Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

"Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"

12. September 2019 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter Ismail Tipi begrüßt, dass der Rechtsstaat mit Festnahmen von und Prozessen gegen IS-Frauen reagiert


Wiesbaden (kath.net/pm) „Ich habe lange und oft vor der Gefahr gewarnt, die von ISIS-Frauen ausgeht, die nach Deutschland zurückkehren und versuchen hier weiterzuleben wie bisher. Das radikale, fundamentalistische und dschihadistische Gedankengut, das sie in sich tragen, ist wie Gift für unsere Gesellschaft. Dass die Justiz nun mit entschlossener Härte gegen IS-Rückkehrerinnen vorgeht, ist daher absolut richtig und lobenswert“, sagt der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Ismail Tipi.

Jüngst wurde von der Festnahme der IS-Rückkehrerin Omaima A. berichtet. Die Bundesanwaltschaft erklärte, dass die Deutsch-Tunesierin 2015 mit ihren minderjährigen Kindern nach Syrien ausgereist war, wo sie den Ex-Rapper und IS-Kämpfer Denis Cuspert heiratete. Ihre Kinder soll sie in der Folge im Sinne der IS-Ideologie erzogen haben und sogar selbst an einer AK 47 zur Ausübung tödlicher Gewalt ausgebildet worden sein. Die Bundesanwaltschaft legt A. daher unter anderem die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu Last. Ende letzter Woche wurde die als dschihadistisch geltende A. in Hamburg festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.


Am gestrigen Dienstag startete zudem der Prozess gegen die IS-Rückkehrerin Derya Ö. am Oberlandesgericht Düsseldorf. Auch ihr werden die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und mehrere Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt und einer Ehe mit einem später getöteten IS-Kämpfer war Ö. vor den IS-Schergen in die Türkei geflohen und von dort nach Deutschland abgeschoben worden. Ö. ließ ihren Verteidiger zum Prozessbeginn erklären, dass sie umfassend aussagen wolle.

„Diese beiden Fälle zeigen, dass der Rechtsstaat die Bedrohung durch IS-Rückkehrerinnen erkannt hat und ernst nimmt. Mich freut es zu sehen, dass unser Justizsystem mit aller Härte aber auch der gebotenen rechtsstaatlichen Neutralität gegen diese Frauen vorgeht. Dennoch möchte ich festhalten, dass es sich bei den Vitas der beiden um keine Einzelfälle handelt und wir weiter wachsam bleiben müssen. Wir können, wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden, die ihren Hass und ihren fanatisch-dschihadistischen Irrglauben verbreiten wollen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Terror

  1. Sydneys Erzbischof: "Angriff auf Juden ist Angriff auf uns alle"
  2. „Die katholische Gemeinschaft hat heute Morgen für unsere jüdischen Nachbarn und Freunde gebetet“
  3. Großbritannien: Brandstiftung an einer Kirche, Vorbereitung terroristische Handlungen
  4. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  5. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  6. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  7. Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’
  8. „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
  9. Sri Lanka: „Über Nacht war das ganze Land getauft“
  10. Osterattentate in Sri Lanka: Frühere Spitzenbeamte verhaftet






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz