Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Die Welt heilen
  10. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  11. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  12. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah
  13. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  14. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

"Jesus ist der Herr über alles!"

13. März 2020 in Interview, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Ich hoffe, dass in diesen Tagen wieder viele Menschen zu Jesus zurückfinden" - kath.net-Interview mit Georg Mayr-Melnhof über die Absage des Pfingstkongresses nach den "Corona-Anordnungen" der österreichischen Regierung - Von Roland Noé


Salzburg (kath.net/rn)
In Salzburg wurde am Mittwoch nach den "Corona-Anordnungen" der österreichischen Bundesregierung auch der Pfingtkongress der Loretto-Gemeinschaft abgesagt. kath.net sprach dazu mit Georg Mayr-Melnhof, dem Gründer der Gemeinschaft:

kath.net: Ihr habt am Mittwoch überraschenderweise bekanntgegeben, dass jetzt das Pfingtsfest der Jugend der Loretto-Gemeinschaft zu Pfingsten abgesagt wird. Viele fragen sich. Warum wird es jetzt schon abgesagt, da die bekannten Maßnahmen der Regierung vorerst nur bis Ostern geplant sind? Hätte man hier nicht noch bis nach Ostern warten können?

Georg Mayr-Melnhof: Nach intensiven Beratungen mit dem Erzbischof und den Behörden haben wir uns jetzt schon entschieden, das Fest der Jugend abzusagen. Je früher so eine Entscheidung fällt, desto leichter tun sich alle. Es ist eine riesige Organisation und es ist absehbar, dass dieser Virus Mitte Mai nicht völlig aus der Welt verschwunden ist. Das Setting von Pfingsten heißt viele tausend Jugendliche auf allerengstem Raum. Es würde hier nicht funktionieren, 3 Meter Abstand und freundlich Zunicken anzuordnen. Das könne wir jetzt schon sagen: Da ist das Risiko viel zu groß. Es geht auch hier um die Kostenfrage, wir können jetzt noch viel stornieren. Außerdem kamen viele Anfragen von Gruppen. Das ist der Grund, warum wir diese Entscheidung jetzt schon trafen.


kath.net: Du hast auch angekündigt, dass es einen Ersatz geben wird. Was plant ihr?

Georg Mayr-Melnhof: Es gibt die interessante Überlegung, ein reines Online-Event hinauszuströmen, in Blasius im Gotischen Saal. Wir haben dort die Technik, wir werden die nächsten Wochen informieren. Heute sind die Auflagen für "indoor" bei 100 Personen, keiner weiß aber, was zu Pfingsten sein wird. 2021 kommt aber wieder ein ganz großes Event in Salzburg.

kath.net: Wie schätzt Du als Christ das Thema Corona ein. Viele haben ja derzeit Ängste, andere sprechen von Hysterie und Übertreibungen, wie soll man hier grundsätzlich darauf reagieren?

Georg Mayr-Melnhof: Ich glaube, dass wir gut beraten sind, diese Thematik sehr ernst zu nehmen und uns an die Vorgaben und Bitten der Regierung und auch der Kirche zu halten. Ich glaube, dass wir auch gut beraten sind, große Ruhe zu bewahren. Es ist die Zeit, wo der Herr uns in die Wüste führen möchte, es ist die Zeit noch inniger mit ihm zu kommunizieren. Wir haben viele Angebote, die wir absagen müssen, wir haben auch Angebote wie 24-7, die man nach wie vor machen kann. Solche Krisentage sind auch eine große Chance, dass viele Menschen sich wieder viele essentielle Fragen über das Leben und auch über die Frage "Gibt es Gott" und "Wo ist Gott" stellen. Ich hoffe, dass in diesen Tagen wieder viele Menschen zu Jesus zurückfinden. Die Aufgabe von uns Christen ist es zu beten und auch Fürbitte für unser Land zu machen. Es ist wichtig, dass wir nicht in irgendeine Hysterie verfallen. Wir haben eine ganz schöne Berufung in diesen Tagen und das ist ganz nah an der Seite Jesu zu sein, viel zu beten, für Menschen offen zu sein und den Menschen Hoffnung und Zuversicht zu geben. Jesu ist der Herr über alles!

kath.net: Danke und Gottes Segen!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 14. März 2020 

[email protected]: "Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. (Röm 8,38f)


0

0
 
 Authentisch 13. März 2020 

Danke!

Ja, JESUS ist der HERR! UND GOTT WACHT ÜBER ALLES, ALLEM UND ALLEN.
Ich habe in einem christlichen Buch gelesen: In meinem Glauben weiß ich, dass GOTT bei allem dabei ist, was in der Zukunft auf mich zukommt.
Bitten wir um Gottes Beistand und seine Hilfe für uns.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Loretto Gemeinschaft

  1. Abtreibungsbefürworter verüben Anschlag auf Home Mission Base
  2. Ein Herz wie David
  3. Habt Mut, gebt euren Herzen einen Stoß! Sagt dieses eine Wort: Ja!
  4. Gott ist ein Gentleman, der sich vor uns niederkniet
  5. 8000 Jugendliche aus 25 Ländern feiern Pfingsten in Salzburg
  6. „Mein Adventsreflex: Der Herr kommt, ich muss umkehren. Aber…“
  7. Schönborn: Was hier passiert, wäre vor neun Jahren undenkbar gewesen








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz