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Und wenn Er doch kommt?

18. Dezember 2019 in Jugend, 7 Lesermeinungen
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Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? - Die kath.net-Jugendkolumne von Victoria Samp


Linz (kath.net)
Es ist in aller Munde. Der Advent, die Zeit des Erwartens auf den Herrn, auf Sein Kommen. Oft sprechen wir hier nicht nur von dem Gedenken an Christi Geburt vor mehr als 2000 Jahren, sondern wir verweisen auch auf Seine Wiederkunft. Wir erinnern uns gegenseitig daran, wie wichtig es ist, zu wachen, vorbereitet zu sein, um Ihn würdig zu empfangen. Deswegen wird auch in kirchlichen Kreisen immer wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, dass bei der äußerlichen Vorbereitungen die innerliche nicht zu kurz kommt: Die Vorbereitung unserer Herzen auf Christi Ankunft, um Ihn würdig zu empfangen.

Ihn würdig empfangen – das erinnert mich auch an eine Wendung, die wir oft in einem etwas anderen Zusammenhang verwenden, der aber gleichzeitig sehr passend ist, nämlich in Bezug auf die Eucharistie. Ja, auch in der Eucharistie kommt Er doch so häufig zu uns und auch hier sollten wir jedes Mal bereit sein, Ihn würdig zu empfangen. Ist damit nicht jede Eucharistiefeier ein großes Weihnachtsfest? Das Kommen Christi auf die Erde, mitten unter uns Menschen.


Zurück zum Weihnachtsfest – der Advent dauert mindestens 3-4 Wochen. Immer wieder werden wir in dieser Zeit dazu aufgerufen, uns zu besinnen, zu wachen und uns vorzubereiten. Durch Beichte, Gebet, Novenen. Aber auch äußerlich mangelt es nicht an Vorbereitung: Weihnachten ist immer wieder eine Gelegenheit zum Hausputz, zum nächsten Friseurbesuch, zu einem großen Familientreffen mit feierlich geschmücktem Tisch und zum Einkauf einer neuen festlichen Garderobe.

Und da kommt mir der Gedanke – Wie sieht es mit unserer Vorbereitung zu unseren alltäglichen „Weihnachtsfesten“ aus, zu Christi Kommen auf unsere Erde in jeder hl. Messe? Müsste es nicht auch hier immer wieder kleine „Adventszeiten“ geben, eine Zeit vor der Hl. Messe, die uns ebenso wie vor Weihnachten darauf vorbereitet, Ihn würdig zu empfangen?

Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? Wie sehr glauben wir daran, dass Er mit dem Moment der Wandlung wirklich und real unter uns ist und Wunder wirken kann?

Ein Missionar erzählte mal, wie er eine hl. Messe bei indigenen Völkern abhielt. Die Mütter legten ihre kranken Kinder vor der Messe vor den Altar. Nach der Messe wunderte sich der Priester, wie die Mütter der Reihe nach ihre Kinder wieder abholten und diese gesund zu sein schienen. Auf seinen verwunderten und fragenden Blick hin antworteten die Frauen, dass doch Jesus während der Messe hier gewesen sei und die Kinder geheilt habe. Der Priester, der als Missionar so weit gereist war, um das Evangelium zu verkündet, schämte sich für seinen schwachen Glauben angesichts der einfachen Leute, die mit so einer Selbstverständlichkeit an Christi Präsenz in der hl. Eucharistie glaubten.

Es ist schön, dass wir uns so engagiert auf Weihnachten vorbereiten. Aber Christus kommt nicht nur dieses eine Mal im Jahr mitten unter uns. Er ist immer wieder mitten unter uns. Der Advent dauert die ganze Zeit und die ganze Zeit


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