Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Kirche im Verfall
  13. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

„Wenn Nutzer unsere Redaktion als häretisch betiteln“

26. Juni 2019 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das (offiziell nicht offizielle) Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz kämpft mit Kritik und Hasskommentaren, die es auf seinem Facebookauftritt einsammelt.


Bonn (kath.net) „Aktuell wird die Meinungsfreiheit durch Hetzer bedroht. Wir haben anständige und gemäßigte Nutzer aus diesem Grund verloren. Es gibt Gastautoren und Interviewpartner, die sich nur unter größter Zurückhaltung oder gar nicht mehr auf unserem Portal äußern wollen, weil sie sich laut eigener Aussage vor den beleidigenden und denunziatorischen Kommentaren auf Facebook fürchten.“ Das erläutert für „katholisch.de“, das (offiziell nicht offizielle) Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz der Chef vom Dienst Björn Odendahl auf dem Facebook-Auftritt des Portals.


Man werde künftig bei der Moderation der Facebook-Kommentare „einen anderen Kurs einschlagen, um wieder ein angenehmes und sachliches Diskussionsklima herzustellen, statt Plattform für den Hass und den Frust Einzelner zu sein.“ Man werde „radikal löschen und User“ sperren, wenn sie:
„… anderen Nutzern die Rechtgläubigkeit absprechen.
… Homosexuelle als krank oder Menschen zweiter Klasse bezeichnen.
… Flüchtlingshelfer "Gutmenschen" nennen.
… Papst Franziskus als Antichristen und Ketzer beleidigen.
… unsere Redaktion als häretisch betiteln.
… die Kirche als "Kinderfickersekte" verunglimpfen.
… andere Religionen oder Konfessionen herabwürdigen!“

Bisher habe man „auch Kommentare zugelassen, die – wenn sie vielleicht noch nicht justiziabel waren – doch die Grenzen des guten Geschmacks überschritten haben“, doch sei man hier „Nutzern gegenüber tolerant“ gewesen, „die selbst in ihren Kommentaren keinerlei Toleranz zeigten“, so die Redaktion.

Auf Facebook wird diese Redaktionsentscheidung in interessierten Kreisen diskutiert, teilweise auch mit Zustimmung. Kritische User machen allerdings darauf aufmerksam, dass man auf dem Portal dann in der eigenen Filterblase bleiben werde. Eine Userin schreibt, dass Atheisten und Agnostiker auf dem Portal „sicherlich nicht gelöscht“ würden. Denn Kirchenkritik und Blasphemie seien hier kein Problem. Vielmehr richte sich diese Maßnahme der Redaktion „im wesentlichen gegen den traditionalistischen Flügel innerhalb der katholischen Kirche, der dem 2.0-Gerede kritisch gegenübersteht. Ernsthafte Kritik am Zeitgeist ist in der Filterblase der Redaktion unerwünscht und wird künftig zensiert“. Auch ist die Frage zu finden, wie man dann künftig „mit Beleidigungen gegen Papst em. Benedikt XVI.“ umgehen werde, denn „dann könnten Sie den Großteil der deutschen Journalisten prophylaktisch sperren“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutsche Bischofskon

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  4. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt
  5. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  6. Bischof Voderholzer schließt sich Bischof Oster bei Ablehnung des DBK-Papiers an!
  7. "Der Dialog war erneut von einer ehrlichen, offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt"
  8. Bätzing spaltet politisch! Ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Kirchengeschichte!
  9. Bischof Oster: Das DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt „spricht nicht in meinem Namen“
  10. Die katholische Kirche in Deutschland und die Weltkirche







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz