Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Um die Gnade der Unterscheidung bitten

15. April 2019 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir brauchen eine heilige Weisheit, eine neue Art heilgier Weisheit - Gedanken des Autors des Bestsellers „Father Elijah“ (Michael O’Brien)


Wien (kath.net/VISION2000)
Auf der Ebene der Natur, unserer Natur, bedürfen unsere Kinder, was ihre Ausbildung anlangt, selbstverständlich einer angemessenen Katechese und einer entsprechenden Kultur. Kultur ist ja ein wesentlicher Teil unseres Menschseins. Daher müssen sich die Eltern nach guter Literatur umschauen; sie müssen imstande sein zu unterscheiden, was den Medien- und Filmkonsum ihrer Kinder anbelangt. Da geht es um Fragen wie: „Ist es gut, daheim einen Fernseher zu haben? Tut es meinem Kind gut, wenn es unbegrenzten Zugang zum Internet hat, seinen eigenen kleinen Computer in der Tasche mit sich herumträgt?“

Das Problem Pornographie ist weit unter Jugendlichen verbreitet – das gilt auch für junge Katholiken, die dank der neuen Medien fast ebenso häufig betroffen sind wie ungläubige Jugendliche. Die Eltern müssen – und das ist ein entscheidender Punkt – den Herrn um besondere Gnaden der Unterscheidung bitten. Sie müssen so etwas wie ein „inneres Radar“ erbitten. Es geht nicht einfach nur darum, all das kulturelle Angebot, dem unsere Kinder ausgesetzt sind, zu überprüfen… Das ist nämlich eine Riesenaufgabe, für die das „interne Radar“ unentbehrlich ist. Da gibt ihnen etwa jemand eine DVD oder sagt ihnen: „Dieses Buch ist genial.


Derzeit lesen das alle – alle jungen, die coolen.“ Werden die Eltern dann genug Zeit haben, das Buch vor ihren Kindern zu lesen? Wohl kaum. Sie brauchen dann also dieses interne Radar. „Mein Schutzengel, ihr Schutzengel, der Heilige Geist sagen mir: Das Buch ist nicht ok, es wird ihnen auf die eine oder andere Art schaden.“ Daher ist das Gebet um diese besonderen Gaben so wesentlich.
Wir brauchen uns aber nicht zu fürchten: Es genügt, weise und vorsichtig zu sein.

Wir brauchen eine heilige Weisheit

Gott gibt für die Zeiten, in denen wir leben, besondere Gnaden. Der heimtückische Charakter der Korruption in der vorherrschenden Kultur besteht darin, dass diese nicht ihr wahres Gesicht zeigt. Unter einem marxistischen Regime beispielsweise – einem Regime marxistischer oder faschistischer Unterdrückung – wird die staatliche Propaganda, die die Jugend im Visier hat, erkennbar: Man sieht sie, sie trägt die Züge des Tieres, sie ist unmenschlich. Wir sind jedoch eingetaucht in eine Gesellschaft, die selbst zutiefst inhuman ist: Sie ist materialistisch und leugnet daher die Fülle unserer menschlichen Natur, sie steht im Widerspruch zur ganzen Wahrheit des Menschen – eben auch der Wahrheit unserer Kinder. Wie widersetzt man sich dem? Weder durch Zorn, noch durch Verzweiflung, noch durch Kompromiss. Wir brauchen eine heilige Weisheit, wie es sie seit den Anfängen nicht mehr gegeben hat: eine neue Art heiliger Weisheit. Ich denke, Gott wird sie uns schenken, wenn wir Ihn darum bitten.


Michel O’Brien ist Autor des Bestsellers Father Elijah: eine Apokalypse (Besprechung in Vision2000 6/08). Sein Beitrag ist ein Auszug aus seinen Antworten in zwei längeren Interviews in L’Homme Nouveau v. 19.1.19 und in Famille Chrétienne v. 18.12.18.


NEU! kath.net-via Telegram-Messanger - kath.net-Breaking News, kath.net-Mission und NEU (!) "Church-Whispers" (Hintergründe, Kirchengeflüster, fast Privates und mehr)

Kommen Sie zu den kath.net-Treffen nach Wien und Berlin!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Geistliches Leben

  1. Gott gibt für unsere Zeit besondere Gnaden
  2. "Regelmäßige Pornografie wirkt sich auf das Gehirn wie Kokain aus"
  3. Ruhen im Geist – Charismatische Phänomene in der Kontroverse
  4. Die leise Sprache Gottes
  5. Verbindende Zeichen
  6. Kreuzesnachfolge ist sicherstes Zeichen für Echtheit einer Berufung
  7. Laien-Zweig der ‚Legionäre Christi’ wird unabhängiger
  8. Ging mit der Freitagsabstinenz auch katholische Identität verloren?
  9. Für viele ist das eigene geistliche Leben eine verschlossene Truhe
  10. Priester unter Beschuss






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz