Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  5. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  6. Der entschärfte Gott
  7. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  10. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Keine Ermittlungsverfahren gegen Würzburger Seminaristen

17. August 2013 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die strafrechtlichen Konsequenzen aus den rechtsextremen Vorfällen fallen aus, nicht aber die Massnahmen der Seminar- und Bistumsleitungen.


Würzburg (www.kath.net/ KNA)
Die rechtsextremen Vorfälle im Würzburger Priesterseminar haben keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft sehe keinen Anlass für ein Ermittlungsverfahren, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt in Würzburg, Dietrich Geuder, am Freitag. Bei den drei untersuchten Fällen scheide eine Strafbarkeit aus, da diese sich alle nicht in der Öffentlichkeit abgespielt haben.

Ende Juli hatten das Erzbistum Bamberg und das Bistum Würzburg den mehr als 200 Seiten starken Abschlussbericht einer Untersuchungskommission zu den Vorgängen im Priesterseminar an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In Würzburg werden Kandidaten aus beiden Bistümern ausgebildet.


Konkret untersucht wurden von der Justiz drei Vorfälle im Seminar. Das Erzählen von KZ-Witzen sei nur dann Volksverhetzung und damit strafbar, wenn dies öffentlich geschehe und nicht in einem Zimmer eines Seminaristen, so Geuder. Auch das Zeigen des Hitlergrußes könne nicht verfolgt werden. Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sei erst dann strafbar, wenn es öffentlich passiere.

Dies gelte auch für die Äußerung eines dritten Priesteramtsanwärters. Dieser hatte im Bierkeller des Seminars gefordert, den Gegendemonstranten zu einer Nazi-Kundgebung am 1. Mai in Würzburg gehöre „eine reingehauen“. Auch für die Aufforderung zu Straftaten sei Öffentlichkeit notwendig, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt.

Ein Sprecher der Diözese Würzburg erklärte, die strafrechtliche Beurteilung sei getrennt von der Frage zu sehen, ob sich jemand für den Priesterberuf eigne. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann habe bei der Pressekonferenz am 31. Juli betont, dass für die Ausbildung menschliche Reife, theologische Bildung und pastorale Befähigung nötig seien.

Als Konsequenz aus den Vorfällen hatten Hofmann und der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick bereits entschieden, dass zwei angehende Priester ihre Ausbildung nicht fortsetzen dürfen. Der Verbleib eines dritten angehenden Priesters aus Bamberg, der sich zu der Gegendemonstration geäußert hatte, im Seminar ist noch offen. Mit ihm hätten bereits Gespräche stattgefunden, sagte ein Sprecher der Erzdiözese auf Anfrage. Es werde auch noch weitere geben. „Eine endgültige Entscheidung wird bis zum Semesterbeginn fallen.“ Dieses beginnt Mitte Oktober.

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Priesterseminar

  1. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  2. Papst Leo an Seminaristen: „Das Priesterseminar ist stets ein Zeichen der Hoffnung für die Kirche“
  3. In Frankreich nimmt die Zahl der Interessenten am Priestertum zu
  4. US-Diözese Nashville hat 90.000 Katholiken und 35 Seminaristen
  5. Trotz Terrorgefahr steigt die Zahl der Seminaristen in Burkina Faso
  6. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  7. Priesterseminar Chur für alle Theologiestudenten geöffnet
  8. Regens: Steigendes Interesse am katholischen Priesterberuf
  9. Erzbischof von Toulouse verbietet Soutane für Seminaristen und Diakone
  10. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Vom Elend der Fürbitten
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  13. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  14. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz