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Salzburg: Bettler attackieren Pater vor Kirche

19. März 2019 in Österreich, 7 Lesermeinungen
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Diese zeigten den Pater an, weil sich dieser zur Wehr setzte - Franziskaner wollen Bettelverbot im Umfeld des Klosters - Bürgermeister verwundert, weil der Orden vor einiger Zeit dagegen war


Salzburg (kath.net)
In Salzburg kam es vor der Franziskanerkirche zu einem schweren Vorfall. Dies berichtet die "Krone". Ein Pater berichtete, dass er vor der Kirche von Bettlern angegriffen und getreten worden sei. Die rumänischen Bettler aber zeigten den Kirchenmann dann bei der Polizei wegen angeblicher Körperverletzung an. „Und das nur, weil ich mich gewehrt habe“, so der Franzsikaner gegenüber der Zeitung. Die Polizei konnte später die Auseinandersetzung schlichten. Laut den Franziskanern belagern die Bettler schon seit Jahren die Franziskanerkirche und auch das Kloster. Auch die Polizei sei laut eigenen Aussagen machtlos.

Die Franziskaner haben aber jetzt genug. "Wenn Gewalt an Mitbrüdern im Spiel ist, hört sich alles auf." Die Essensausgabe bei der Kirche wird daher jetzt geschlossen.

Der Salzburg Stadtchef Harald Preuner zeigt sich über den Vorfall verwundert, da ausgerechnet das sektorale Bettelverbot bewusst im Umfeld der Kirche vor einiger Zeit aufgehoben wurde. "Und jetzt wollen ausgerechnet die Franziskaner, dass dies wieder rückgängig gemacht wird. Was haben wir uns von ihnen immer anhören müssen ...“, zeigt sich der Bürgermeister etwas fassungslos gegenüber der "Krone".


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Lesermeinungen

 Eremitin 27. März 2019 
 

man könnte dem schon Herr werden,will es aber nicht


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 Diasporakatholik 20. März 2019 
 

Das Hamburger Abendblatt meldet heute,

dass in jüngster Zeit auch im Hamburger Hauptbahnhof osteuropäische Bettler aus Bulgarien bzw. Rumänien - also aus EU-Staaten - durch aggressives Betteln gegenüber Passanten auffallen und man diesem Phänomen bislang nicht recht Herr wird.


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 Pluto16 19. März 2019 
 

Ein Bettler der fordert ist kein Bettler

Der genaue Sachverhalt geht aus dem Beitrag leider nicht hervor. Ich kann nur vermuten, dass es sich um sogenanntes „aggressives Betteln“ handelte, dem der Pater Widerstand entgegen setzte.
Meine grundsätzliche Meinung dazu:
Niemand muss sich dem Unrecht beugen.
Ein wirklicher Bettler bittet und ist dankbar wenn ihm gegeben wird.
Ein „Bettler“ der fordert (aggressiv bettelt), ist kein Bettler, sondern ein Räuber. Ein Räuber, dem eingeredet wird, dass er ein Recht zum Fordern hat, sieht es als sein persönliches Recht auf Kosten anderer zu leben.
Barmherzigkeit ist immer freiwillig und wird durch physische und psychische Gewalt ins Gegenteil verkehrt.
Ich spendiere gerne dem Bettler meines Vertrauens ein Frühstück, wenn ich ihn in der Stadt sehe und erfreue mich an seiner Dankbarkeit. Leider habe ich keine leichte Arbeit für ihn um sich das Frühstück zu verdienen, denn das würde ihm auch Würde zu geben.
Die aggressiven "Bettler" beißen bei mir auf Granit.


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 Herbstlicht 19. März 2019 
 

Eskalation! - Bitte wieder herunterfahren!

Man sollte die Details genauer kennen, bevor vorschnell geurteilt wird.
Einen Franziskanerbruder von dort kenne ich gut, er ist alles andere als kaltherzig.

Es ist bekannt, dass Bettler mitunter sehr aggressiv werden können, vor allem, wenn sie Mitglieder eines Familienclans sind. Wenn sich dann auch noch Kirchgänger in ihrer Bewegungsfreiheit bedroht fühlen, kann schon mal die Grenze der Geduld überschritten sein.

Tritt man denjenigen, von dem man Almosen erwaret?

Dass allerdings deshalb die Essensaufgabe bei der Kirche geschlossen wird, finde ich aber auch nicht unbedingt in Ordnung. Dies trifft ja auch solche Bettler, die nicht aggressiv sind.

https://www.krone.at/1885492


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 Gandalf 19. März 2019 

Irgendwie sehr spannend...

Ja, wenn die "Anschläge" einem sehr nahe kommen, dann denkt man um.... Sollte manchen Kirchenoberen zu Denken geben, die im geschützten Bereich leben und mit den Realsorgen der Menschen nichts am Hut haben


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 doda 19. März 2019 

Geht es einem selbst an den Kragen, sieht es plötzlich anders aus

"Und jetzt wollen ausgerechnet die Franziskaner, dass dies wieder rückgängig gemacht wird. Was haben wir uns von ihnen immer anhören müssen ...“


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 Stock 19. März 2019 
 

Interessant

"Auch die Polizei sei laut eigene Aussagen machtlos." Tja, so ist das im Kleinen.
Im großen D gab die Kanzlerin an, die Grenzen des Landes nicht schützen zu können.
« Pas commentaire »


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