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Aachener Bischof: "Wir haben einen Gläubigenmangel"

27. März 2019 in Weltkirche, 31 Lesermeinungen
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Helmut Dieser stellte sich auch ausdrücklich hinter den Zölibat: Dies sei "keine Erfindung von verklemmten alten Männern", sondern eine Ursprungsform der Nachfolge Jesu.


Aachen (kath.net)
Der Aachener Bischof Helmut Dieser hat in einem Interview mit „Rheinische Post“-Online eingeräumt, dass die Stimmung innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland sehr polarisiert ist. "Wir haben unterschiedliche und starke Meinungslager, die kaum noch eine Brücke zueinander finden. Wir müssen uns darum die Mühe machen, miteinander so zu reden, dass die verschiedenen Meinungen wirklich einander begegnen können". Dieser verteidigte den Zölibat. Dies sei "keine Erfindung von verklemmten alten Männern", sondern "eine Lebensform, die damals im Christentum schon revolutionär war, dass man für die Sache Jesu alles aufgibt, selbst die eigene Familienplanung". "Das ist eine Ursprungsform der Nachfolge Jesu." Der Bischof betonte, dass man derzeit vor allem einen Gläubigenmangel habe.

Foto Bischof Dieser (c) Bistum Aachen


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Lesermeinungen

 rosenkranzbeter 29. März 2019 
 

Fasten-Hiertenwort von Bischof Dieser

Natürlich haben wir einen Gläbubigen-Mangel. Schauen Sie sich doch die Zahl der Kirchenaustritte an! Die Volkskirche gibt es nicht mehr.
Übrigens: in seinem Fasten-Hirtenwort rief Bischof dazu auf, in der österlichen Bußzeit eine gute Beichte abzulegen und lud zur Eucharistischen Anbetung ein.
Welcher Bischof in D stellt noch die Sakramente in den Mittelpunkt seiner Hirtensorge?
Kardinal Wölki natürlich: er hatte als Kernthema seines Fastenhirtenwortes die Euchartistie als Sakrament der Sakramente. Nicht alle Bischöfe folgen Kardinal Marx.


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 Montfort 28. März 2019 

@myschkin - Ich kann ja Ihr Anliegen verstehen,

dass der Zölibat nicht "zum Zankapfel" der Öffentlichkeit gemacht und ständig in Frage gestellt werden soll.

Nur: Der Zölibat ist eine kirchliche Lebensform in einem Stand, der im Dienst Gottes und der Kirche steht. "Privatl ist nicht einmal ein kirchliches "Privatgelübde" (normal zeitlich begrenzt, aber erneuerbar), das normalerweise in Gegenwart eines Priesters abgelegt und dem zuständigen Oberen (Bischof, Ordensoberer) zur Kenntnis gebracht wird, der allein davon lösen kann.

Ehe-, Zölibats- und Ordensversprechen sind NIE "privat", sondern immer "öffentlich" in der Gemeinschaft der Kirche.


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 Bernhard Joseph 28. März 2019 
 

@myschkin - definiv nein!

Auch jede Ehe ist in letzter Konsequenz rein formal eine private Sache, doch gehört sie trotzdem zur Lehre der Kirche und kann dort auch tiefer verstanden (nicht diskutiert) werden.

Übrigens, wer redet von sich rechtfertigen müssen. Kein Priester muss sich für sein zölibatäres Leben rechtfertigen, im Gegenteil. Wer aber doch dauernd den Zölibat infrage stellt, sind die relativistischen Kreise in der Kirche, was dann zu einem Rechtfertigungsdruck erst führt, weil Zweifel gesät werden.

Ich halte, im Gegensatz zu Ihnen, die Diskussion über den Zölibat für eine Überlastung des Klerus, weil völlig unnötig.

Sehen Sie ein Festhalten an der Treue in der Ehe auch für eine Überlastung der Laien an?

Auch in einer Ehe gibt es Krisen und die Ehe steht heute genauso in der Diskussion, wie der Zölibat, weil wir uns in einer Zeit der Auflösung des Sittlichen befinden.

Und Kardinal Marx Kompetenz in Fragen des Sinns des Zölibates möchte ich hier erst gar nicht näher beleuchten.


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 myschkin 28. März 2019 
 

@Bernhard Joseph

Ein guter Freund ist Priester und Ordensmann. Als wir einmal auf den Zölibat zu sprechen kamen, meinte er, dass es ja nun wirklich eine intime Entscheidung sei, die ein jeder Priester für sich getroffen habe, sobald er sich nach gewissenhafter Prüfung auf den zölibateren Weg begeben habe. Er sähe es deshalb nicht ein, sich laufend bei Laien für seine private Entscheidung rechtfertigen zu sollen. Er selber würde den Lebensweg der Laien ja ebenfalls ohne Rechtfertigungsdruck respektieren. Mir leuchtet diese Argumentation nach wie vor ein. Sie würden sich vielleicht wundern, dass gerade ich derjenige im Freundeskreis war, der ihn während einer Lebenskrise am meisten bestärkt hat, an seinem eingeschlagenen Weg als Geistlicher festzuhalten. Für solchen Beistand ist unsereins als Laie selbstverständlich da, weil es hier ja eine private Basis, die auf Freundschaft gründet, gibt. Hingegen halte ich die allgemeine innerkirchliche Diskussion über den Zölibat für eine Überlastung der Laien.


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 Bernhard Joseph 28. März 2019 
 

@myschkin - Vom Zölibat als Privatangelegenheit ein Stück abgerückt?!

Wer schürt denn bitte dauernd die Diskussion um den Zölibat, doch nur die relativistischen Kräfte in der Kirche, die ganz sicher nicht im Sinne haben, die sakramentale Struktur der Kirche im Ganzen zu schützen oder Gott zu loben!

Was diese Kreise loben, ist den Zeitgeist in Form der "personalen Bedeutung der Sexualität" (Kard. Marx), was immer das auch genau heißen mag.

"Umgekehrt sind wir Laien nach meiner Auffassung gehalten, unseren Priestern so respektvoll und herzlich zu begegnen, dass sie sich in ihre Entscheidung für den Zölibat bestätigt fühlen können."

Würden Sie Ihren Satz auch auf den Nacktselfie Bischof Zanchetta beziehen wollen oder auf den Lump McCarrick?

"Es besteht aber die Gefahr, dass die Diskussion um den Zölibat zum Selbstläufer wird. Dann aber würde sich die Geistlichkeit zum Schaden der Kirche verrennen. "

Ganz einfach, die Diskussion um den Zölibat einstellen und den Zölibat als Priester leben.


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 myschkin 28. März 2019 
 

Die Sache mit dem Zölibat ist die:

Der Zölibat, wie @Bernhard Joseph, richtig bemerkt, ist eine Lebensform, die aus derjenigen des Herrn sich ableitet. Das ist ja klar.

Sie hat überdies einen Zweck: Die Priester sollen durch den Zölibat gänzlich frei für den Dienst an der Kirche und ihren Gläubigen sein.

Deshalb ist m. E. darauf zu achten, dass der Zölibat von den Priestern nicht zu einer problematischen Angelegenheit gemacht wird, mit der sie die Laien belasten. Umgekehrt sind wir Laien nach meiner Auffassung gehalten, unseren Priestern so respektvoll und herzlich zu begegnen, dass sie sich in ihre Entscheidung für den Zölibat bestätigt fühlen können.

Es besteht aber die Gefahr, dass die Diskussion um den Zölibat zum Selbstläufer wird. Dann aber würde sich die Geistlichkeit zum Schaden der Kirche verrennen. Aus diesem Grund plädiere ich dafür, uns Laien mit dieser Diskussion zu verschonen. Wir gehen nicht wegen des Zölibats in die Kirche, sondern wegen der Sakramente und weil wir Gott loben wollen.


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 Bernhard Joseph 28. März 2019 
 

"derzeit vor allem einen Gläubigenmangel"

Ja nun, Kardinal Marx und seine Entourage sorgen schon dafür, dass es so ist und bleibt.


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 Bernhard Joseph 28. März 2019 
 

@myschkin

"Ihre zölibatäre Lebensform aber ist ihre private Sache, die ich nicht zu beurteilen habe."

Sie zeigen da eklatante Defizite im Kirchenverständnis.

"Das ist eine Ursprungsform der Nachfolge Jesu." - und damit eben gerade keine private Sache. Lesen Sie mal die paulinischen Briefe, könnte weiterhelfen, was ihr Bild vom Privaten im priesterlichen Dienst anbetrifft!

"Der Zölibat ist zum einen eine intime Angelegenheit, die m. E. Außenstehende nicht zu interessieren hat, zum anderen ist der Zölibat eine Angelegenheit des Klerus und hat deshalb wiederum Außenstehende nicht zu interessieren."

Ach so, Kirche ist der Klerus und wir "Laien" nur unbedeutende Zuschauer? Glaube als Konsumgut im Sinne zeitgeistiger Erbauung oder besser Berieselung vom geistlichen Entertainer?

Am Ende könnte man dann doch die Laien ganz aus der Kirche verbannen - einfach abschaffen, denn sie gehören ja für Sie nicht zum Leib Christi!

Doch, manchmal kommen hier interessante Auffassung der Kirche zum Vorschein


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 Chris2 28. März 2019 
 

Sehr gut begründet

Vergelt's Gott für Ihre klaren Worte. Gerade in in Ländern mit und in den heraufdämmernden Zeiten von Christenverfolgungen wird der freiwillige Verzicht auf Familie auch auf andere Weise befreiend wirken.


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 Chris2 28. März 2019 
 

Keine Sorge,

es kommen täglich neue Gläubige ins Land, über 50% davon mit einer oder mehreren "Überraschungsidentitäten". Die Ankunft feierten sie am vergangenen Wochenende offenbar u.a. in Berlin, Frankfurt, Potsdam, Bamberg und Rastatt, teils mit bis zu 600 Teilnehmern.


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 SpatzInDerHand 28. März 2019 

@myschkin: Ihre Meinung kann ich nicht teilen.

Erstens habe ich als Laie mich ja auch in meiner Jugend gefragt, ob ich in die ehelose Nachfolge Jesu berufen bin - also in den Zölibat, den ich ja auch als Frau leben kann

Zweitens wäre möglicherweise Konsequenz aus Ihrer Argumentation, dass umgekehrt Zölibatäre nicht bei der Ehe mitreden sollten.


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 myschkin 27. März 2019 
 

Der Zölibat

ist zum einen eine intime Angelegenheit, die m. E. Außenstehende nicht zu interessieren hat, zum anderen ist der Zölibat eine Angelegenheit des Klerus und hat deshalb wiederum Außenstehende nicht zu interessieren. Wirklich, ich sehe nicht ein, warum ich als katholischer Laie dazu eine Meinung haben soll. Mein wirklich riesiger Respekt für unsere Priester bezieht sich auf ihre Berufung, ihre Frömmigkeit, ihre sakramentale Weihe und ihren Einsatz für uns Gläubige. Ihre zölibatäre Lebensform aber ist ihre private Sache, die ich nicht zu beurteilen habe. Was die Diskussion um die Ehelosigkeit von Priestern anbelangt, so finde ich, dass sie das untereinander und miteinander ausmachen müssen. Meiner Beurteilung dazu bedarf es dazu schlicht nicht.

Eines möchte ich allerdings anmerken: Wer in den Rang eines Bischofs aufsteigt, sollte keinesfalls verheiratet sein. Denn es dürfen keinesfalls Erbhöfe entstehen wie etwa im schiitischen Klerus und ansatzweise in evangelischen Pfarrfamilien.


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 lesa 27. März 2019 

Stärkendes Brot

@Stock: Danke für Ihr Posting! Das unverwässerte Wort und stärkende Brot des Evangeliums und der lebendigen Überlieferung! Gott selber wirkt dann und zwar das Beste. "Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein."
Dass es so wenige Gläubige gibt, hat viele und komplexe Gründe. In Medjugorje sagte die Mutter Gottes in den ersten Erscheinungstagen: "Möchten doch die Priester fest im Glauben stehen und um den Glauben ihrer Leute besorgt sein." (27.Juni 1981)Die Menschen sollen fest glauben und keine Angst haben." (29.Juni 1981)Und später dann viele Male: "Betet für eure Hirten!"
Bei der jetzigen Lage ist es schon ein erfreulicher und dankenswerter Lichtblick, dass ein deutscher Bischof, von dem man noch nie hörte, die Stimme erhebt für den Zölibat!
@Schlicht: Ach so ja, die Badewanne. Bald vergessen. Sei`s drum!
(Köstlicher Hinweis!)


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 Montfort 27. März 2019 

Haben wir wirklich einen „Gläubigenmangel“ in der Kirche,

oder nicht vielmehr zu viele Ungläubige unter den (Mit)Gliedern der Kirche- und zwar auf allen Ebenen?!

Wir brauchen Gläubige (auch Bischöfe, wie Dr. Dieser), die sich „hinter“ oder auch schützend „vor“ die zölibatäre Lebensform stellen, indem sie sie wertschätzen und gegebenenfalls (!) auch leben.

Auf die Zahl allerdings kommt es nicht an, sondern darauf, sich von Gott „verwenden“ zu lassen, damit Er die Lage wendet. Von historischen Zeugnissen dafür ist die Heilige Schrift und auch die Kirchengeschichte voll.


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 nazareth 27. März 2019 
 

Lieber Herr Bischof Helmut Dieser! Vergelt's Gott! Und die Gläubigen- die gibt es!! Und Gott sei Dank sind es doch noch so einige! Nur sind sie nicht so laut wie die anderen!


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 lakota 27. März 2019 
 

Ich möchte Bischof Dieser danken,

daß er sich klar hinter den Zölibat stellt. Mir gefiel auch sein Hirtenbrief in dem er zu Gebet und Beichte aufrief (zumal im Vergleich mit der politischen Abhandlung meines Bischofs).
Ich frage mich allerdings, warum niemand auf die Idee kommt, auch mal die "Zwangsehe" bei uns infrage zu stellen. Wie viele Männer heiraten mit Mitte zwanzig - und man nimmt offensichtlich an, daß dieser Mann weiß was er tut.
Bei der Priesterweihe ist ein Mann etwa im selben Alter - wieso sollte er nun nicht auch wissen was er tut?
Nur weil der Zölibat ein Stachel im Fleisch des heutigen Goldenen Kalbs mit Namen Sex ist?


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 benedettino 27. März 2019 
 

@Hibiskus und @Hausfrau und Mutter

Wenn die Karriereleiter zu Ende scheint, bekommen die Klerikalkarrieristen meist Zölibatsprobleme. Ich halte das bei Pfarrer Jung auch eher für Propaganda, Stimmungsmache und in der momentanen Situation der Kirche in Deutschland auch für eine gewisse Selbstdarstellung und Wichtigtuerei. Passt ja auch gerade ganz gut in die Zeit mit den vielen verwirrten dt. Bischöfen. Und es ist auch nicht sonderlich schwer, den Jubel der Massen zu bekommen, wenn man ihnen nach dem Mund redet. Es wäre wohl sinnvoller und angebrachter gewesen, die Menschen über das katholische Verständnis von Sex, Moral, Kirche und Zölibat aufzuklären, anstatt seinen Spott mit dem Glauben und der Lehre der Kirche zu treiben. Das ist widerlich, zeugt nicht von einem gesunden geistlichen Leben und dem Priesteramt in keiner Weise würdig. Mit Entsetzen denke ich an seine Predigt als Domkaplan gegen seinen eigenen Bischof zurück. Der Applaus war ihm da auch schon im Voraus sicher.


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 fenstergucker 27. März 2019 
 

Pfr. Jung ist ein Spätberufener

Pfr. Jung ist ein Spätberufener und weiß somit erst recht, was es heißt, eine zölibatäre Entscheidung zu treffen.
Aber er ist ja sowieso sehr von sich eingenommen und weiß besonders medial immer zur rechten Zeit in Geltung zu kommen. Siehe Tebartz van Elst, seine Karnevalsauftritte und jetzt die zölibatäre Debatten in der Öffentlichkeit.Jetzt zieht er sich zur Selbstfindung in ein Kloster zurück. Vielleicht gibt es ja dort auch in absehbarer Zeit etwas von ihm in den Medien zu erfahren, was dort nicht in Ordnung ist. Schauen wir mal !


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 Hibiskus 27. März 2019 
 

Pfarrer Jung sollte gehen

Hausfrau und Mutter. Mag ich auch ein Freund von mehrdeutigen Formulierungen sein, so gibt es doch Themen und Bereiche und Formulierungen, die unerträglich sind. Die zitierten Beispiele zur Jungfrau Maria und dem Heiligen sind skandalös.
Wo sich im Gehirn so etwas abspielt, ist es mit dem Träger dieses Gehirns vorbei. Er ist das beste zeichen dafür, wie man sich selbst zerstört und andere mitzieht. Da gibt es in der Kirche nette Witze, die auch etwas Humor erfordern. Die Sprache der Gosse kann nie die Spreche eines Priesters sein.


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 Hibiskus 27. März 2019 
 

doch so ein Witz

Die evangelische Kirche kennt keinen Zöllibat und hat auch keine Pfarrer. Da ist das ganze Gerede doch ein Witz.
Auffallend an der ganzen Diskussion ist zu dem, dass die Forderung fast ausnahmslos von Leuten kommt, die überhaupt nichts damit zu tun haben. Für sie ist es ein Ablenkungsmanöver von eigenen Problemen oder eine vorsätzlicher Angriff auf die gehasste katholische Kirche.


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 schlicht 27. März 2019 
 

Und warum hat er sich allerhöchstens enthalten?

Auch Weihbischof Schwaderlapp hat sich kurz vor der DBK Konferenz noch einmal hinter das Zölibat gestellt, wie auf seiner Homepage zu lesen ist. Warum also gab es keine Gegenstimmen zum DBK-Beschluss??? Sie müssen sich doch nicht wundern, dass die Gläubigen sich zurückziehen, wenn sie sich so im Stich gelassen fühlen. Trotzdem gibt es einem etwas Hoffnung, dass sich doch noch vereinzelt Bischöfe trauen, die katholische Lehre zu vertreten, sie haben es sicher nicht leicht. Vielleicht wird bei Ihnen auch eine goldene Badewanne ober ähnliches gefunden oder auch nicht...


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 Stock 27. März 2019 
 

Keine kritische Anmerkung zu meinem Bischof (2)

Kompliment, Herr Dr. Dieser, dass Sie die Courage haben, den Zölibat aufgrund der Schrift zu verteidigen. Sie werden jetzt hoffentlich nicht von Ihren Amtsbrüdern gesteinigt werden – die Welt knüppelt Sie und uns sowieso. Aber auch das gehört in die Zeit der Entscheidung. Abschließend: Es ist Schwachsinn, den Zölibat für den Missbrauch von Geistlichen argumentativ heranzuziehen.


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 Stock 27. März 2019 
 

Keine kritische Anmerkung zu meinem Bischof

Nein, Herr Dr. Dieser, Sie sprechen zu diskret! Wir haben keinen Gläubigen-, sondern einen Glaubensmangel. Und in der Tat: Der christliche Glaube als Existenzbasis ist der Schwerste! Das hat uns Kierkegaard so überzeugend dargelegt und eingeschärft, ihn jeden Tag neu zu suchen und durch G*ttes Gnade in ihm weiterzugehen. Und nein, der jung-dynamische und sicherlich aufrichtig von seiner Meinung überzeugte Herr Flügge verfehlt die Wahrheit: Die Sprache der Kirche ist die Sprache Christi durch die Evangelien - und die ist herb unmissverständlich und konsequent: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (Off. 3:16) Das ist zwar kein Evangelientext, aber seine seherisch formulierte Essenz.
Wir leben nun in der Zeit der Entscheidung für oder gegen den Glauben an Christus, wie es sie im Abendland seit Theodosius I. nicht mehr gegeben hat und - ich werde deutlich: geben durfte! Das ist gut so!


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 ottokar 27. März 2019 
 

Man kann nur noch den Kopf schütteln

Der Mann, der aus innerer Überzeugung (Berufung)Priester wird , der sagt doch damit auch klar Ja zum Zölibat. Noch niemand ist zum Zölibat gezwungen worden und wenn einer "unterwegs" spürt, dass er diesen Weg nich schafft, dann kann er in aller Stille zurücktreten. Aber diejenigen, die mit ihrer Kritik am Zölibat nach öffentlicher Zustimmung hächeln und Lärm machen und allein wegen ihres unbeherrschbaren Triebes das System verurteilen , zeigen eindeutig, dass sie sich für ihre Kirche und damit für Jesus Christus ohnehin nie aufgeopfert hätten.Sie lassen den Geschlechtstrieb über dem Versprechen siegen, das sie einst gegeben haben.Es ist wie die Scheidung zugunsten einer anderen Frau, nur ein wesentlich gewichtigerer Verrat. Sorry für dieses harte Urteil


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 hortensius 27. März 2019 
 

Das sind nur Vorgefechte.

Drei Ziele haben die Revoluzzer: Die Abschaffung des Zölibats, die Einführung des Frauenpriestertums und die kirchliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Verbindungen. Dann glauben sie von der "Welt" endlich anerkannt zu werden. Die armen Revoluzzer merken nicht, dass wir erst am Anfang der Verfolgung stehen. Es wird noch dramatischer. Golgotha wird kommen


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 Zeit f?r die Wahrheit 27. März 2019 
 

Zölibat

Ich frage mich ernsthaft ob durch die Abschaffung des Zölibats unsere Kirchen wieder voller werden würden? Mitnichten!Was soll die Abschaffung bringen? Gehen dann von heute auf morgen wieder alle in die Kirche oder wie? Das ist so was von lächerlich und naiv. Außerdem weiß man, was einen erwartet, wenn man Priester werden will. Dafür hat man genügend Prüf-und Bedenkzeit. Der Bischof hat außerdem Recht, dass das Hauen und Stechen innerhalb der Kirche ein Ende haben muss. Veränderungen müssen Verbesserungen herbeiführen. Man sollte aber nichts verändern, was funktioniert (hat), schon gar nicht die Lehre der Kirche. Eine Veränderung, die unbedingt hermüßte, wäre eine Umkehr der Gläubigen. Denn es gibt nicht nur einen Gläubigenmangel, sondern auch einen Glaubensmangel der Gläubigen. Erst wenn das Lebenszeugnis der Katholiken wieder stimmt, sie nicht einfach nur Kirchgänger, sondern lebendige Christen sind, dann wird auch wieder Frucht in der Kirche aufgehen.


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 Msgr.Westenfeld 27. März 2019 

Zölibatsfrage

Könnte man endlich begreifen, dass der freiwillige Verzicht auf Ehe und Familie "um des Herrn willen" die Grundlage des Zölibatsversprechens ist und nicht ein beliebiges Verbot der Kirche, dann wären wir einen wesentlichen Schritt weiter. Zölibat kann allein aus einer bewussten und tiefen Liebe zum Herrn verstanden werden. Das setzt allerdings voraus, dass die Glaubensgrundlage der Menschen vertieft werden muss, damit sie die Begründung verstehen. Ohne diese ist der Zölibat beliebig und daher auch nicht nachzuvollziehen.


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 Eremitin 27. März 2019 
 

Diesem Bischof ist zuzustimmen.

Man sieht ja an dem Gläubigenmangel, wie mit dem leidigen Dauerthema Zölibat umgegangen wird. Wirklich Gläubige wissen, dass die katholische Kirche auf Jesus Christus zurückgeht und dessen Lebensweise und nicht auf Luther.


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 griasdigott 27. März 2019 

Gläubigenmangel? !

Ich weiss nicht, ob wir wirklich Gläubigenmangel haben. Als Gläubige fühle ich mich eher nicht willkommen.

Und was glauben? Das was von Beginn an christliche Lehre war oder die neuen Lehren der Bischöfe und Priester?
Jetzt soll an den päpstlichen Universitäten die Abu Dhabi-Erklärung verbreitet werden! Die Vielfalt der Religionen sei gottgewollt :(
Selbstbewusste heiraten nach Scheidung selbstverständlich wieder?!
Der Zölibat - Ehelosigkeit und keusch?
Und wie ist das mit der Homosexualität?
Und dann die Islamisierung, die Asylindustrie, Caritas vorne mit dabei.
Wie soll man da noch missionieren?! Aber das ist ja auch schon nicht mehr erwünscht. Den Muslimen werden ja am Gründonnerstag die Füsse gewaschen.

Die Liste ist bei weitem nicht vollständig. Der Religionenkundeunterricht, oder was
immer das ist und als katholischer Religionsunterricht verkauft wird :(

Ich bin traurig und müde und bete meist zu Hause. Die Bibel richtet mich auf!


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 Gandalf 27. März 2019 

Es gibt sie noch...

Bischöfe aus Deutschland, die den Zölibat nicht abschießen möchten ;-)


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 Hausfrau und Mutter 27. März 2019 
 

Zölibat wird ständig im Mittelpunkt gesetzt

Im Rhein-Gebiet, genau gesagt in Flörsheim, hat sich gerade ein Pfarrer beurlauben lassen, weil er erneut die Thematik "Zölibat" prüfen will. Wenn man googelt "Flörsheim" und "Zölibat" kommen etliche Meldungen

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/aus-zweifel-am-zoelibat-priester-verlaesst-kirche-in-floersheim-16083825.html

heute steht in diverse Zeitungen, dass sich der PGR nichts anderes als die Abschaffung des Zölibats wünscht.

https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/floersheim/florsheim-pfarrgemeinderat-will-andere-kirche_20039779

Der Pfarrer S. Jung ist in der Vergangenheit stark in der Kritik geraten, als er ohne Tabu (Sex, Moral, Kirche, Zölibat) in den diversen Sitzungen von Karneval aufgetreten ist.

https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2018/05/28/zdf-doku-zwischen-buett-und-beichtstuhl/

H&M


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