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Sternberg nicht legitimiert, für "die Katholiken" zu sprechen

23. Juli 2018 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
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Der bekannte Dominikanerpater Wolfgang Ockenfels wehrt sich ein weiteres Mal gegen die ZdK-Angriffe: Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei eine parteipolitische Bevormundung vonseiten kirchlicher Amtsträger für Katholiken vorbei.


Berlin (kath.net)
"Wir leben in hysterischen Zeiten, in denen auch manche Katholiken durchdrehen. Herr Sternberg bewegt sich ‚im Kontext‘ einer C-Parteienfixierung und ist von Kopf bis Fuß auf Merkel eingestellt." Mit weiter klaren Worten wehrt sich Prof. Wolfgang Ockenfels OP (Foto), der selber seit 50 Jahren Mitglied der CDU ist, in einem Interview mit der "Jungen Freiheit" gegen die Angriffe des ZDK-Präsidenten Thomas Sternberg wegen seines Engagements im Kuratorium der AFD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Ockenfels stellte klar, dass Sternberg weder kompetent noch legitimiert sei, für "die Katholiken zu sprechen. Spätestens seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei eine parteipolitische Bevormundung vonseiten kirchlicher Amtsträger für Katholiken vorbei. Bischöfe und Pfarrer, die einseitige Parteiinteressenpolitik betreiben und missliebige Alternativen abkanzeln, riskieren laut Ockenfels "massenhafte Kirchenaustritte". Für den bekannten Dominikanerpater sei die AfD nur dann "rechtsradikal", wenn man das Programm nicht gelesen habe. Begriffe wie "Volk" und "Nation" seien laut Ockenfels immer noch sozialethisch relevant, wenn auch missbrauchbar. "Und wem Ehe, Familie und Heimat am Herzen liegt, kann sich sogar auf Papst Franziskus berufen, der sich überdies deutlich gegen Abtreibung und Gender-Konstruktionen ausgesprochen hat", betonte der Professor.


Archivvideo: Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels: ´Gefährdete Freiheit: Freiheit zwischen Recht und Pflicht´ 2017




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Lesermeinungen

 Gandalf 26. Juli 2018 

@Aegidius

Keine Sorge, wir sperren Trolle jeglicher Richtung in regelmäßigen Abständen.


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 Aegidius 26. Juli 2018 
 

Kath.net sollte aufpassen, daß sein Forum nicht - wie beinahe alle deutschen politischen Diskussionsforen - von putinistischen (bezahlten) Trollen, "Reichsbürgern" und AfD-Blasenbewohnern übernommen wird. Das gleichgeschaltete Rußland unter dem kriminellen und verlogenen Diktator und Kriegstreiber Putin mit dem Sphinxgesicht für freiheitlicher zu halten als unser System mit allen seinen zeitgeistigen Unzulänglichkeiten, zeugt schon von einer Chuzpe oder Naivität, die ihresgleichen sucht.


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 Rudolf-Michael 25. Juli 2018 
 

@Aegidius: AfD-Verunglimpfung/"russischer Diktator"

Wie kommen Sie dazu, eine basisdemokratische Partei wie die AfD als Führerpartei eines gewählten Präsidenten eines demokratischen und freien Landes wie Russland zu bezeichnen? Wieso bezeichnen Sie den gewählten Präsidenten eines uns freundlich gesinnten christlichen und demokratischen Landes als "Diktator"?
Russland ist ein freies demokratisches Land wie die USA, und ihr Präsident ist ebenso gewählt wie der US-amerikanische.
Man kann den russischen Präsidenten genauso kritisieren wie den US-amerikanischen, da sowohl die USA als auch Russland freie demokratische Länder sind.
Wie viele AfD- und FPÖ-Unterstützer sehe ich sowohl Positives als auch Negatives sowohl in Trump als auch in Putin.
In der BRD gibt es zwar Wahlen, aber ob man in der BRD noch wirklich offen sagen und schreiben darf, was man denkt, das würde ich nicht unterschreiben. Und auch in Österreich droht einem sehr leicht das Gericht und eine Verurteilung, wenn man eine Meinung zum Islam oder zum Propheten Mohammed äußert.


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 griasdigott 25. Juli 2018 

Katholisch-gern sieht in der Pfarrgemeinderatswahl die Legitimation für den ZDK. Von daher steigt man sozusagen auf bis ins ZDK, wenn ich das recht verstanden habe. Nun habe ich aber bereits mehrfach erlebt, dass, wenn man bestimmte Leute im PGR drinnen haben will, und sie nicht gewählt wurden, einfach alle Leute, die sich zu Pfarrgemeinderatswahl bereit gestellt haben, zum Pfarrgemeinderat dazunimmt. Diese bekommen auch Posten wie gewählte.


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 lakota 24. Juli 2018 
 

@nada de turbe

Genauso ist es! Das erste, was ich von der AfD in Youtube gesehen und gehört habe, waren die großartigen Ansprachen der Beatrix von Storch zum Thema Christenverfolgung in Syrien und Gender-Mainstream....Das war kein politisches Gelaber, da war Herzblut drin. Das hätte ich von der CDU hören wollen, aber da kam nichts!


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 girsberg74 24. Juli 2018 
 

Ihre Frage ist das Sahnehäubchen!

@katholisch-gern an @wedlerg: „Kann es sein, dass Sie sich auch durch den DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx nicht vertreten fühlen?“

Ganz großartig Ihre Frage. Diese könnte zu der Antwort führen, die sich anderen schon lange intuitiv erschlossen hat.


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 nada te turbe 24. Juli 2018 
 

@aegidius

Erstaunlich wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann.

Hören Sie die selben Reden und verfolgen wir das selbe Geschehen im Bundestag?

An Sachlichkeit und Faktenkenntnis sind die Abgeordneten der AfD nicht zu überbieten.

Sie kommen ALLE aus Berufen, aus dem Alltag, bringen so viel Erfahrung und Wissen aus ihren Berufs-, Familienleben und oft auch Glaubensleben mit.

Es ist eine Freude!

Endlich nicht mehr diese phrasendreschende, verschleiernde Polit-Rhetorik, sondern Fakten !

und auch - wichtige Tabubrüche
gegen das kollektive SCHWEIGEN ALLER Altparteien zu den himmelschreienden Problemen und Gesetzesbrüchen in unserem Land und in der EU!


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 Steve Acker 24. Juli 2018 
 

zu Sternberg

der ist übrigens CDU Politiker.
Ein Forist hier, der ihn wohl näher kennt,
beschrieb ihn mal als aalglatten Karrieristen.


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 Steve Acker 24. Juli 2018 
 

Das Kuratorium der neuen Stiftung ist hochkarätig

besetzt.
Neben Ockenfels: Erika Steinbach, Angelika Barbe, David Berger , Ulrich Kutschera.

Dass die CSU sich zuletzt sehr bewegt hat,
liegt daran, dass sie die AFD im Nacken hat. Ich fürchte nur dass Merkel sich wieder durchwursteln wird.

An die die besorgt sind, wegen der wachsenden AFD: es gibt einen ganz einfachen Weg, wie man den Stimmanteil
der afd deutlich runterbekäme: Merkels Rücktritt !


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 ilomego 23. Juli 2018 

Volle Zustimmung

@Tisserant. Ich gebe Ihnen zu hundert Prozent recht. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass die meisten Menschen in unserem Land politisch korrekt weichgespült sind und hinter jeder Kritik Rassismus oder Hetze wittern.
@Aegidius: Ich kann sie nicht verstehen. Gerade wenn man sich nicht über die Mainstream-Medien informiert, sondern in Youtube oder TV ganze Beiträge der AFD anschaut, merkt man, dass diese häufig einfach nur Klartext reden. Wenn Sie auf „Benehmen und die Aussagen einer Frau Weidel“ anspielen, dann nehmen wir doch mal den „Kopftuchmädchensatz“. Als Mathematiker muss ich Ihnen leider sagen, dass der Satz zu 100% korrekt ist, da können Sie Prof. Sinn oder Prof. Raffelhüschen zitieren, das ist (leider) einfach so. Die politisch korrekte Kritik lautet dann, dass damit alle Kopftuchmädchen diffamiert wurden. Aber das ist eine dreiste Lüge und damit sollten wir Christen nicht gemein haben!!!


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 ThomasR 23. Juli 2018 
 

über Investierung vom gesamten Budget von ZdK in den Lebensschutz

und Einrichtung und Betrieb von z.B. 2 Frauenhäusern für schwangere Mädchen und ungewollt schwnager gewordene sozial schwache Frauen könnte das Leben von bis zu 200 Kindern im Jahr gerettet werden.
Leider die Amtskirche hat sich enstchieden die Tätigkeit von ZdK zu finanzieren.
Quo vadis Ecclesiae?


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 ThomasR 23. Juli 2018 
 

ZdK fehlt demokratische Legitimation

Mitglieder werden über ein kompliziertes Ernennungssystem auserwählt . Damit hat ZdK ganz wenig mit der durch Vaticanum II geforderten Demokratisierung der Kirche zu tun (selbst wenn ZdK versucht sich selbst über die über Kirchensteuer finanzierte Öffentlichkeit anders
darzustellen)
Bei den Gehältern die in der ZdK fließen (hier ist auf jeden Fall eine konkrete Offenlegung durch die Funktionäre gefragt, da es sich um öffentliche Mittel handelt), da würden viele allem zustimmen,
Selbst liturgischen Mißbrauch, Bildung der Pfarrverbunde (bei steigenden Kirchensteuereinnahmen) oder nur einer marginalen Finanzierung des Lebensschutzes aus Kirchensteuermitteln


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 Aegidius 23. Juli 2018 
 

Nachtrag

Die AfD hat ihre beiden früheren Vorsitzenden nicht etwa deshalb verloren, weil sie mit ihnen etwas gemacht hätte, wie es hier so wissend angedeutet wurde, sondern sie haben beide die Partei verlassen, weil es ihnen schließlich graute, wie ihr Personal ins rechtsextreme abglitt. Wenn man die AfD wählt, wählt man nämlich keineswegs das - sich ja in der Tat zum großen Teil sehr vernünftig anhörende - Partei- oder Wahlprogramm. Man wählt Leute wie Höcke, Gauland, Poggenburg oder auch Weidel, der ich das katholische familienpolitische Profil ebensowenig abnehme wie der Merkelriege. Man täusch sich nicht! Die bürgerliche Mitte, die die AfD einst als vernünftige christlich orientierte "Alternative" zum Eurorettungswahn als Honoratiorenpartei um Prof. Lucke gründete, hat in der unappetitlichen real existierenden heutigen Bewegung nichts, aber auch gar nichts mehr zu sagen. Die AfD ist die 5. Kolonne des russischen Diktators, sie ist keine Stärkung, sondern eine Schwächung der Demokratie.


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 Der Gärtner 23. Juli 2018 

Nachtrag

Von vielen Schwätzern in Kirche und Politik wird so oft der Dialog beschworen. Genau diesen will Prof. Ockenfels jetzt führen. Wer sich denn wenigstens einmal die Mühe macht, die Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums der neuen Stiftung zu recherchieren, würde sehen, das dies dort lohnen würde. Ein ZK-Vorsitzender ist natürlich nur gewohnt, dass alle Mitglieder einer, nämlich seiner Meinung sind, wie Honecker halt. Genau das ist scheinbar von der einst so stolzen Union übrig geblieben. Erbärmlich!
Allen die da auf Selbstheilungskräfte hoffen und diese weiter wählen wollen kann ich nur sagen: Wer immer wieder das Gleiche tut und krampfhaft meint, dass sich genau dadurch etwas verändern müsse, ist ... .
Im übrigen sollten sich unsere Bischöfe um ihr Kerngeschäft kümmern; da gibt es genug zu tun.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1996&v=YKovfJzPIOY


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 Katholik 23. Juli 2018 

Vertretung der Kirche und der Katholiken

Wenn es darum geht, für die Kirche und für alle Katholiken zu sprechen, dann macht dies der jeweilige Bischof, wenn er das in seiner Wortmeldung zu erkennen gibt (also nicht in jedem Interview zu jedem Thema). Keine Zerteilungen der einen Kirche in Amtskirche, Laienvertreter und Ähnliches!


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 Der Gärtner 23. Juli 2018 

@katholisch-gern

Die Statuten des ZDK sind uns bekannt. Das ZDK ist keine Vertretung im parteipolitischen Sinne. Die Kirche hat als solche in Deutschland genau kein politisches Mandat. Das ZDK soll die Interessen der Katholiken gegenüber der Politik vertreten. Was erleben wir dagegen seit vielen Jahren: die Politiker des ZDK wollen die Interessen der Politik gegenüber den Katholiken vertreten. Wie im Text oben schon erwähnt, ist spätesten mit dem zweiten Vatikanum die pol. Bevormundung vorbei.
Einen Kardinal Marx muß ich noch nicht einmal kennen, da ich weder in seinem Bistum, noch in seiner Kirchenprovinz lebe. In Glaubensfragen unterstelle ich mich meinem Bischof. In politischen Fragen darf dieser gespannt sein, was ich sage. All dies gilt grundsätzlich und hat mit der AfD nichts zu tun.
Ein ZDK-Vorsitzender, der einem alten Professor meint vorschreiben zu können, was er zu denken und zu tun hat, ist bestimmt ein ganz toller Demokrat. Er saß 12 Jahre für die CDU in Düsseldorf im Landtag.


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 lakota 23. Juli 2018 
 

@katholisch-gern

zu Ihrer Frage an @wedlerg :"Kann es sein, dass Sie sich auch durch den DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx nicht vertreten fühlen?"
Das kann, was mich betrifft, sein! Von einem Kardinal der Homopaare segnen möchte, unser Allerheiligstes den Protestanten hinwirft und der bei Bedarf das Kreuz ablegt und damit Christus verleugnet - nee, von dem fühle ich mich nicht vertreten. Auch nicht von einem Sternberg, der zu allem möglichen seinen Senf dazu gibt, aber bei Themen wie Abtreibung ect. schweigt.
Ich bin aber immer noch "gern katholisch" - und es gibt dazu ja auch keine Alternative - so wie in der Politik.


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 Gandalf 23. Juli 2018 

@katholisch-gern

Interessantes Märchen, aber wann gab es denn die letzte Wahl, wo Katholiken diese Vertreter wählen durften? ;-)


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 dulcedo 23. Juli 2018 
 

Die AfD ist die einzige und letzte Hoffnung für unser Land

Soviel SACHVERSTAND wie in der AfD und soviel MUT sich für unser Land und seine Kultur einzusetzen,
sucht man bei ALLEN anderen Parteien VERGEBLICH!

Nun die Anerkennung der Desiderius Erasmus Stiftung mit einem Kuratorium aus SPITZENLEUTEN!
Einfach gut!

Den Tipp von "leipniz" die Bundestagsreden der AfD Abgeordneten anzuhören und sich ein eigenes Bild zu machen, unterstütze ich sehr.

Ich habe dort SEHR VIEL SUBSTANZIELLES erfahren, was uns ALLE ANDEREN Parteien VERSCHWEIGEN!

Hochinteressant und spannend!
Politik macht endlich wieder Freude, weil es wieder um INHALTE geht.

Ich bin der AfD dafür SEHR dankbar und rate jedem, regelmäßig im Internet zu verfolgen, welche GUTEN Initiativen diese, wirklich wert-konservative Partei einbringt (und wer regelmäßig und reflexartig dagegen stimmt!!!)

Die Arbeit der AfD ist ein echter AUGENÖFFNER für das, was seit Jahren im "Hohen" Haus an Mauscheleien und Verbrüderung zwischen den Altparteien läuft.

Endlich frischer Wind!!!


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 Wawamann 23. Juli 2018 

AFD ist die einzige Alternative

Mann kann zur AfD stehen wie man will. Aber wenn man ernsthaft das Lebensrecht ungeborener vertritt, gibt es derzeit keine Alternative zur AfD. Die selektive Wahrnehmungen die uns die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender aufzwingen, lassen sicher keinen objektiven Blick auf die Partei zu. Entscheidend ist hier das Parteiprogramm, wie Prof. Dr. Ockenfels anmerkt. Dies gilt umso mehr, als dass die AfD schon zwei mal gezeigt hat, was mit Parteivorsitzenden gemacht wird, die nicht mehr diesem Programm folgen wollen. Hätte sich die Kirche nicht von Anfang an schon gegen die Partei in Stellung gebracht, hätte sie in ihr nun ihren wohl besten Mitstreiter. Komischerweise hat man kein Problem damit selbst mit den größten Feinden von Staat und Kirche den Dialog zu suchen. Einer "Ehe für Alle" - biedert man sich an. Mit der AfD geht das alles nicht, obgleich nachweislich mit beiden Beinen auf der Grundlage unseres Grundgesetzes steht.


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 katholisch-gern 23. Juli 2018 
 

Sternberg ist legitimiert II

@wedlerg
Selbst wenn Sie sich inhaltlich nicht durch das ZdK und namentlich dessen Präsidenten vertreten fühlen, sie sind es faktisch doch. Das ZdK besteht aus 97 Verbandsvertretern, die von der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Organisationen gewählt werden(http://www.zdk.de/organisation/agkod/verbaende/). Dazu kommen 87 Vertreter der Bistümer. In allen Bistümern werden die Personen, die auf Bundesebene Vertreter sind in öffentlicher Versammlung gewählt (folgend auf die PGR-Wahl an der jeder Katholik wahlberechtigt ist) und vom Bischof bestätigt. Diese beiden Gruppen wählen dann 45 Einzelpersönlichkeiten.
Im ZdK sitzt immer ein von der DBK bestellter Bischof, um die Position der DBK zu vertreten und ggf. auch Bedenken zu äußern.
Noch ein Hinweis: Alle ZdK-Vollversammlungen sind öffentlich. Warum stellt denn keiner der hier Schreibenden einmal die Öffentlichkeit dar?

Kann es sein, dass Sie sich auch durch den DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx nicht vertreten fühlen?


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 leibniz 23. Juli 2018 
 

Leider muss ich Aegidius recht geben.
Die AFD ist keine Alternative.
Bitte Bundestagsdebatten anschauen und das Benehmen und die Aussagen einer Frau Weidel und eines Herrn Gauland anhören.
Die AFD rutscht immer weiter nach rechts!


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 JohannBaptist 23. Juli 2018 
 

@aegidius
Selten soviel Blödsinn gelesen.


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 Catherine 23. Juli 2018 
 

Pater Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels

ist ein mutiger Katholik, ein Leuchtturm in diesen Zeiten des Niedergangs. Angesichts der von den Kartellparteien, unter Führung der "C"DU, angerichteten Verwüstung dieses Landes (Islamisierung, Nachahmung der Ehe durch Homosexuelle, grenzenlose Einwanderung), bedeutet seine Stimme ein Hoffnungszeichen, gerade in Zeiten des uferlosen Bildungsverfalls.


Gegen die kreuzlosen Hirten auf dem Tempelberg und die den Islam preisenden Bischöfe ist für Katholiken Widerstand angesagt. Herr Sternberg und sein Verein mit dem angemaßten Namen vertreten diese nicht Sie stehen alle im Dienst der "Eliten", denen auch Herr Henkel angehört und gedient hat.

In Zeiten der Not haben einzelne Katholiken immer Widerstand geleistet und die Folgen auf sich genommen. Man denke nur an 1933/1945.


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 wedlerg 23. Juli 2018 
 

@katholisch-gern: legitimiert für was?

Er ist nicht legitimiert für die Katholiken in D zu sprechen. Denn diese haben ihn nicht gewählt. Gewählt hat ihn ein kleiner Zirkel und er entstammt einer Negativauswahl an Katholiken - solche aus politisch-professionellen Gremienfunktionären.

Dass das ZdK keine Legitimation hat, für Gläubige oder Katholiken in D zu sprechen, steht außer Frage. das maßt sich aber Herr Sternberg an.


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 katholisch-gern 23. Juli 2018 
 

Sternberg ist legitimiert

Unabhängig davon, ob man die Auffassungen von Prof. Dr. Sternberg teilt - er ist legitimiert. Er ist gewählter Präsident des ZdK. Das ZdK ist das von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Organ des Laienapostolats. ES gibt keine andere Vertretung auf Bundesebene gleichen Ranges. Nach den Statuten des ZdK, die von der DBK genehmigt sind, muss der gewählte Präsident durch die absolute Mehrheit der Ortsbischöfe Deutschlands (Ständiger Rat) bestätigt werden. Das ist geschehen. Also ist er legitimiert.


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 Herbstlicht 23. Juli 2018 
 

Standfestigkeit!

Zu Personen oder Inhalten stehen, die nicht den Beifall offizieller Stellen finden, sei es Kirche oder Politik, erfordert mittlerweile Courage.

Auch wenn Herr Sternberg die Entscheidung Prof. Dr. Ockenfels nicht für gut halten mag, so muss er dem Dominikanerpater trotzdem die Freiheit zugestehen zu entscheiden, wie dieser es für richtig hält.
Redefreiheit, Gedankenfreiheit, Handlungsfreiheit - sie sind ein hohes, schützenswertes Gut.
Ich wünsche Pater Ockenfels das nötige Durchhaltevermögen.

Es ist immer wieder zu beobachten, dass Leute einknicken, weil der Druck für sie zu groß wird.


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 Kirchfahrter Archangelus 23. Juli 2018 
 

Das Zd"K"...

… spricht ausschließlich für die Verbände und Personen, die sich in ihm zusammengeschlossen haben. Zu gerne fingieren geltungssüchtige Funktionare eine allgemeine Vertretungsbefugnis, um sich medial im Glanze der eigenen Unübertrefflichkeit sonnen zu können.
Hoffart, nichts als Hoffart...


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 edith7 23. Juli 2018 
 

Windiger Theologe versus seriösen Sozialwissenschaftler

ZdK-Präsident Sternberg ist ein windiger Populismus-Theologe, der unkatholische Forderungen wie die nach der kirchlichen Segnung gleichgeschlechtlicher "Partner" erhebt und für jeden gestandenen Katholiken eine Heimsuchung darstellt.
Er ist nun wirklich der Letzte, dem eine legitime Kritik am wissenschaftlich seriösen Prof. Ockenfels zusteht.
Die Desiderius-Erasmus-Stiftung mit dem Stiftungsziel der "Festigung und Erneuerung der Demokratie durch mehr direkte Bürgerbeteiligung und durch weniger EU-Bevormundung" ist eine erfreuliche Bereicherung in der weitgehend linksdominierten deutschen Stiftungslandschaft.


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 topi 23. Juli 2018 

Bravo

In Deutschland brauchen wir einen Neuanfang. Die alten c-Parteien sind so weit in die "Mitte" gerückt, dass sie für Christen kaum noch wählbar sind. Siehe die klang- und sanglose Umdefinierung der Ehe zur "Ehe für alle", vulgo: Homoehe.


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 Tisserant 23. Juli 2018 

Das letzte Zentralkomitee

In diesem obskuren Verein, der glaubt unbefragt, auch in meinem Namen sprechen zu müssen, gehört der Geldhahn zugedreht.
Man ist wie einst im Kommunismus, das Anhängsel der Politik.
Es wird zeitgeistiger Unfug verlautbart und der linkskatholische Mainstream, erfreut sich am letzten verbliebenen Zentralkomitee.
Man ist ja soooo tolerant und soooo weltoffen bei Häppchen und Champus, nur sollte man niemals diese dekandete Offenheit durch kritisches Nachfragen stören!
Das mag der wohlsituierte Gutmensch nicht!
Und dann wird er böse und dreht durch, und macht dies, was er anderen ständig vorwirft.
Kritiker des linkskatholischen Etablishment werden mundtot gemacht, mit dem Evangelium der Meinungshoheit erschlagen und beruflich zerstört.
Diese selbstbefreiten sitzen überall, besonders die armen unterdrückten und Frauen sind hierbei besonders eifrig.
Und lechzen nach Revange, besonders wenn es um einen Mann geht den man es heimzahlen kann.
Wir brauchen kein ZdK mehr in unserer Zeit!


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 hape 23. Juli 2018 

Na gut, …

aber spätestens seit der "+F." - Geschichte kann sich eigentlich jeder auf Papst Franziskus berufen. Auch, wenn sich die Aussagen gegenseitig widersprechen.

Die Frage ist, wie lange die Halbwertzeit der päpstlichen Meinung wohl andauert und wer gerade einen guten Draht zum Papst hat. Der gute Draht zum Papst zählt offensichtlich mehr als ein vernünftiges Argument.

Insofern ist es nicht unbedingt gut, sich in Gender- und Familienfragen auf Aussagen von Papst Franziskus zu berufen. Auch, wenn er sich hier eindeutig positioniert hat.

Aber es ist natürlich richtig, das dem ZDK immer wieder mal unter die Nase zu reiben.


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