Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  7. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  8. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  9. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Innsbruck: Christliches Gebet in öffentlichem Gebäude wurde verboten

6. März 2020 in Österreich, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ökumenische Seniorengruppe darf steuerfinanziertes Stadtteilzentrum nicht länger für Gebet und Bibellektüre benutzen – Jetzt hagelt es Kritik wegen „religiöser Diskriminierung“ - ÖVP-Stadtparteiobmann: Unfassbare Entgleisung, Christen auszuschließen


Innsbruck (kath.net) Die Wellen schlagen hoch und eine christliche Seniorengruppe geriet in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Dabei wollten die Senioren aus anerkannten Religionsgemeinschaften sich nur weiterhin in einem Raum des ISD-Stadtteilzentrums von Wilten treffen. Dann erreichte sie eine Email der „Innsbrucker Soziale Dienste“ (ISD), wonach „Gebete, Andachten, Loblieder, Bibellesungen oder ähnliches“ im Stadtteilzentrum nicht länger erlaubt sind. Der Seniorennachmittag dürfte nur noch ohne religiöse Inhalte stattfinden. Man habe „in einem internen Umstrukturierungsprozess unter anderem die Raumnutzung evaluiert und daraus folgte die neue Regelung: 'Als neutrale städtische Einrichtung können wir keine parteipolitischen und keine religiösen Gruppen oder Veranstaltungen aufnehmen.“, heißt es wörtlich in der betreffenden Email. Das berichtet „Glaube.at“.


Seither hagelt es über diese Entscheidung Kritik aus Politik und Tiroler Medien. Beispielsweise schrieb ÖVP-Stadtparteiobmann KO Christoph Appler in einer Presseaussendung: „Dieses Verbot ist vollkommen untragbar und gehört sofort rückgängig gemacht. Es ist eine unfassbare Entgleisung, dass in Tirol Christen aus Räumen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, ausgeschlossen werden, weil scheinbar andersgläubige Besucher Kritik an ihrem Dasein geäußert haben“. Er erläutert weiter, „das Christentum hat unser Land geprägt, unsere Wurzeln und unsere Tradition sind christlich. Wir dürfen unsere Leitkultur nicht einem falsch verstandenen Liberalismus opfern. Wie es genauso falsch ist, den Sankt-Martinsumzug in ein Lichterfest in manchen Kindergärten umzuwandeln, genauso falsch ist es, einer christlich geprägten Seniorenrunde die Teilhabe im Sozialzentrum ihres Stadtteils zu verwehren, in dem sie und ihre Familien über Generationen hinweg seit vielen Jahren wohnen und leben. Anpassen müssen sich schon jene, die wir in unserem Land aufgenommen haben. Die Regeln der ISD-Verantwortlichen dienen nicht der Integration, sie spalten vielmehr die Menschen im Stadtteil und stiften Unruhe und Unfrieden, den wir alle in unserer Gesellschaft nicht haben wollen.“

Link zum Beitrag in „Glaube.at“: Innsbruck: Religiöse Diskriminierung durch Innsbrucker Soziale Dienste (ISD)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  5. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. „Warum bin ich Christ“
  8. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  9. Mit dem Rosenkranz im Gym
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  12. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  13. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  14. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  15. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz