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Sri Lanka – „Wir haben nie gedacht, dass er tun würde, was er sagte“

26. April 2019 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Muslimischer Politiker: Selbstmordattentäter Zaharan Hashim sei ein einflussreicher, attraktiver Prediger gewesen, nur wenn er auf den Dschihad zu sprechen kam, sei das „verrückt“ gewesen.


Colombo (kath.net) Zaharan Hashim sprengte sich Ostersonntag bei einem der Selbstmordattentate in Sri Lanka in die Luft und riss viele Menschen mit in den Tod. Nun sagt ein Politiker aus Sri Lanka: „Wir haben ihn unterschätzt. Wir haben nie gedacht, dass er tun würde, was er sagte.“ Hashim sei ein einflussreicher, attraktiver Prediger gewesen, nur wenn er auf den Dschihad zu sprechen kam, sei das „verrückt“ gewesen. So zitiert die „New York Times“ Ahamed Lebbe, einen früheren Politiker und Mitglied einer Islamgemeinschaft. Hashim war einer der beiden Selbstmordattentäter in dem Hotel Schangri-La gewesen, außerdem wird vermutet, dass er einer der Drahtzieher der Attentatsserie gewesen war.


Die „New York Times“ berichtet, dass man in der Heimatstadt des Selbstmordattentäters bereits seit Jahren wusste, dass Hashim und seine Hassreden bei einem Teil der Jugend populär sei. Ein Bekennerschreiben des IS beinhaltet ein Foto, bei dem Hashim als Einziger sein Gesicht unverhüllt zeigt.

Muslime in Kattankudy sagten, sie hätten wiederholt die Polizei informiert, dass Zaharan Hashim gefährlich sei, doch ihre Sorgen seien abgewiegelt worden.


kath.net-VideoBlog - Inka Hammond - "Die Zunge kann töten oder Leben spenden" from kath.net on Vimeo.


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