10 Juni 2019, 16:44
Habt Mut, gebt euren Herzen einen Stoß! Sagt dieses eine Wort: Ja!
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Ein Abschlussbericht von Alexandra Hartlieb vom großen Pfingsttreffen in Salzburg

Salzburg (kath.net)
Eine kurze Nacht lag am Sonntagmorgen hinter den tausenden Teilnehmern des Festes der Jugend in Salzburg. Obwohl viele nach einem Abend voller Anbetung, Beichte und Lobpreis nur wenig Schlaf bekommen hatten, sah man beim Morgenlob am nächsten Morgen ringsum strahlende Gesichter.
Nach einem Zeugnis von Franz Josef Nothdurfter feierte der Salzburger Erzbischof Franz Lackner gemeinsam mit den jungen Gläubigen das Pfingsthochamt, in dessen Rahmen auch zahlreiche Jugendliche gefirmt wurden. In seiner Predigt sprach er über das Wirken des Hl. Geistes, der im Herzen des Menschen eine heilsame Unruhe verursache. Er erzählte von seiner eigenen Berufungsgeschichte, wie Gott sein Innerstes berührt hatte und er sich mit Hilfe des Hl. Geistes für das Priestertum entscheiden konnte. Auch ermutigte er die Gläubigen, „Ja“ zu Gott als Fundament des eigenen Lebens zu sagen. „Habt Mut, gebt euren Herzen einen Stoß! Sagt dieses eine Wort: Ja!“

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Am Nachmittag nahm Erzbischof Lackner gemeinsam mit Bernadette Lang, Leiterin der Jüngerschaftsschule J9 in Salzburg und der Leiter der Loretto Gemeinschaft, Maximilian Oettingen, an einer Talk-Runde im Dom teil. Lackner und Lang erzählten von ihren Berufungsgeschichten und davon was sie am christlichen Glauben fasziniert. Im Anschluss daran übergaben im Rahmen des Gebetes um den Hl. Geist unzählige Teilnehmer des Festes Jugend das erste Mal ihr Leben an Gott und tausende Gläubige erneuerten ihr Übergabeversprechen.

Wie jedes Jahr zogen die Jugendlichen auch heuer wieder auf die Festung, um bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gemeinsam für Stadt und Land zu beten. Den Abschluss des Tages bildete ein Konzert der O’Bros und 800 Teilnehmer hatten danach noch die Möglichkeit, den Abend bei einer Holy Spirit Party im Stieglkeller ausklingen zu lassen.

Am letzten Kongresstag hielt Georg Mayr-Melnhof die dritte Katechese des Festivals. Er betonte die Berufung aller Getauften, im Laufe ihres Lebens immer wieder „Ja“ zu Gott zu sagen, in Rahmen der Erstkommunion, Firmung, Beichte, aber auch in vielen anderen kleinen Momenten. Wichtig sei vor allem die stille Zeit mit dem Herrn, um in der Intimität mit ihm zu wachsen. „Das größte Ziel, auf das wir zugehen, ist der Himmel, und ich hoffe, dass wir uns eines Tages dort wiedersehen.


Jugendtreffen Salzburg Montag



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