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Paderborner Priesterkreis: Erzbischof Beckers Weisung ist unannehmbar

4. Juli 2018 in Aktuelles, 44 Lesermeinungen
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„Es gehört zum Wesen des Protestantismus, nicht den vollen katholischen Eucharistieglauben zu haben“ – „In einer echten Notlage müsste der Protestant zunächst zum Bußsakrament geführt werden“


Paderborn (kath.net) Der Paderborner „Priesterkreis Communio veritatis“ nimmt kritisch Stellung zur Entscheidung des Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker, sich mit der umstrittenen DBK-Orientierungshilfe „intensiv vertraut machen und entsprechend seelsorglich verantwortbar handeln“. Becker hatte damit erlaubt, dass evangelische Christen in konfessionsverschiedenen Ehen die Einzelfall unter bestimmten Bedingungen die Erlaubnis zum Empfang der katholischen Eucharistie erhalten, kath.net hat berichtet.

kath.net dokumentiert die Erklärung des „Priesterkreises Communio veritatis“ in voller Länge:

Der Priesterkreis Communio veritatis hat sich intensiv mit dem Vorstoß Erzbischof Beckers befasst, der den Kommunionempfang für protestantische Partner in einer konfessionsverschiedenen Ehe in sogenannten Einzelfällen ermöglichen will.


Wir stellen einmütig fest, dass diese Weisung unannehmbar ist.

Unsere Vereinigung erklärt dazu folgendes:

1. Grundsätzlich gilt: „Um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man der Katholischen Kirche voll eingegliedert sein und sich im Stand der Gnade befinden“ (Kompendium zum Katechismus der katholischen Kirche KKKK 291).

2. In der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia des hl. Papst Johannes Paul II. lesen wir: „Die Ablehnung einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten über diese Sakramente […] hat zur Folge, dass der Bittsteller nicht für ihren rechtmäßigen Empfang disponiert ist“ (EdE 46). Es gehört zum Wesen des Protestantismus, nicht den vollen katholischen Eucharistieglauben zu haben.

3. Bezüglich Kanon 844 § 4 CIC kann kein Diözesanbischof die Situation in einer konfessionsverschiedenen Ehe zur schweren Notlage erklären, um eine Interkommunion zu ermöglichen. (Kardinal Brandmüller sagte zur Deutung der schweren Notlage: „dass der Kanon sich auf Extremsituationen, wie sie in Krieg, Verfolgungen, auch Deportationen und Naturkatastrophen entstehen, bezieht“ (kath.net, 25.6.2018).

4. Kanon 844 § 4 des katholischen Kirchenrechts stellt für den Kommunionempfang eines nichtkatholischen Christen unter anderem die notwendige Bedingung, dass ein Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufgesucht werden kann.

5. Die in Nummer 1401 des Katechismus der Katholischen Kirche beschriebene rechte Disposition schließt notwendig auch das Freisein von schwerer Sünde ein. Daraus ergibt sich, dass der Protestant in einer echten Notlage zunächst zum Bußsakrament geführt werden müsste.

6. Im Hinblick auf das ewige Heil gibt es in ziemlich seltenen Ausnahmefällen die Möglichkeit, einzelne nichtkatholische Christen zum Bußsakrament, zur Krankensalbung und zur Eucharistie zuzulassen. Das setzt jedoch voraus, dass bestimmte, außergewöhnliche, durch genaue Bedingungen gekennzeichnete Situationen (siehe oben 2 bis 5) - wobei alle Punkte zutreffen müssen - gegeben sind. Es ist die Pflicht eines jeden, sich treu daran zu halten (vgl. Papst Benedikt XVI., Sacramentum Caritatis, 56).

Der Priesterkreis Communio veritatis bleibt fest entschlossen, in allem Jesus Christus und dem beständigen Lehramt der Katholischen Kirche zum Heil der Seelen treu dienen zu wollen.

Paderborner Dom - Blick auf das beeindruckende romanische Westwerk


Archivfoto (c) kath.net/Petra Lorleberg


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Lesermeinungen

 Josef Menke 9. Juli 2018 
 

Papst Franziskus, sprechen Sie endlich ein Machtwort!

1.
Ab sofort gibt es keine Handkommunion mehr.
2.
Nur die alternativlose, knieende Mundkommunion wird an die Gläubigen vergeben.

Das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein.


3

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 11.07 6. Juli 2018 
 

Man hat den Eindruck, daß die Einzelfälle und Notlagen stark zugenommen haben, speziell in Deutschland zeigt sich diese Entwicklung überdeutlich. Unter dem Deckmantel der Einzelfälle wird die Wahrheit ausgehöhlt, solange bis die Einzelfälle der Normalfall sind.


9

0
 
 Gandalf 6. Juli 2018 


3

0
 
 benedetto05 5. Juli 2018 
 

@Gandalf
Danke für die Klarstellung.


3

0
 
 Gandalf 5. Juli 2018 

@benedetto05

Wir werden hier aus rechtlichen Gründen keine Mailadressen von Privatpersonen veröffentlichen.


7

0
 
 benedetto05 5. Juli 2018 
 

Beitrag leisten zum Sammeln der Treuen - Mit Hilfe von kath.net!

@Elija-Paul
Nochmal zu Ihrer Information: ich habe in diesem tread einen
Kommentar gepostet, in dem die mail-Adresse eines Mitgliedes
dieses Priesterkreises genannt wird. Dieser Kommentar aber
wurde (ohne jede Begründung, auch nach Bitte um Transparenz)
von der Redaktion nicht freigeschaltet. Das ist schade, weil
kath.net hier die Chance vertut, einen Beitrag dazu zu leisten, dass der treue und heilige Rest sich schnell sammeln kann, was spätestens jetzt nach der "Orientierungshilfe" m.M.n. das Gebot der Stunde ist. Hier kann ich das Agieren
von kath.net wirklich nicht nachvollziehen. Denn es ist doch
so klar, dass es nicht bei Informationen und das Diskutieren
darüber bleiben kann. Handeln ist angesagt!

Aber unter der unten angegebenen kath.net-Seite finden Sie
einen Bericht über diesen Priesterkreis, in dem auch ein paar
Namen u. Orte genannt werden. Wenn Sie danach mal Googeln,
werden Sie relativ schnell auch eine e-mail-Adresse finden.
Viel Glück!
http://www.kath.net/news/62862


4

0
 
 Herrliberg 5. Juli 2018 

Bravo!

Eine mutige und richtige Antwort auf die sakrilegischen Zumutungen eines vorgeblich katholischen Oberhirten!


8

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  5. Juli 2018 
 

@Katholik

Soweit kommt's noch, dass man sich je nach Lust und Laune einen Kommunionkeks abholen darf. Am besten per "drive-in", 24 h am Tag!


7

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 MSM 5. Juli 2018 
 

KKKK 291

Die Nummer 291 im Kompendium zum Katechismus der katholischen Kirche ist so vielsagend!!!


2

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 hape 5. Juli 2018 

@krak des chevaliers

Sie schreiben, dass hier ein Fass aufgemacht wird, dass nie mehr zu schließen sei. – Ich befürchte, dass das auch garnicht gewollt ist.

Gewollt ist vielmehr die Umsetzung des Dekretes „Unitatis redintegratio“ (II. Vatik., 1964), das von vielen bis heute als Meilenstein der ökum. Dialogbereitschaft gefeiert wird. Wenn mit der Orientierungshilfe nun aber das Sakrament der Eucharistie zum banalen Ökumenehinderniss herabgewürdigt wird, setzt die katholische Kirche ihren Wesenskern aufs Spiel.

Im Grunde wird hier ein oberflächlicher Missbrauch der Eucharistie amtlich erlaubt und ein eher protestantisches Ökumeneverständnis angeordnet. Das aber ist sicher nicht im Sinne der Konzilsväter.

Deshalb wird es höchste Zeit, sich wieder auf die kath. Essentials zu besinnen. Insofern ist der Priesterkreis Communio veritatis auf dem richtigen Weg. – Das sind die wahren Reformatoren, in diesen Priestern brennt der wahre Geist des Konzils. – Dafür ein ewiges vergelt’s Gott!


19

0
 
 myra321 4. Juli 2018 
 

Wahrheit muss immer Wahrheit bleiben und
die Wahrheit muss den Menschen gesagt werden.

Wir dürfen doch nichts verwässern;
jeden Menschen achten und wertschätzen, aber nicht unser Sein aus lauter "Wertschätzung" aufgeben. Wird das Salz sonst nicht seinen Geschmack verlieren?

Vergelt's Gott dem Priesterkreis.
Im Gebet verbunden.


19

0
 
 Katholik 4. Juli 2018 

Gewissen und Katechismus, Kirchenrecht...

Die Grundfrage ist doch, ob das Gewissen den Katechismus und das Kirchenrecht aushebeln kann und ob ein Seelsorger das dann auf Anweisung des Bischofs eigentlich nur abnicken kann.

Was aber würde ein Bischof sagen, wenn jemand in seinem Gewissen meint, den Schlüssel aus der Sakristei holen zu können und sich - weil er ein Bedürfnis danach hat - eine konsekrierte Hostie aus dem Tabernakel zu holen. Geht das dann auch?

Wo gilt die kirchliche Ordnung und wo gilt sie nicht? Brauchen wir bald Sternchen im Katechismus und im Kirchenrecht, um jene Nummern zu kennzeichnen, die nach Ansicht der DBK guten Gewissens übergangen werden können?


20

0
 
  4. Juli 2018 
 

unklug und unverständlich

ich verstehe nicht, warum die dt. Bischöfe eine Angelegenheit thematisieren, die im "Einzelfall" immer diskret und pastoral klug gehandhabt wurde. Die verschriftlichte Weisung des Erzbischofs bringt auf der einen Seite die Priester in Bedrängnis, auf der anderen Seite wird sie mit Sicherheit als Einladung an alle verstanden. Der Dammbrucheffekt ist da. Wer wird dann als nächstes zugelassen? Atheisten? Ungetaufte? natürlich nur im "Einzelfall". Und was ist letztlich mit den wiederverheiratet Geschiedenen? EB Becker hat mit seiner kurzsichtigen Weisung ein Fass aufgemacht, dass er nie mehr zu bekommt. Und er handelt sich damit noch einen harten Konflikt mit einigen seiner (jüngeren)Priester ein, die seiner Weisung nicht folgen wollen. Der Skandal ist vorprogrammiert. Wir brauchen nicht lange auf die ersten Meldungen zu warten.


21

0
 
 ThomasR 4. Juli 2018 
 

bisherige Aussagen von Bischof Becker kann man lediglich als

eine Absichtserklärung interpretieren

Erst nach der Bekantmachung im Amtsblatt des Erzbistums werden die Neuregelungen ggf. für Erzbistum Paderborn bindend und wirksam.

Dann jedoch steht es jedem Priester bzw einer Gruppe von Priestern bzw, auch jedem Laien bzw. einer Gruppe von Laien zu, ein Rekurs nach Rom gegen Entscheidung von Bischof Becker einzulegen. Im Rekursverfahren kann dann auch alles geklärt werden. Die Ergebnisse des Rekursverfahrens können dann auch entscheidende Bedeutung auch für andere Bistümer haben.

Viel Erfolg Paderborn!


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 2.TIM. 3,1-5 4. Juli 2018 
 

Danke

Es gibt doch noch Lichtblicke.


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 fenstergucker 4. Juli 2018 
 

Irrenhaus

Die katholische Kirche in Deutschland ist inzwischen ein richtiges Irrenhaus. Alle Verantwortlichen, ja selbst jeder Priester macht in seiner Kirche was er will. Und das Schlimmste, P.F. hat vieles angezettelt und lässt es einfach laufen.
Dabei fragt man sich, warum haben die konservativen, wie z. B. Stift Heiligen Kreuz, solch einen enormen Zulauf von Priesteramtskandidaten in ihren Seminaren ?!
Auch die Priesterweihe am Samstag, 8 Neupriester und 2000 Besucher, bei den Piusbrüdern müssen doch zu Denken geben


22

0
 
 lesa 4. Juli 2018 

Wunderbares Zeugnis für Christus

Aufatmen, danke!
Mail bekommen sie von mir keins, aber einen Rosenkranz (mindestens einen).


18

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 Pilgervater 4. Juli 2018 

Gebt euern Hirtenstab ab!

Kardinal Müller bezeichnete die Intention der Mehrheit unserer (?) Bischöfe so: es gehe ihnen mit ihrer Initiative für die Interkommunion um die "Bekehrung zur Welt". Damit traf der den Nagel auf den Kopf. Tolle Bischöfe sind das, - "toll" aber im Sinne von 'verrückt geworden'. Kardinal Brandmüller bezeichnete die dubiose Regelung "in Einzelfällen" als einen "unehrlichen Trick" und den "geradezu gewaltsam konstruierten Fall eines 'eucharistischen Hungers' " der protestantischen Ehepartner nach der Eucharistie als "eine peinliche, melodramatische Inszenierung". So ist es. Wer schützt uns vor diesen Tiefwürden? Wer solche Bischöfe hat, braucht keine Kirchenfeinde mehr. Was treibt sie? Ist es die Angst vor schlechter Presse, mangelnder Glaube oder mangelnde Intelligenz?


35

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 Dottrina 4. Juli 2018 
 

Sehr gut!

Nur Mut, liebe Priester des Priesterkreises! Danke für Euer Zeugnis. Ihr seid in mein Gebet mit eingeschlossen!


35

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 Stephaninus 4. Juli 2018 
 

@MSceptic @Herbstmilch

danke für diese Information


8

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 Elija-Paul 4. Juli 2018 
 

Danke!

Die treue Braut Christi wird sichtbar!
@ benedetto : Bitte mailadresse bekanntgeben! Danke!


24

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 hape 4. Juli 2018 

Wahnsinn, Sensation!

Wahnsinn, Sensation! – Katholische Priester bekennen sich tatsächlich zur katholischen Lehre! – Wer hätte das für möglich gehalten?

Wie verdreht und verrückt ist diese Welt, dass das Selbstverständliche heute als Außergewöhnliches gelobt werden muss.

Aber ich freue mich riesig, dass der Paderborner „Priesterkreis Communio veritatis“ sich öffentlich und kritisch zur sog. Orientierungshilfe geäußert hat. Es tut mir als Laie unendlich gut zu wissen, dass meine eigene Position auch von katholischen Priestern geteilt wird. – Herzlichen Dank dafür!

Im Gebet verbunden, hape


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  4. Juli 2018 
 

Ich hoffe, dass sich viele rechtgläubige Priester aller deutschen Diözesen anschließen werden!

Diese findet man noch in den verschiedenen Initiativkreisen, die in fast allen deutschen Bistümern aktiv sind.
All' ihr Priester des Herrn - lobet den Herrn! - Fürchtet euch nicht und erhebt eure Stimme um das Volk Gottes in der Wahrheit zu stärken!


30

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 Delegatus 4. Juli 2018 
 

Priesterlicher Widerstand II.

...(vlt. auch unter „4 Augen“) dem Bischof zu erklären, dass man darüber nachdenkt die Diözese zu verlassen und dorthin zu gehen, wo man als Priester authentisch den katholischen Glauben verkünden kann.
Als einzelner, nunja... sollte man es nicht tun (das wäre unklug)... aber wenn z.B. 5-10 in geschlossener Gruppe den Bischof (höflich aber bestimmt) so „entgegentreten, kann und wird etwas erreicht werden. Glauben sie mir. Den auch Bischöfe reagieren, wenn man ihnen gegenüber den nötigen Respekt aber keine FALSCHE Demut erweist.

Mit Gottes Segen +


27

0
 
 Delegatus 4. Juli 2018 
 

Priesterlicher Widerstand

Als Priester, Gott sei es gedankt, der in einer deutschen Diözese lebt, deren Bischof sich noch auf dem Boden der Lehre befindet, finde ich die Erklärung meiner Paderborner Mitbrüder sehr mutig und ich sichere ihnen gerne mein Gebet und meinen mitbrüderlichen Segen zu.
Aber, und ich muss es hier klar sagen, auch wenn viele (auch gutmeinende Katholiken, die bestimmt ohne arg sind) meinen, dass ein Priester seinem Versprechen zu „Ehrfurcht und Gehorsam“ gegenüber dem Bischof verpflichtet ist, so ist er aber an ERSTER Stelle seinem Eid, den er am Vorabend seiner Weihe (in manchen Diözesen auch in den Morgenstunden des Weihetages) abgelegt hat (Professio fidei) noch in weit höhere Masse verpflichtet. Gerade dann!!!, wenn die Bischöfe, die dies auch taten, selbst vergessen haben sollten. Gerade die sogenannten „konservativen“ Priester vergessen aber eins: Gerade in Zeiten des Priestermangels, dass sie ein großes Pfund in der Hand haben. Nämlich geschlossen aber bestimmt...


26

0
 
 benedetto05 4. Juli 2018 
 

Vielleicht der Kristalisationspunkt eines wirksamen Widerstandes

Schreibt oder mailt dem Paderborner Priesterkreis C.V. dankt
ihm und macht ihm Mut. Ich werde heute noch mailen.


18

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 Ginsterbusch 4. Juli 2018 

Das sind echte Hirten

Ein ewiges Vergelts Gott für diese Worte.
Mögen sie den „Bischof“, der eigentlich die Fürsorge hätte, zum Nachdenken und zur Umkehr anregen.


31

0
 
 Herbstlicht 4. Juli 2018 
 

@Stephaninus

Soweit ich weiß, waren es zehn Priester, die diesen Kreis im Februar gegründet haben.
Für wieviele Priester sie sprechen, können wir nicht wissen, solange sich keiner aus der Deckung wagt.
Gut möglich, dass die Mehrzahl tatsächlich pro DBK-Orientierungshilfe eingestellt ist. Das muss aber nicht unbedingt mit der eigenen Überzeugung zu tun haben, sondern kann auch dem Faktor "Risiko-Scheu" geschuldet sein.
Ich bin fast sicher - unter der Oberfläche brodelt es.


15

0
 
 MSkeptic 4. Juli 2018 

@Stephaninus

Circa 10 Priester gehören diesem Kreis direkt an. Ich hoffe allerdings, dass der Kreis für deutlich mehr Priester spricht, wenn Sie verstehen, was ich meine ;)


20

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 chriseeb74 4. Juli 2018 
 

@stephaninus und alle

Der Paderborner Klerus ist m.E. in Gänze noch recht konservativ; etwa vergleichbar mit der Regensburger Diözese...allerdings gilt dies nicht ganz für die Bistumsleitung; trotzdem findet man in der Erzdiözese nicht allzuviele Priester ohne römischen Kragen...aber gegen Rom wird sich hier auch nicht so ohne weiteres gestellt...


7

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 Stephaninus 4. Juli 2018 
 

Für wieviele Priester spricht dieser Kreis?

Das würde mich interessieren.


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 Herbstlicht 4. Juli 2018 
 

ein Hoffnungslicht glimmt auf

Sogar schon beim Lesen der Überschrift bekam ich Herzklopfen vor Überraschung. Sie vertiefte sich und Freude stellte sich ein beim Lesen der Stellungnahme des Priesterkreises.

Es gehen also nicht automatisch alle Priester konform mit der von oben vorgegebenen Linie.
Danke dafür!

Im Februar d.J. gegründet hat "Communio veritatis" sich nun auch öffentlich zu Wort gemeldet.
http://www.kath.net/news/mobile/62862


27

0
 
 MSM 4. Juli 2018 
 

@petrafel

Was auch immer Erzb. Becker und Gleichgesinnte sich unter einer"Notlage" vorstellen spielt keine Rolle, denn die ECHTEN Notlagen sind klar definiert (s.o.) und daran haben auch diese Bischöfe sich zu halten, wenn sie für sich weiterhin in Anspruch nehmen wollen, als Diener Jesu Christi und Seiner Kirche betrachtet zu werden. Wobei ich persönlich selbige Personen schon lange nicht mehr als Diener des Herrn ansehe und mich umso mehr über jeden einzelnen Priester freue und mich tief verneige, welcher den Heuchlern mit Mut entgegentritt, um die wahre Lehre zu verteidigen!!


22

0
 
 Smaragdos 4. Juli 2018 
 

Ein hohes Lob an diesen Priesterkreis! Im Gegensatz zu den Winkelzügen der Bischöfe ist ihre Darstellung der Lehre hinsichtlich der Eucharistie einfach und einleuchtend. Allzu schade, dass nicht ein Priester aus diesem Kreis Bischof von Paderborn ist!


28

0
 
  4. Juli 2018 
 

Mitglieder der CV

Gehören nicht zu einem solchen Dokument die Unterschriften der Verfasser?


2

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 nicodemus 4. Juli 2018 
 

Ja, es gibt leider


2

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 nicodemus 4. Juli 2018 
 

Ja,


1

0
 
 MSM 4. Juli 2018 
 

@Antonia54

Das sind sie ganz sicher!!
Es tun sich doch ständig neue Abgründe auf und die Verwirrung nimmt täglich zu, sodass sicher nicht wenige Gläubige fast in Verzweiflung geraten, weil sie nicht mehr wissen, wem sie innerhalb der Kirche noch glauben können, da dass Evangelium des Herrn durch so viele Priester und Bischöfe völlig entstellt und verdreht wird.
Dank sei dem Herrn für Seinen Heiligen Rest!!


26

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 Josef Menke 4. Juli 2018 
 

Dank sei Gott für diese Zeilen

Dem "Priesterkreis Communio veritatis" ein vergelt´s Gott für diese Ausführungen. Mehr möchte ich nicht schreiben - es ist alles gesagt.


34

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 petrafel 4. Juli 2018 
 

"Notlage"

Mich würde wirklich mal interessieren, was für Bischof Becker und seine sich ähnlich positionierenden Kollegen eine "Notlage" darstellt. Ich kann mir einfach nichts vorstellen. Und jetzt die ganze Verantwortung auf die Priester vor Ort abzuwälzen, ist einfach unfair. Die Gemeindepfarrer stehen nun mit der "Orientierungshilfe", ihrem Gewissen und dem Kirchenrecht allein da und werden gleichzeitig vom Bischof und von konfessionsverschiedenen Ehepartnern bedrängt zusammenzubringen, was nicht zusammenpasst. Diese Belastung wünsche ich niemandem. Hut ab vor dem Paderborner Priesterkreis, der die Situation nicht einfach hinnimmt. Außerdem wird es mir ein Rätsel bleiben, weshalb ein Protestant einen katholischen Ritus für sich beansprucht, der ihm inhaltlich nichts gibt. Das ist absurd.


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 Federico R. 4. Juli 2018 
 

Diese Zellen sind dringend nötig. Sozusagen eine Frischzellen-Therapie!


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 Federico R. 4. Juli 2018 
 

@ Antonia54 - Ihrem Segensspruch ...schließe ich mich aus tiefstem Herzen an

Dem


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 Antonia54 4. Juli 2018 

Gott segne und schütze diesen Priesterkreis !

Vielleicht sind solche Zellen nötig um die wahre Lehre zu retten.


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 MSM 4. Juli 2018 
 

Halleluja!!!

DAS ist eine Antwort auf die Irrlehren, wie man sie sich von echten Aposteln des Herrn wünscht!!!!
Ich kann meine Freude nicht in Worte fassen!!!


48

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