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„Erzbischof hat von Sonntagspflicht dispensiert“, wenn...

11. März 2020 in Österreich, 14 Lesermeinungen
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Dekret der Erzdiözese Wien anlässlich der Corona-Präventionsmaßnahmen - "Aufgrund der genannten Anordnungen der Bundesregierung haben die Pfarrer und Kirchenrektoren in ihrem Bereich für die Umsetzung zu sorgen"


Wien (kath.net/pew) kath.net dokumentiert das Dekret des Wiener Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn zu den Maßnahmen aus Anlaß der aktuellen Coronapandemie in voller Länge:

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Mitbrüder,
Unser Diözesanbischof hat heute folgendes Dekret erlassen:

Innerhalb der Erzdiözese Wien übernehmen wir die Vorgaben der Bundesregierung zu den Corona-Präventionsmaßnahmen. Sie gelten somit für alle Gottesdienstformen und kirchlichen Veranstaltungen. Aufgrund der genannten Anordnungen der Bundesregierung haben die Pfarrer und Kirchenrektoren in ihrem Bereich für die Umsetzung zu sorgen.


Gottesdienste in geschlossenen Räumen sind daher nicht mit mehr als 100 Personen zu feiern. Bei Feldmessen und Gottesdiensten im Freien dürfen nicht mehr als 500 Personen teilnehmen.

Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen indoor bzw. mehr als 500 Personen outdoor sind abzusagen.

Im Rahmen dieser Vorgaben soll das kirchliche Leben so weit wie möglich weitergehen. Kirchen bleiben unverändert geöffnet.

Weiters empfiehlt die Diözesanleitung:

weiterhin Mund- und Kelchkommunion auszusetzen
auf den Friedensgruß durch Händedruck ebenso wie auf den Gebrauch von Weihwasser zu verzichten
Hygiene-Maßnahmen des Liturgiereferats beachten (https://www.erzdioezese-wien.at/dl/kKnkJKJnonOMJqx4kJK/Hygiene_im_Gottesdienst-NEU.pdf)
Personen der Corona-Risikogruppe (höheres Lebensalter, Vorerkrankungen) ermutigen, sich entsprechend zu verhalten und besonders zu schützen
Der Erzbischof hat von der Sonntagspflicht dispensiert, sollte aufgrund der Maßnahmen eine Teilnahme am Sonntagsgottesdienst nicht möglich oder angeraten sein.

Bitte weisen Sie auf die Möglichkeit hin, auf weniger frequentierte Gottesdienste auszuweichen und über Medien mitfeiern zu können.

Entsprechende Programmhinweise und aktuelle Informationen finden Sie unter www.erzdioezese-wien.at/kircheundcorona

Ein besonderes Anliegen ist unserem Erzbischof, um das Gebet für alle Kranken und Pflegenden zu bitten. Darüber hinaus lädt er dazu ein, auch außerhalb der Gottesdienstzeiten Kirchen zum persönlichen Gebet aufzusuchen.


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Lesermeinungen

 greti 13. März 2020 
 

Ganz einfach:

Feldmesse vor dem Stephansdom in Wien und allen anderen Kirchen!
Bei 10 Hl. Messen - 5.000 Teilnehmer möglich!


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 ottokar 13. März 2020 
 

Eine verquere Welt

In Italien, aber auch in vielen anderen europäischen Ländern arbeiten Krankenhauspersonal und Ärzte am Anschlag, um infizierten Mitmenschen zu helfen.Keiner frägt danach, ob diese nicht die derzeit am meisten gefährdeten Personen überhaupt sind . Es sind Menschen, die abends erschöpft zu ihren Familien nach Hause gehen und dabei die Gefahr akzeptieren müssen, die Infektion dort zu verbreiten. Wie kleinlich kommen mir unter diesen Umständen die Aufrufe unserer Kirchoberen vor, Firmungen, ja sogar Taufen, heilige Messen ect. nicht stattfinden zu lassen. Und dass sich ja niemand beim Erteilen der Sterbesakramente infizieren möchte....
Feigheit hat Nächstenliebe ersetzt. In einer Zeit ,in der die Gläubigen ihre Priester besonders benötigen, werden Kirchen geschlossen,wohl aber keine Krankenhäuser. Dort arbeitet im Augenblick dein Nächster! Warum geht das nicht in der Kirche?


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 Stefan Fleischer 12. März 2020 

Meines Erachtens ein Witz ist es,

wenn heutzutage offiziell von einer Sonntagspflicht dispensiert wird, welche den allermeisten Gläubigen kein Begriff mehr ist, weil sie in der "normalen" Verkündigung nicht mehr vorkommt, bzw. zu einer mehr oder weniger unverbindlichen Empfehlung verharmlost wird, den wöchtenlichen Vereinanlass doch bitte etwas mehr zu besuchen. Man könnte dabei doch sehr für sein psychisches Wohlbefinden profitieren.


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 gloria.olivae 11. März 2020 

Angesichts der staatlichen Regelungen in Österreich halte ich Kardinal Schönborns Regelung für

vernünftig; besonders auch die Dispens von der Sonntagspflicht. Gottseidank kann heute jeder über die Fernsehen, Rundfunkt und Internet eine Messfeier verfolgen. Besonders für alte Menschen, die zur besonderen Risikogruppe gehören, wird dies ein Trost sein.


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 Lilia 11. März 2020 
 

@Johannes12

Und warum sind dann die öffentlichen Verkehrsmittel, Restaurants, Cafes, Schulen, Supermärkte, Einkaufshallen, Sportstätten, Vergnügungszentren etcpp. noch geöffnet und die Menschen müssen immer noch ihrer Arbeit nachgehen?!
Ist doch der pure Widerspruch in sich!!

Wer also hat Interesse daran, die Kirchen zu schließen und die Hl. Kommunion zu verbieten?!


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 ThomasMoore 11. März 2020 

Weihwasserspendung

Es gibt schon seit Jahrhunderten eine "virensichere" Möglichkeit das Weihwasser zu spenden - das Asperges!
Das könnte doch einfach wieder praktiziert werden.


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 Johannes12 11. März 2020 
 

Auch sollte man den Bischöfen folgen, die zum Gebet daheim und in der Kirche in kleinen Kreis aufgerufen für die Erkrankten und für alle die im Gesundheitsbereich Verantwortung tragen. Wir sollten beten und wachen und Busse tun und großen Zusammenhalt zeigen. Wir sollten auch die geistige Kommunion uns ständig vor Augen halten und trotzdem so oft wie möglich zur Kommunion gehen. Hier mit einer Aufteilung an den Werktagsmessen. Leider muss man sagen, dass die Menschen in Italien zu lasch mit dem Thema umgegangen sind. Lasst und gute Vorbilder sein und die Sache ernstlich betreiben. Nicht wegen der Angst, sondern als Vorbilder für alle Menschen, die sich an die Vorgaben des Staates halten solange er nicht dem Evangelium entgegensteht


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 Johannes12 11. März 2020 
 

Die bereits empfohlenen Hygienemaßnahmen im Gottesdienst sind unbedingt einzuhalten

Man sollte sich an den Vorgaben der Kirche halten. Keiner sollte dazu beitrage, dass sich die Seuche weiter ausbreitet. Es geht auch um die Wege zur Kirche!
Man soll das Böse meiden! Aber das allein reicht nicht. Man muss auch das Gute tun!
Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass schon das meiden von Ansammlungen das Risiko der Ausbreitung schon um 40% senkt. Auch die anderen Maßnahmen sind sinnvoll. Die Messe sollte besucht werden, wenn es möglich ist. Ab 100 Menschen wäre es ja schon Zuviel!
Wir sollten keinen Anlass geben, dass außenstehende sagen, wir halten uns nicht an die Vorgaben. Um die Grenzen einzuhalten könnte man auch am Samstag-Nacht in die Kirche gehen. Auch des Werktages messen sollten genutzt werden. Wenn es gar nicht mehr möglich ist, wie in Italien dann kann man noch die Frühmesse des Papstes im Internet anschauen. oder auf Radio und TV zurückgreifen für diesen Fall gibt es auch einen Dispens des Bischofs! Mögen wir beten, dass so etwas nicht passiert.


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 JuM+ 11. März 2020 
 

@The Academist

Vor dem Homo-Lobby-Virus oder Conchita-Virus hat man in der EDW keine Angst.
Die durften sich im Stephansdom aufführen!
Ist das dann noch immer Hysterie?


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 Adamo 11. März 2020 
 

Die polnische Bischofskonferenz und Bischof Eleganti sind hier klasichtiger

als die Erzdiözese Wien!

Bitte hier Bischof Elegantis Video-Blog einmal ansehen.´

Es lohnt sich.


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 The Academist 11. März 2020 
 

@JuM+
Es ist ein Fehlschluss Vorsichtsmaßnahmen gleich als Leugnung des Glaubens an die Realpräsenz Christi zu interpretieren.
Lassen wir doch die Kirche im Dorf und beantworten wir nicht Hysterie mit Hysterie.


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 JuM+ 11. März 2020 
 

Wenn der Menschensohn auf die Erde kommt,

wird er noch Glauben vorfinden?

Glaube an die Realpräsenz Christi - Fehlanzeige!
Geweihtes Wasser als Schutz - Fehlanzeige!
Heilige Kommunion als Heilmittel - Fehlanzeige!

Beten wir für diese gottverlassenen Hirten!


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 Winrod 11. März 2020 
 

"Wir übernehmen die Vorgaben

der Bundesregierung...." Und wenn die Bundesregierung befiehlt, unsere Kirchen zu schließen, tun wir das auch und sperren die Gläubigen aus den Kirchen aus.


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 Hilfsbuchhalter 11. März 2020 

Corona und die 100 Kirchgänger

Wo - außer in der Innenstadt - gibt es in Wien denn noch Kirchen mit hundert Besuchern? Man könnte auf die weniger gut besuchten Kirchen außerhalb des ersten Bezirkes ausweichen.


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