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Beten für Sri Lanka mit „Kirche in Not“

9. Mai 2019 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Das Päpstliche Hilfswerk gibt ein neues Gebetsblatt heraus


München (kath.net/KIN) „Kirche in Not“ Deutschland gibt ein Gebet für Sri Lanka heraus. Es richtet sich an die Gottesmutter Maria, „Königin und Patronin von Sri Lanka“, und bittet um Frieden für das südasiatische Land und „die ganze Menschheitsfamilie“.

Der Text wurde dem Hilfswerk von Pater Malaka Leonard Fernando übermittelt. Er leitet die Vizeprovinz des Dritten Ordens der Franziskaner „Unsere Liebe Frau von Lanka“. Sein Kloster ist nur wenige hundert Meter von der Kirche Sankt Sebastian in Negombo-Katuwapitiya entfernt, einem der Schauplätze der Bombenattentate vom Ostersonntag.

Bei zeitgleichen Anschlägen auf zwei weitere Kirchen und drei Hotels wurden nach Polizeiangaben mindestens 250 Menschen getötet und rund 500 verletzt. Die Regierung Sri Lankas macht eine lokale islamistische Gruppe für die Anschläge verantwortlich. Auch der „Islamische Staat“ hat die Taten für sich reklamiert. Aufsehen erregte, dass die Anschlagspläne den Geheimdiensten möglicherweise bekannt waren. Ermittlungen laufen, ob es dort Hintermänner der Islamisten geben könnte.


Entschlossen zur Einheit der Bevölkerung

„Mit den Bombenanschlägen wurden unsere Hoffnungen auf einen dauerhaften inneren Frieden in Sri Lanka zunichtegemacht“, teilte Pater Fernando „Kirche in Not“ mit. Das Land war bis 1999 Schauplatz eines Bürgerkriegs. In den vergangenen Jahren schien die Lage stabil.

Dennoch brachten Kirchenvertreter trotz der Taten ihre Entschlossenheit zum Ausdruck, sich für die Einheit des Landes einzusetzen. „Lassen Sie uns alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Gewalt zu vermeiden und friedlich zu leben“, erklärte Fernando. Dazu gehöre auch das Gebet. In den Kirchen seiner Gemeinschaft werde jeden Tag ein Gebet zu Unserer Lieben Frau von Lanka gebetet. Das gab er an die Wohltäter von „Kirche in Not“ weiter.

„Geistliche Form der Unterstützung“

„Wir kommen dem Aufruf unserer Brüder und Schwestern in Sri Lanka gerne nach und wollen deshalb dieses Gebet öffentlich bekannt machen“, erklärte der Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland, Florian Ripka. Das Hilfswerk stehe seit den Jahren des Bürgerkriegs den Christen in Sri Lankas tatkräftig bei, zum Beispiel beim Wiederaufbau zerstörter Kirchen oder der kirchlichen Bildungsarbeit. Das gehe jetzt intensiv weiter.

„Neben der Hilfe ist unser Gebet eine geistliche Form der Unterstützung, die unsere Partner sehr schätzen. Für die Öffentlichkeit sind die Massaker vom Ostersonntag schon wieder weit weg. Für die Christen in Sri Lanka sind sie noch immer verängstigende Realität. Sie brauchen jetzt unsere Solidarität“, erklärte Ripka.

Das Gebetsblatt für Sri Lanka im Format DIN A7 passt in jedes Gotteslob und eignet sich für das private Gebet ebenso wie für Andachten oder Fürbitten in der Gemeinde. „Kirche in Not“ stellt das Gebetsblatt kostenlos zur Verfügung; es werden ausschließlich die Versandkosten fällig. Die Gebetsblatt kann unter: https://shop.kirche-in-not.de online bestellt werden oder bei:

Kirche in Not

Lorenzonistr. 62

81545 München

Telefon: 089 / 64 24 888 0

Fax: 089 / 64 24 888 50

E-Mail: [email protected]


Vorderseite des Gebetsblatts für Sri Lanka © Kirche in Not


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