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Der Priester ist kein Auslaufmodell

10. April 2017 in Kommentar, 48 Lesermeinungen
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Kardinal Marx will Laien die Gemeindeleitung übertragen. Doch können amtliche Dienste aus dem geweihten Amt ausgegliedert werden? Eine theologische Gegenrede. Von Paul Josef Kardinal Cordes


Vatikan (kath.net/Die Tagespost) Seit 1993 findet weltweit jedes Jahr am 22. März der „Wassertag“ statt. Er wird von „UN-Water“, einer Gliederung der Vereinten Nationen, organisiert. Der Tag will Sensibilität wecken unter allen Menschen für den Umgang mit Wasser, mit seinem Wert, seiner Knappheit, seiner Unersetzlichkeit; die katastrophalen Folgen für die Menschen, denen es fehlt, sollen bewusst werden.

Solche Initiativen sind logisch. Was dem Menschen teuer ist, findet sein besonderes Interesse. Bei Wachsamen entsteht dann Aufmerksamkeit, um etwas zu schützen und es zu bewahren. Entspricht nun diesem menschlichen Wesenszug der Umgang mit einer Kostbarkeit in der katholischen Kirche: mit dem Stand der geweihten Priester? Ihr Fehlen ist überall spürbar und belastet die einzelnen Christen wie auch ihre Gemeinden. Doch wie reagieren kirchliche Vor-Denker, um dem Priestermangel zu wehren? Ist ihnen das katholische Kleinod, das Weihesakrament, dabei vor Augen – wie in ihrer Grundeinstellung zum Wasser? Geht eine Welle von Frömmigkeit durch die Kirchen, die nach Christi Weisung „den Herrn der Ernte bitten, Arbeiter in seine Ernte zu senden“ – Wallfahrten oder Fasttage, Andachten oder „Sturmgebete“? Leider gibt es sie höchstens im Verborgenen. Die öffentliche Reaktion auf die Priester-Not ist eher verstörend.

Hier einige Fakten: Der Dogmatiker Walter Kasper, später römischer Kardinal, leistet sich über den Vollzug der Priesterweihe eine erstaunliche Behauptung. In einem zunächst 1969 verfassten Aufsatz, der dann unverändert 2009 wieder abgedruckt wurde, schreibt er zur amtlichen Beauftragung des Priesters: „Ob man dies ein Sakrament nennt, ist vor allem eine Frage der Sprachregelung “ (Gesammelte Schriften Bd 12II, 204). Wider die eindeutige Lehre des Konzils von Trient (DH 1766) und des Vaticanum II (DH 4153) lässt er offen, dass die Priesterweihe ein sakramentales Gnadengeschehen ist. Konziliare Eindeutigkeit wird von ihm auf dem Altar der Ökumene preisgegeben.

Die Soziologen M. N. Ebertz und H. G. Hunstig gaben vor einigen Jahren im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz die Studie heraus „Hinaus ins Weite. Gehversuche einer milieusensiblen Kirche“ (Würzburg o.J.). Universitätslehrer mit bekannten Namen zeichnen für Beiträge, die die pastorale Richtung für die Auslegung des Vaticanum II. weisen soll. Zur Diskussion gestellt sind anstehende Strukturreformen, ihre konkrete Umsetzung und das Ausmaß an notwendigen Veränderungen. Es geht um eine neue Pastoral. Eine Erwähnung des Weiheamtes oder die Konturen der Priester sucht man in dem Band freilich vergeblich. Deren Dienst und Spezifikum scheinen heute verzichtbar.

Unvergessen ist eine im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellte „Seelsorgestudie“. Für die Befragung von hauptamtlichen kirchlichen Mitarbeitern zeichnen verantwortlich Professoren der Hochschule für Philosophie München, der Theologischen Fakultät Paderborn, der Universität Osnabrück, der Universität Witten/Herdecke und der Universität Freiburg. Mit Interesse nahm ich das Resümee zur Kenntnis. Ich gestehe meine Irritation: Eine Verankerung der erhobenen Daten im Glaubensfeld ist nicht erkennbar; ein möglicher persönlicher Gottesbezug spielt keine Rolle. Worte wie Gnade, Erlösung, ewiges Leben, Kreuz oder Sünde tauchen überhaupt nicht auf. Die „Seelsorgenden“ erscheinen wie eine profane Berufsgruppe – wie etwa die Ärzteschaft oder die Sozialarbeiter. Nicht einmal wird Jesus Christus benannt. Unter den 25 Nummern der Studie hat „Gott“ sozusagen Glück gehabt, wenigstens in der letzten Nummer erwähnt zu werden.

Die Initiatoren der Befragung fühlen sich durch ihre gewählte Perspektive, die des säkularen Denkens, dann offenbar legitimiert, bei Priestern den Empfang des Weihesakraments überhaupt zu verschweigen; sie werden in den Oberbegriff „Seelsorger“ integriert und ihre spezifische Qualität wird gestrichen.

Kann man aber die seelische Verfassung eines geweihten Amtsträgers der Kirche wirklich erfassen, ohne vom Glauben zu sprechen? Pastoral ist für niemanden ein Brotberuf. Schließlich hat dieser Dienst seine Lebensgeschichte geformt – sein religiöses Ringen um ein Ja zur Berufung, seine Suche von Gottes Antlitz. Dass letztlich nicht das Arbeitsfeld den Ausschlag für seine Berufswahl gab, sondern seine persönliche Geschichte mit dem Vater Jesu Christi; dass diese Geschichte ihn in allen Stunden begleiten und stützen kann, ihm wieder aufhilft in Enttäuschungen, ihn erfreut bei Erfolgen – wer das unterschlägt, scheitert doppelt. Er beraubt den Geweihten der geistlichen Hilfen, wenn er unausweichlich Not- und Problemsituationen ausgesetzt ist. Er annulliert – gewollt oder nicht – den Sinn der sakramentalen Weihe überhaupt, weil er Leben und Dienst des Priesters ohne den gnadenhaften Beistand Gottes konzipiert.


Es war zu erwarten, dass sich eine solche Atmosphäre in der Kirche von Deutschland auch strukturell niederschlagen würde. In einem Schreiben vom 3.2.2016 richtet sich der Münchener Erzbischof Kardinal Marx an eine Arbeitsgruppe seiner Diözese. Ihr obliegt die Arbeit an einem Projekt „Pastoral planen und gestalten“. Hervorstechend ist in ihm die Einführung eines oder mehrerer Laien als Leiter einer Pfarrgemeinde. Gleichzeitig lädt er zur Diskussion des Projektes ein – eine Aufforderung, der ich mit diesem Beitrag nur zu gern nachkomme. Das Projekt klopft zu Beginn unter der Überschrift „Theologische Grundlegung“ die für das Problem relevanten Daten ab. So erfreulich diese methodisch korrekte Verankerung des Neuentwurfs in der Lehre der Kirche ist, so sehr erweist sie sich doch als prüfungs- und revisionsbedürftig. Und das kluge Wort des großen Kardinals Hermann Volk bleibt weiter gültig: „Hüten Sie sich vor einer Theologie mit Anliegen.“

Nur wenige ihrer Gesichtspunkte können hier aufgegriffen werden. Da die Autoren die Absicht haben, mit der Leitungskompetenz für Nicht-Geweihte tief in das bisherige theologische Verständnis des Priesters einzugreifen, interessieren vorrangig ihre Aussagen zum kirchlichen Amt.

Zunächst verwundert, dass die „Grundlegung“ nur einmal knapp die Kirchenkonstitution „Lumen Gentium“ (=LG) heranzieht. Als primäres Fundament wird hingegen auf ein Wort der eigenen Bischofskonferenz „Gemeinsam Kirche sein“ verwiesen. Nun ist das Tun des Amtsträgers wohl generell auf eine territoriale Einheit bezogen. Aber die Wahrheit vom geweihten Amt ist kein lokalkirchliches Spezifikum, sondern „katholisch“ vorgegeben: Universalkirchliche Lehre hat diese Identität formuliert, und sie wird nicht von je unterschiedlichen, lokalen Situationen bestimmt. Die Identität ist nämlich sowohl für den Bischof wie auch für den Priester je individuell von Christus her abgeleitet. Auch wenn die Gemeinde um die Gabe des Geistes betet und der Bischof dem zu Weihenden die Hand auflegt, so ist es doch Christus selbst, der den Kandidaten in Besitz nimmt und ihm die gnadenhafte Ausrüstung verleiht.

LG widerspricht daher auch der Behauptung der Münchener „Grundlage“, dass das Konzil angeblich „nicht auf das Amt des Pfarrers fokussiert“, sondern seine Aufgabebestimmung „bei der allgemeinen Mitarbeit in der bischöflichen Hirtensorge“ belasse. In LG Nr. 28 wird ausdrücklich gesagt, dass die Priester „kraft des Weihesakramentes nach dem Bild Christi … zur Verkündigung der frohen Botschaft, zum Hirtendienst an den Gläubigen und der Feier des Gottesdienstes geweiht“ sind. Demnach ist auch die dem Priester zukommende Gemeindeleitung, der Hirtendienst, keineswegs eine vom Bischof abgeleitete Fähigkeit; schon gar nicht kann sie der Bischof nach eigenem Gusto an einen Nicht-Geweihten delegieren.

Der Münchener Vorschlag krankt an dem Grundirrtum, amtliche Dienste könnten aus dem geweihten Amt ausgegliedert und Laien übertragen werden. Dieser Fehlschluss wurde in den deutschen Diözesen schon einmal durchgespielt und abgewiesen – und zwar in der Diskussion um die sogenannte Laienpredigt, die nach der Würzburger Synode 1975 in einigen Diözesen eingeführt wurde. Der Versuch musste bald nach der Einführung des Kirchenrechts 1983 abgebrochen werden; der CIC can 767§1 untersagt sie ausdrücklich.

Diese Festlegung ist kein kirchlicher Rechts-Positivismus. Theologische Daten machen sie notwendig: Die drei priesterlichen Aufgabenfelder und Zuständigkeiten lassen sich nicht voneinander trennen; sie sind aufeinander verwiesen: Teilhabe am Amt der Leitung, am Hirtenamt, ist nicht von dem der Verkündigung und der Spendung der Sakramente abzuspalten.

Das Vaticanum II, das den Dienst des Priesters mit Hilfe des Schemas vom dreifachen Amt darlegt (vgl. etwa das Priesterdekret „Presbyterorum ordinis“ Nr. 4–6) lehrt, dass die drei Dienste (munus docendi, sanctificandi, et pascendi) einander durchdringen, sich qualifizieren und sich gegenseitig begrenzen. Die drei Tätigkeiten des priesterlichen Dienstes gewinnen erst im Miteinander ihre rechte Beleuchtung und Eindeutigkeit. Das eine oder andere Tätigkeitsfeld herauszuschneiden, bedeutet, dass auch die beiden anderen in die größere Dunkelheit der Unschärfe zurückfallen. Wie kann Gemeinde aufgebaut werden ohne die Verkündigung des Wortes Gottes und ohne Feier der Eucharistie; wie kann verkündigt werden, wenn nicht das gehörte Wort in das sakramentale Zeichen mündet (die Theologie spricht darum von verbum visibile und dem signum auditum)? So verbietet verlässliche Theologie jede „Amtsentflechtung“.

Der schlimmste Fehler der Planer aber ist, dass sie sich für die Einrichtung eines hochrangigen kirchlichen Dienstes über eine fundamentale katholische Wahrheit hinwegsetzen: über die Wahrheit nämlich, dass es für kirchliche Grundvollzüge das Weihesakrament gibt. Christus selbst hat es nach katholischem Verständnis gestiftet. Stattdessen gründen sie leichtfertig eine Bestellung für solche Aufgaben auf Macht und Gutdünken des Bischofs. Wer darf denn so vermessen sein, den Beistand auszuschlagen, den Gott eigens im Sakrament bereithält? Und niemand wende ein, der Gottesbezug sei inklusiv; die Wissenssoziologie hat lange erkannt, dass etwas, was nicht mehr ausgesprochen wird, dem Vergessen anheimfällt.

Unannehmbar zur Begründung der Gemeindeleitung durch Nicht-Geweihte ist ferner die Berufung auf den 1. Petrus-Brief. Mit dem bekannten Wort von dem „auserwählten Geschlecht, der königlichen Priesterschaft, dem heiligen Stamm“ (2,9) soll das Priesterbild – wie es heißt – „ausgeweitet“ werden. Sind die Neuerer auf den Spuren Luthers? Der leitete ja aus diesem Vers sein Verständnis von Priestersein ab. Er lehrte: „Was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, dass es schon Priester, Bischof und Papst geweiht sei…“. So schaffte er das Weihesakrament ab. Doch seine Schriftdeutung ist exegetisch wie logisch falsch. Denn die in der Schrift ausgesagt Erwählung ist nicht individuell zu verstehen; sie gilt für den Einzelnen, insofern er zu einer Gemeinschaft gehört (wie ja auch den einzelnen Fußballspieler nur als Teil der Mannschaft deren Ruhm und Schande betrifft). Darum sprechen Katholiken auch vom „gemeinsamen“ und nicht protestantisch von „allgemeinen“ Priestertum.

Der entscheidende Grund für eine fällige Auseinandersetzung mit dem Münchener Vorschlag geht über die genannten Einzelheiten hinaus. Sie ist dringend, weil sich mit dem Vorstoß die Kirche weiter selbst säkularisiert. Was ist gemeint? Soziologische Forscher (besonders Emile Durkheim) haben geprüft, wie sich menschliche Wertsysteme und die gesellschaftlichen Ordnungen herausgebildet haben. Sie deckten folgenden Entwicklungs-Prozess auf: Einzelne Personen verinnerlichen Leitungsmaßstäbe, die ihnen das öffentliche Bewusstsein zuträgt. So schlagen sich ohne alle Beeinflussung Dritter Wahrheitserkenntnis und Gesellschaftsordnung nieder. Das Kollektiv braucht für deren Übernahme keine ihm von außen zukommende Autorität.

Diese Erkenntnis lässt sich leicht auf die Kirche übertragen. Sie muss den Hirten eine Warnung sein. In ihrem Licht ist es nicht abwegig, kirchliche Funktionen und Dienste lediglich als Hervorgänge, Emanationen, gleichsam als „Produkte“ gemeinschaftlichen Lebens zu verstehen. Als sich die Gruppe der Glaubenden konstituierte, musste sie sich natürlich auch ihre Dienste schaffen. So könnten Amtsträger und Kompetenzen im Sinne Durkheims leicht aus dem Bewusstsein des Kollektivs erwachsen sein. Gott und sein Heilsplan in Jesus Christus wären dann aber für das kirchliche Amt irrelevant, sogar ignorierbar. Wohl bleibt in der Praxis eine kirchliche Dienst- und Amtsstruktur plausibel. Doch klassische Soziologie wird sie als „selbstreferenzielles System“ deuten. Und die Transparenz des Amtes für Gott und seine Gnade entfällt.

Schon die Begriffsverschiebung, die mit der jüngsten Amtsdiskussion über die Kirche hereingebrochen ist, verwässert den Glauben an das geweihte Amt. Wir haben theologisch gefüllte und oft aus der Offenbarung erwachsene Worte durch funktional-praktische Termini ersetzt: aus dem „Hirtendienst“ wurde die „Gemeindeleitung“, aus „priesterlicher Sendung“ wurde „Seelsorge“ und „Verkündigung“ degenerierte zu „religiöser Information“. Mit dem Laien als „Gemeindeleiter“ – wie es reich entlohnte, aber glaubensfremde Unternehmensberater nahelegen – würde sich unsere Auszehrung des Glaubens fortsetzen.

Die früher erwähnte Synode in Würzburg hinterließ zu dem Thema „Dienste und Ämter“ auch den Beschluss „Der Dienst des Amtes und der Räte in der Gemeinde“ (Nr. 2,5). Er vermerkt, dass Pfarrgemeinderäte auch an Orten fortbestehen sollten, wo der Pfarrer nicht länger in der Gemeinde wohnt. Solche Räte garantieren eine qualifizierte Repräsentanz der Glaubensgruppe vor Ort. Warum soll eine neue kirchliche Dienststruktur geschaffen werden, deren theologische Basis nicht trägt, die die priesterliche Identität verunklart und Christi spezifisches Sakrament für die Pastoral der Kirche vergessen macht?

Kurienkardinal Cordes war Präsident des Päpstlichen Rates Cor Unum. Zuvor war er Vizepräsidente des Päpstlichen Rates für die Laien. Er stammt aus dem Erzbistum Paderborn.

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Foto oben (c) kath.net/Paul Badde


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 14. April 2017 
 

Erfreulich

Nach der Passionsmatutin (Utrennja strastjej)bzw. der Göttlichen Liturgie des heiligen Basilius des Großen kombiniert mit der Vesper, haben die ukrainischen Gläubigen uns 3 Priestern zu UNSEREM PRIESTERFEST (Gründonnerstag: Einsetzung der Eucharistie und des Weihesakramentes) gratuliert. Ich habe mich gefreut, weil unsere griechisch katholischen Gläubigen das noch wissen und wertschätzen. So manchem lateinischen Priester würde so etwas auch gut tun.Msgr. Franz Schlegl


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 Pharao 13. April 2017 
 

Kirchenvorstandsvorsitz nicht theologisch

Rechtlich betrachtet ist "Leitung" einer Gemeinde gleichzusetzen mit dem Vorsitz im Kirchenvorstand. Wenn der Pfarrer diesen innehat, ist er verantwortlich für Haushaltspläne, kaputte Kirchendächer, Bauangelegenheiten. So etwas abzugeben, sollte kein Problem darstellen und kratzt nicht an der spirituellen Leitungskompetenz des Priesters. Um nichts anderes scheint es Kard. Marx zu gehen, und die Kritik von EBf. Cordes schießt m.E. übers Ziel hinaus bzw. an diesem vorbei. In Ländern wie den Philippinen oder Brasielien, wo mehrere zehntausend Personen zu einer Pfarrei gehören, ist es selbstverständlich, daß Laien vor Ort Leitungsverantwortung wahrnehmen. Ich begrüße daher die Intiative von Kard. Marx, weil sie Priestern ermöglicht, sich wieder auf priesterliche Aufgaben zu konzentrieren!


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 hauch 11. April 2017 
 

Danke

@lakota, haben Sie vielen Dank liebe(r)@lakota für Ihre herzlichen wie aufmunternden Worte!

Es ist sehr wohltuend wie hier im Forum vernetzt zu sein. Ja beten wir für unsere Priester und um Berufungen, lassen wir gemeinsam unser Gebet vor Gott klingen.

Danke


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 Thomas-Karl 11. April 2017 

Verheizt?

Wird der Priesterberuf attraktiv, wenn man erlebt, wie die vorhandenen Priester verheizt werden? In der Erzdiözese Paderborn ist kürzlich ein 58-jähriger Pfarrer gestorben, nachdem er im November 2015 einen schweren Schlaanfall erlitten hatte. Der Priester war Leiter eines Verbandes von zwölf Gemeinden, dazu Notfallseelsorger.


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 lakota 11. April 2017 
 

@Hauch

nicht die Hoffnung verlieren! Als unser jetziger Pfarrer vor etwa 7 Jahren zu uns kam, gab es keine Anbetung. Er hat sie am Freitagabend nach der Hl.Messe eingeführt, erst blieb nur eine Handvoll Gläubiger da, aber jetzt ist es doch ein fester Stamm von etwa 30 Leuten. Immerhin. Hören wir nicht auf, um gute Priester zu beten und beten wir auch FÜR unsere Priester, daß sie Mut und Kraft nicht verlieren. Ich glaube (wie auch Msgr. Schlegl beschrieben hat), daß es manchmal schon ganz schön trostlos für einen Priester aussieht. Er gibt so viel und was bekommt er seine Mühen?


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 hauch 11. April 2017 
 

@DonGiovanni lieber DonGiovanni, danke Ihnen für Ihre Gedanken und Erfahrungen. Ihre Frage trifft es sehr gut: "wollen" wir noch Priester!?!? Manchmal erscheint es mir selbst unter Gläubigen so als wenn es sich um ein Konsumangebot handelt.

@Schlegl, lieber Msgr. Schlegel danke für Ihre Worte. Und was können wir, oder besser was kann ich tun für Priesterberufe?

Es finden so viele Strömungen statt gegen die Kirche, gegen unseren Dreieinen Gott....
Auch wenn wir keine Angst haben sollen, aber liebe Brüder & Schwestern ich habe Angst und es wäre gelogen das Gegenteil zu behaupten. Und wenn ich dann auf Internetseiten wie "wir sind Kirche", die für Reformen plädieren wie das Frauenpriestertum und die Gleichstellung zwischen Laien und Priestern, stoße wird mir bang in der Seele..

Was können wir tun


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 DonGiovanni 11. April 2017 
 

@Msgr. Schlegl

Das stimmt: Ansprüche haben die Leute, aber für Priesterberufe tut man nichts.
Ich habe zu wenig erklärt, was ich mit dem Begriff "wollen" gemeint habe. Gerade nicht: Ansprüche zu stellen, sondern wirklich etwas tun: d.h. deutlich zu machen, dass die hl. Messe und die Sakramente wirklich ein Anliegen sind und der Priester dazu unbedingt gebraucht wird. Das wird für einen jungen Menschen ein Anreiz sein. Der andere und wichtigere Aspekt ist, dass Berufungen von der Eucharistie kommen. Mir ist einmal berichtet worden, dass ein Anbetungs"tag" in einer Pfarre um 7.15 Uhr morgens geendet hat. Um 6.00 Uhr war Roratemesse, dann Aussetzung bis etwa 7.15 Uhr. Die Leute haben kein großes Interesse an Anbetung. Und dann wundert man sich, wenn es so wenige Priester gibt. Gott will wohl, dass wir unsere berechtigten Wünsche nach Priestern, heiligen Priestern vor ihm zum Ausdruck, aber wir Menschen "wollen" ja nicht.


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 SCHLEGL 11. April 2017 
 

@DonGiovanni

Seit 42 Jahren vertausche ich im Sommer meine Kirchen in Wien (Stephansdom bzw.ukrain.griech.kath. Barbarakirche) Mit einer Verbandspfarre (4 Pfarren, 2 Filialekirchen) im Gebirge der Steiermark,sonst hat der Pfarrer dort keine Chance auf Urlaub.Die Bergdörfer sterben aus,keine Schule,kein Gasthaus,kein Bürgermeister,kein Pfarrer,kaum junge Leute.15-20 Personen bei einer Vorabendmesse,oder Frühmesse am Sonntag um 8:30 Uhr.Die Liturgie um 10:00 Uhr 60-80 Personen, die Bauern kommen am wenigsten,auch am Sonntag fahren Traktoren über die Felder,der wirtschaftliche Druck der EU ist enorm,der Milchpreis zwischen 35 und 37 Cent.7 bäuerliche Betriebe schließen täglich in Österreich ,weil unrentabel!Jugend hat am Land keine Perspektiven.Aber jede Pfarre will die Messe zur besten Zeit.Ich habe die Leute in der Predigt gefragt,wann der letzte Priester aus dieser Pfarre/dieser Gegend hervorgegangen sei? Ansprüche stellen ist leicht,aber nichts für Priesterberuf tun ist die Tatsache.Msgr.F.Schlegl


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 DonGiovanni 11. April 2017 
 

Brauchen ja, aber wollen Schluss

denn die übrigen Gläubigen wollen vor Ort versorgt werden, was ich irgendwie aber auch verstehen kann.
Aber trotzdem: Wir haben so viele Priester, wie wir "Wollen" und noch mehr. Daher brauchen wir keine "viri probati", sondern "es genügt" die Sehnsucht nach dem ewigen Heil.


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 DonGiovanni 11. April 2017 
 

Brauchen ja, aber wollen Part 3

Ich meine, ich weiß es aber nicht: Gott beruft so viele Priester, wie die Ortskirche "will", sogar noch mehr (siehe: Messbesuch: 400/Priester; 180/Priester). Trotz Priestermangel kenne ich Pfarrer, die fast nichts zu haben. Nun die Verwaltung von 3-4 Pfarren braucht Zeit, das stimmt, aber ist es die Aufgabe des Priesters z.B. die Kirchenrechnung oder Buchhaltung zu machen, währenddessen vielleicht die Pfarrsekretärin einen Wortgottesdienst mit Predigt hält oder Krankenkommunionen bringt.
Und was die Sonntagsmesse betrifft (ein Beispiel): In dem Dorf gab es vor 25 Jahren 2 hl. Messen am Sonntag (Frühmesse: ca. 100 Gläubige; Hochamt: ca. 300-350 Gläubige). Heute: nur mehr eine hl. Messe mit 70-80 Gläubigen, bei besonderen Anlässen (Erstkommunion etc.) mal auch 100-120 Gläubige. Und wenn nun heute an einem Priester 3-4 Pfarren hängen, kommt er, wenn er Glück hat etwa an die Zahlen von vor 25 Jahren heran. Er muss natürlich am Sonntag mit dem Auto rasen, ...


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 DonGiovanni 11. April 2017 
 

Brauchen ja, aber wollen Part 2

Oder wer kommt, um etwas segnen zu lassen (einen Rosenkranz, das Auto, das Haus etc.) Zu wie vielen Kranken wird ein Priester gerufen? Oder wie viele gehen noch jeden Sonntag in Kirche. Begräbnisse sind noch gefragt, weil man den Tod nicht abschaffen kann.
Es stimmt: das Angebot an geistlichem Dienst (Priestermangel) ist weniger geworden, noch mehr aber ist doch die Nachfrage (Mangel an Gläubigen)zurückgegangen. Wer sagt das? Vor einiger Zeit habe ich gelesen: Vor 50 Jahren kamen auf einen Priester über 400 Messbesucher, heute kommen auf einen Priester 180 Messbesucher und das obwohl die Priester weniger geworden sind. Der Priester ist für die Sakramente und Sakramentalien da und für eine würdige Spendung und Empfang. Ein Sakrament für die Sakramente, aber wenn schon die Sakramentalität des Weihesakraments in Frage gestellt wird.
Nun könnte man auch einwenden: Priester zu sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung: Gott beruft, das sich kein Mensch aus. Wie wahr.


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 DonGiovanni 11. April 2017 
 

Brauchen ja, aber wollen Part 1

Wir brauchen Priester, aber wollen wir Priester. Wir brauchen Priester für unser ewiges Heil, aber wollen wir das ewige Heil. Wir brauchen Priester, damit sie uns (mit ihrer Binde- und Lösegewalt) das Tor des Himmels aufschließen, aber wollen wir überhaupt in den Himmel. Haben wir uns nicht schon einen "materiellen Himmel" auf Erden eingerichtet und wollen daher vom "ewigen Himmel" gar nichts mehr wissen.
Da ich am Land aufgewachsen bin, habe ich eine Beobachtung gemacht: Es klingt zunächst sehr weltlich, aber dennoch: Berufe, die man kaum oder nicht mehr braucht, sterben aus: Hufschmied oder Wagner (er stellte die Holzräder her). Ein junger Mensch wählt einen Beruf, der gebraucht wird. So manche Priester in der Seelsorge haben berechtigter Weise das Gefühl als solcher kaum gebraucht zu werden. Taufen und Trauungen finden manchmal noch statt, weil nur die Kirche dazu feierliche Rituale hat (siehe auch: Pfarrer Thomas Frings). Wer kommt denn noch zur Beichte?


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 Zeitzeuge 11. April 2017 
 

Franz Nikolasch- führender Neo-Modernist als Kronzeuge? T.3

Piusbrüdern ein Intentionsmangel unterstellt wird, ist ein schlechter theologischer Scherz, de von niemand, erst recht keinem Fachmann ernsthaft auch nur diskutiert wird.
Nikolasch und seine Anhänger sollten sich zuallerst einmal selbst hinterfragen, was sie denn wirklich von den definierten Dogmen der Kirche noch unverkürzt und unverfälscht glauben, bevor sie hier ernsthaft mitreden wollen!


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 Zeitzeuge 11. April 2017 
 

Franz Nikolasch- führender Neo-Modernist als Kronzeuge? T.2

aus dem Dekret Paul VI. nicht heraus- wohl aber hineinzulesende Sondermeinung der Ungültigkeit des alten Ritus, den er bereits 1969 in seiner Antrittsvorelsung "als mit heidnischen Elementen durchsetzt" beschimpfte. Küng ging sogar soweit, den Papst für den Fall eines Abkommens mit den Piusbrüdern ein Schisma mit Amtsverlust zu unterstellen!
Natürlich fand diese Sondermeinung im Vatikan keine Zustimmung bei den Verantwortlichen inkl. Papst Franziskus, wie die neueste Entwicklung ja zeigt. Die weltweit ganz Wenigen Verfechter dieser Sondermeinung sollten wissen, daß auch ausserhalb der Piusbrüder Priester von Kardinälen und Bischöfen altrituell zu Priestern geweiht wurden und werden, in Brasilien /Campos) gibt es sogar eine größere, altrituelle apsotol.Administratur mit einem Bischof als Administrator! Deren Weihegültigkeit hat natürlich noch niemand in Frage gestellt.
Das hier oiffensichtlich von neomodernistischer Seite den Piusbrüdern Teil 3 folgt!


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 Zeitzeuge 11. April 2017 
 

Franz Nikolasch- führender Neo-Modernist als Kronzeuge?

Nikolasch tritt seit Jahrzehnten als offener Bekämpfer des Lehramtes auf, wenn dieses ihm gerade nicht genehm ist, der Platz hier reicht nicht aus für eine Beschreibung dieses Mannes, erinnert sei an seine Bekämfung von Humanae vitae als "päpstliche Meinung" oder an den beleidigenden "Kaprunbrief" a.d. verst. Erzbischof Eder v. Salzburg. Notorisch ist seine Animosität gegen das von Christus eingesetzte Amtspriesterum, so wie es als Opferpriesterum vom Konzil v. Trient verbindlich definiert wurde. Das wesensmäßig andere allg. Priestertum der Gläubigen wird von ihm prakt. mit dem Amtspriestertum gleichgesetzt, was ihn aber nicht daran hindert, in unkatholischer Weise weiterhin das nicht mögliche "Frauenpriestertum" zu fordern.
In einer Publikation der neomodernist. Bewegung "Wir sind Kirche" stellte er zusammen mit Hans Küng (gleich und gleich...) die aus dem Dekret Paul VI.über Form und Materie der Priesterweihe nach dem neuen Ritus
Teil 2 folgt!


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

Kardinal Marx ist für mich untragbar !

In München scheint man tatsächlich vom allgemeinen Priestertum auszugehen,
so das man Laien eine Etage höher hebt
und ihnen das übertragen will, was ausschließlich einen Priester zusteht:
Die Leitung einer Gemeinde!

Das Vorhaben wird untermauert durch dem Hinweis auf "gemeinsame Kirche";
Worte aus der Bischofskonferenz.

Ist dieses Vorhaben in Zeiten der Not + des Priestermangels so durchdacht
+ auch NACHHALTIG noch richtig,
das man Laien die Leitungs-Kompetenz
übertragen will, die ZUVOR
ein PRIESTER INNE HATTE?

Doch durch die vorsorgliche BEGRIFFS-VERSCHIEBUNG erübrigt sich die Frage nach dem richtig + falsch, denn aus

Hirtendienst wird Gemeindeleitung,
priesterliche Sendung -> Seelsorge,
aus Verkündigung -> religiöse Info!

Ein Priester IST mehr als ein
FUNKTIONÄR, der "Aufgaben" erfüllt:

Das PRIESTERLICHE AMT IST mehr,
als die Summe seiner Teile, die man
nun auf die Laien übertragen will:

Es IST WEIHE-SAKRAMENT,
Charisma + Gnade + "UNTEILBARER" DIENST an GOTT: GANZHINGABE


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 mirjamvonabelin 10. April 2017 
 

Die Worte

"Seelsorge" und "Pastoral"
stoßen mir sehr, sehr sauer auf....

In den Priestern begegne ich unmittelbar Jesus, das ist eine Begegnung und keine "Seelsorge".

Beim Wort "Seelsorge" fühle ich mich wie ein "Ding", eine Sache die gesteuert werden muss....

Natürlich weiß ich nicht alles und brauche andere Menschen wie jeder Mensch....


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 Zeitzeuge 10. April 2017 
 

Für ernsthaft am Leib-Seele-Verhältnis interessierte Katholiken

empfehle ich:

Prof.Dr.Markus Schulze (damals Assistent von Prof. Christoph Schönborn):
Leibhaft und unsterblich, 1992 sowie

dessen Aufsatz "Anima separata" in Communio, Jg. 19-1990, S. 30-36

sowie natürlich alle Titel von Prof.Dr. Josef Seifert

Zum Thema Priester hier noch ein schönes Zitat von Papst Benedikt XVI. aus einer Predigt in Paris vom 13.09.2008:

"NICHTS wird je den Dienst der Priester im Leben der Kirche ersetzen"!

Siehe hierzu auch die Sonderregelung in § 517 (2) CIC !

Meine "Troll-Animosität" ist begründet in deren Leugnung, Bezweiflung oder sinnverändernder Darstellung kath. Dogmen, die dann auch noch als "Unsinn" bezeichnet werden.

Ein Fußballer, der während des Spiels die Regeln mit dem Schiri diskutieren oder hinterfragen wollte, bekäme postwendend die Rote Karte, der Vergleich ist natürlich analog, aber doch nicht ganz unzutreffend.

Schönen Abend und, falls noch nicht geschehen, eine gute Vorbereitung auf die Osterbeichte wünsche ich allen Mitkatholiken!


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 Thomas-Karl 10. April 2017 

Priester-Mangel

Ja, wir brauchen Priester. Und Priester können nicht einfach durch Nichtordinierte ersetzt werden. Aber wenn es nicht mehr genügend Priester gibt? Reicht es aus, die vorhandenen Priester durch Nichtgeweihte zu entlasten (nicht: zu ersetzen) und sonst Priestern statt drei eben 12 Gemeinden anzuhängen?


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 Zeitzeuge 10. April 2017 
 

Herkunft, Wesen und Charakter von Trollen auf kath. Foren

wären auch für gläubige Katholiken schon interessant für eine umfassende, wissenschaftlich-soziologische Diskussion inkl. Abklärung der Motivationsfelder.
Mit den Trollen selbst kann man nicht vernünftig diskutieren, da denen nicht klar ist oder sein will, daß auf einem von Katholiken betriebenen Forum der katholische Glaube die einzig mögliche Grundlage bildet und die Dogmen nun einmal unverzichtbarer, für den gläubigen Katholiken eben gerade nicht mehr hinterfragbarer Ausdruck dieses Glaubens sind, die gläubige Vernunft kann allerdings aufweisen, daß kein Dogma im Widerspruch zur Vernunft geschweige denn zur Schrift steht!

Nichtkatholiken allerdings sollten sich doch bitte klar hier zu erkennen geben,damit für jeden eindeutig ist, wer hier aus welcher Einstellung heraus sich betätigt. Ich oute mich gern und dankbar als konservativer Katholik dem ein einziges Dogma mehr bedeutet als alle Weltweisheit, die ganz sicher nicht heilsnotwendig ist!


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 hauch 10. April 2017 
 

Korrektur

In der Welt steht ohne Religion!


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 hauch 10. April 2017 
 

...

Wir brauchen die Priester! Was bleibt ohne die Eucharistie ohne die Sakramente??? In der Welt ist heute eine Umfrage ob die Kirche notwendig ist, die Meinungen halten sich in der Waage, d.h. die Hälfte der Antworteten empfindet die Kirche den Glauben als überflüssig! Also was können wir tun, konkret, nicht die da oder der da sondern wir?! Hat hierauf jemand Antworten?


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 hauch 10. April 2017 
 

Wo bleibt

Wo bleibt bei dieser Diskussion der Punkt dass sich heute kaum mehr Männer (Frauen auch nicht, aber es geht ja um Priester) entscheiden Gott ganz und gar mit ihrem Leben nachzufolgen! Brüder & Schwestern wie können wir wieder die Herzen berühren, wie den Menschen wieder Kirche und die Sakramente und die Eucharistie spürbar machen, erfahrbar machen, dass es in deren Herzen eine Entscheidung/ ein Ja für Gott gibt? Ich weiß ja nicht wie es bei Ihnen/Euch aussieht aber in meiner Gemeinde zähle ich zu den Kücken und ich bin 40 Jahre alt. Unser Pfarrer wird in den Ruhenstand die nächsten Jahre gehen und dann? Nachfolger? Ja woher denn??? Gestern habe ich im Karmelkontakt gelesen dass die Provinz in Straubing nach 648 Jahren keinen Bestand mehr hat, viele Menschen haben sich eingesetzt und Unterschriften gesammelt, aber ohne Nachfolger ohne Menschen die bereit sind diesen Lebensweg zu gehen....Die Provinz wurde nun von einer indischen Provinz übernommen. Was können wir tun? Wir brauchen


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 SCHLEGL 10. April 2017 
 

Die Gemeinde baut sich von der EUCHARISTIE her auf.Papst Joh. Paul II hat die Enzyklika "Ecclesia de eucharistia" geschrieben.Daher kommt dem Priester die Gemeindeleitung zu.Es ist vorstellbar Verwaltungsaufgaben an fachlich geschulte Mitarbeiter zu übergeben,um den Priester zu entlasten (in der armenische Kirche sind die Laien die Verwalter des Kirchenvermögens, was sie natürlich manches Mal als Druckmittel gegen den Bischof/Priester benützen). In Österreich ist der Landpfarrer zumeist auch "FRIEDHOFSVERWALTER", das Bürgermeisteramt erspart sich einen Angestellten, das aber müsste nicht so sein.
In einem Punkt muss ich Kardinal Cordes widersprechen. Ich habe mit vielen Priestern in Wien an der erwähnten Studie zur Seelsorge teilgenommen. Dort wurde sehr wohl gefragt, ob jemand Welt/Ordenspriester ist,ob er täglich zelebriert/Brevier betet,Exerzitien macht, was seine geistlichen Kraftquellen sind (Anbetung, Rosenkranz...). Auch nach Gesundheit, Urlaub, Lebensfreude wurde gefragt.


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 bernhard_k 10. April 2017 
 

Die "Logik" des Fegefeuers ist übrigens im youcat sehr schön beschrieben...

Das Fegefeuer ist beinahe so logisch, dass man es, falls es das Fegefeuer noch nicht gäbe, direkt erfinden müsste.


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 Stefan Fleischer 10. April 2017 

@ johann2

Für mich ist dieser "Unsinn vom Fegfeuer" die einzige plausible Erklärung für jene Gerechtigkeit Gottes, welche nicht einfach schwarz/weiss, hier die Guten und dort die Bösen urteilt, sondern jedem absolut gerecht wird, oder dann einfach alles und jedes mit dem Mantel der Barmherzigkeit zudeckt, auch wenn er damit die Geschädigten ungerecht behandeln muss. Aber auch hier: Ich glaube dass es diesen Ort der Reinigung gibt. Das ist meine Zuversicht in all meinen Sünden. Aber wie er aussieht, darüber brauche ich mir (noch)keine Gedanken zu machen. Gott ist grösser als alles, was wir denken können, in seiner Liebe und Barmherzigkeit genauso wie in seiner Gerechtigkeit. Und wenn ich zu ihm rufe: "Schaffe mir Recht gegen meine Feinde!" so muss ich ihm auch gestatten meinen Feinden Recht zu verschaffen, wo ich im Unrecht bin. Dann kann ich dankbar sein, dass es das Fegfeuer gibt.


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 johann2 10. April 2017 
 

@Zeitzeuge

Ihre Art zu diskutieren wurde in
.kath.net/news/59046 ja bereits hinreichend gewürdigt.


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 lakota 10. April 2017 
 

@UlrichMotte

Entschuldigung, da hatte ich wohl zu schnell gelesen. Genesis habe ich allerdings so verstanden, daß auch Pfarrgemeinderäte den Unterschied zwischen katholisch und protestantisch nicht mehr sehen,(z.Bsp. im Einsatz für die Ökumene.)


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 Zeitzeuge 10. April 2017 
 

Trolle sollen sich davontrollen!

Natürlich ist die anima separata unaufgebbare kath. Lehre und auch exegetisch begründbar, philosophisch sowieso, aber mit Trollen kann man nicht ernsthaft diskutieren, da das "Zerreden" von Argumenten zu ihrem Wesen als Troll gehört, manchesmal verraten die Trolle sich durch ihre Wortwahl wie z.B. "Unsinn", dann kann man nur den Staub von den Füssen schütteln, auf einem Forum, das sich genuin kath. versteht, sind solche Trolle allerdings deplaziert, basta!


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 Ulrich Motte 10. April 2017 
 

Rolando

Meinen Aussagen bezogen sich ausschließlich auf das Wissen von konfessionellen Unterschieden, nicht aber auf die fast uferlos zahlreichen konfessionellen Unterschiede (oder die ebenfalls zahlreichen innerkonfessionellen Unterschiede, die hier täglich diskutiert werden).


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 johann2 10. April 2017 
 

@wedlerg

"Platon lehrt einen Leib-Seele Dualismus und die Überlebensfähigkeit des nicht materiellen teils, der Seele"

Doch, genau darum geht es. Gerade diese Lehre ist doch die Grundlage für den Unsinn der Lehre über das Fegefeuer. Worüber hier diskutiert wird ist doch ein Leben nach dem physischen Tod einschl. eines eventuellen Wiedersehens mit Verstorbenen. Wie ein endzeitliches (ewiges)Leben dann am Ende vielleicht aussehen wird, ist dabei ohne Belang.


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 Detlef 10. April 2017 
 

Herr Motte

geweihter Priester,alle anderen nur Kirche des wortes.Das ist genauso unsinnig wie die Diskussionnjetzt dürfen Veganer zur Kommunion.wer will das alles noch Ernst nehmen.priester leben Sündenfrei,Priester sind Menschen warum brechen soviele Priester aus ,weil sie den druck nicht mehr aushalten.wann gibt man denn endlich diese Selbstverherrlichung auf.


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 johann2 10. April 2017 
 

@Stefan Fleischer

Das liest sich jetz etwas sehr nach einem trotzigen "Ich will aber nicht!"
Die letzte Verantwortung dafür den Theologen bzw. den Seelsorgern zuzuschreiben kann dann am Ende doch auch in ein Sackgasse führen, insbesondere, wenn diese dann doch einmal zu einer anderen Auffassung kommen. Wir erleben das hier in diesem Forum fast täglich.
Ich selber halte mich bezüglich dessen, was wir ewiges Leben nennen dann doch lieber an eine zuverlässige Quelle, das ist das Johannesevangelium und dort insbesondere Jo. 17,3: " „Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“
Um mehr brauche ich mich dann nicht zu sorgen.


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

Wird mit der "LAIEN-IDEOLOGIE" - nicht JESUS SELBST verraten ?

Können - dürfen - sollten
WIR UNS die KIRCHE - den "FELSEN"
SELBER BAUEN? NEIN - NEIN - NEIN !!!

An 1. Stelle = JESUS
an 2. Stelle = das Papst-Amt Petri
an 3. Stelle = der sakr. Priester

DAS = KIRCHE NACH GOTTES WILLEN !!!
DAS = das H I R T E N - A M T !!!

Und DIESE HIRTEN haben ...
uns SORGFÄLTIG ZU FÜHREN !!!

SORGFÄLTIG ZU FÜHREN,
so wie es der BERUFUNG ENTSPRICHT!!!

LAUE PRIESTER können IHR VERSAGEN
nicht dadurch ausbügeln, indem sie IHRE ARBEIT abgeben + übertragen
an LAIEN !!!

Der Priester = das sog. WEIZENFELD,
der Priester = persönlich berufen,
der Priester = im Stand der GNADE!

Der Priester mus auf GOTT SCHAUEN,
und nicht zur Seite auf die LAIEN !

Der Priester muss mit GOTTES HILFE,
seine GEMEINDE auf die Beine bringen.
ER IST DER VORSTEHER DER GEMEINDE,
kein Anderer - kein Laie: ER IST ES!

Des Priesters HERZBLUT - SEIN LEBEN
muss in die GEMEINDE fließén!
Er ist GEISTIGER VATER der Gemeinde:

DIE SCHAFE "ERWARTEN"
EINEN PRIESTER - keine "LAIEN" !


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 wedlerg 10. April 2017 
 

@johann2: Missverständnis

Die Seele des christlichen Glaubens entspricht nicht der Seele des Platon! Platon lehrt einen Leib-Seele Dualismus und die Überlebensfähigkeit des nicht materiellen teils, der Seele.

Diese Lehre hat die Kirche nie übernommen. Die Auferstehung der Toten als Person hat immer eine leibliche Komponente (auch im alten Testament). Aber auch dort ist die Vorstellung der Seele (neben anderen) schon ausgeprägt (Ps 48 oder 72). Die Neuschöpfung, die wir in der Auferstehung erfahren dürfen, ist insofern als Vereinigung der Seele mit einem neuen Leib zu verstehen.

Ähnliche Vorstellungen gab es wohl im alten Testament, neben anderen (z.B. der Vorstellung des von Ihnen beschriebenen Zwischenzustandes), obgleich Jesu Auferstehung natürlich die Vorstellung von der Auferstehung grundsätzlich verändert hat.

Mein Punkt: die Selenvorstellung der Kirche ist Erkenntnis der Auferstehungserfahrung, keine platonische Lehre.


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

Nicht ein "FREIER ARBEITSPLATZ" im UNTERNEHMEN KIRCHE war ausschlaggebend, sondern ...

die persönliche Berufung Gottes
dieses Menschen, der infolge
um sein "JA" gerungen hat!
Es ist eine persönliche Geschichte,
ein persönlicher AUFTRAG,
der aus einen einfachen Menschen
einen GOTT-GEWEIHTEN PRIESTER macht!

GOTTES EIGENE PRIESTER WERDEN BERAUBT
wenn man sie NUR zu SEELSORGER macht!

PS:
Der PFEIL TRIFFT AUCH GOTT:
Denn Jesus als das "UR-SAKRAMENT",
hat Menschen zu Priester berufen,
durch die SAKRAMENTALE WEIHE!

Andere Ansichten wie diese, spiegeln eine Theologie + Mentalität wider,
die derjenigen Jesu Christi + der von ihm gegründeten Kirche fremd sind.

So wie GENDER eine Ideologie ist,
die die UNTERSCHIEDE "AUFHEBEN" WILL,
erscheint mir ein ähnliches Problem
bei PRIESTERN + Laien vorzuliegen:

UNTERSCHIEDE "SOLL ES" NICHT GEBEN! LAIEN KÖNNEN PRIESTER ERSETZEN !

EIN PRIESTER = 1 WEIZENFELD,
auf das die Menschen treten,
sagte sinngemäß JP II.

Trifft das auch auf LAIEN zu?
KIRCHE OHNE PRIESTER ist
ein "SUBJEKTIVER" Messianismus;
MEHR NICHT!


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 Rolando 10. April 2017 
 

Ulrich Motte

Die kath. Kirche ist die einzige Kirche, die auf dem Felsen Petri von Jesus selbst ins Leben gerufen wurde, sie stellt sein Erlösungsopfer immer in die gerade gegenwärtige Zeit, alle anderen, sich Kirche nennend, aber keine Kirche im Sinne Christi sind, sondern von Menschen, nach unterschiedlichen Eigeninterpretationen der Hl. Schrift gegründete Gemeinden, brauchen die kath. Kirche, um erlöst zu werden. Katholisch sind auch die mit dem Papst verbundenen Ost,- und Orientalischen Kirchen, es ist nur eine andere Form, aber gleicher Inhalt. Die protestantischen Gemeinden haben Jesus nicht im Fleisch, sondern nur im Wort, Jesus erlöste die Menschen aber nur mit seinem menschlichen, somit leidensfähigen Leib.


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 AlbinoL 10. April 2017 


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

Die Kirche SCHAFFT SICH SELBER AB - die VERANTWORTLICHEN handeln - als GÄBE ES KEINEN GOTT !

4. Absatz:

Die DBK gibt eine Studie in Auftrag:

Eine HAUS-EIGENE STUDIE
wohlgemerkt!!!

Und in dieser Studie werden das

WEIHE-AMT DES PRIESTER
die Konturen eines Priesters
" NICHT ERWÄHNT " !

5. Absatz

Eine weitere HAUS-INTERNE STUDIE
(Seelsorge-Studie) der DBK,
in der Hauptamtliche befragt werden:

Im Glaubensfeld
ist die Umfrage NICHT VERANKERT!

Theologische Worte wie Gnade, Sünde, Kreuz, Erlösung, Ewiges Leben etc.
werden "NICHT ANGEFRAGT" !!!

6. Absatz:
Der Initiatoren der Umfrage
verschweigen DAS WEIHE-SAKRAMENT
und machen den Priester zum einfachen SEELSORGER: Seine, als Priester, spezifische Qualität wird gestrichen!

7. Frage des Autors:
Kann man die seelische Verfassung
eines "PRIESTERS" wirklich erfassen,
OHNE VOM GLAUBEN zu sprechen?

Der PRIESTER ist ein Mensch,
der um "SEIN JA" zur Berufung
gerungen hat!

Der PRIESTER ist ein Mensch,
der GOTTES ANTLITZ SUCHT!

Es geht um die BEZIEHUNG ZU GOTT!


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 Ulrich Motte 10. April 2017 
 

Lakota

Aber ich antworte auch nicht zum Thema, sondern auf die Aussage von Genesis, der sich generell auf Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus bezog. Und ob im übrigen sehr viele wissen, daß der wesentliche Unterschied zwischen Priester und evangelischem Pastor nicht im Bedingungszölibat (für die meisten Priester)liegt?


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 Helena_WW 10. April 2017 
 

"reich entlohnte, aber glaubensfremde Unternehmensberater nahelegen"

"milieusensiblen Kirche“",
die der sich für die #Grünblüter#Bessermenschen haltenden? Für ihren Lifestyle mit ein bisschen NGO, wo dieselbigen auch noch kräftig dran verdienen?

Da stört naturlich Jesus Christus etwas.
Das erklärt einiges der Fehlentwicklungen von der von Jesus Christus gestifteten Kirche weg.


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

3. Absatz: Sakrament = Sprachregelung? NEIN!!! GNADENvoller Fingerzeig GOTTES auf den "PRIESTER" !!!


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 chiarajohanna 10. April 2017 
 

3. Absatz: Die Äußerung von W. Kasper ist unverantwortlich + dient der geistigen Brandstitfung


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 AlbinoL 10. April 2017 

Vielen Dank Herr Kardinal aber.

Erschrecken was der Kardinl hier alles aufzeigt. Interessant wäre wie bewusst solche verstösse gemacht werden.
Der Satz: „Hüten Sie sich vor einer Theologie mit Anliegen.“ eschreibt das Dilemma der deutschen Theologie perfekt. da wird eine akademisch korrekte Vorgehnsweise seit Jahren vernachlässigt.
Das Problem ist die besondere Komstitution der Kirche in Deutschland. Hier muss der Pfarrer sogar die Tüv Prüfung der Schaukel im Kindergarten veranlassen. Dies und viele andere Managemntaufgaben sollte er einem geübten Team übertragen können.


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 lakota 10. April 2017 
 

@Ulrich Motte

Das Thema hier ist doch der geweihte Priester und den gibt es nicht in der EKD, "dem" Protestantismus, oder dem konservativen Protestantismus, aber wie Sie es nennen im "offiziellen Katholizismus. - Beten wir, die wir noch um die Bedeutung eines geweihten Priesters, eines echten Seelsorgers wissen, für unsere Priester und bitten Gott uns mehr Arbeiter für seinen Weinberg" zu senden. Ja, ein Priester ist etwas Kostbares, wie es Kardinal Cordes nennt. Allein wenn man an das Beichtsakrament denkt: egal, was ich getan habe, wenn der Priester mich losspricht ist das so gültig als hätte Gott selbst es getan. Das muss man sich mal so richtig vorstellen. Oder wenn unter den Händen des Priesters aus einer Oblate wirklich und wahrhaftig der Leib Christi wird - das ist so groß, so unvorstellbar - und nur im Glauben zu erkennen. - Und Kardinal Cordes hat recht: Sturmgebete, Andachten, Fastentage - Fehlanzeige. Keine Optionen für Kardinal Marx.


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 Ulrich Motte 10. April 2017 
 

Genesis

Und wer kennt den Unterschied zwischen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)und "dem" Protestantismus oder den Unterschied zwischen dem (offiziellen) Katholizismus und dem konservativen Protestantismus?


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 Genesis 10. April 2017 

@Stefan Fleischer

Genauso ist es!
Wieviele kennen nicht einmal mehr den Unterschied zwischen Seele und Psyche.
Wieviele von den Pfarrgemeinderäte kennen noch den Unterschied zwischen den Katholizismus und den Protestantismus?


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 Stefan Fleischer 10. April 2017 

Seelsorge

wurde früher definiert als die Sorge um das ewige Heil der unsterblichen Seelen. Diese Definition ist heute weitgehend tabu. Aber sie macht den Wesensunterschied zwischen einem Seelsorger und einem Psychiater deutlich. Dieser sorgt sich um das zeitliche Heil der Psyche des Menschen. Für eine solche Sorge aber sind unsere Seelsorgenden ungenügend, wenn nicht falsch ausgebildet. Sie können höchstens als Psychohygieniker wirken. "Schuster bleib bei deinen Leisten" möchte man ihnen zurufen. Der wahre Jünger des Herrn sucht immer zuerst jenes Reich Gottes, das zwar in diese Welt hinein wirkt, aber nicht von dieser Welt ist. Er weiss, „alles andere wird euch hinzu gegeben werden!“ Entweltlichung, Neuevangelisation und Gottvertrauen sind also gefragt, weit mehr als alle Pastoralpläne etc. dieser Welt.


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