Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Ehe für alle und Politiker ohne Rückgrat

22. Oktober 2018 in Kommentar, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Ehe für alle ist wie der Beschluss, dass zwei Hosen ab sofort ein Anzug sind" - Klartext von Bischof Andreas Laun über die "Ehe für Alle"


Salzburg (kath.net)
„Wir denken nach über die Ehe für alle“, sagen Politiker drohend. Über etwas, was nicht möglich ist, sollte man nicht einmal nachdenken, sagt der Hausverstand. Ich mache einen Vorschlag: Sollte man nicht nachdenken, den Mond auch Sonne zu nennen, damit er nicht länger diskriminiert wird und sein Licht heller wird? Oder nachdenken darüber, ob man Benzin nicht mit Wasser strecken könnte? Warum denn nicht? Vielleicht gibt es endlich einen Beschluss der Umweltbehörde oder gleich der Regierung, dass man Benzin mit Wasser mischen kann und soll, vor allem, weil das Fahren mit dem Auto dann billiger wird, die Abgase umweltfreundlicher sind und das Wasser nicht weiter diskriminiert wird. Wie soll das gehen? Na ja, wenn es die Regierung mit Mehrheit beschließt, dann geht in einer Demokratie doch alles, oder? Aber die Wissenschaft sagt nein und auch die Erfahrung, dass es nicht geht! Was soll das heißen? Das ist rechtspopulistisch gedacht!


In einer Meinungsumfrage bejahte die Mehrheit das Projekt, und die Regierung ist demokratisch und daher sicher auch dafür, auch wegen der nächsten Wahlen. Na also, Gottes-Gesetze oder Naturgesetze hin oder her, gültig sind immer nur unsere Gesetze, von uns Menschen gemacht und darum muss es gehen. also geht es. Was sagt die Kirche? Nichts, dafür ist sie nicht zuständig. Von ihr würden wir uns ohnehin nichts sagen lassen.

Richtig, aber die Naturgesetze stammen von Gott. Wir lassen uns von keiner Religion mit ihren Mythen etwas vorschreiben. Wir machen mit der Erde und darum auch mit uns selbst alles, was wir nur können und wollen. So wie wir Ehe für alle beschließen werden, können wir auch das! Benzin mit Wasser gemischt, billig und umweltfreundlich. Nur zu, es geht ohne Gott ohnehin alles und auch ohne Hirn. Ehe für alle ist wie der Beschluss, dass zwei Hosen ab sofort ein Anzug sind, schrieb ein Journalist. Recht hat er.

Vielleicht gelingt es doch noch, die Partei, die „Ehe für alle“ durchbringen will, zum Denken zu bringen. Und erinnert sie daran, dass Mut eine Kardinaltugend der Politiker sein sollte. Politiker ohne Rückgrat haben schon genug Schaden angerichtet auch in jüngster Geschichte!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt
  8. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  9. Woran die Kirche leidet
  10. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz