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Wein, der Heilige Paulus und die Mission

26. Jänner 2009 in Österreich, keine Lesermeinung
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Bischof Küng bei Feier: Es gehe nicht darum, die "Kirchen zu füllen", sondern um das Heil der Menschen - Warum der Heilige Paulus schon um die "gesundheitsfördernde Wirkung" des Weines wusste


St. Pölten (kath.net/dsp)
Die Kremser Pfarre St. Paul feierte ihr Patrozinium im Paulusjahr gemeinsam mit Diözesanbischof Klaus Küng und der Hauerinnung Krems-Stein, die ebenfalls den Apostel Paulus zum Patron hat. Seit der Pfarr-Gründung 1974 ist der heilige Paulus deren Schutzpatron. Als Patron der Kremser Weinhauer wird der kirchliche Jahresregent bereits seit über fünfhundert Jahren verehrt.

„Mit dem Paulusjahr verbinden sich große Anliegen für unsere Diözese“, betonte Bischof Küng am Fest der Bekehrung des Apostels in Krems-St. Paul. „Paulus ermutigt uns, missionarisch zu sein.“ Es gehe nicht darum, die „Kirchen zu füllen“, sondern um das Heil der Menschen, erklärte der Bischof. In der Diözese St. Pölten seien zwar die meisten Menschen getauft und gefirmt, doch sei es „nicht ganz klar, ob sie auch den Glauben gefunden haben“.


Die gegenwärtige Wirtschaftskrise habe deutlich gemacht, dass „die Akzente in unserem Leben nicht stimmen“, sagte Küng: „Wir laufen Gefahr, alles zu haben, aber das Wesentliche zu übersehen.“

Es gelte, sich der Verantwortung dem Nächsten gegenüber bewusst zu sein und – „bei allem Respekt der persönlichen Freiheit“, so Küng – nicht zuzusehen, dass viele „am Wesentlichen des Lebens vorbei leben“.

So wie Paulus sollten auch wir „keine Mühe scheuen“, anderen bewusst zu machen, „dass Christus unter uns gegenwärtig ist, dass wir eins werden können mit ihm“.


In einer feierlichen Prozession trugen die Mitglieder der Hauerinnung Krems-Stein die 1528 geschnitzte Paulusstatue zum Festgottesdienst. Seit 1980 feiern die Winzer ihren Schutzpatron gemeinsam mit der Pfarrgemeinde zu „Pauli Bekehrung“.

„Wir sind die einzige Winzerinnung der Welt, die den heiligen Paulus verehrt“, betonte Hauervater Eduard Felsner. Der ungewöhnliche Weinheilige habe bereits um die „gesundheitsfördernde Wirkung“ des Weins, wie Felsner erklärte, denn der Apostel gab seinem Schüler Timotheus den Rat: „Trink nicht nur Wasser, sondern nimm auch etwas Wein, mit Rücksicht auf deinen Magen und deine häufigen Krankheiten“ (1 Tim 5,23).

Tatsächlich gab es bereits im 13. Jahrhundert eine Paulusbruderschaft in Krems, aus der die spätere Hauerinnung hervorgegangen sein dürfte.
Der Hauervater dankte dem Schutzpatron Paulus, „dass wir eine gute Ernte einbringen konnten – trotz Dauerregen im September und Pilzbefall“. Es werde heuer „ein guter, fruchtbetonter Jahrgang“, so Felsner.


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