Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  2. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  3. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  4. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Bischof von Hildesheim erwartet für 2021 noch mehr Kirchenaustritte
  7. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’
  8. R.I.P. Georg Ratzinger
  9. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  10. Dümmer geht nimmer!
  11. Vatikanberaterin bringt "Kardinalskollegium mit Frauen" ins Spiel
  12. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  13. Fridays For Future Weimar: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt“
  14. Schwedischer Kardinal zieht gemischtes Fazit zu Corona-Sonderweg
  15. Prozession zur Ehre des hl. Johannes erstmals seit 14. Jahrhundert verboten!

Diözese St. Pölten startet Plakatkampagne 'Schau aufs Herz'

22. Juli 2016 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sujets zum "Jahr der Barmherzigkeit" mit unterschiedlichen Menschen, "die buchstäblich ihre Herzen offenlegen" - Bischof Küng: "Herz-Haben steht für Entscheidung zur Liebe und zur Hilfe" - Großplakate, City-Lights, Zeitungsinserate, Internetpräsenz


St. Pölten (kath.net/KAP) Zum laufenden "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit" hat die Diözese St. Pölten jetzt offiziell ihre schon traditionelle Sommerkampagne gestartet, die das Thema "Schau aufs Herz" ganz wörtlich nimmt: Im Fokus der Plakat- und Printkampagne stehen, freigestellt vor weißem Hintergrund, Menschen mit Herz - quer durch alle Schichten, quer durch viele Herkunftsländer. Erläutert werden die Sujets durch Originalzitate von Papst Franziskus, die den Betrachter auffordern, die Oberflächlichkeit hinter sich zu lassen und tiefer zu blicken - nach dem Aufruf des Papstes: "Wir sind gerufen, auf das Herz zu sehen."

Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng präsentierte die Plakate am Donnerstag im Universitätsklinikum St. Pölten, das über eine eigene Herzstation verfügt, gemeinsam mit dem Altabt Berthold Heigl vom Stift Seitenstetten und den Sponsoren der Kampagne. "Ohne Herz fehlt das Wichtigste", betonte Küng, "das gilt im eigenen Leben, im Leben der Gemeinschaft, in Kirche, Staat und Gesellschaft." Die vier Plakatsujets zeigten Lebenssituationen, die "Angelpunkte einer gesellschaftlichen Herzenskultur" seien: ein Ehepaar, einen Obdachlosen, eine schwangere Mutter und eine Flüchtlingsfamilie. "Herz-Haben steht hier für konkretes Tun, für Einander-Annehmen, für Entscheidung zur Liebe und zur Hilfe", erläuterte der Bischof.


So sei die Familie als Herzstück der Gesellschaft eine echte "Lebensversicherung". Die Mutter wiederum sei die "Überbringerin des Lebens" und "Säule der Gesellschaft", wie Küng unterstrich. Mütterlichkeit dürfe weder an den Rand gedrängt noch missbraucht werden.

Er denke beim Thema auch an die Gründerväter des gemeinsamen Europas, so Küng weiter: "Europa braucht Herz, braucht eine Seele." Die Aufforderung des heiligen Papstes Johannes Pauls II. zur Neu-Evangelisierung Europas sei heute notwendiger denn je.

Heigl: "Ohne Herz kein Leben möglich"

Dass "ohne Herz kein Leben möglich" ist, habe Altabt Berthold Heigl "ganz existenziell erfahren, als bei mir eine Herztransplantation notwendig wurde". Biblisch meine das Herz jedoch den ganzen Menschen, daher gebe es nicht nur körperlich, sondern auch geistig-seelisch ohne Herz kein Leben. "Die Barmherzigkeit, das offene Herz für den Nächsten, ist Leben im eigentlichen, im tieferen Sinn", so der Abt.

Die Testimonials, gewählt für die Kampagne "aus dem realen Leben", verdeutlichten, "dass unter jeder Oberfläche ein menschliches Herz schlägt, das Gott sieht", erklärte Barbara Assmann von der Marketingagentur Cayenne ihren Grundgedanken. "Dabei wird der Blick auf ihre freigelegten und strahlenden Herzen gelenkt, die sie mit schützenden Handgesten präsentieren - sie legen buchstäblich ihre Herzen offen und fordern den Betrachter dadurch auf, auf das Herz zu sehen!".

Kampagne für Diözese kostenfrei

Der besondere Hinweis der diesjährigen Kampagne der Diözese St. Pölten, auf das Herz zu schauen, und "die damit verbundene soziale Verantwortung für die hier lebenden Menschen" seien auch Kernwerte der "HYPO NOE", wie Vorstandssprecher Günther Ritzberger betonte. Die Unternehmensgruppe stelle sich als Sponsor der Kampagne "auch heuer aus Überzeugung in den Dienst der guten Sache", um der Kirche Gehör für grundlegende Anliegen zu verhelfen.

Von der Diözese St. Pölten würden in der jährlichen Plakatkampagne "immer wichtiger werdende Anliegen mit sehr zeitgemäßen Mitteln umgesetzt", lobte Robert Beck, Sales-Direktor der "EPAMEDIA GmbH", die die Plakatflächen zur Verfügung stellt.

Durch die Leistungen der Sponsoren könne die gesamte Plakat- und Printkampagne für die Diözese St. Pölten kostenfrei durchgeführt werden, wie der Bischöfliche Sekretär und Kampagnenleiter Fritz Brunthaler erklärte. Dies entspreche einem kommerziellen Gegenwert von mehr als 150.000 Euro.

Die Botschaften werden auf 112 Großplakaten im gesamten Diözesangebiet gezeigt, zusätzlich auf 22 City-Lights in St. Pölten, in Anzeigen in den "Niederösterreichischen Nachrichten", im Internet und in sozialen Netzwerken. Die Kampagne startete auf den Großplakatflächen bereits Mitte Juli und dauert nun an bis Ende Juli, mit einigem Nachhang sogar bis Mitte August. Die Inserate werden in einem Zeitraum von insgesamt sechs Wochen geschaltet.





Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) Diözese St. Pölten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Elster 22. Juli 2016 

abstoßende Plakate

Alles was Heilig und Kostbar ist prostiuiert man nicht.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Barmherzigkeit

  1. "Held der Nächstenliebe": Bub starb nach Corona-Pflege der Mutter
  2. Barmherzigkeitssonntag
  3. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  4. Die Quelle der Göttlichen Barmherzigkeit
  5. Gottes Erbarmen kennt keine Grenzen
  6. Die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes
  7. Papst veröffentlicht am Montag neues Apostolisches Schreiben
  8. Gottes Apostelin der Barmherzigkeit
  9. Wandernde Heilige Pforte auf den Salomon-Inseln
  10. Barmherzigkeit geht gar nicht. Wie soll man das leisten?








Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Georg Ratzinger
  2. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  3. Diözese Linz: Gay-Fahne auf katholischer Kirche
  4. Wozu brauchen wir die Kirche überhaupt?
  5. Ich bin ein 'weißer Mann', aber deshalb knie ich mich nicht nieder
  6. Dümmer geht nimmer!
  7. Keine Veranlassung etwas zu ändern!
  8. Die Sprache der Engel
  9. Papst-Unterstützung für Synodalen Weg?
  10. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  11. China-Dissident behauptet: China hat Vatikan-Schweigen gekauft
  12. „In dieser Stunde der Trauer…“
  13. Washington DC.: Priester angegriffen und verletzt
  14. Benedikt XVI. wird nicht am Begräbnis von Georg Ratzinger teilnehmen!
  15. Anglikanischer Erzbischof: ‚Statuen werden entfernt, Namen geändert’

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz