Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Bibel-Diäten boomen: 'Was würde Jesus essen?'

4. Juni 2005 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Millionengeschäft wird mit Schlankheitskuren auf biblischer Basis gemacht.


Hamburg (www.kath.net / idea) Diäten und Fitnessprogramme, die sich auf die Bibel stützen, erleben in den USA große Nachfrage. Das berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Die von dem messianischen Juden Jordan Rubin (Garden City/US-Bundesstaat New York) 1998 gegründete Organisation „Garden of Life“ (Garten des Lebens) erzielte im letzten Jahr 46 Millionen Euro Umsatz.

Ziel von Rubin ist es, im Jahr 77 Millionen Euro umzusetzen. Rubin litt vor zehn Jahren als 19jähriger an einer chronischen Darmerkrankung. Sein Zustand verschlechterte sich dramatisch, bis er in der Bibel einen Ernährungsplan entdeckt habe: viel Fisch, viel Naturkost und kein Schweinefleisch. Heute sei er völlig geheilt. Die Tageszeitung New York Times schrieb, die Bibel-Diäten seien in den USA zu einem großen Geschäft geworden. Immer mehr Bücher zum Thema wurden verkauft.

Rubens schrieb im vorigen Jahr den Gesundheitsratgeber „The Master's Diet“ (Die Diät des Meisters). Andere Titel sind „Die Halleluja-Diät“ oder „Was würde Jesus essen?“. Die Bibel-Kuren können vieles umfassen. Manche raten, nur das zu essen, was Gott „bewußt als Nahrung erschaffen hat“, wie Rubin es formuliert, etwa Honig statt Zucker. Einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge weisen die stark religiös geprägten Bundesstaaten im Mittelwesten und Süden der USA die meisten Fettsüchtigen auf. Baptisten sind demnach am korpulentesten und Juden, Moslems und Buddhisten am schlanksten.

Biblische Diäten nicht besser als säkulare

Die biblischen Hunger-, Schönheits- und Wohlfühlkuren seien nicht besser als säkulare Diäten, so der „Spiegel“. Auch in Deutschland kommen Bibeldiäten auf den Markt. Die Ernährungsmedizinerin Kirsten Schnack (Hamburg) empfiehlt Lebensmittel wie Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, Beeren, Reis und Nüsse. Im alttestamentlichen Buch Daniel lasse sich ein Beispiel gesunder Kost finden: Nach zehn Tagen einer Gemüse- und Wasserdiät sahen Daniel und seine Freunde schöner und kräftiger aus als die Diener des Königs, die fettreich aßen. Diese Erkenntnis decke sich mit modernen Ernährungskonzepten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kulinarisches

  1. Whisky-Wallfahrten
  2. I konn nimma!
  3. Papst Benedikt XVI. mag gerne Süßspeisen
  4. Der Tisch ist gedeckt - Was Bischöfen schmeckt
  5. Wein, der Heilige Paulus und die Mission
  6. Spanische Diözese veröffentlicht Kochrezepte für gestresste Pfarrer
  7. Himmlisch Kochen
  8. Keine Bierwerbung an der Berliner Marienkirche
  9. Schmeckt Sünde gut? Ein geschmackloser Scherz am Stiel
  10. Kulinarische Kirchengeschichte: Die Bretzel






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz