20 Dezember 2018, 09:30
Neuer Generalvikar für Bistum Eichstätt
 
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Pater Michael Huber wird Nachfolger von Isidor Vollnhals

Eichstätt (kath.net/pde) Pater Michael Huber, Eichstätt, wird neuer Generalvikar der Diözese Eichstätt. Bischof Gregor Maria Hanke gab am Dienstag, 18. Dezember, bekannt, dass er dem 54-jährigen Ordenspriester aus der Gemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare (MSC) diese Aufgabe ab 1. September 2019 übertragen wird. Pater Michael Huber wird damit Nachfolger von Generalvikar Isidor Vollnhals (69), der nach Erreichen der Altersgrenze im Sommer 2019 in den Ruhestand treten wird. Bereits zum 1. Februar wird Pater Huber seinen Dienst als stellvertretender Generalvikar beginnen.

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Der studierte Theologe und Betriebswirt Michael Huber leitet seit 2009 die Pfarrei St. Johannes in Eichstätt-Rebdorf. Innerhalb seiner Ordensgemeinschaft gehört er seit 2001 dem Provinzialrat der süddeutsch-österreichischen Provinz an. Er ist Vorsitzender („Chairman“) des Financial Advisory Board (FAB) der Herz-Jesu-Missionare in Rom, einem Gremium, das für die Finanzen des Ordens weltweit zuständig ist.

Mit Pater Michael Huber habe er einen in vielen Bereichen der Seelsorge und des geistlichen Lebens erfahrenen Priester für das Amt des Generalvikars gewinnen können, so Bischof Gregor Maria Hanke in einem Brief an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für die vor ihm liegende Verantwortung in der Leitung der Diözesanverwaltung könne sich Pater Michael Huber neben der seelsorgerlichen Kompetenz auf administrative Qualitäten stützen, die er durch sein Studium und bei der Wahrnehmung von Aufgaben im Orden entwickelte.

Michael Huber stammt aus Monheim im Bistum Eichstätt. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst als Sanitäter absolvierte er zunächst ein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Betriebswirtschaft an der Universität Augsburg, das er mit dem Diplom als Ökonom (dipl. oec. univ.) abschloss. Unmittelbar danach begann er 1991 in Salzburg das Noviziat in der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare, für die er dann 1996 die Ewige Profess ablegte. Von 1992 bis 1997 studierte er für seinen Orden Diplomtheologie und Religionspädagogik in Salzburg. Nach Abschluss des Studiums wurde er 1997 zum Diakon und 1998 in Donauwörth zum Priester geweiht. Bis 2004 unterrichtete er an der Realschule Heilig Kreuz in Donauwörth in den Fächern Religionslehre, Wirtschafts- und Rechtslehre. Zugleich betreute er als Pfarradministrator die Pfarrei Zirgesheim (Diözese Augsburg). Ab 2004 war Pater Huber als Novizenmeister in Nitra (Slowakei) für die Ausbildung und Begleitung des Ordensnachwuchses der süddeutsch-österreichischen Provinz verantwortlich. 2009 übernahm er die Leitung der Pfarreien Eichstätt-Rebdorf und Obereichstätt. Mit Unterbrechung von einem Jahr als Novizenmeister des europäischen Noviziats in Myross Wood (Irland) ist Pater Michael Huber seitdem als Pfarrer und Religionslehrer in Eichstätt und auch als Seelsorger im Kinderdorf Marienstein tätig.

Isidor Vollnhals ist seit 1. August 2010 Generalvikar in Eichstätt. Bischof Gregor Maria Hanke hatte den damaligen Pfarrer am Ingolstädter Münster im April 2010 ernannt. Ab 1. Mai war Vollnhals dann bereits Stellvertreter des Generalvikars. Seit 2011 ist er auch Dompropst des Eichstätter Domkapitels. Im Juli 2019 wird Isidor Vollnhals sein 70. Lebensjahr vollenden.

Entsprechend dem kirchlichen Gesetzbuch Codex Iuris Canonici (CIC) ernennt jeder Diözesanbischof einen Generalvikar, „der ihm bei der Leitung der ganzen Diözese zur Seite steht“. Der „Vicarius generalis“ ist der persönliche Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben, er handelt in dessen Auftrag und mit gleicher Vollmacht. Dazu gehört seine Funktion als Dienstvorgesetzter des Bischöflichen Ordinariates.

Für den Pfarrverband Eichstätt wird die Stelle eines priesterlichen Mitarbeiters ausgeschrieben, der schwerpunktmäßig für die Pfarreien Rebdorf und Obereichstätt sowie auch als Religionslehrer zum Einsatz kommt. Die drei Pfarreien Eichstätt-Dom, Rebdorf und Obereichstätt werden von einem Team unter Leitung des Dompfarrers betreut. Damit wird ein weiterer Schritt zu dem in der pastoralen Planung der Diözese vorgesehenen Konzept einer Stadtkirche Eichstätt vollzogen. Ein Video über den neuen Generalvikar ist unter www.bistum-eichstaett.de/video abrufbar.

Foto: Der designierte Generalvikar Pater Michael Huber MSC. pde/orbert Staudt

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