Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  7. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  10. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland

Diözese St. Pölten startet Plakatkampagne 'Schau aufs Herz'

22. Juli 2016 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sujets zum "Jahr der Barmherzigkeit" mit unterschiedlichen Menschen, "die buchstäblich ihre Herzen offenlegen" - Bischof Küng: "Herz-Haben steht für Entscheidung zur Liebe und zur Hilfe" - Großplakate, City-Lights, Zeitungsinserate, Internetpräsenz


St. Pölten (kath.net/KAP) Zum laufenden "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit" hat die Diözese St. Pölten jetzt offiziell ihre schon traditionelle Sommerkampagne gestartet, die das Thema "Schau aufs Herz" ganz wörtlich nimmt: Im Fokus der Plakat- und Printkampagne stehen, freigestellt vor weißem Hintergrund, Menschen mit Herz - quer durch alle Schichten, quer durch viele Herkunftsländer. Erläutert werden die Sujets durch Originalzitate von Papst Franziskus, die den Betrachter auffordern, die Oberflächlichkeit hinter sich zu lassen und tiefer zu blicken - nach dem Aufruf des Papstes: "Wir sind gerufen, auf das Herz zu sehen."

Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng präsentierte die Plakate am Donnerstag im Universitätsklinikum St. Pölten, das über eine eigene Herzstation verfügt, gemeinsam mit dem Altabt Berthold Heigl vom Stift Seitenstetten und den Sponsoren der Kampagne. "Ohne Herz fehlt das Wichtigste", betonte Küng, "das gilt im eigenen Leben, im Leben der Gemeinschaft, in Kirche, Staat und Gesellschaft." Die vier Plakatsujets zeigten Lebenssituationen, die "Angelpunkte einer gesellschaftlichen Herzenskultur" seien: ein Ehepaar, einen Obdachlosen, eine schwangere Mutter und eine Flüchtlingsfamilie. "Herz-Haben steht hier für konkretes Tun, für Einander-Annehmen, für Entscheidung zur Liebe und zur Hilfe", erläuterte der Bischof.


So sei die Familie als Herzstück der Gesellschaft eine echte "Lebensversicherung". Die Mutter wiederum sei die "Überbringerin des Lebens" und "Säule der Gesellschaft", wie Küng unterstrich. Mütterlichkeit dürfe weder an den Rand gedrängt noch missbraucht werden.

Er denke beim Thema auch an die Gründerväter des gemeinsamen Europas, so Küng weiter: "Europa braucht Herz, braucht eine Seele." Die Aufforderung des heiligen Papstes Johannes Pauls II. zur Neu-Evangelisierung Europas sei heute notwendiger denn je.

Heigl: "Ohne Herz kein Leben möglich"

Dass "ohne Herz kein Leben möglich" ist, habe Altabt Berthold Heigl "ganz existenziell erfahren, als bei mir eine Herztransplantation notwendig wurde". Biblisch meine das Herz jedoch den ganzen Menschen, daher gebe es nicht nur körperlich, sondern auch geistig-seelisch ohne Herz kein Leben. "Die Barmherzigkeit, das offene Herz für den Nächsten, ist Leben im eigentlichen, im tieferen Sinn", so der Abt.

Die Testimonials, gewählt für die Kampagne "aus dem realen Leben", verdeutlichten, "dass unter jeder Oberfläche ein menschliches Herz schlägt, das Gott sieht", erklärte Barbara Assmann von der Marketingagentur Cayenne ihren Grundgedanken. "Dabei wird der Blick auf ihre freigelegten und strahlenden Herzen gelenkt, die sie mit schützenden Handgesten präsentieren - sie legen buchstäblich ihre Herzen offen und fordern den Betrachter dadurch auf, auf das Herz zu sehen!".

Kampagne für Diözese kostenfrei

Der besondere Hinweis der diesjährigen Kampagne der Diözese St. Pölten, auf das Herz zu schauen, und "die damit verbundene soziale Verantwortung für die hier lebenden Menschen" seien auch Kernwerte der "HYPO NOE", wie Vorstandssprecher Günther Ritzberger betonte. Die Unternehmensgruppe stelle sich als Sponsor der Kampagne "auch heuer aus Überzeugung in den Dienst der guten Sache", um der Kirche Gehör für grundlegende Anliegen zu verhelfen.

Von der Diözese St. Pölten würden in der jährlichen Plakatkampagne "immer wichtiger werdende Anliegen mit sehr zeitgemäßen Mitteln umgesetzt", lobte Robert Beck, Sales-Direktor der "EPAMEDIA GmbH", die die Plakatflächen zur Verfügung stellt.

Durch die Leistungen der Sponsoren könne die gesamte Plakat- und Printkampagne für die Diözese St. Pölten kostenfrei durchgeführt werden, wie der Bischöfliche Sekretär und Kampagnenleiter Fritz Brunthaler erklärte. Dies entspreche einem kommerziellen Gegenwert von mehr als 150.000 Euro.

Die Botschaften werden auf 112 Großplakaten im gesamten Diözesangebiet gezeigt, zusätzlich auf 22 City-Lights in St. Pölten, in Anzeigen in den "Niederösterreichischen Nachrichten", im Internet und in sozialen Netzwerken. Die Kampagne startete auf den Großplakatflächen bereits Mitte Juli und dauert nun an bis Ende Juli, mit einigem Nachhang sogar bis Mitte August. Die Inserate werden in einem Zeitraum von insgesamt sechs Wochen geschaltet.





Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto (c) Diözese St. Pölten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Barmherzigkeit

  1. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  2. Die Philippinen sind das erste Land, das sich der göttlichen Barmherzigkeit geweiht hat
  3. "Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben...?"
  4. Gottes Barmherzigkeit
  5. "Held der Nächstenliebe": Bub starb nach Corona-Pflege der Mutter
  6. Barmherzigkeitssonntag
  7. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  8. Die Quelle der Göttlichen Barmherzigkeit
  9. Gottes Erbarmen kennt keine Grenzen
  10. Die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  10. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  11. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz