt - aber noch nicht gebannt

Nicht „sollte“, sondern „müsste“, noch präziser: „muss“. Der nichtkatholische Christ muss sich zudem in einer genau definierten (schon beschriebenen) echten, nicht bloß einer vorgeschobenen Schein-Notlage befinden und aus dieser Notsituation heraus wenigstens eine „innere Beichte“ (mein persönlicher Begriff für Reue) abgelegt haben.
Ansonsten nehme ich an, dass nun auch Kardinal Kasper den Ernst der Lage voll erkannt hat. Es geht um nichts weniger als um die innerkirchliche Einheit in grundsätzlichen Glaubenswahrheiten. Ohne sie wäre Ökumene ohnedies absolut sinnlos. Das muss jeder katholische Hirte wissen.


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 MontiRa 26. Juni 2018 
 

"Der nichtkatholische Christ sollte nach Einschätzung von Kardinal Kasper, wenn er die Eucharistie empfangen möchte, die Realpräsenz sowie den „recht verstandenen Opfercharakter der Eucharistie“ gläubig bejahen."
Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch der Prozentsatz der kommunizierenden KATHOLIKEN ist, die Kardinal Kaspers Vorbedingung nicht erfüllen. Wie will man so etwas also von Protestanten erwarten ?


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 micha2 26. Juni 2018 
 

Glaube und Vernunft

Was unterscheidet jemanden der so vor den Altar zur Kommuníon tritt von einem Katholiken ?
Nur die Taufe bzw. das Bekenntnis katholisch zu sein.
Wer also mit dieser beschriebenen inneren Haltung und Überzeugung antritt, um Jesus in Realpräsenz zu empfangen, der ist katholisch, und dann darf man auch öffentlich erwarten, dass er die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen, die Kirche vollzieht.
Wenn er aber den öffentlichen Schritt nicht vollziehen möchte, widerspricht dies seiner inneren Haltung, ist unlogisch.


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 Aegidius 26. Juni 2018 
 

Eben. Wir brauchen gar keine Handreichung. Mundkommunion genügt.


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 hape 26. Juni 2018 

Wieso dann noch eine Handreichung?

Wenn das unter JPII schon möglich war, wieso brauchen wir dann noch eine Handreichung? Reichen dann nicht die pastoralen Möglichkeiten, die es immer schon gab?


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