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Gemeinsam auch in der Krise bestehen

22. Februar 2018 in Deutschland, 31 Lesermeinungen
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Am heutigen Fest der Kathedra Petri hat sich in Paderborn ein Priesterkreis gegründet. Der Kreis gab sich den Namen 'Communio veritatis'. Von Peter Winnemöller


Paderborn (kath.net/pw) Am heutigen Fest der Kathedra Petri hat sich in Paderborn ein Priesterkreis gegründet. Der Kreis gab sich den Namen Communio veritatis. Er steht unter dem Patronat des hl. Papst Johannes Paul II. Dessen Zeugnis und Verkündigung habe, wie Pastor Frank Unterhalt aus Brilon erklärte, der Kirche einen unermesslichen Schatz hinterlassen und ihn selber tief geprägt. Zehn Priester fanden sich zur Gründung des Kreises in Paderborn zusammen. Weitere Priester des Erzbistums haben bereits ihr Interesse bekundet. Die Seelsorger betonten, sich besonders im gemeinsamen Gebet und im persönlichen Austausch unterstützen zu wollen. Dazu wird künftig monatlich ein Konveniat des Priesterkreises an wechselnden Orten stattfinden.

Die Herausforderungen unserer Zeit, so der Tenor auf dem Gründungstreffen, mache das stete Gespräch erforderlich. „Wir wollen eine Gemeinschaft von Priestern sein, die sich in der Krise der Kirche stärken und gegenseitig Rückhalt geben“, sagt Pfarrer Manfred Rauterkus aus dem Pastoralen Raum Kirchhundem.


Für konkrete Fragen und Probleme im Alltag wollen sich die Mitbrüder enger vernetzen. „Es geht darum, als Priester in unserer Zeit die Schönheit des katholischen Glaubens zu verkünden ohne dessen Anspruch zu verschweigen“, betont Pastor Unterhalt. Unterschiedliche Erfahrungen und Kenntnisse ergänzen sich. Der Kreis besteht aus Priestern aller Altersgruppen in ganz unterschiedlichen Funktionen. Vom jungen Vikar bis zum altgedienten Pfarrer geht das Alters- und Aufgabenspektrum der Mitglieder. Da bringt der promovierte Priester die wissenschaftliche Sicht ein. Der ältere Pfarrer greift auf die Erfahrung von Jahrzehnten zurück und der junge Vikar ergänzt durch die Frische seiner Ausbildung und die neuen Erkenntnisse des jungen Menschen. Gleichfalls ergibt sich darum das Wissen eine starke und wachsende geistliche Gemeinschaft zu bilden.

Das Gebet spielt eine große Rolle. Das Gründungstreffen begann mit der Vesper. Es soll bei allen Treffen so sein, dass das Gebet am Anfang steht. Gebetet wurde aus sichtbar abgegriffenen Brevieren oder mit Hilfe der Stundenbuch-App auf dem Smartphone. Auch dies war ein lebendiges Zeugnis für die Stabilität mitten im Wandel der Zeiten. Aber auch im Alltag wollen sich die Priester ganz besonders im Gebet unterstützen.

Eine wesentliche Rolle spielt aber auch die konkrete Hilfe im Alltag. Dabei kann der rege Kontakt der Mitbrüder Konflikte häufig im Vorfeld verhindern oder im Frühstadium lösen helfen. Es ist oft schon genug wenn nur jemand objektiv und mit Abstand auf eine problematische Situation schaut, dem der einzelne Vertrauen entgegen bringt. Leider zeigt sich immer öfter, dass diözesane Stellen darin überfordert sind und die besondere Situation von Priestern hier nur unzureichend berücksichtigt wird.

Der lebhafte Diskurs im Priesterkreis Communio veritatis ist sicher. Der Priesterkreis trägt den Begriff der Wahrheit in seinem Namen. Die Wahrheit ist heute oft genug heiß umkämpft. Für die Wahrheit einzustehen, kann nur ein Dienst in Gemeinschaft sein. Der Priesterkreis bleibt ein freier Zusammenschluss ohne neue Strukturen zu schaffen oder bestehende zu ersetzen. Die vereinbarte Regelmäßigkeit der Treffen soll den Zusammenhalt untereinander fördern, damit man einander jederzeit mit Rat und Tat sowie Gebet beistehen kann.

Erzbistum Paderborn: Der Hohe Dom zu Paderborn (Kurzfilm)


Foto: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Ruah 6. März 2018 
 

Gemeinsam auch in der Kriese bestehen

"Du wirst deinen Geist aussenden,Herr
und es wird eine Neuschöpfung geben,
und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern"(PS,103,30).

Lass uns den wahren Glauben leben und bekennen!!!
Unsere Kraft ist das Gebet, also lass uns für die treuen mutigen Priester beten, ohne Unterlass!!!
Der Herr lässt uns nicht im Stich!


"Die WAHRHEIT,die in mir ist,
die zwangsweise aus mir bricht,
die kann ich niemals verwerfen,
es sei denn, ich verwürfe mich."

Karol Wojtyła


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 Sunrise1991 1. März 2018 
 

Auf die Fürbitte des unbefleckten Herzens Mariens....

...segne diese deine Priester Herr!

Eine lobenswerte Initiative! Der Artikel beschreibt sehr gut worum es im Kern geht. Ich wünsche den beteiligten Priestern gesegnete Zusammenkünfte, voll des heiligen Geistes!

Gerade in dieser verwirrenden Zeit und als Antwort auf Tendenzen in der deutschen katholischen Kirche, welche vereinzelnd stark von der wahren Lehre abweicht ein wichtiger Halt für Priester und dadurch auch für die Gemeinden. Dem Versuch ein "Programm anlehnend an die Wünsche der Gläubigen" zu gestalten, anstatt das Wort Gottes zu verkünden müssen Menschen gegenüberstehen, die unverblümt predigen und die Heiligkeit der Eucharistie vermitteln können.

Gottes Segen für dieses Vorhaben!


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 myra321 28. Februar 2018 
 

Priester nach dem Herzen JESU

In aller Wahrheit und Klarheit mögen Sie die ihnen anvertraute Herde sicher durch den Sturm der Zeit geleiten. Mit den Worten des Heiligen Papst Johannes Paul II. betend bitte ich:

... Mutter der Kirche,
inmitten der Jünger im Abendmahlssaal hast du zum Heiligen Geist gebetet für das Neue Volk und die Hirten: erhalte dem Priesterstand die Früchte der Gaben, Königin der Apostel. ... Nimm an die von Anfang an gerufen sind, Schütze ihr Wachsen, begleite deine Söhne in ihrem Leben und Dienst, Mutter der Priester. Amen.


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 raimanki 28. Februar 2018 
 

Eine lobenswerte Initiative!

Diese Würdenträger sind es nicht wert, sowohl bei ihren Lehren noch bei den Pratiken für voll genommen zu werden.
Die Unsicherheit der heutigen Christen ist groß, und die Mehrheit wählt natürlich den bequemeren Weg und lässt nur noch sein eigenes Gewissen entscheiden. Wohin dies führt, sehen wir.
Welche großartigen Idee, wenn sich nunmehr gleichgesinnte Priester zu einer Gemeinschaft der Wahrheit zusammengefunden haben!
Sie festigen das reine Wort Gottes durch die wahrhaftige Auslegung der Evangelien und des Katechismus nicht nur für sich selber sondern geben diesen im Glauben gefestigt Austausch ihrer Herde weiter. Nur dieser Weg ist möglich, um den jetzt vorhandenen Irrlehren und Praktiken der gespaltenen Kirche entgegenzuwirken.
Gottes Segen und unsere begleitenden Gebete für diese Priestergemeinschaft und ein Lob auf den Initiator!


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 MSM 28. Februar 2018 
 

Zum Begriff der Wahrheit, welchen der Priesterkreis so treffend in seinen Namen aufgenommen hat, fällt mir ein wunderbares Zitat des großen Heiligen Augustinus ein, wo es heißt:
"Liebet die irrenden Menschen, aber bekämpft mit Hasse ihren Irrtum! Ohne Überhebung sonnt euch im Besitze der Wahrheit, streitet für sie in Milde und Güte!"


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 myra321 27. Februar 2018 
 

Gemeinsam auch in der Krise bestehen

Unserer himmlischen Mutter anvertraut,
ihrer Führung und Ihrem Schutz,
möge dieser Priesterkreis wachsen und sich
über alle Kontinente hinweg ausbreiten,
damit der Geist der Wahrheit verkündet wird
und die Menschheit dahin geleitet, den
Herrn der Herrlichkeit, den Retter, Heiland und Erlöser der Welt, gegenwärtig in der heiligen
Eucharistie, zu suchen, zu finden und immerfort anzubeten.
Gott segne sie alle. In Dankbarkeit verbunden.


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 Sonnenschein12345 27. Februar 2018 
 

Sehr gut !! Ich glaube, es wird Früchte bringen!
Liebster Jesus, beseele alle Deine Priester,
beseele auch meinen Seelsorger,
ganz mit Deiner Güte und Deiner Liebe,
damit sie von Dir erfüllt,
als heilige Priester Dir viel Freude bereiten und
in Wahrheit allen Alles werden,
und alle ihnen anvertrauten Seelen zu retten vermögen.

Maria, gute Mutter der Priester, segne, heile und schütze sie.


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 Tina2014 27. Februar 2018 
 

Gemeinsam aus der Krise

Communio veritatis
ein klasse Zusammenschluss!!!!
Ich hoffe, dass viele viele, unendlich viele Priester von diesem Zusammenschluss Gebrauch machen und sich auf diese Weise erforderliche Informationen beschaffen können und ein vom Heiligen Geist geführter Austausch stattfindet.
Halleluja !!!


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 Diana23 27. Februar 2018 
 

Gemeinsam aus der Krise⛪️

Wooow und ein großes dreifaches Halleluja!
Was für ein super Zusammenschluss! Ich hoffe dass sich dies wie ein Lauffeuer über ganz Deutschland bzw. die ganze Welt sich verbreitet und viele Gleichgesinnte findet! Schließen wir diese und alle zukünftigen Seelsorger in unser tägliches Gebet mit ein, auf dass Sie im Namen Jesus Christus vom Heiligen Geist geleitet werden und Ihren Dienst in seinem Namen verrichten können!


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 Senfkorn7 27. Februar 2018 
 

Ein Priester wird verdammt

Die Priester, die nun zögern und verunsichert sind, denen möchte ich gerne das Interview von Mutter Angelica mit Pfarrer Scheier empfehlen.

Dieser einstmal laue Priester hat wie durch ein Wunder einen schweren Unfall überlebt. Es wurde viel füe ihn gebetet.

Eigentlich sollte er für seine Lauheit verdankt werden. Er wusste was richtig war. Nur er ist den bequemeren, lauen Weg gegangen.

Er ist auf die Fürsprache der Mutter Gottes vor der Hölle bewahrt worden, dafür sollte er verkünden, was er auf der anderen Seite gehört hatte.


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 Senfkorn7 27. Februar 2018 
 

Einige Bibelstellen

2Kor 11,4 Ihr nehmt es ja offenbar hin, wenn irgendeiner daherkommt und einen anderen Jesus verkündet, als wir verkündet haben, wenn ihr einen anderen Geist empfangt, als ihr empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, als ihr angenommen habt.
Gal 1,7 Es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
Gal 1,8 Jedoch, auch wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als das, das wir verkündet haben - er sei verflucht.
Gal 1,9 Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündet im Widerspruch zu dem, das wir verkündet haben - er sei verflucht.


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 Senfkorn7 27. Februar 2018 
 

@Krak d. C.

Nur der Lehre der Kirche und damit Christus muss man gehorsam sein! Normalerweise ist ein Priester Christus gehorsam, wenn er seinen Vorgesetzten, den Bischöfen, Kardinälen und dem Papst gehorsam ist.

Weichen aber diese von Christus und seiner Lehre ab, müssen sie, wenn sie Christus weiterhin gehorsam sein wollen UNBEDINGT UNGEHORSAM GEGENÜBER DEM JUDAS IN DER POSITION EINES OBEREN HIRTEN SEIN!

Man kann keinem Judas gehorsam sein und Christus folgen. Entweder oder.

Die Frage erübrigt sich für einen Priester, der Christus liebt, Folge ich der Lehre und damit Christus oder dem Bischof, Kardinal, Papst, der die Lehre zersetzt.

MT 5,19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.


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 maal 27. Februar 2018 
 

Johannes15.16

Dies sollen wir alle tun. Hinaus gehen und allen Leuten von diesen tollen Priesterkreis erzählen. So machen wir uns auf und bringen Frucht und diese bringt weitere Frucht.


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 Ivamilga773 27. Februar 2018 
 

@maal und senfkorn7

Die Unterstützung durch Gebet ist schon mal die beste Einstellung. Können und sollten wir aber auch mit unseren Bekannten und auch den Priestern davon erzählen, damit sie diese Initiative und den Priesterkreis kennenlernen können. Sicherlich haben nicht alle den Zugang zu diesen Informationen. Ältere Herrschaften, die sich nicht unbedingt vor den PC setzen z.B..


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 maal 26. Februar 2018 
 

Gemeinsam auch in der Krise bestehen.

Ich finde es ganz toll, dass sich Priester untereinander stärken. Ich wünsche mir und bete dafür, dass sich noch mehr Priester, Ihnen, anschließen. Danke Jesus für den Mut und die Stärke, die du Ihnen gibst. Begleite Sie weiter und rufe andere Priester, die genauso denken und sich vielleicht nur nicht trauen, den Kreis Communio veritatis beizutreten. Segne Ihre Arbeit.


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 Senfkorn7 26. Februar 2018 
 

Ich wünsche diesen Priestern einen guten Start

und kann Ihnen nur raten über jedem Mitglied zu beten und für jeden Interessierten Gott zu fragen, ob er in diese Gruppe darf, denn zu oft habe ich es erlebt, dass Menschen in Gruppen gehen um diese zu begutachten, das weiterzutragen oder sie durch Interventionen zu zersetzen.

Nur Gott kennt die Herzen der Einzelnen.Er schenkt auf unsere Bitte den Heiligen Geist, damit wir anhand oft unscheinbarer Merkmale den Feind rechtzeitig erkennen.

So wir die 7 Geislein den Wolf an Pfote und Stimme erkannten, so können auch wir Schafe unsere Feinde erkennen.

Wir sollten nur nicht so dumm sein, wie die Geislein sein, den Wolf seine Fehler zu erkenne zu geben, damit er sich nicht besser tarnen kann.

Jesus informierte oft auch nur seine Apostel und redete gegenüber dem Rest in Gleichnissen.

Seid schlau wir die Schlangen und arglos wie die Tauben.


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 Senfkorn7 26. Februar 2018 
 

Man muss sich auch mal mit Gleichgesinnten

sei es wegen Glauben, Berufung oder einem anderen Grund verbunden sein, austauschen. Andere Sichtweisen sehen, zusammen um den Heiligen Geist beten und seinen Rat erfragen.

Von Atheisten und sogar von den oft lauen Christen kann man kein Verständnis für Belange des Glaubens erwarten.


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 Ivamilga773 26. Februar 2018 
 

grandiose Initiative

So, und nun ergreifen hier einige Seelsorger eine grandiose Initiative!!
Sie sind wohl, wie man dem gewählten Namen entnehmen kann, trotz der aktuellen Versuche des Wackelns und Rüttelns, Zurechtbiegens und Verwässerns der wahren Glaubenslehre bei klarem Verstand geblieben.
Seelsorger – wie der Name schon sagt, sorgen sie sich um UNSERE Seelen.
Das bedeutet, wenn sie kippen, kippen wir alle mit.
So wäre es nicht nur ein Beginn für diese 10 Priester sich gegenseitig zu unterstützen, sehr wohl auch eine Aufforderung an uns, die wir Ihnen anvertraut sind, uns stärker für sie einzusetzen und für sie zu beten.


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 phillip 24. Februar 2018 
 

Ergänzung zu "krak des chevaliers verlangt Loyalität dem Papst gegenüber"

Ihrer bescheidenen Ausführung zur Papstloyaltät sei die jüngst dargestellte Ansicht Kardinal Müllers hinzugefügt: "Die organische Entwicklung der Glaubenslehre schließt eine dramatische Veränderung aus. Ein Paradigmenwechsel legt eine Abkehr von den Quellen der apostolischen Lehre nahe. Dies ist bei der protestantischen Reformation geschehen, erinnerte er. Daher sind Positionen abzulehnen, die entgegen der beständigen Lehre der Kirche leugnen, dass Ehebruch immer eine schwere objektive Sünde ist, schrieb Kardinal Müller, ohne Parolin namentlich zu erwähnen. Die Lehre der Kirche darf nicht gegen die Seelsorge ausgespielt werden, betonte er. Wörtlich schrieb er: „Wenn ‚pastorale Veränderung’ ein Begriff wird, mit dem einige ihr Vorhaben bezeichnen, die Lehre der Kirche beiseite zu schieben als wäre sie ein Hindernis für die pastorale Betreuung, dann ist es eine Gewissenspflicht, dagegen zu opponieren.“ Ich gehe sogar weiter, indem ich den Paradigmenwechsel PF`s als häretisch bezeichne.


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 MSM 23. Februar 2018 
 

@krak des chevaliers "Warnung vor innerkirchlicher Opposition"

Welchen Artikel haben Sie gelesen? Den obigen sicher nicht, denn was Sie in Ihrem Kommentar behaupten, kann ich dort in keiner Zeile wiederfinden!
Hier handelt es sich um die Gründung eines Priesterkreises mit dem Ziel, einander zu stärken und Rückhalt zu geben bei ihrem heute schwieriger denn je gewordenen Auftrag, den katholischen Glauben zu verkündigen!
Ihre Unterstellungen sowie Ihren Tonfall, wenn Sie wirklichkeitsfremd vom "Lamentieren im priesterlichen Stuhlkreis" schreiben , finde ich unverschämt!
Diese Gründung gibt Anlass zu größter Freude, weil sie ein Zeugnis echter Hirtenliebe ist und Gläubigen Hoffnung schenkt!!


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 phillip 23. Februar 2018 
 

krak des chevaliers verlangt Loyalität dem Papst gegenüber

Unter Loyalität ist mE u.a. auch zu verstehen, dass jemand die Werte eines Anderen im Interesse eines gemeinsamen höheren Zieles teilt und vertritt bzw. diese auch dann vertritt, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt, solange dies der Bewahrung des gemeinsam vertretenen höheren Zieles dient. Umgelegt auf die Katholische Kirche darf der Papst ohne jeden Zweifel auf die Loyalität und Gehorsam der Gläubigen - und zwar ungeachtet ob Kardinal, Bischof, Priester, Diakon und Laie – vertrauen. Sie und der Gehorsam werden aber dann ihre Grenze finden müssen, wenn die Tradition und die Lehre der Kirche verlassen werden, zumal sie einen bloßen „Kadavergehorsam“ nicht umfassen. Ich für meinen Teil sehe mich auf Grund der seit mehreren Jahren nicht mehr zu verschweigenden Verwirrungs-, Spaltungs- und Änderungstendenzen veranlasst, mein Verhalten vorerst primär am Wortlaut des NT, der Konzilien, der bis 2012 erlassenen apostolischen Lehrschreiben und den Ausführungen des KKK auszurichten.


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 phillip 23. Februar 2018 
 

"Niemand möge sich anmaßen, über dem Lehramt der katholischen Kirche zu stehen."

Ad krak des Chevaliers: Der "Gehorsam", den Sie hier fordern, vermag auch die Grenzen zu überschreiten und dann zum "Kadavergehorsam", wie er etwa auch vom Opus dei - vielleicht jetzt möglicherweise nicht mehr - gefordert wird. Was aber sagt die Kirche? „Die Kirche lehrt, daß es dem Katholiken, der sich einer unüberlegten Entscheidung der kirchlichen Autorität bewußt ist, nicht nur erlaubt ist, dieser Entscheidung seine Zustimmung zu verweigern, sondern in einigen extremen Fällen auch sich öffentlich zu widersetzen. Mehr noch: Diese Opposition kann in bestimmten Situationen sogar zur regelrechten Pflicht werden“. Woher nehmen Sie die eigentlich auch die Annahme, dass PF mit seinen - mangels Vorliegens der Voraussetzungen - persönlichen Lehraussagen nicht dem Lehren, Leben und Wirken von Heiligen widerspricht?


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 bergkristall 23. Februar 2018 
 

@Herbstlich
ich bete nach der hl. Kommunion auch das "Seele Christi heilige mich" und das "Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir..." Bruder Klaus


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  23. Februar 2018 
 

Antwort auf phillip

Philip! Genau diese Haltung meine ich. Niemand möge sich anmaßen, über dem Lehramt der katholischen Kirche zu stehen oder diesem gar die Legitimität abzusprechen. Wer so etwas tut, der katapultiert sich selbst achtkantig aus der heiligen römischen Kirche heraus. Lassen wir uns vielmehr leiten von den großen Heiligen der Kirche, die niemals in Opposition zum römischen Pontifex gestanden haben, ganz gleich, wie der hieß.


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  23. Februar 2018 
 

Warnung vor innerkirchlicher Opposition

ich warne vor einer gewissen innerkirchlichen Opposition, die für sich in Anspruch nimmt, im Vollbesitz der Wahrheit zu sein, die indirekt oder auch direkt anderen abgesprochen wird. Wir haben in der Kath. Kirche ein oberstes Lehramt in der Person des Papstes. Der heißt derzeit Franziskus. Das gilt es für alle, die katholisch sein wollen, zu respektieren. Es nützt nichts, einzelne Lehräußerungen zu opponieren und zu behaupten, diese würden die katholische Lehre unterhöhlen, wie es in diesem Forum immer wieder geschieht. Auch der Papst betet und trifft seine Entscheidungen aus dem Gebet. Es nützt nichts, im priesterlichen Stuhlkreis über päpstliche Dokumente zu lamentieren, die einem nicht passen oder von denen einzelne glauben, sie seinen nicht mehr katholisch. Davor sei noch einmal gewarnt.


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 phillip 23. Februar 2018 
 

Gemeinsam auch in der Krise bestehen

Jesus, Maria und Josef mögen ihnen den Schutz geben, den sie brauchen um jenen Gläubigen in die Katakomben zu folgen, die von der gegenwärtigen Kirchenleitung verleumdet und verfolgt werden, und ihnen standhaft beizustehen, ihnen - unerschrocken gegen den Zeitgeist - die Wahrheit verkünden und die von Gott gegebenen Sakramente spenden, die notwendig sind, nach dem Willen Gottes und seinen Geboten trotz Anfechtung durch die ohne auctoritas und nur mit - hoffentlich bloß kurzfristig - potestas agierende oberste Kirchenleitung leben und geduldig die Wiederkunft Christi erwarten können. Mögen diesen Priestern und Laien, die sich mit diesem Priesterkreis verbunden fühlen, auch die Unterstützung von in der Wahrheit bleibenden Bischöfen und Kardinälen zuteil werden. Als erste Maßnahme hielte ich es für nötig, dem zeitgeistigen Häresie affinen und Spaltung hervorrufenden Treiben keine Beachtung mehr zu schenken und sich stattdessen an dem Glaubensgut auszurichten, das vor 2013 bestanden hat.


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 agnese 22. Februar 2018 
 

agnese

Es wäre schön schön, wenn wetere
Priesterkreise entstehen könnten und sie einander mit gegenseitigen Anregungen befruchten würden.


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 Herbstlicht 22. Februar 2018 
 

Möge viel Gutes daraus entstehen!

Während der Exerzitien vor einigen Jahren bat ich um ein Gespräch bei einem Priester, der auch Teilnehmer der geistlichen Übungen war. Dabei erzählte er, dass er in Paderborn wirke.
Ihm schulde ich große Dankbarkeit, denn er gab mir den segensreichen Rat, nach jeder Kommunion das "Seele Christi, heilige mich" zu beten, das ich seither nie auslasse.
Ich könnte mir vorstellen, bzw. hoffe es, dass er auch diesem Priesterkreis beigetreten ist, falls er überhaupt noch in Paderborn sein sollte.
Ich wünsche dieser neugegründeten Gruppe Gottes Beistand und Segen.


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 ThomasR 22. Februar 2018 
 

tatkräftig anpacken in der Umsetzung der liturgischen Vorschriften

z.B. von Redemptionis sacramentum
und der liturgischen Erneuerungsvorschläge von Papst Benedikt (Zelebration cum crucifisso, Momente der Stille, wenigstens ein Gebet in der Eucharistie auf Latein) drigendst gefragt.
+ liturgische Weiterbildung z.B. in der außerordentlichen Form des RR oder in den katholischen Ostriten (für das Zweite ist Genehmigung vom Ortsbischof notwendig)
Dazu kommt Aufbau des Berufungsapostolates im Sinne von Pastore dabo vobis + Sacramentum caritatis um ausreichende Anzahl der Nachfolger im Priestertum zu sichern (= vom Gott geschenknte Preisterberufungen zu erwecken)
Kraftquelle dazu liegt im Gebet und in der Begegnung des Herren im Allerheiligsten


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 Rosenzweig 22. Februar 2018 

Jesus, ewiger Hoher Priester...

-
bewahre deine Priester im Schutze deines Heiligsten Herzens, wo ihnen niemand schaden kann..
Lass sie wachsen in der Liebe und Treue zu dir und schütze sie vor der Ansteckung der Welt. Gib ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein auch die Wandlungskraft über die Herzen. Segne ihre Arbeiten mit reichlicher Frucht und schenke ihnen dereinst die Krone des ewigen Lebens. Amen.

Hl. Theresia v.Lieseux)
--
So der hl.Theresia diese Priesterkreis Neugründung ganz ihrem Gebet und beständigen Schutz anvertrauend-

dankbar und zuversichtlich verbunden..


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 julifix 22. Februar 2018 

Gebe Gott..

...gebe Gott diesem Priesterkreis unendlich viel Hl. Geist zur Führung und Kraft. Wir, die Herde, brauchen dringenst heiligmäßig lebende und die wahre Lehre verkündende Hirten! Gott segne sie alle und schenke jedem von unseren Hirten das Herz Deines Sohnes Jesus.


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