02 September 2019, 11:00
Grosse Lichterprozession für Österreich am 12. September in Wien
 
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Gebet für Bekehrung und Frieden in Österreich und Feier von 70 Jahren Legio Mariens

Wien (kath.net)
Am 12. September feiert die Kirche im deutschen Sprachraum das Fest Mariä Namen. Aus diesem Grund findet in Wien eine Lichterprozession statt. Sie startet um 19:30 Uhr beim Papstkreuz am Heldenplatz, führt über den Ballhausplatz und endet bei der Mariensäule vor der Kirche Am Hof, genau an jener Stelle, an welcher der Heilige Papst Johannes Paul II, am 12.9.1983, dem wunderbaren Eingreifen der Gottesmutter in die Geschichte Österreichs, in besonderer Weise gedachte. In der Kirche zelebriert dann der Abt des Stiftes Heiligenkreuz, Maximilian Heim OCist, einen Festgottesdienst

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Und um mit Professor Pater Dr. Bernhard Vosicky, OCist, dem geistlichen Leiter der Prozession zu sprechen, rufen die Teilnehmer der Gottesmutter zu: „ Segne Du Maria unsere Prozession und unser Land, damit wir zum Triumph Deines unbefleckten Herzens beitragen dürfen.“

Auch heuer wollen wir am 12. September wieder den Namen Mariens anrufen, der großen Schutzfrau Österreichs, und sie um ihre mächtige Fürsprache für Bekehrung und Frieden in Österreich und in der Welt bitten.



Das Fest wurde ursprünglich von Papst Innozenz XI. zu Ehren des heiligen Namens Mariens eingeführt, da an diesem Tag, im Jahr 1683, auf dem Kahlenberg bei Wien die Türken besiegt wurden und das christliche Abendland in seinem Bestand gerettet werden konnte.

Papst Pius X. verlegte das ursprünglich auf den Sonntag nach Mariä Geburt (8. September) festgelegte Fest auf den 12. September, den eigentlichen Siegestag. Im römischen Kalender wurde dieses Fest zwar 1970 gestrichen, blieb aber im Diözesankalender für das deutsche Sprachgebiet bestehen. Eng mit dem Fest verbunden ist auch die Verbreitung der Anrufung Mariens als Hilfe der Christen ("Maria Hilf!") – Wer denkt hier nicht sogleich an die Namensgebung für den 6. Wiener Bezirk Mariahilf?

Der Oberbefehlshaber der vereinigten christlichen Heere, König Johann III Sobiesky, begeisterte die Seinen damals zum Angriffe mit den Worten: „Lasset uns mit vollem Vertrauen auf den Schutz des Himmels und unter dem Beistande der seligsten Jungfrau gegen den Feind rücken”. Unter dem, dem Heer vorangetragenen Banner der Schutzmantelmadonna wurde der Sieg gegen eine zahlenmäßig deutlich stärkere Übermacht der Türken errungen. Im Namen Mariä waren sie gegen den Feind ausgezogen, im Namen Mariä hatten sie ihn niedergerungen.



Die Teilnehmer der Prozession wollen auf ihrem Weg mit Maria aber auch des Beginns des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren, mit 60 Millionen Toten gedenken, aber auch ihre Dankbarkeit für den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren und das 70 Jahr-Jubiläum der Legio Mariens in Österreich, zum Ausdruck bringen.

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