Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

Bibel-Diäten boomen: 'Was würde Jesus essen?'

4. Juni 2005 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Millionengeschäft wird mit Schlankheitskuren auf biblischer Basis gemacht.


Hamburg (www.kath.net / idea) Diäten und Fitnessprogramme, die sich auf die Bibel stützen, erleben in den USA große Nachfrage. Das berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die von dem messianischen Juden Jordan Rubin (Garden City/US-Bundesstaat New York) 1998 gegründete Organisation „Garden of Life“ (Garten des Lebens) erzielte im letzten Jahr 46 Millionen Euro Umsatz.

Ziel von Rubin ist es, im Jahr 77 Millionen Euro umzusetzen. Rubin litt vor zehn Jahren als 19jähriger an einer chronischen Darmerkrankung. Sein Zustand verschlechterte sich dramatisch, bis er in der Bibel einen Ernährungsplan entdeckt habe: viel Fisch, viel Naturkost und kein Schweinefleisch. Heute sei er völlig geheilt. Die Tageszeitung New York Times schrieb, die Bibel-Diäten seien in den USA zu einem großen Geschäft geworden. Immer mehr Bücher zum Thema wurden verkauft.

Rubens schrieb im vorigen Jahr den Gesundheitsratgeber „The Master's Diet“ (Die Diät des Meisters). Andere Titel sind „Die Halleluja-Diät“ oder „Was würde Jesus essen?“. Die Bibel-Kuren können vieles umfassen. Manche raten, nur das zu essen, was Gott „bewußt als Nahrung erschaffen hat“, wie Rubin es formuliert, etwa Honig statt Zucker. Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge weisen die stark religiös geprägten Bundesstaaten im Mittelwesten und Süden der USA die meisten Fettsüchtigen auf. Baptisten sind demnach am korpulentesten und Juden, Moslems und Buddhisten am schlanksten.

Biblische Diäten nicht besser als säkulare

Die biblischen Hunger-, Schönheits- und Wohlfühlkuren seien nicht besser als säkulare Diäten, so der „Spiegel“. Auch in Deutschland kommen Bibeldiäten auf den Markt. Die Ernährungsmedizinerin Kirsten Schnack (Hamburg) empfiehlt Lebensmittel wie Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, Beeren, Reis und Nüsse. Im alttestamentlichen Buch Daniel lasse sich ein Beispiel gesunder Kost finden: Nach zehn Tagen einer Gemüse- und Wasserdiät sahen Daniel und seine Freunde schöner und kräftiger aus als die Diener des Königs, die fettreich aßen. Diese Erkenntnis decke sich mit modernen Ernährungskonzepten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulinarisches

  1. Whisky-Wallfahrten
  2. I konn nimma!
  3. Papst Benedikt XVI. mag gerne Süßspeisen
  4. Der Tisch ist gedeckt - Was Bischöfen schmeckt
  5. Wein, der Heilige Paulus und die Mission
  6. Spanische Diözese veröffentlicht Kochrezepte für gestresste Pfarrer
  7. Himmlisch Kochen
  8. Keine Bierwerbung an der Berliner Marienkirche
  9. Schmeckt Sünde gut? Ein geschmackloser Scherz am Stiel
  10. Kulinarische Kirchengeschichte: Die Bretzel







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz