Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kein Platz für überzeugte AfD-Anhänger in der evangelischen Diakonie
  2. BDKJ möchte, dass Sternsinger nicht mehr AfD-Politiker besuchen!
  3. Papst an Pfarrer: "Die Kirche könnte ohne euer Engagement und euren Dienst nicht fortbestehen"
  4. AfD wirft Diakonie-Präsident 'Wählernötigung' vor
  5. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein
  6. ,Bild‘: Senatorin will Meinungsfreiheit einschränken
  7. Papst wirbt für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  8. Warum man am 26. Mai NICHTS in den katholischen Kirchen in Deutschland spenden sollte!
  9. Marx: Abgestuftes Lebensrecht für Ungeborene inakzeptabel, aber....
  10. Salzburg: Piusbruderschaft plant Kirchenerweiterung
  11. Mehrheit der Deutschen hat Angst, Minderheit im eigenen Land zu werden
  12. Kirchenzeitungen kann man auch abbestellen!
  13. Neue Räte braucht das Land
  14. Vatikan legt neue Normen für Beurteilung von Marienerscheinungen fest
  15. ,Jesus ließe sich eher von Elon Musk einladen als von Rüdiger Schuch‘

Die wahre Geschichte der weiblichen Diakone

25. Mai 2016 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diakonissen hätten in der Frühzeit der Kirche in klösterlichen Gemeinschaften gelebt und vor allem karitative Dienste verrichtet. Mit der Ausformung des geweihten Diakonats verschwand die Bezeichnung im Mittelalter.


New York/Vatikan (kath.net/jg)
Den meisten Frauen, die heute den Diakonat für die Frau fordern, gehe es nicht um eine Wiederbelebung des historischen Erbes sondern um politischen Einfluss in der Kirche heute. Das schreibt die Autorin Charlotte Allen in einem Beitrag für das Magazin First Things.

Die Gruppe „Women’s Ordination Conference“ (WOC) hat erneut die Forderung nach weiblichen Diakonen erhoben, als Papst Franziskus angekündigt hat, deren Rolle in der Frühzeit der Kirche untersuchen zu lassen. Die Kirche würde damit nur „ihre eigene Geschichte anerkennen“, behauptet die WOC.


Allen, die ein Doktorat in Mediävistik und Byzantinistik hat, nimmt das zum Anlass, weibliche Diakone kurz anhand der historischen Quellen darzustellen. Das Wort „diakonoi“, das etwa der Apostel Paulus für die Diakonin Phoebe verwende, bedeute schlicht „Diener“. Im Johannesevangelium werde das Wort auch für die Diener verwendet, die bei der Hochzeit zu Kana die Wasserkrüge anfüllen. In Dokumenten aus dem 3. und 4. Jahrhundert sei die weibliche Form „Diakonisse“ zu finden. Diese seien entweder Witwen oder zölibatär lebende Frauen gewesen, die in klösterlichen Gemeinschaften gelebt hätten. Ihre Pflichten hätten hauptsächlich in karitativen Diensten bestanden. Sie seien auch in der liturgischen Assistenz zu finden gewesen, wie es auch heute bei Nonnenklöstern der Fall sei.

Im Mittelalter seien die Diakonissen schließlich verschwunden, als das Amt des Diakons mit seinen spezifischen liturgischen Aufgaben wie Predigt und Lesung des Evangeliums in die Weiheordnung der Kirche aufgenommen worden sei.


Link zum Artikel von Charlotte Allen (englisch): firstthings.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 julifix 25. Mai 2016 

@Palüm

Vielleicht habe Sie in meinem Post übersehen, dass ich grundsätzlich beide Geschlechter genannt habe. Und so meinte ich es auch...


5
 
 Palüm 25. Mai 2016 
 

@julifix, @adjutor

Mal ganz im Ernst: Wenn ich ihre Postings so lese, meine ich, es wäre besser, die Frauen ganz aus der Kirche zu verbannen.

Dann dürfen zukünftig die Pfarrer auch ihren Haushalt alleine schmeißen, die Kirchenbänke und -böden putzen, den Blumenschmuck organisieren, die Ministrantengewänder waschen, bügeln und zusammenfalten, die Paramente pflegen, beim Herrgottstrunk die Bierkrüge reichen oder Adventskränze basteln und verkaufen, Kaffee kochen und Mittagessen ausgeben beim Kirchenbasar.

Frauen vorzuwerfen, sie wollten politischen Einfluss erhalten, impliziert, dass man durch Weihen in der Kirche zu Macht und politischem Einfluss kommt. Zu Einfluss und Macht, die bisher Männern vorbehalten sind. Das ist, verehrte Frau Allen, nun eine höchst perfide Vorstellung. Ich dachte bisher, das Amt in der Kirche bedeute nicht Macht, sondern Demut, nicht politischen Einfluss, sondern persönliche Rücknahme, nicht Herrschaft, sondern Dienst.

Aber wahrscheinlich täusche ich mich ja.


5
 
 julifix 25. Mai 2016 

Macht??

welche Macht? Wenn ich unsere Priester ansehe und wie sie insbesondere von Gemeindemitgliedern behandelt werden, sehe ich keine Machtposition des Priesters!
Er will Gott dienen und Seelsorge für die Gläubigen machen und kann das nicht, weil ständig irgendwelche Pfarrgemeindräte_innen, Kircherverwaltungsräte_innen, wichtige Pfarrsekretäre_innen, Kirchenpfleger_innen Gemeindereferent_innen, etc. etc. meinen, alles besser zu können und mit ihrer Wichtigtuerei den Ortspfarrer nur blockieren, belasten und nerven, anstatt ihn zu unterstützen und ihm zu dienen. Sogar viele Kirchenmusiker_innen machen aus der Hl. Messe ein Selbstdarstellungs-Konzert.
Also nix Macht!!


11
 
 adiutor 25. Mai 2016 
 

wir wohl so sein

"Den meisten Frauen, die heute den Diakonat für die Frau fordern, gehe es nicht um eine Wiederbelebung des historischen Erbes sondern um politischen Einfluss in der Kirche heute."

Man darf davon ausgehen, dass es auch bei der Priesterweihe nur darum geht. Deshalb auch der grosse Hass vieler Frauen auf die katholische Kirche...weil sie sich hier noch nicht an die Macht wursteln konnten :-). Und das wird auch so bleiben!


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frauen

  1. Geschlechtsspezifische Abtreibung in Indien: Jedes Jahr werden mehr Jungen als Mädchen geboren
  2. Bilder von Frauen in Moschee aufgehängt, um sie zu denunzieren
  3. Gloria von Thurn und Taxis: Die Anti-Baby-Pille ist kein wahrer Feminismus
  4. „Sehr geehrte Frau Flachsbarth, mit Überraschung lese ich…“
  5. „Hier werden Frauenrechte auf dem Trans-Altar geopfert“
  6. Propaganda und keine Meinungsfreiheit
  7. 5 Dinge, die deine Frau nicht gerne hört, wenn du sie sagst.
  8. ARD macht sich echt Sorgen um "rechte" selbstbewusste Frauen
  9. „Mit Jesa Christa kommen wir null weiter, gar nicht!“
  10. „Das also ist die Toleranz von Vertreterinnen von ‚Maria 2.0‘!“







Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Warum man am 26. Mai NICHTS in den katholischen Kirchen in Deutschland spenden sollte!
  3. Wort zum Sonntag/ARD: Evangelische Pastorin wirbt für „Entkriminalisierung“ von Kindstötungen
  4. Vatikan legt neue Normen für Beurteilung von Marienerscheinungen fest
  5. Kirchenzeitungen kann man auch abbestellen!
  6. Prof. Riccardo Wagner: Katholikentagsprogramm hat null Treffer bei Stichwort „Neuevangelisierung“
  7. AstraZeneca räumt schwere Nebenwirkungen bei Covid-Impfstoff ein
  8. Marx: Abgestuftes Lebensrecht für Ungeborene inakzeptabel, aber....
  9. Salzburg: Piusbruderschaft plant Kirchenerweiterung
  10. AfD wirft Diakonie-Präsident 'Wählernötigung' vor
  11. Neue Räte braucht das Land
  12. BDKJ möchte, dass Sternsinger nicht mehr AfD-Politiker besuchen!
  13. Deutschland: Rekord-Austritte bei der evangelischen Kirche
  14. Mehrheit der Deutschen hat Angst, Minderheit im eigenen Land zu werden
  15. Associated Press: „Überall in den USA erlebt die katholische Kirche einen gewaltigen Wandel“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz