Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  9. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  10. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  11. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  12. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  15. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?

DBK: „Diese Forderung der EKD teilen wir nicht“

6. November 2018 in Prolife, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


EKD möchte die nicht-invasive Pränataldiagnostik und dazugehörige Beratung im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen – DBK: „Ein solcher Schritt begegnet erheblichen ethischen Bedenken mit Blick auf den Schutz des ungeborenen Lebens“


Bonn (kath.net/pl)„Die Debatte um die nicht-invasive Pränataldiagnostik ist wichtig. Die Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD liefert dazu einen Diskussionsbeitrag. Wir teilen jedoch nicht die dort erhobene Forderung, Maßnahmen der nicht-invasiven Pränataldiagnostik in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen.“ Das stellte der Pressesprecher der DBK, Matthias Kopp, auf kath.net-Anfrage fest. „Ein solcher Schritt begegnet erheblichen ethischen Bedenken mit Blick auf den Schutz des ungeborenen Lebens. Wir setzen darauf, dass die von über 100 Abgeordneten des Deutschen Bundestages angestoßene Debatte über diese komplexen Fragen eine dringend notwendige gesellschaftliche, sozialethische und politische Klärung voranbringt. Dabei wird es auch wichtig sein, im ökumenischen Gespräch zu bleiben.“


Die Frage, ob die nichtinvasiven Tests Kassenleistung werden sollen, wird derzeit vom Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen (G-BA) geprüft. Zugelassen sind diese Tests bereits. Dies Tests sie beinhalten für Mutter und Kind ein geringeres Risiko, Kritiker befürchten allerdings, dass das Screening auf ungeborene Behinderte dadurch noch leichter und selbstverständlicher wird sowie dass die Zahl der Abtreibungen dadurch faktisch steigen könnte. Die EKD hat sich mit einem 44-seitigen Positionspapier dazu geäußert. „Nichtinvasive Pränataldiagnostik sollte nur in einem verlässlichen Rahmen psychosozialer und ethischer Beratung angeboten und durchgeführt werden“, heißt es dort, auch wird gefordert, auch eine Beratung außerhalb des ärztlichen Rahmens – beispielsweise durch die etablierten Schwangerenberatungsstellen – auch zur Kassenleistung zu machen, berichtete „evangelisch.de“. Es „lassen sich durchaus Argumente dafür benennen, diese Form der Pränataldiagnostik den bisher üblichen invasiven Methoden vorzuziehen und sie in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen“.

Corinna Rüffer (Grüne) kritisierte nach Darstellung von „evangelisch.de“ die EKD-Stellungnahme, denn sie zeige Ratlosigkeit. Die Vorstellung der EKD, man könne den „behindertenfeindlichen Charakter dieser Tests irgendwie einhegen, wenn man ihn staatlich finanziert“ und die Frauen zu einer Beratung schicke, sei naiv. Sie erwarte von einer Kirche „eigentlich klare gesellschaftliche Werte und eine wertschätzende Haltung zu menschlichem Leben in all seinen Ausprägungen“.

Erst Anfang Oktober hatten wieder Lebensschützer der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) und der ALfA e.V. in Konstanz vor der Firma LifeCodexx, dem Hersteller des Praenatests, gegen diesen Test demonstriert. Sie sprachen sich gegen die bundesweite Kassenzulassung und Finanzierung vorgeburtlicher Genselektion durch Bluttests auf Trisomie und Geschlecht aus, kath.net hat berichtet.

Bereits 2016 hatte beispielsweise Franz-Josef Bormann, Tübinger katholischer Moraltheologe und Mitglied des Deutschen Ethikrates, scharfe Kritik an einer möglichen Kostenübernahme des „Praenatest“ durch die Krankenkassen geübt. Er wertete ihn als diskriminierend. Der Test diene ausschließlich der Selektion, kath.net hat berichtet.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutsche Bischofskon

  1. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  4. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  5. „Garant der Einheit in der Liebe ist der Hirte der Universalkirche, derzeit der Hl. Vater Leo XIV.“
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  9. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  10. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt






Top-15

meist-gelesen

  1. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  5. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  6. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  7. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  8. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  9. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  10. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  11. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  12. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  13. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  14. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  15. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz