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Nach Atheistenprotest entfernt US-Schule eine Zehn-Gebote-Tafel

5. Juli 2019 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Atheistenprotest Zehn-Gebote-Tafel US-Prediger Franklin Graham: „Ich schlage vor: ‚Hängt sie wieder auf!‘“


New Philadelphia (kath.net/pl) „Ich schlage vor: ‚Hängt sie wieder auf!‘“ So kommentierte der bekannte evangelische US-Prediger Franklin Graham, Sohn von Billy Graham, die Nachricht, dass die Joseph Welty Middle School in New Philadelphia (US-Bundesstaat Ohio) eine Tafel mit den Zehn Geboten nach über 90 Jahren entfernt hat. Die Tafel war von der Abschlussklasse des Jahres 1926 aufgehängt worden. „Sie ist ein Teil der Geschichte und des Erbes der Schule, und ich hoffe, man entscheidet sich dafür, sie wieder sichtbar zu machen. Kinder müssen auch sehen und verstehen, wo die Standards für richtig und falsch kommen, nämlich von Gottes Heiligem Wort“, schrieb Graham auf seinem Facebookauftritt.


Über die Gebotstafel hatte sich die in Wisconsin ansässige Gruppe „Freedom From Religion Foundation“ beschwert, berichtete „Fox News“. Die Atheisten behaupteten, die Tafel würde die gesetzlich vorgeschriebene Religionsfreiheit beeinträchtigen. Ein Vertreter der Foundation hatte der Schule geschrieben: „Die Förderung des Distrikts für die jüdisch-christliche Bibel und Religion über die Nichtreligion macht jeden nichtchristlichen oder nichtgläubigen Studenten automatisch zu einem Außenseiter. Schulkinder spüren allgemein einen erheblichen Druck, sich an Gleichaltrige anzupassen. Sie dürfen deshalb von ihren Schulen keinem weiteren Druck ausgesetzt werden, insbesondere in religiösen Fragen.“ Der örtliche kirchliche Superintendent hat Widerspruch zu der Entscheidung angekündigt.

Bild: Symbolbild


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Lesermeinungen

 Diadochus 6. Juli 2019 
 

Erklärungsnot

Die Schule hat ohne einen erkennbaren Widerstand die 10-Gebote-Tafel entfernt. Sie schämen sich dafür. Sie haben die Atheisten nicht zurechtgewiesen. Sie haben keine Standhaftigkeit bewiesen, jetzt, wo es darauf angekommen wäre. Ohne die 10 Gebote ist kein menschliches Zusammenleben möglich. Ohne die Letztverantwortung in Gott, macht es keinen Sinn, sich an Gesetze zu halten. Deswegen sind die Gefängnisse so voll. Das hätte die Schule den Atheisten erklären müssen. Von den 10 Geboten profitiert die ganze Gesellschaft. Es ist also niemand ausgegrenzt.


3
 
 girsberg74 5. Juli 2019 
 

(wieder) Aufhängen!

Unlogik und Atheismus und Denkverbot in einem Zuge!

Zitat aus der Meldung:
„Die Atheisten behaupteten, die Tafel würde die gesetzlich vorgeschriebene Religionsfreiheit beeinträchtigen.“

Kommentar:
Damit Religionsfreiheit überhaupt gewährleistet sein, also nicht beeinträchtigt werden, kann, muss Religion erst mal dargestellt werden dürfen; doch das scheint diesen Meinungsathleten gar nicht in den Sinn zu kommen.
Wenig geschickt, dass diese Schule auf so etwas hereinfällt.


5
 
 matthieu 5. Juli 2019 
 

Argumentation

Kinder spüren den (Anpassungs-)Druck. Und wer wird nun gezwungen, sich wem anzupassen? Schon seltsam...


9
 
 Eliah 5. Juli 2019 
 

2000 Jahre Fortschritt

Wenn das kein Fortschritt ist... Als Christus in Jericho bei Zachäus zum Essen einkehrte, empörten sich "alle, die das sahen ... und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt" (Lk 19,7). Heute empören sich manche, die an das Nichts glauben bereits, wenn jemand darauf hinweist, dass es Gott gibt.


9
 
 Psalm121 5. Juli 2019 
 

DARK AGENDA

Ein wichtiges Buch dazu : David Horowitz :DARK AGENDA, "The War to destroy Christian America", 2018, Humanix Books
www.humanixbooks,com


5
 

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