30 Juli 2017, 09:00
Zahlreiche Imame wollten Orte der Terroranschläge nicht besuchen
 
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Vize-Präsident der Konferenz Französischer Imame, Hocine Drouiche von Nizza: «Solange der politische Islam nicht aufgegeben wird, wird Pater Hamel nicht das letzte Opfer dieses Wahnsinns bleiben.»

Frankreich (kath.net)
„Solange der politische Islam nicht aufgegeben wird, wird Pater Hamel nicht das letzte Opfer dieses Wahnsinns bleiben.“ Mit dieser Aussage reagierte der Vize-Präsident der Konferenz Französischer Imame, Hocine Drouiche von Nizza, nach Angaben von AsiaNews auf Kritik am „Muslimischen Marsch gegen Terror“ aus den Reihen europäischer Muslimführer wie "Radio Vatikan" berichtet. Laut dem Bericht haben sich zahlreiche europäische Imame geweigert, die Orte der Terroranschläge zu besuchen und die Anschläge mit Diskriminierungen gegen Muslime gerechtfertigt.

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Die Verbreitung des politischen Islams, der an der Wurzel von Radikalisierung liege, ist laut Drouiches Ansicht der Zusammenarbeit mit Ländern wie Saudi Arabien und der Unbeweglichkeit der Religionsführer in Europa, aber auch dem laxen Verhalten von Politikern geschuldet.







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