Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Bischofsappell anlässlich 45 Jahre türkischer Invasion auf Zypern

24. Juli 2019 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neuer griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika, Elpidophoros, plädiert für "rasche und gerechte Lösung" des Problems der geteilten Insel und betet um "nationale Einheit"


Washington (kath.net/KAP/red) Zum 45. Jahrestag der türkischen Invasion auf Zypern (20. Juli 1974) hat der neue griechisch-orthodoxe Erzbischof von Amerika an die Gläubigen seiner Eparchie appelliert, sich für eine "gerechte Lösung des Zypern-Problems" einzusetzen. "Tun wir mehr als zu beten, um das Andenken der Opfer zu ehren, die in Frieden ruhen. Engagieren wir uns mit den Menschen, die helfen können, ermutigen wir vertrauenswürdige Partner, damit sie Lösungen finden. Als Amerikaner können wir durch unsere Regierung viel tun", schrieb Elpidophoros (Lambriniadis) in seinem kurzen Schreiben. Zypern sei eine "moralische Frage" für alle, aber noch mehr für die orthodoxen Gläubigen in Amerika, die durch den "gemeinsamen Glauben und das gemeinsame Blut" mit den Brüdern und Schwestern auf Zypern geeint seien.


Die Invasion der türkischen Armee vor 45 Jahren habe durch die Vertreibung so vieler Einwohner, die zu "Flüchtlingen in der eigenen Heimat" geworden seien, durch die gewaltsame Teilung der Insel, die bis heute andauert, ein "schreckliches Unrecht" verschuldet. Man dürfe niemals vergessen, dass die orthodoxe Kirche von Zypern von den Aposteln Paulus, Barnabas und dem Evangelisten Markus begründet worden sei und dass diese Kirche durch das Ökumenische Konzil von Ephesos im Jahr 431 das Statut der Autokephalie erhalten habe.

Das Inselvolk der Zyprioten habe in seiner mehrtausendjährigen Geschichte viel gelitten, aber es habe alle Arten von Prüfungen und Heimsuchungen überstanden. Die Gewalt löse nur neuerliche Gewalt aus, erinnerte Erzbischof Elpidophoros, niemals bedeute sie eine Lösung für die menschliche Familie. Die Großmächte und die Nachbarländer müssten mit Zypern verhandeln und sich nicht einmischen, denn: "Es sind die Zyprioten allein, die den Frieden herbeiführen können".

Abschließend appellierte Erzbischof Elpidophoros. "Wir sollen nicht nur als orthodoxe Brüder und Schwestern, sondern auch schlicht und einfach als Menschen für Gerechtigkeit und eine unmittelbare Lösung für Zypern beten." Er bete um eine "rasche und gerechte Lösung für alle Zyprioten" sowie um Hoffnung und "nationale Einheit, die zum Frieden und zum Wohlstand für alle führt".

Der Bischof mit dem bürgerlichen Namen Ioannis Lambriniadis wurde 1967 in Istanbul/Türkei geboren und war dort aufgewachsen. Sein Theologiestudium absolvierte er im griechischen Thessaloniki, danach studierte er noch einige Zeit Philosophie in Bonn/Deutschland. Am 22. Juni 2019 wurde er als Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche von Amerika installiert, er ist der erste türkische Staatsbürger, der dieses Amt innehat.

Inthronisierung von Elpidophoros Lambriniadis als griechisch-orthodoxer Erzbischof von Amerika am 22.6.2019 (engl.)


Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Zypern

  1. Kirche erhofft sich von Papstbesuch Aufmerksamkeit für Zypern
  2. Zypern: Kirche bietet Regierung Hilfe an
  3. 'Ihr müsst euch über Ideologien hinwegsetzen'
  4. Ich empfehle seine Seele der Barmherzigkeit des allmächtigen Gottes
  5. Das Wort, das Fleisch geworden ist, wird uns niemals verlassen
  6. Verbreitet die christliche Botschaft der Hoffnung!
  7. Habt Mut und bleibt in euren Heimatländern!
  8. Ideologien, die die Wahrheit verdrängen, müssen zerstört werden
  9. Die sich mit Jesus unterhalten könnten
  10. Zypern: Wo Saulus wirklich zum Paulus wurde







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz