Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Diskussion um wiederverheiratete Geschiedene: Warum Deutschland?

20. November 2013 in Deutschland, 54 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Warum hat die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen gerade in Deutschland begonnen? Könnte das etwas mit der Kirchensteuer zu tun haben, fragt der amerikanische Priester John Zuhlsdorf.


Freiburg (kath.net/jg)
Warum kommt der Vorstoß zum Kommunionempfang für (zivilrechtlich) wiederverheiratete Geschiedene aus Deutschland? Der amerikanische Priester und Blogger John Zuhlsdorf hat sich darüber – nicht ohne Zynismus, wie er selbst zugibt – Gedanken gemacht.

Zunächst rekapituliert er kurz die Ereignisse. Die Erzdiözese Freiburg hat Anfang Oktober eine Handreichung für Seelsorger veröffentlicht, in der die Zulassung von zivilrechtlich geschiedenen und wiederverheirateten Personen zu den Sakramenten unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt sein soll. Im November folgte dann die Aufforderung des Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Müller, die Handreichung wieder zurückzuziehen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Marx, hingegen war der Ansicht, Müller könne die Diskussion nicht beenden.


Zuhlsdorf sieht in den Ereignissen eine Vorbereitung auf die zu erwartende Auseinandersetzung zu diesem Thema bei der kommenden Synode über die Familie und Evangelisierung.

Warum aber wird diese Diskussion gerade in Deutschland losgetreten und weitergeführt, fragt sich Zuhlsdorf? Die naheliegende Antwort sei: Die deutschen Bischöfe wollten nicht, dass die wiederverheirateten Geschiedenen die Kirche verlassen. Warum wollen sie das nicht, fragt er sich weiter. Das könnte mit den finanziellen Auswirkungen dieses Schrittes zu tun haben, vermutet er. Zuhlsdorf wörtlich: „Könnte es deshalb sein, weil diese Paare aufhören würden, Kirchensteuer zu zahlen?“

Die Kirchensteuer habe die Kirche in Deutschland sehr reich gemacht, fährt er fort. „Hat Papst Franziskus nicht eine arme Kirche gefordert“, stellt er dem entgegen. Sein Vorschlag: Wenn die deutschen Bischöfe auf die Kirchensteuer verzichten würden, müssten sie keine inhaltlichen Zugeständnisse zugunsten ihrer Einkünfte machen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wiederverheiratete

  1. Niederländischer Kardinal Eijk: Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene nur bei Keuschheit
  2. Vatikan bereitet Dokument über Geschiedene in neuen Partnerschaften vor
  3. "Die Zulassung zur Kommunion wird zur Regel werden"
  4. Kardinal reagiert auf Amoris laetitia: „Zusammenleben wie Geschwister“
  5. Widerstand gegen Kommunion für Wiederverheiratete
  6. Polen: Bischöfe erstellen Pastoralregeln für Wiederverheiratete
  7. 'Jetzt schlägt die Stunde der Hirten, der klugen und festen Bischöfe'
  8. Nach Amoris Laetitia: Eher dem Papst oder eher dem Bischof gehorchen?
  9. Papst will Abwägung bei wiederverheirateten Geschiedenen
  10. Erzbischof Gadecki: Keine Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz