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"Welches Sakramentenverständnis enthält die neueste Corona-Regelung der Österreichischen Bischöfe?"

9. November 2020 in Kommentar, 26 Lesermeinungen
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"Sie ist mit dem katholischen Verständnis dieser Sakramente nur schwer vereinbar. Für die einen kann diese Regelung eine weitere Schwächung des Glaubens bedeuten, für die anderen ein Ärgernis." - Gastkommentar von Christian Spaemann


Wien (kath.net)

In der neuen Corona-Regelung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 3. November 2020 heißt es lapidar, dass Taufen und Trauungen „auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben“ sind. Ist eine solche Verordnung mit der katholischen Auffassung dieser Sakramente vereinbar?

In einer Erzählung von Nikolai Leskow nimmt eine Frau am Tag nach der Geburt ihr Patenkind und stapft bei Eis und Kälte im Schneesturm beherzt alleine in das Nachbardorf um das Kind taufen zu lassen. Wer hat mehr von dem Sakrament der Taufe begriffen, die Menschen in diesem armen russischen Dorf oder wir, die wir die Taufe oft monatelang hinausschieben, um ein Fest mit Verwandten und Freunden zu ermöglichen? Nach der Lehre der katholischen Kirche ist die Taufe für jeden Menschen „heilsnotwendig“ (vgl. KKK 1257). Es geht hier nicht um Ängstlichkeit, sondern darum, dass der Akt der Taufe und die dadurch vollzogene Übergabe des Kindes an Gott und seine Aufnahme in die Kirche aus sich heraus etwas Drängendes hat.


In dem italienischen Nationalroman "Die Verlobten" von Alessandro Manzoni taucht das junge Pärchen Renzo und Lucia plötzlich vor ihrem Pfarrer auf und erklären ihre Eheschließung. Der Pfarrer hatte sich aus Feigheit gegenüber dem örtlichen Feudalherrn der Trauung entzogen. Wer hat mehr von dem Sakrament der Ehe verstanden, Renzo und Lucia aus einfachem Hause oder wir, die wir oft Jahre unverheiratet zusammenleben, bis wir das Geld für eine große Hochzeit gespart haben? Kann das Sakrament der Ehe nicht auch etwas Drängendes haben? „Der Geschlechtsakt […] außerhalb der Ehe ist stets eine schwere Sünde und schließt vom Empfang der heiligen Kommunion aus“ (KKK 2390) heißt es im Katechismus der katholischen Kirche.

Dieses Sakramentenverständnis ist bei uns nur noch die Ausnahme. Das muss man zunächst einmal so nehmen wie es ist. Niemand soll abgewertet oder verurteilt werden, jeder hat Anspruch darauf, da wo er spirituell steht, verstanden und abgeholt zu werden. Die Kirche hat das Recht, bei der Taufe und Eheschließung eine Vorbereitungsphase zu verlangen. Dennoch sollte man sich überlegen, welche Botschaft man den Gläubigen, nah- oder fernstehend, mit der neuen Corona-Regelung gibt.

Das Coronavirus ist nicht Ebola, kein Killervirus, kein Kriegszustand, keine Naturkatastrophe. Die Menschen gehen weiter zur Arbeit, gehen einkaufen, dürfen sich nach wie vor in kleinen Gruppen draußen und in ihren Wohnungen treffen. Kirchlicherseits ist es möglich weiter täglich an der Eucharistiefeier teilzunehmen. Es ist für die Gläubigen nicht nachvollziehbar, warum Gottesdienste besucht werden können und standesamtliche Trauungen möglich sind, die Kirche es aber nicht ermöglichen kann, unter gewissen Auflagen, die meist bereits geplanten Taufen und Eheschließungen zuzulassen. Gläubige, die nicht bereit sind, die Bedingungen zu akzeptieren, könnten ja dann von sich aus diese Termine verschieben. Für etwaige familiäre Feiern im Anschluss an Taufen oder Trauungen, ist die Kirche genauso wenig verantwortlich wie Standesämter für das, was nach der standesamtlichen Verheiratung geschieht. Die Gläubigen sind schließlich Staatsbürger, die sich außerhalb der Kirchengebäude in Eigenverantwortung an die allgemeinen Bestimmungen halten müssen.

Die in der Bischöflichen Corona-Regelung enthaltene, implizite Botschaft über die Bedeutung der Taufe und sakramentalen Eheschließung ist zumindest problematisch. Sie ist mit dem katholischen Verständnis dieser Sakramente nur schwer vereinbar. Für die einen kann diese Regelung eine weitere Schwächung des Glaubens bedeuten, für die anderen ein Ärgernis. Vielleicht hilft es uns auch, in diesem Zusammenhang einmal an die Umstände zu denken, in denen unsere Brüder und Schwestern im Nahen Osten bereit sind, die Sakramente zu empfangen.


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 11. November 2020 
 

@Rolando

Also wir sind hier in Österreich, nach meinen Informationen werden hier nicht solche geballte Ladungen auf die Patienten losgelassen.
Man ist auch von der allzu raschen Intubation des Patienten mit Ausschaltung der Eigenatmung durch die Gabe von Curare (das bekanntlich die Atemmuskulatur = Zwerchfell lähmt) weitgehend abgegangen.Helme, ähnlich wie bei der Feuerwehr,erzeugen einen leichten Überdruck, aber der Patient atmet selbstständig. Natürlich kann man Mittel zur Senkung des Fiebers und zur Unterstützung des Kreislaufs geben.Natürlich, wenn es möglich ist, Antikörper aus dem Plasma geheilter Patienten. Das Spital der Barmherzigen Brüder hat derzeit 3-4 Stationen für Corona und geht sicher sehr verantwortungsvoll mit Medikamenten und Patienten um.


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 Rolando 10. November 2020 
 

Schlegl

Nochwas zum Artikel http://www.kath.net/news/73372
Werter Hochw. Monsignore Schlegl, ich verstehe Sie, doch ich bitte Sie, dieses Video anzuschauen, mit Ihren Ärzten, besonders ab 1.25 min, wo die Irreführung der Ärzte gezeigt wird.
https://youtu.be/2gtAsk5GAy0


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 Veritatis Splendor 10. November 2020 

Eigentlich unwesentlich...

...im wahrsten Sinne des Wortes, @critilo.

Msgr. Schlegl hat natürlich zurecht vor allen leichtsinnigen, vermessenen Praxen, (wie den allg. Kommunion-Löffel) gewarnt.

Was genau würde sich denn ändern, wenn auch die Akzidentien der unsichtbaren Substanz entsprächen (wie in Lanciano)?

www.miracolieucaristici.org/de/liste/list.html


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 Willigis 9. November 2020 
 

@ Karlmaria

"Wieso ist eine Priesterweihe gegen den ausdrücklichen Willen das Ortsbischof gültig aber eine Ehe ohne Priester nicht."

Für eine Eheschließung brauchen Sie keinen Priester, sondern nur eine Person, die zur Eheschließungsassistenz befugt ist. Dies sind in unseren Breiten regelmäßig nur Kleriker, es ist aber nach dem CIC kein Muss.

Die Assistenz allerdings ist zur Gültigkeit notwendig. Dies hat keinen tieferen theologischen Sinn. Es ist schlicht eine willkürliche Festsetzung des Konzils von Trient. Man wollte dem Missbrauch mit Geheimehen ("Klandestinehen") entgegenwirken und bestimmte daher, dass von nun an ein Kleriker einer Eheschließung assistieren müsse.

Da die Eheleute sich nach lateinischer Auffassung selbst spenden (in der Orthodoxie und auch bei den katholischen Orientalen ist das nicht so!), war es vorher im Prinzip möglich, sich in irgendeinem Waldstück das Eheversprechen zu leisten und dann verheiratet zu sein.


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 Critilo 9. November 2020 
 

@ Schlegl

Es sind schon seltsame Zeiten, in denen wir leben: normalerweise muss man die Leute dran erinnern, dass durch die Wandlung eine Änderung der Substanzen eintritt (Brot u. Wein werden Leib u. Blut Christi), während man jetzt vermehrt daran erinnern sollte, dass die Akzidenzien bleiben.

kath.net/news/70984


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 Passero 9. November 2020 
 

Ungültige Taufen?

Ganz Abartiges hört man sei langem aus der Erzdiözese München-Freising. Dort soll es bei Taufen in letzter Zeit zu unglaublichen Praktiken gekommen sein.
Übrigens gab es laut einer Pressemeldung schon Ende März folgende Vorschrift in der dortigen Erzdiözese: Auf die Salbung könne man verzichten, das Übergießen mit Wasser werde von der Taufformel getrennt, um beim Sprechen den Mindestabstand zu wahren.
In Zunkunft wird man sich wohl damit beschäftigen müssen, ob nicht in Coronawahn-Zeiten im EB. München-Freising manche Taufen ungültig waren.

Was Firmungen betrifft, hat es dort bereits ungültige „Firmspendungen” gegeben, weil keine Handauflegung erfolgte!


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 Fink 9. November 2020 
 

Kleinkind- Taufe oder Erwachsenentaufe

Für beides gibt es gute Argumente, meine ich. Es gibt bekanntlich viele getaufte Christen, die nicht glauben und sich nicht für den Glauben interessieren. Ein Trauerspiel. "Wer aber glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden" spricht der Herr Jesus im Evangelium. Von daher spricht auch manches für die Taufe im Jugend- und Erwachsenenalter, verbunden mit einer bewussten Hinwendung zum Glauben. Die Taufe ist heilsnotwendig, ja. Aber bei den ungetauften unmündigen Kindern wird doch Gott alles zum Guten wenden, meine ich (auf welche Weise, das bleibt uns verborgen).


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 J. Rückert 9. November 2020 
 

Der böse Blick

Dem Tenor des Textes möchte ich zustimmen. Ich erinnere aber an die Relativierung der Sakramente, die entsteht, wenn die „Buchreligionen“ sich auf Augenhöhe der Heilsgewissheit gegenseitig versichern. Nicht anders kann ich die Worte und Gesten deuten, die auf oberster Ebene ausgetauscht wurden.

Die Schwiegermutter erzählte: Bevor der Säugling getauft war, musste er vor dem „bösen Blick“ bewahrt werden. Da der böse Blick überall sein konnte, war Eile geboten.
Vernachlässigten die frühen Christen das Seelenheil ihrer Kinder, weil sie erst im Erwachsenenalter tauften?


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 SCHLEGL 9. November 2020 
 

@frajo und andere

Vor einigen Tagen erklärte der serbisch orthodoxe Patriarch Irenej bei einer Liturgie in einem großen Kloster, dass man sich im Hause Gottes und bei der Liturgie NICHT mit Corona anstecken könne. Die Leute empfingen in großer Zahl die Kommunion mit dem gleichen Löffel!
Ein paar Tage später (Link unten) wird berichtet, der Patriarch habe sich infiziert, die Sakramente empfangen und sei in ein Spital eingeliefert worden. Er ist zwar bereits 90 Jahre alt, aber sonst einigermaßen gesund, weshalb ich davon ausgehe, dass er die ganze Sache gut überstehen wird.
Aber mangelnde Vorsicht kann eben gefährlich werden , Bischöfe und Priester haben eine Verantwortung für die Gläubigen, besonders wenn diese im höheren Lebensalter sind.

www.youtube.com/post/UgyHMagFT7Xd6pbShzN4AaABCQ


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 Karlmaria 9. November 2020 

Natürlich wird man fast immer einen Priester finden

Der Trauung und Taufe in kleinstem Kreis durchführt. Also so dass die Kirche jetzt aus dem aller letzten Loch pfeift ist es nun auch wieder nicht. Taufen kann im Notfall sowieso jeder. Er muss Wasser nehmen und die richtigen Worte sprechen. Im Notfall geht auch eine Trauung ohne Priester. Falls es beim Novemberlockdown bleibt da ist ja ein Teil schon vorbei und der Rest vom November ist wahrscheinlich kein Notfall. Das ist so ein Thema wo ich mir schon lange Gedanken mache. Wieso ist eine Priesterweihe gegen den ausdrücklichen Willen das Ortsbischof gültig aber eine Ehe ohne Priester nicht. Wahrscheinlich hat das mit dem ewigen Präge Mal zu tun. Bischof Ludwig Müller hat ja damals die Priesterweihen der Piusbruderschaft ausdrücklich verboten. Ich möchte auch noch einmal darauf hinweisen dass Gott verboten hat über die Oberen schlecht zu reden 2.Mose 22,27

Du sollst Gott nicht verächtlich machen und den Fürsten deines Volkes nicht verfluchen.

Apg 23,5


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 Aufkl?rung 9. November 2020 
 

In Deutschland gibt es die Diskussion darüber, ob die Privilegierung von Gottesdiensten, anderen kulturellen Veranstaltungen gegenüber, berechtigt ist. Kirchenvertretern fällt dazu nur ein, die Zulassung von Gottesdiensten, unter diesen Vorzeichen, zu verteidigen. Dies zeigt erschreckend, wie selbst in der Kirche, Gottesdienste gesehen werden. Niemandem scheint einzufallen, dass es sich nicht um eine Privilegierung, sondern um eine Selbstverständlichkeit handelt und das die Gleichsetzung von Gottesdiensten mit Kulturveranstaltungen indiskutabel ist. Die ängstliche, von vorauseilendem Gehorsam geprägte, Handlungsweise der meisten kirchlichen Amtsträger scheint von der, bewussten oder unbewussten, Erkenntnis herzurühren, dass die Kirchen nicht nur nicht systemrelevant sind, sondern das der säkulare Staat den Charakter einer politischen Religion, mit "Bekenntnisschriften", wie Verfassungen u.ä., angenommen hat und die Kirchen daneben nur noch bedrohte religiöse Minderheiten sind.


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 athanasius1957 9. November 2020 
 

Nottaufe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jeder Getaufte kann aus sich heraus den Täufling taufen.
Prinzipiell ist anzumerken, daß die Unterwerfung der Amtskirche unter die Bestimmungen des Fürsten dieser Welt ihr nicht zum Heil gereicht. Leider hat ihr oberster weltlicher Chef, Bergoglio aka Papst Franziskus, auch nichts Besseres zu tun, als die "staatlichen Covid-Bestimmungen" entweder 1:1 oder zur xten Potenz verschärft zu übernehmen.
Gleiches gilt für die "Aussetzung" der ordentlichen Form der Kommunionspendung (kniend und auf die Zunge).


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 frajo 9. November 2020 

Ist es nicht noch schlimmer mit der Eucharistie?

Ich denke: Wenn derjenige, welcher sagt: "Dies ist mein Leib", mir Seinen Leib zur Speise gibt; wie kann Er mich eigentlich durch seinen Leib, oder auch mit Seinem (geweihten o. heiligen) Finger; oder auch durch Seinen Mund mit einem Virus o.dgl. infizieren oder sonstwie gefährden?

Wenn nun die Bischofskonferenz sagt: Ja, das ist möglich. Dann muß ich entgegnen: Dann glaubt ihr Bischöfe offensichtlich gar nicht mehr, daß es der Herr selber ist, den wir empfangen. Dann glaubt ihr Bischöfe offensichtlich selber nicht mehr, daß im Hl. Meßopfer es der Herr in seiner Person selber ist, der handelt, Er selber die Gaben in Seinen Leib verwandelt, im eucharistischen Hochgebet darbringt, und Er selber bei der Kommunionausteilung dem Gläubigen darreicht.

Wie könnt ihr Bischöfe euch eigentlich dann noch als Hirten, oder Oberhirten, bezeichnen? Brennen eure Lampen überhaupt noch?


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 MarinaH 9. November 2020 
 

@Hilfslegionär

Danke für den Hinweis auf die Dissertation von Dr. Johannes Maria Schwarz. Dieses Thema interessiert mich.
Leider ist dieses Buch "Zwischen Limbus und Gottesschau" nicht mehr erhältlich.
Aber vielleicht kennen Sie einen Artikel oder eine Zusammenfassung im Internet, wo man etwas über dieses Thema, diese Doktorarbeit, nachlesen kann?

Oder vielleicht ist / war es ja auch ein Thema für einen kath.net Artikel?


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 Uwe Lay 9. November 2020 
 

Was gilt nun?

Vor 3 Tagen war auf Kath net zu dieser Causa zu lesen: "Tauffeiern, so heißt es, „sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben“. Hier bleibt unklar, ob nur größere Feiern untersagt sind oder ob Priester und Diakone überhaupt nicht mehr erlaubt taufen dürfen." Sollte wirklich die Spendung des Taufsakramentes untersagt werden, wäre das mit der Lehre der Kirche unvereinbar, lehrt sie doch die Heilsnotwendigkeit der Taufe. Was, wenn so ein
Kind ungetauft stürbe! Eine Tauffeier mit einer Tauffeiergemeinde kann dagegen verboten werden, nur muß das Taufsakrament gespendet werden und dazu reicht der Priester, das Kind und die Mutter. Bei nur 3 Personen müßte eine Taufe wohl ohne eine
Infektionsgefahr durchführbar sein.
Uwe Lay ProTheolblogspot


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 Hilfslegionär 9. November 2020 
 

@ Zupan

Danke für die Korrektur!

Latein war schon in der Schule nicht meine Stärke, ich bin im Grunde nie über "italia terra fecunda est" hinaus gekommen.


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 lesa 9. November 2020 

Wohlstandsgetrübtes Glaubensverständnis

Danke für den Beitrag!
In den satten Wohlstandszeiten, in denen jeder sich alles richten kann, wie es ihm gerade beliebt, ist die Glaubenserkenntnis über das unfassbare Gndenangebot eines jeden Sakramentes und seine jeweiige Bedeutung zum Teil auch bei Amtsträgern verlorengegangen.
"Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört und haben es nicht gehört." (Lk 10, 24)


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 Zsupan 9. November 2020 
 

@Hilfslegionär

Es ist die Lehre vom "Limbus", nicht vom "Nimbus" (= Heiligenschein).


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 Willigis 9. November 2020 
 

@ Hilfslegionär

Due Nottaufe ist nur in Todesgefahr erlaubt. Hierbei muss es sich schon aus der Logik der Vorschrift um eine konkrete Gefahr handeln.


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 Hilfslegionär 9. November 2020 
 

Nachtrag - Nottaufe

Jeder Katholik ist bevollmächtigt bei Gefahr für Leib und Leben eine Nottaufe durchführen zu können. Sollte die Kirche die Sakramentenspendung verweigern, ist eine Nottaufe die überlegenswerte Option;

www.kathpedia.com/index.php/Nottaufe


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 hape 9. November 2020 

Der Amtsschimmel wiehert.

Auch in den Ordinariaten und ganz besonders dort, wo sich die innere Distanz zur Kirche und zu den Sakramenten bereits strukturell gefestigt hat. Anders kann ich mir das nicht erklären.


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 elisabetta 9. November 2020 
 

Unsere zeitgeistigen Bischöfe

betrachten die außerkirchlichen Feiern nach Taufe und Eheschließung offensichtlich als unverzichtbaren Bestandteil der Spendung der Sakramente. Sie sind ja meist auch selbst dazu eingeladen. Um sich dabei mit dem Virus nicht anzustecken, wird die Hochzeits- bez. Taufgesellschaft auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Welch ein Missverständnis über den wahren Sinn der Sakramente - und das von unseren Bischöfen.


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 Hilfslegionär 9. November 2020 
 

Möge uns Katholiken zumindest die Heilige Messe erhalten bleiben!

Die ökonomischen Auswirkungen des Lockdowns und der künstlich verschärften Maßnahmen, lassen einem ohnehin daran zweifeln ob eine Eheschließung in diesen Zeiten sinnvoll ist, oder ob es nicht klüger ist sich auf noch schlechtere Zeiten einzustellen.

Schließlich rät Paulus im 1. Brief an die Korinther in der Frage der Ehelosigkeit folgendes; (1 Korinther 7,26) "Ich meine, es ist gut wegen der bevorstehenden Not, ja, es ist gut für den Menschen so zu sein."

Freilich kenne auch ich junge katholische Paare, die sich heuer im Sommer (quasi in der Lücke zwischen Lockdown und Lockdown) getraut haben. Ihre Liebe ist stark und wird sicherlich der (ökonomischen) Krise standhalten.

Was die Taufe angeht, so hat Dr. Johannes Maria Schwarz in seiner theologischen Doktorarbeit über das Schicksal ungetauft sterbender Kinder berichtet. Es ist grob fahrlässig, die Taufe eines Kindes unnötig zu verschieben, auch wenn die Lehre über den Nimbus geändert wurde.


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 Norbert Langenfeld 9. November 2020 

Zeremonienmeister

Ich habe den Eindruck, dass hinter der Verschiebung von Taufen und Trauungen die Selbsteinschätzung von Klerikern steht, sie seien Zeremonienmeister von Familienfeiern.


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 Haifisch 9. November 2020 

Es ist doch Lehre der Kirche,


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 Haifisch 9. November 2020 

Ist es nicht so,


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