Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Dürfen Nicht-Katholiken das Aschermittwochs-Aschekreuz empfangen?

Wir haben ein völlig verdrehtes Verhältnis zu Leiden und Tod

14. Oktober 2014 in Interview, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Augburger Theologe Johannes Hartl stellt im kath.net-Interview fest, dass auch viele gläubige Menschen gefangen und wie gelähmt seien von der Perspektive der Hoffnungslosigkeit angesichts der Konflikte im Irak.


Passau-Linz (kath.net) „Ich glaube, dass wir im Westen – auch in Deutschland und Europa – ein völlig verdrehtes Verhältnis zu Leiden und Tod haben, nämlich überhaupt keines. Die alten Leute packen wir weg zum Sterben und wenn jemand früher an Krebs stirbt, dann sagen wir: ‚Wie kann ein gerechter Gott dies zulassen?‘“ Darauf wies der promovierte Theologe Johannes Hartl (Foto) im kath.net-Interview mit Petra Knapp-Biermeier hin. Doch es sei Tatsache, erläuterte der Gründer und Leiter des Augsburger Gebetshauses weiter, dass das Leben begrenzt sei und „dass so unendlich viele Menschen jeden Tag schreckliches Leid erleben. Wir lügen uns da in die Tasche, wenn wir einen christlichen Glauben entwickeln, der darauf keine Antworten zu geben vermag.“

Man müsse seinen Blick erheben und fragen, was ist die ewige Sicht auf diese Situation? Diese Perspektive müsse man auch auf den Nahen Osten anwenden. Hartl hatte zuvor festgestellt, dass er sehe, dass auch viele gläubige Menschen gefangen und wie gelähmt seien von der Perspektive der Hoffnungslosigkeit angesichts der Konflikte im Irak. Doch könne dies keine Antwort von Christen sein. Doch als er vor einigen Wochen selbst mit Christen aus dem Nahen Osten zusammengetroffen sei, habe er bei ihnen diese Perspektive der Hoffnungslosigkeit nicht entdeckt, „sondern eher ein im Leiden und in der Verfolgung geläutertes Festhalten am Herrn – und ich denke, so etwas brauchen wir auch.“


Die Medien vermittelten, dass man ausgeliefert sei und nichts ändern könne. Doch in Wahrheit „sind wir nie ausgeliefert“, denn „durch Jesus Christus haben wir die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben und die Welt zu verändern. Und auch da, wo Menschen wirklich ungerecht sterben, wissen wir, dass Jesus das letzte Wort hat.“

kath.net-Interview mit Johannes Hartl


Vortrag Johannes Hartl Linz - X-Fest 10. Oktober 2014 in Linz


kath.net-Buchempfehlung:
In meinem Herzen Feuer
Meine aufregende Reise ins Gebet
Von Johannes Hartl
Hardcover
240 Seiten
2014 Scm R. Brockhaus
ISBN 978-3-417-26610-8
Preis 17.50 EUR

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

- Link zum kathShop

- Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus:

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Für Bestellungen aus der Schweiz: [email protected]
Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Foto Johannes Hartl (c) Gebetshaus Augsburg/Ruth Brozek



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 speedy 17. Oktober 2014 
 

die menschen glotzen zuviel tv, und werden so zu blinden Schafen manipuliert.
das fängt bei den Kindern an, wo zb. die Märchenfilme schon auf gender Niveau sind, nach Selbstbestimmung und ungehorsam unbewusst für Kinder und menschen manipuliert sind.
auch der Weihnachtsmann, oder Laternenfest usw.


1
 
 willibald reichert 14. Oktober 2014 
 

naturmensch

In Deutschland sind die Tötungen von
Ungeborenen mindestens fünfmal höher.
Aber wie heißt es bei einem deutschen
Erzähler:Die im Dunkeln sieht man nicht.
Deshalb kräht auch kein Hahn nach ihnen.
Trotz eines Antidiskriminierungsgesetzes
ist die größtmögliche Diskriminierung
durch staatlich gebilligtes Töten etwas, bei dem Politker a l l e r Par-
teien nichtsdestoweniger trotz k e i -
n e n Handlungsbedarf sehen. Aber die
gleichen Leute sprechen dann ohne rot
zu werden von Menschenrechten. Wenn
die unschuldigsten Geschöpfe überhaupt
l e g i t i m getötet werden können und
andererseits der Verbrecher einen An-
spruch auf Resozialisierung hat, dann
dann ist das Unrechtsbewußtsein staat-
lich gewollt nachhaltig beschädigt und
die sozialen Folgen sind unübersehbar.


4
 
 Wiederkunft 14. Oktober 2014 
 

@ Naturmensch

Dr. Johannes Hartl sagte doch nicht, dass wir uns darüber nicht wundern sollen, sondern wir dürfen nicht in Hoffnungslosigkeit verfallen, den das letzte Wort spricht Jesus Christus. Und wir Christen können mithelfen die Welt zu verändern und nicht kapitulieren. So verstehe ich diesen Text. Wer Dr. Johannes Hartl kennt, würde ihm nie unterstellen das viele Leid durch die Abtreibungen zu übersehen. Er ist Lebensschützer, prangert Abtreibung immer wieder an und hat eine Lehrserie über Sexualität geschrieben, die hervorragend ist. Diese würde ich ihnen sehr ans Herz legen!!


8
 
  14. Oktober 2014 
 

Wir im Westen sollten uns nicht

über die Köpfungen in der Ferne wundern.
So als wir alle besser wären.

In Österreich rollen täglich ca 200 Köpfe von unschuldigen Ungeborenen.
Sind diese weniger Wert?


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Hartl

  1. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  2. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  3. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  4. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  5. "Wir glauben nicht an eine Ökumene der Vermischung, sondern der versöhnten Verschiedenheit"
  6. „Wenn du Gott dienst, wird das Geld dir dienen müssen“
  7. 'Gott hat uns durch den Tod Jesu am Kreuz errettet'
  8. The latest 'Pope Video' seemed irritating to me
  9. 'Echte, normale Menschen, die sich Jesus komplett hingeben'
  10. Warum Christen mehr beten sollten







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Der Tod der Theologie in Deutschland
  7. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Kirche im Verfall
  10. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz