Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. So fühlt sich Nachhausekommen an
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

"Link zur Webpräsenz für Tempelinteressierte"

30. Jänner 2019 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“ schreibt einen freundlichen Artikel über die Mormonen und setzt den Link zu einer Mormonen-Page - Einzige ernsthafte Kritik: mangelndes Mormonen-Interesse an Ökumene


Bonn (kath.net) Über die Möglichkeit, den neuen Mormonentempel in Rom zu besichtigen, informiert der Internetauftritt der Katholischen Kirche in Deutschland in einem freundlichen Artikel – und setzt sogar den Link zum entsprechenden Internetauftritt der Mormonen. Das Portal informiert in Titel und Untertitel des Beitrags wörtlich: „Größter Tempel Europas in Rom zur Besichtigung geöffnet – Für die Mormonen kam Jesus nach Amerika – Ab sofort können Interessierte den größten Mormonentempel Europas besichtigen – der steht im katholischen Rom. In Deutschland gehören 40.000 Mitglieder dieser Gemeinschaft an, über die viele Vorurteile in Umlauf sind. Katholisch.de stellt die ‚Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage‘ vor.“. In den sozialen Netzwerken erfolgte schon erste Kritik, dort wurde der Artikel beispielsweise als Werbeartikel für diese Glaubensgemeinschaft eingestuft. Die einzige ernsthafte Kritik, die das Portal an den Mormonen äußert, ist, dass es kein mormonisches Interesse an Ökumene mit den Katholiken und Protestanten gibt.


Das Bistum Trier schreibt auf seiner Homepage über „die Mormonen aus christlicher Sicht“: „Die ‚Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage‘ versteht sich selbst zwar als ‚die einzige wahre christliche Kirche auf Erden‘, die erst 1830, nach hunderten von Jahren des Niedergangs wieder hergestellt worden sei. Aus Sicht der ökumenisch verbundenen christlichen Kirchen handelt es sich bei den Mormonen jedoch nicht um eine christliche Konfession, sondern um eine eigenständige neue Religion, die viele der grundlegenden gemeinsamen Überzeugungen der christlichen Kirchen nicht teilt. Aus diesen Gründen sind zwischen den Mormonen und den christlichen Kirchen keine ökumenischen Beziehungen möglich. Auch die Taufe der Mormonen wird von den christlichen Kirchen nicht als christliche Taufe anerkannt. Viele der zahlreichen mormonischen Sonderlehren sind mit einer christlichen Glaubens- und Lebenssicht nicht zu vereinbaren. Dazu gehören vor allem die besonderen Offenbarungsschriften, die geheimen Tempelrituale und die Übernahme von Elementen aus nichtchristlichen Religionen und Weltanschauungen.“

Der mormonenfreundliche Internetauftritt stellt sich als „Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“ und wird von Kirchensteuergeldern mitfinanziert. Nach Behauptung des Pressesprechers der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, handelt es sich bei bei dem Portal allerdings nicht um das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland, kath.net hat berichtet. Allerdings bezeichnet sich das Portal weiterhin als „Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland“. Das Portal schreibt außerdem über sich selbst: „Die Redaktion kooperiert mit den 27 deutschen Diözesen und weiteren kirchlichen Institutionen.“

Zur Dokumentation - Das (offiziell inoffizielle) Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland setzt den Link zu den Mormonen


Zur Dokumentation - Bistum Trier: „Die Mormonen aus christlicher Sicht“


Foto oben: Eingang zu einem Mormonentempel (c) Pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutsche Bischofskon

  1. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  2. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  3. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  4. Bischof Voderholzer schließt sich Bischof Oster bei Ablehnung des DBK-Papiers an!
  5. "Der Dialog war erneut von einer ehrlichen, offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt"
  6. Bätzing spaltet politisch! Ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Kirchengeschichte!
  7. Bischof Oster: Das DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt „spricht nicht in meinem Namen“
  8. Die katholische Kirche in Deutschland und die Weltkirche
  9. Keine Zustimmung aus Rom zur Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz!
  10. Bischof Bätzing "vom Teufel geschickt"?






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  3. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  4. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  7. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  8. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  11. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Gott schütze Venezuela!
  14. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  15. So fühlt sich Nachhausekommen an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz