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Synodaltheater zweiter Akt

3. Februar 2020 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Synodalpropaganda ODER wenn die Irrtümer frei und offen ausgesprochen werden - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Rom (kath.net)
Aus dramaturgischer Sicht haben die Regisseure des „synodalen Weges“ von DBK und „ZdK“ alles richtig gemacht. Nach einem mäßigen Trommelwirbel mit dem kleinen Paukenschlag der Entzündung der Synodalkerzen in allen deutschen Kathedralkirchen war der Auftakt getan. In einer angeblichen Fürbitte stellte an dem Tag schon mal als Randnotiz klar, wo der synodale Hammer hängt. Man pathologisierte die Gegner dieser destruktiven Veranstaltung, indem man ihnen Angst vor Veränderung unterstellte. Gegner sein ist nicht erlaubt und wer es ist, ist therapiebedürftig.

Es ist, wie man sieht, unbedingt nötig, sich die Dramaturgie rund herum vor Augen zu führen. Dabei kommt man den Strukturen der Propaganda auf die Schliche, die mit dem „synodalen Weg“ einhergeht. Die implizite Verneinung der Existenz von Gegnern innerhalb der Kirche auf der Eröffnungspressekonferenz war der nächste propagandistische Schritt.

Gegner in ihrer Existenz im Binnenraum der Kirche zu leugnen, korreliert mit deren Pathologisierung. Indem der Vorsitzende der DBK und der Präsident des „ZdK“ gleichermaßen klarstellten, dass der „synodale Weg“ die katholische Kirche in Deutschland abbilde, war klar, dass Gegnerschaft nicht erlaubt ist.

Diese These wird nachhaltig und auf allen Kanälen verbreitet. Der Grund ist einsichtig und zeigt sich, wenn man sich die erste Vollversammlung des „synodalen Weges“ in Frankfurt am Main ansieht.

Unverhohlen wurde beispielsweise die Modifikation der katholischen Sexuallehre gefordert. Der Präsident der Caritas bezeichnete diese als nicht mehr zeitgemäß, man könne Menschen damit nicht mehr helfen. Auch andere Redner griffen den Ball auf. Eine Nonne sprach gar davon, dass Gläubige Angst vor ihren Bischöfen hätten.


Wie sie auf die Idee kommt oder warum Gläubige vor einem Bischof Angst haben müssten, vermag zwar nicht so ganz einzuleuchten, gehört aber vielleicht auch in den Propagandasektor rund um den „synodalen Weg“.

Es soll ferner mindestens der Diakonat der Frau durchgedrückt werden. Am besten aber wohl die Priesterweihe für Frauen. Aus dem Nebel der über dem „synodalen Weg“ verbreitet wurde tritt nach der ersten Vollversammlung deutlicher zu Tage, was Kritiker schon von Beginn an befürchten. Im Kern handelt es sich um einen Angriff auch die sakramentale Struktur der Kirche. Sowohl die Ehe, die im Zentrum der Sexualmoral der Kirche stehen muss, sowie das Priestertum, welches im Zentrum der Machtdiskussion steht, sind Sakramente.

Die Angriffe auf diese beiden Sakramente, die übrigens die reformierten Gemeinschaften nicht mehr kennen und sehr schnell abschafften, stehen neben anderen Punkten im Zentrum des „synodalen Weges“. Die Synodalpropaganda, die uns Glauben machen will, es gebe keine Fundamentalkritik an dem „synodalen Weg“ innerhalb der Kirche, zielt genau darauf hin ab.

Wenn sich die Katholiken doch alle einig sind, dann muss man die Sakramente oder mindestens ihre Basis verändern. Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der „synodale Weg“ von DKB und „ZdK“ kein Weg der katholischen Kirche ist und bei weiterem Verlauf entweder geweckte Hoffnungen brutal enttäuschen muss oder aber tatsächlich in einen Neoprotestantismus führt.

Sucht man um jeden Preis etwas positives, so ist dies allenfalls die zunehmend größere Klarheit. Die Irrtümer werden frei und offen ausgesprochen. Es kommt unverhüllt an den Tag, wer welche Lehre der Kirche ablehnt oder leugnet und welche – eigentlich uralten – Häresien in unseren Tagen wieder aufflammen.

Ausgesprochen interessant war es zu erfahren, dass der Vorsitzende des „ZdK“ anscheinend glaubt, ein Konzil stünde über dem Papst. Dies zeigt neben dem Irrtum auch die Absicht. Wenn für Prof. Sternberg ein Konzil über dem Papst steht, steht auch eine Synode über dem Bischof. Zu Recht kritisierte Kardinal Woelki die Gefahr, dass der synodale Weg eine Art protestantisches Kirchenparlament wird.

Es ist kaum eine Frage, dass die Befürworter des „synodalen Weges“ in der Kirche in Deutschland recht zahlreich sind. Erhebungen gibt es keine dazu. Nicht umsonst betonen Kenner der Kirche immer wieder, dass die Kirchenkrise eine Glaubenskrise ist. Insofern ist auch der „synodale Weg“ Ausdruck einer Krise des Glaubens. Hochachtung kann man vor jenen Bischöfen, Priestern und Laien haben, auf diesem Kongress des Übels die Fahne der Einheit in der Wahrheit hochhalten. Das kostet mehr Kraft als ein Mensch haben kann. Es ist zu hoffen, dass sie erkennen, wann der rechte Moment für den Ausstieg ist, damit sie nicht für den Irrweg vereinnahmt und als überstimmte Zählstimmen gelten müssen.

Der „synodale Weg“ ist nun nicht mehr aufzuhalten. Eines aber ist wichtig zu tun und wird entscheidend sein, Klarheit herzustellen, was in der Kirche in Deutschland noch katholisch ist und was nicht. Es gilt in der nahen Zukunft zu zeigen und bei der kommenden VV im September sichtbar zu machen, wer auf dem „synodalen Weg“ von DBK und „ZdK“ tatsächlich nicht vertreten ist.

Die Propaganda, dass die ganze katholische Kirche im „synodalen Weg“ vertreten ist, kann man platzen lassen, indem man gemeinsam sichtbar wird. Das wird eine enorme Herausforderung, da den Bischöfen und den Laienfunktionären nahezu unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, die auch aus den Taschen der Gegner des synodalen Weges genommen werden.

Diese müssen für ihren Protest dann noch mal extra in die Tasche greifen. Doch hier geht es nicht, wie auf dem „synodalen Weg“ um einen Zählsieg, hier braucht es keine Mehrheiten.

Das Rosenkranzgebet zum Beginn der ersten Vollversammlung war ein gutes Zeichen. Da geht noch mehr und da geht noch anderes. Warum sollten nicht auch Katholiken mal kreativ sein? Es gilt für die Wahrheit Zeugnis abzulegen und der Lüge die Maske vom Gesicht zu reißen.


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Lesermeinungen

 FNO 5. Februar 2020 

Der "Frankfurter Zoo":

allenfalls ein Frankfurter Würstchenkonzil.


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 SalvatoreMio 4. Februar 2020 
 

Aus der Kirche austreten!

@Tisserant
Tisserant, als ich diesen Schritt ("vor Ewigkeiten") bei der evang. Kirche unternahm, um kath. zu werden, musste ich meinen Grund angeben. Das fand ich gut! Da Sie nun diesen bitteren Schritt getan haben, möchte ich bescheiden vorschlagen: schreiben Sie Ihrem Bistum und nennen Sie Ihren wahren Grund!"
Der Herr segne Sie!


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 SalvatoreMio 4. Februar 2020 
 

Frauen zu Priestern weihen ...

@petrafel:
mir graut noch viel mehr vor dem, was überhaupt noch alles möglich werden könnte, da man uns immer mehr auf "evangelisch" ummodeliert: dass, wie bei Youtube zu sehen, zwei lesbische Pfarrerinnen - als Ehepaar - fröhlich plaudernd von ihren Träumen und Wünschen erzählen und Werbung für sich machen. Die beiden "wirken" in der Hannoveraner Kirche. Sie haben schon mehrere Videos veröffentlicht. Das ist Wirklichkeit und kommt bei evang. Geistlichen beiderlei Geschlechts bereits öfter vor als viele ahnen. Schaut Euch das an, z. B. "Das ist Anders! Amen".


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 Lilia 4. Februar 2020 
 

@petrafel

Es wird keine zwei Jahre mehr dauern, bis Priester heiraten "dürfen". Die Ausnahmeregelung des Amazonassynoden-Abschlussberichts über viri probati, macht's in taktischer bergoglianischer Fußnotenmanier schon demnächst möglich.


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 Winrod 3. Februar 2020 
 

Man pathologisiert Kritiker

oder erklärt sie einfach weg. Das sind Methoden, die man eigentlich nur von diktatorischen Systemen her kennt.
Sie verraten, wessen Geistes manche der da Mitwirkenden sind.


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 Tisserant 3. Februar 2020 

Ich könnte diese rk nicht mehr tragen und trat deshalb, heute aus der Steuerzahler Kirche aus!
Von mir bekommt ihr direkt nun kein Geld mehr, für eure Häresie!


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 leibniz 3. Februar 2020 
 

Liebe Herbstlicht
es geht nicht um evangelisch oder katholisch.
Es geht um das Christentum als solches. Dieses ist in der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland fast verschwunden. Mit dummen Parolen und Schlagworten wie rechts usw. kann der Herr Stadtdekan dies nicht mehr verschleiern.
Es geht diesen Leuten um Macht und Geld. In ein paar Jahren wird die Kirchensteuer einbrechen. Der sog. synodale Weg wird dies nicht verhindern.
Ich schäme mich tatsächlich für die katholische Kirche, aber aus ganz anderen Gründen.
Ich schäme mich für diese Leute, die das Evangelium aufgegeben zu haben scheinen.


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 petrafel 3. Februar 2020 
 

Mal weiter gedacht:

Was passiert eigentlich, wenn der Synodale Weg in zwei Jahren zur Schlussfolgerung kommt, dass man Priestern gestatten sollte zu heiraten, dass das Diakonat der Frau richtig ist und dass man Frauen zu Priestern weihen kann (oder muss?)? Was passiert dann? Gibt dann jeder Bischof (von wenigen Ausnahmen abgesehen) eine Anweisung in seinem Bistum heraus, dass das jetzt so zu machen ist? Und nehmen wir mal an, es wird so gemacht (mit oder ohne Genehmigung aus Rom), was wird passieren? Wird der Großteil der Katholiken auf die Barrikaden gehen? Ehrlich-ich glaube es nicht. Die meisten würden wohl mit den Schultern zucken, viele würden es befürworten, einige würden es wohl widerwillig annehmen. Und dann?
Mir graut davor.


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 Philipp Neri 3. Februar 2020 

Danke für diese klare Sicht über die Synode!

Ich frage an dieser Stelle mal ganz offen:
- Warum werden hier sichtbare, für alle durch den Livemitschnitt nachprüfbare Manipulationen der Synode, zugelassen?
- Warum wurde die Forderung nach Einmütigkeit in Bezug auf die Lehre mit so klarer Mehrheit abgeschmettert?
- Mit welcher Berechtigung sitzen in der Versammlung anscheinend Teilnehmer, die nachprüfbar mit der Lehre der Kirche nichts mehr anfangen können?
- Wer hat die Mitglieder des ZdK eigentlich gewählt oder bestimmt, die dort teilnehmen? Welche Voraussetzungen muss man dazu erfüllen?
- Welche Grundlage existiert eigentlich, dass diese Mitglieder des ZdK als Vertreter der gesamten Katholischen Kirche von den Medien wahrgenommen und beschrieben werden?
- Wo sind eigentlich sie ganzen Vertreter z.B., die das "Mission Manifest" vor 2 Jahren ausgerufen haben? Warum werden diese scheinbar bewusst ausgegrenzt und diskriminiert?
-Warum wird das ganze Thema der Glaubenspraxis und Evangelisierung von dieser Synode ausgeschlossen?


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 tannenbaum38 3. Februar 2020 

Katholische Kirche in Deutschland – Gebet um Aufbruch und Erweckung

Im Gebet für unsere katholische Teilkirche in Deutschland kam der Gedanke eines Gebetssturmes für diese unsere Kirche. Ich möchte dich/euch bitten für die katholische Kirche in unserem Land zu beten. Ich meine damit intensives anhaltendes Gebet, was und wie es dir auf dem Herzen liegt (bzw. was der heilige Geist euch zeigt und führt). Mir scheint ein beständiges beten in der jetzigen Zeit in diesem Anliegen unerlässlich. Jeder einzelne ist wichtig und sollte sich angesprochen fühlen. Jesus hat gesagt: „… und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“. Davon bin ich überzeugt! Dies heißt aber nicht dass manche Teilkirche auf falschen Wegen geht. Aus diesem Grund möchte ich dich ermutigen, mit zu beten. Deine kostbare Zeit zu investieren. Dich angesprochen zu fühlen. Es geht um sehr viel. Und wie immer in Jesu Kirche ist jeder einzelne sehr wichtig!


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 hape 3. Februar 2020 

@Herbstlicht

Johannes zu Eltz: „Fixierung auf Abgrenzung und Ausgrenzung ist nicht katholisch.“ –

Herr zu Eltz hat damit mal kurz gewisse Basics der kath. Ekklesiologie unter den Teppich gekehrt. Das Wort Kirche jedenfalls kommt von lat. ecclesia, „die Herausgerufene“. Damit ist die von Jesus aus der Welt herausgerufene Gemeinschaft derer gemeint, die sich um Jesus Christus in der Hl. Messe versammeln. Diese Abgrenzung und Ausgrenzung entspricht also dem Willen Gottes und ist sehr wohl katholisch. Was der Mann da herum posaunt ist m. M. nach glatte Häresie.


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 Passero 3. Februar 2020 
 

Rücktritt - „subito!”

Der Präsident der Caritas und der Präsident des ZdK sollten aufgrund ihrer unkatholischen Einstellung zumindest so viel Anstand haben, ihre Ämter an katholisch gesinnten Personen zu übergeben.


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 topi 3. Februar 2020 

Gengen-Zentralrat

Das "Forum deutscher Katholiken" entstand aus Unzufriedenheit mit dem ZdK. Wir brauchen eine Konferenz der Katholiken, die gegen den synodalen Weg sind und dessen Statemenst sachlich kritisieren. Da könnte man dann auch Bischöfe einladen zu einer Diskussion mit kompetenten Personen. Auch die Neuevangelisierung, die der Papst anmahnte, könnte thematisiert werden.


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 Selene 3. Februar 2020 
 

Ich bin sehr besorgt

dass der synodale Weg tatsächlich zu einer Kirchenspaltung führen wird.

Ich kenne zwei sehr gute Priester, beide Spätberufene, 50 und 38 Jahre alt, die den synodalen Weg komplett ablehnen.

Was also wird die Zukunft bringen, wenn gute Priester nicht mitziehen? Ich möchte erwähnen, dass Beide keine Traditionalisten sind sondern im besten Sinne konservativ, dabei aber aufgeschlossen und mitten im Leben stehend.

Unser Bischof hingegen wird den synodalen Weg mitgehen. Was also wird die Konsequenz sein? Davor fürchte ich mich.


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 Herbstlicht 3. Februar 2020 
 

Aus einem Interview der hessenschau.de ...

mit Stadtdekan Johannes zu Eltz zum Synodalen Weg:

hessenschau.de:
Hinter der Kritik steht wohl auch die Sorge, dass die katholische Kirche am Ende einfach nur noch evangelisch ist.

Zu Eltz:
Mit solchen Etiketten kann man mich überhaupt nicht schrecken. Diese Fixierung auf Abgrenzung und Ausgrenzung ist nicht katholisch. Das ist neu-rechtes, identitäres Denken. Unser Horizont ist viel weiter. Wir müssen imstande sein, das Gute und Bewährte aus den evangelischen Kirchen zu integrieren, wenn es zu uns passt und uns weiterhilft. Alles andere wäre doch hirnrissig.

https://www.hessenschau.de/gesellschaft/interview-zum-synodalen-weg-die-leute-wollen-sich-fuer-ihre-kirche-nicht-schaemen-muessen,interview-eltz-synodaler-weg-100.html

Wer also die katholische Kirche bewahren möchte und sich gegen ihre Protestantisierung ausspricht, verrät neu-rechtes und identitäres Denken.
Nun denn, dann ist es halt so!


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 lesa 3. Februar 2020 

Christen, es ist Zeit, euren Gott zu verteidigen, nämlich das Sakrament!

Danke für den hervorragenden Kommentar!

Die Notre Dame in Paris stand vor fast einem Jahr in Flammen. Der Feuerwehrseelsorger Jean-Marc Fournier ging gemeinsam mit einer Gruppe Feuerwehrleuten in die brennende Notre-Dame-Kathedrale. öffnete den Tabernakel und brachte die Monstranz in Sicherheit.
Notre Dame hofft auf Retter des Sakraments, während die Kirche brennt!

"Christen, es ist Zeit, euren Gott zu verteidigen … es scheint, als wollen ihn diese Verräter aufs neue kreuzigen. Sind ihnen die Martern nicht genug, die er für sie erduldet hat? Sie gehören dem Teufel an und haben sich selbst eine schwere Strafe bereitet …
Aber das Übel soll nicht weitergreifen, und ich möchte nicht täglich mehr Seelen zugrundegehen sehen. O helft mir doch vom Herrn diese Gnade erflehen!"

Aber der Rosenkranz am Beginn! Ja, da ist dann einiges drin.
Die Mutter Gottes, Notre Dame, ist nämlich die Überwinderin der Häresien.


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 gebsy 3. Februar 2020 

bleibt nur abzuwarten?

"Es kann keinen Zweifel daran geben, dass der „synodale Weg“ von DKB und „ZdK“ kein Weg der katholischen Kirche ist und bei weiterem Verlauf entweder geweckte Hoffnungen brutal enttäuschen muss oder aber tatsächlich in einen Neoprotestantismus führt."
oder darf gefragt werden, wie es dazu kommen konnte?
Dass sich die Gesellschaft dahin entwickelte, wo sie heute eingeholt werden soll, wird nur mit Versäumnissen gegenüber dem Sendungsauftrag Jesu erklärbar sein ...


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 Adamo 3. Februar 2020 
 

Athanasius Schneider sagt ganz klar, was in der Kirche Deutschlands

noch katholisch ist und was nicht.

Auf seine klaren Worte sollen alle katholische Christen hören, denn sie sind die reine Wahrheit!


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 Smaragdos 3. Februar 2020 
 

"Insofern ist auch der „synodale Weg“ Ausdruck einer Krise des Glaubens."

Vollkommen einverstanden: der synodale Weg ist einzig und allein die Folge des Glaubensabfalls innerhalb der Kirche.

"Das Rosenkranzgebet zum Beginn der ersten Vollversammlung war ein gutes Zeichen. Da geht noch mehr und da geht noch anderes."

Wie wär's denn mit einem regelrechten Exorzismus über alle Versammelten bei der nächsten Vollversammlung? Die Priester und insbesondere die Exorzisten unter ihnen haben ja die Vollmacht, Dämonen auszutreiben...


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 Mariat 3. Februar 2020 

Zu den Sakramenten ...

gehört auch das Sakrament der Busse. Ursprünglich heißt es durch unseren Herrn Jesus Christus: "Sakrament der UMKEHR".(KKK 1989)
Er rief und ruft die ganze Kirche dazu auf: "Kehr um" (Offb2,5,16)


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 Herbstlicht 3. Februar 2020 
 

Irgendwann gibt es ein entweder - oder!

Peter Winnemöller: "Der „synodale Weg“ ist nun nicht mehr aufzuhalten."

Stimmt und es wird die Zeit kommen -wie Winnemöller es auch klar sagt- wo die einzelnen Bischöfe den Gläubigen reinen Wein einschenken müssen und sagen, auf wessen Seite sie stehen.
Auf Seiten der wahren katholischen Kirche und ihrem Stifter oder auf seiten der Welt und damit auf Seiten jener, die beabsichtigen, die Kirche auf den Kopf zu stellen und ihres Wesenskerns zu berauben.

Dann werden auch wir Bescheid wissen!
Auch wenn es weh tun sollte, aber die Wahrheit zu erkennen und anzunehmen ist wichtiger als unser damit einhergehendes Gefühl.

Beten wir!
"Das Gebet ist für die Seele, was der Regen für die Erde ist." (hl. Pfarrer von Ars)


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 girsberg74 3. Februar 2020 
 

Lüge! - Der Meister der Lüge legt den Schmierfilm für den „Synodalen Weg“.

Die Kommentare von Peter Winnemöller zu diesem Thema mag ich eigentlich schon nicht mehr lesen, weil diese die volle Wahrheit abbilden. (Hat sich aber doch als sinnvoll erwiesen.)

Mir dreht sich bei solchen Frechheiten, wie etwa, dass die ganze Kirche in Deutschland abgebildet sei, der Magen um, er will sich entleeren.
Ich sitze mit dem …, - na, wie heißt er noch? -, nicht in einem Boot!


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 Lämmchen 3. Februar 2020 
 

hervorragend analysiert

Angst vor Bischöfen - da fällt es mir schwer, zwischen Schüttelkrampf des Kopfes und Lachanfall zu entscheiden.
Bischof Fürst beispielsweise ist der Ansicht (wie mancher andere), diese Veranstaltung sei alternativlos.
Eine Aussage, die zusätzlich dazu führt, dass ich den deutschen Episkopat in seiner Mehrhheit nicht mehr ernst nehmen kann.

alternativlos - so so, damit ist doch deutlich gesagt, dass weder Gebet noch Neuenvangelisierung zu diesem krampfhaften Stuhlkreis, dessen Ergebnis offensichtlich schon festzustehen scheint, eine reale Alternative sind.

Traurig aber leider wahr


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