SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Nur 6,6 Prozent der deutschen "Katholiken" besuchen die Hl. Messe!
- Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
- Psycho-Tests für Schweizer Priester
- Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
- Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
- 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
- Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
- Regierung Trump will Mittel für Familienplanung einfrieren
- Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
- Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
- Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
- 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
- „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
- Trauriger Rekord: Fast 10.000 Euthanasietote in den Niederlanden im Jahr 2024
- Pater Dominikus Kraschl OFM: „Vom Kosmos zum Logos?“
| 
Die Gemeinschaft '12 Stämme' zeigt den Enthüllungs-Reporter an4. August 2014 in Deutschland, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vorwurf: Manipulierte Filmaufnahmen über körperliches Züchtigen
Klosterzimmern (kath.net/idea) Die christliche Gemeinschaft Zwölf Stämme hat den Enthüllungs-Reporter angezeigt, dessen heimliche Filmaufnahmen das körperliche Züchtigen von Kindern dokumentierten. Sie waren der Anlass dafür, dass im September mehr als 100 Polizisten und Sozialarbeiter 41 Jungen und Mädchen zwischen 18 Monaten und 17 Jahren aus den Anwesen der Gemeinschaft in Klosterzimmern (Deiningen bei Nördlingen) und Wörnitz (bei Ansbach) holten und in Heime und zu Pflegeeltern brachten. Die Behörden sahen eine Gefahr für das Wohl der Kinder. Bei einer Pressekonferenz am 1. August in Klosterzimmern erläuterten Mitglieder der Gemeinschaft die Anzeige gegen den RTL-Reporter Wolfram Kuhnigk. Die mit versteckter Kamera gemachten Aufnahmen seien manipuliert worden, bevor sie den Behörden vorgelegt wurden. Das ergebe sich aus den Zeitstempeln im Rohmaterial, die nicht mit dem Aufenthalt des Journalisten bei den Zwölf Stämmen übereinstimmten. Dem Internetportal spiegel-online zufolge führt Kuhnigk die unterschiedlichen Zeiten auf sein Unvermögen zurück, die chinesische Bedienungsanleitung zu verstehen. Bei der Pressekonferenz wurde außerdem die Glaubwürdigkeit einiger Zeugen bezweifelt, weil sie nicht öffentlich in Erscheinung treten wollten. 
Der Anwalt der Gemeinschaft, Michael Langhans, bezeichnete die körperliche Züchtigung einiger Kinder als Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts. Es habe sich nicht um Misshandlungen gehandelt, die ein staatliches Eingreifen erforderlich gemacht hätten. Die verabreichten Schläge mit der Rute seien mit einer Beschneidung vergleichbar, die ebenfalls eine Körperverletzung aus religiösen Gründen sei. Die Zwölf Stämme begründen ihre Erziehungsmethode mit der Bibel. Nach Angaben der Gemeinschaft befinden sich noch 22 Kinder in staatlicher Obhut. Sieben der übrigen waren Kinder von Gästen und wurden ihren Eltern sofort zurückgegeben; die anderen durften unter Auflagen wieder zu ihren Familien. Einige waren zuvor mehrmals aus den Heimen oder aus den Pflegefamilien weggelaufen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen | 5. August 2014 | | | Christliche Gemeinschaft So ohne Weiteres weiß ich nicht, ob die Bezeichnung "christlich" wirklich angebracht ist. Die Berufung auf die Bibel ist nicht mehr als ein Indiz, dass es so sein könnte. Dessen ungeachtet sind die Methoden völlig außerhalb des Vermittelbaren. |  0
| | | Der Nürnberger 4. August 2014 | |  | Liebe Faustyna-Maria da haben Sie vollkommen recht. Selbst zu Zeiten, als die Züchtigung von Schülern noch erlaubt war, waren Schläge kein Erziehungskonzept. Es ist sehr, sehr schlimm, was diese Eltern mit den Kindern machen. Allerdings die Staatsanwaltschaft in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt verschlimmert die Situation der "zurückgegebenen" Kinder auch noch dazu. Es sollten alle Kinder raus aus diesen Familien. Gott, unser Herr, stehe diesen armen Seelen bei, die sich nicht wehren können. Sie werden in dem Glauben erzogen, es müsse so sein. Was kann der Mensch noch Grausames vollbringen?
Die "Rechtfertigung" des Reporters ist aber auch etwas schwach: er konnte die chinesische Bedienungsanleitung nicht lesen. Das kaufe ich dem Mann nicht ab. Kann schon sein, daß er kein chinesisch kann, aber dann läßt man sich es übersetzen. Was sehen wir daran? Der Teufel wütet, er weiß was ihm blüht. |  3
| | | Faustyna-Maria 4. August 2014 | | |
Ich hoffe, die Staatsanwaltschaft kann Licht ins Dunkel bringen.
Was ich aber so gar nicht verstehe:
"bezeichnete die körperliche Züchtigung einiger Kinder „als Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts“"
Ich kann noch verstehen, dass total genervte Eltern einem Kind einen Klaps geben, weil es sich sehr ungezogen benimmt. Ich kann mir dennoch einfach nicht vorstellen, meine Hand gegen ein Kind zu erheben.
Aber wer in Gottes Namen sieht regelmäßige Schläge mit einer Rute als Erziehungskonzept und vergleicht das dann noch mit einer !einmaligen Beschneidung eines Kindes.
Eine Beschneidung ist doch keine Strafe, die Schmerzen sind dabei leider unvermeidlich. Die bei Impfungen auch.
Aber körperlicher Schmerz und seelische Erniedrigung als Erziehungsmittel, das ist Konditionierung mit Schmerz, und keine Erziehung.
Egal, was Zeitstempel einer Kamera zeigen. Ein Kind planmäßig und vorsätzlich zu schlagen, da sträubt sich alles in mir. |  3
| |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuErziehung- Deutschland verdummt
- Was tun, wenn Kinder streiten?
- Wahlfreiheit für junge Eltern der Pakt für junge Familien
- Die AfD will Kinder vor Frühsexualisierung schützen
- Hessen: Kritik am Sexualkundelehrplan nimmt zu
- Die Kritik am neuen Lehrplan zur Sexualerziehung hält an
- Kanadischer Psychologe: In der Erziehung (liebevoll) autoritär sein
- Sachsen-Anhalt: DEMO FÜR ALLE verurteilt Werbung für sexuelle Vielfalt
- Demo für Alle ruft zur 'Weckruf-Demo' nach München
- Erzieht Kinder! Setzt Grenzen!
| 





Top-15meist-gelesen- Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
- EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
- Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
- Nur 6,6 Prozent der deutschen "Katholiken" besuchen die Hl. Messe!
- Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
- Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
- Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
- ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
- Pater Dominikus Kraschl OFM: „Vom Kosmos zum Logos?“
- „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
- Psycho-Tests für Schweizer Priester
- Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
- 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
- Das Wunder des Karol Wojtyła
|