Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  14. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  15. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt

Sebastian Kurz: 'Als Christen klar und selbstbewusst auftreten'

16. Februar 2017 in Österreich, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Außenminister Kurz (ÖVP) sagt im Interview mit der Kirchenzeitung der Erzdiözese Wien, warum sich Österreich für verfolgte Christen einsetzen muss und warum die islamischen Religionslehrer eine besondere Aufgabe im Kampf gegen Radikalisierung haben.


Wien (kath.net/PEW) Im Interview mit dem SONNTAG bekräftigt Kurz sein politisches Ziel, sich intensiv für verfolgte Christen einsetzen zu wollen. Er bezeichnet die weltweite Zunahme von religiös motivierten Konflikten und Gewalttaten sowie der Diskriminierung von Anhängern anderer Glaubensrichtungen als „höchst beunruhigend“.

Dabei sieht er Christen als die weltweit am meisten verfolgte Gruppe an: „Es ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit, uns für ihren Schutz einzusetzen. Diese Verpflichtung ergibt sich auch aus der historischen Prägung unseres Landes“. Auch bei den laufenden Resettlement-Programmen werde ganz bewusst ein Schwerpunkt auf verfolgte Christen gelegt, so der Außenminister. Der Ausbau der humanitären Hilfe vor Ort helfe den Menschen in der Region und setze sie nicht den Gefahren einer Flucht über das Mittelmeer aus.


Selbstbewusstes Christsein gefragt

Von allen, die in den vergangenen Jahren als Flüchtlinge nach Österreich zugewandert sind, müsse man jedoch einfordern, dass sie jene Werte, die aus unserer christlichen Tradition gewachsen sind, uneingeschränkt respektieren. „Wir müssen in unserer eigenen Wertehaltung klar und selbstbewusst auftreten“, meint Sebastian Kurz.

Zum Problem der Radikalisierung in unserem Land sagt der Außenminister: „Gerade Jugendlichen müssen wir unmissverständlich vermitteln, dass Jihadismus kein Spiel, sondern eine todernste Angelegenheit ist. Und es muss darüber aufgeklärt werden, dass die Hauptopfer der IS-Terroristen im Irak und in Syrien Muslime sind. Hier spielen die islamischen Religionslehrer eine wichtige Rolle. Sie müssen erklären, dass gläubige Muslime niemals solche Verbrechen begehen dürfen. Andererseits sollen die Religionslehrer Fehlentwicklungen auch melden und zur Anzeige bringen“.

Foto oben: Außenminister Kurz © ÖVP/Jakob Glaser


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Theodor69 16. Februar 2017 
 

Eine Wohltat gegenüber dem primitiven holländischen Wilders


5
 
 Federico R. 16. Februar 2017 
 

O beneidenswertes Österreich!

O beneidenswertes Österreich!, möchte man ergänzen. Denn leider vermisse ich bei uns in Deutschland namhafte christliche Politiker vom Format eines Sebastian Kurz. Es gab da vor Jahren einen recht hoffnungsvollen Nachwuchs erster Güte, aber den hat die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende rechtzeitig auf subtile Weise in die Resignation getrieben und stattdessen vom Küngschen Weltethos geprägte Leute beigeholt, die wohl eher ihrer persönlichen Weltanschauung entsprechen. Und die älteren mutigen und profiliert christlich-katholischen Politiker wie etwa Wolfgang Bosbach, der erstaunlich lange durchhielt, hatten bei Frau Merkel dann auch keine echte Chance mehr. Stattdessen aber Frau Schavan, die, nachdem sie ihren Doktortitel abgeben musste, Merkels Weltsicht seither im Vatikan - vermutlich sogar mit einem gewissen Erfolg - zu vermitteln versucht.


5
 
 Helena_WW 16. Februar 2017 
 

Richtig was der österreischische Außenminister Sebastian Kurz sagt

Er ist einer der wenigen vernünftigen und christlichen Politiker in Europa.


13
 
 Magdalena77 16. Februar 2017 

Schön, dass es noch ideologiefreie Politiker in Europa gibt, die sich Herz und Hirn bewahrt haben! O felix Austria!


15
 
 priska 16. Februar 2017 
 

Ich bete für Sebastian Kurz das er dies alles umsetzen kann, was er sagt!


16
 
 Hortensie 16. Februar 2017 

Er ist einfach so klar

Sebastian Kurz ist meiner Meinung nach einfach einer der besten Politiker die wir zurzeit haben. Seine klaren und dennoch Menschenfreundlichen Aussagen zeugen von einem gelebten Christentum. Ich bete für ihn, dass seine Stimme Gehör finden möge.


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzdiözese Wien

  1. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  2. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  3. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  4. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  5. Weil sie beim Beten keine Maske tragen wollte
  6. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  7. Das ist unser Beitrag zur Überwindung der Krise
  8. #corona - 'Eucharistie to go' in der Erzdiözese Wien
  9. Anima-Rektor Brandmayr wird neuer Dompropst von Wiener Neustadt
  10. „Erzbischof hat von Sonntagspflicht dispensiert“, wenn...






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  6. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  7. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  8. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  9. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. Der entschärfte Gott
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  14. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz