Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Und wenn Er doch kommt?

18. Dezember 2019 in Jugend, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? - Die kath.net-Jugendkolumne von Victoria Samp


Linz (kath.net)
Es ist in aller Munde. Der Advent, die Zeit des Erwartens auf den Herrn, auf Sein Kommen. Oft sprechen wir hier nicht nur von dem Gedenken an Christi Geburt vor mehr als 2000 Jahren, sondern wir verweisen auch auf Seine Wiederkunft. Wir erinnern uns gegenseitig daran, wie wichtig es ist, zu wachen, vorbereitet zu sein, um Ihn würdig zu empfangen. Deswegen wird auch in kirchlichen Kreisen immer wieder daran erinnert, wie wichtig es ist, dass bei der äußerlichen Vorbereitungen die innerliche nicht zu kurz kommt: Die Vorbereitung unserer Herzen auf Christi Ankunft, um Ihn würdig zu empfangen.

Ihn würdig empfangen – das erinnert mich auch an eine Wendung, die wir oft in einem etwas anderen Zusammenhang verwenden, der aber gleichzeitig sehr passend ist, nämlich in Bezug auf die Eucharistie. Ja, auch in der Eucharistie kommt Er doch so häufig zu uns und auch hier sollten wir jedes Mal bereit sein, Ihn würdig zu empfangen. Ist damit nicht jede Eucharistiefeier ein großes Weihnachtsfest? Das Kommen Christi auf die Erde, mitten unter uns Menschen.


Zurück zum Weihnachtsfest – der Advent dauert mindestens 3-4 Wochen. Immer wieder werden wir in dieser Zeit dazu aufgerufen, uns zu besinnen, zu wachen und uns vorzubereiten. Durch Beichte, Gebet, Novenen. Aber auch äußerlich mangelt es nicht an Vorbereitung: Weihnachten ist immer wieder eine Gelegenheit zum Hausputz, zum nächsten Friseurbesuch, zu einem großen Familientreffen mit feierlich geschmücktem Tisch und zum Einkauf einer neuen festlichen Garderobe.

Und da kommt mir der Gedanke – Wie sieht es mit unserer Vorbereitung zu unseren alltäglichen „Weihnachtsfesten“ aus, zu Christi Kommen auf unsere Erde in jeder hl. Messe? Müsste es nicht auch hier immer wieder kleine „Adventszeiten“ geben, eine Zeit vor der Hl. Messe, die uns ebenso wie vor Weihnachten darauf vorbereitet, Ihn würdig zu empfangen?

Wie sehr glauben wir wirklich daran, dass Gott in der Eucharistie unter uns ist? Was würden wir sagen, wenn Er im Moment der Wandlung tatsächlich im Altarraum erscheinen würde? Wie sehr glauben wir daran, dass Er mit dem Moment der Wandlung wirklich und real unter uns ist und Wunder wirken kann?

Ein Missionar erzählte mal, wie er eine hl. Messe bei indigenen Völkern abhielt. Die Mütter legten ihre kranken Kinder vor der Messe vor den Altar. Nach der Messe wunderte sich der Priester, wie die Mütter der Reihe nach ihre Kinder wieder abholten und diese gesund zu sein schienen. Auf seinen verwunderten und fragenden Blick hin antworteten die Frauen, dass doch Jesus während der Messe hier gewesen sei und die Kinder geheilt habe. Der Priester, der als Missionar so weit gereist war, um das Evangelium zu verkündet, schämte sich für seinen schwachen Glauben angesichts der einfachen Leute, die mit so einer Selbstverständlichkeit an Christi Präsenz in der hl. Eucharistie glaubten.

Es ist schön, dass wir uns so engagiert auf Weihnachten vorbereiten. Aber Christus kommt nicht nur dieses eine Mal im Jahr mitten unter uns. Er ist immer wieder mitten unter uns. Der Advent dauert die ganze Zeit und die ganze Zeit


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesus Christus

  1. Mariä Lichtmess - Das Fest der Begegnung und Darstellung des Herrn im Tempel (2. Febr.)
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  4. Jesus first! - 'Gott kann nur bis 1 zählen'
  5. "Jesus ist der gute Hirt - nicht ich"
  6. Kardinal in Fastenpredigt an Kurie: Konzentriert euch auf Jesus
  7. Jesus. Eine Weltgeschichte
  8. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  9. Man kann auch sagen, dass niemand außer Christus in den Himmel aufsteigt
  10. Englischer Priester: Jesus, nicht der NHS, ist Herzstück des Landes







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz