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Mutter: "Ich hoffe, dass der Arzt Albträume hat"

22. Juli 2019 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Papst Franziskus rief kurz vor dem Tod von Vincent Lambert die Mutter des bekanntesten Wachkomapatienten Frankreichs an.


Paris (kath.net)
Papst Franziskus hatte vor ein paar Tagen Viviane Lambert angerufen. Sie ist die Mutter von Vincent Lambert, dem bekannten Wachkomapatient Frankreichs. Lambert war am 11. Juli nach neun Tagen ohne Nahrung gestorben. Dies teilte Frau Lambert in einem Interview mit LifeSiteNews mit. Der Anruf geschah zu dem Zeitpunkt, als bei Vincent die Geräte abgeschaltet wurden. Der Anruf des Papstes, den die Mutter auf ihrem Anrufbeantworter vorfand, sei "berührend", "väterlich" und "sehr persönlich" gewesen.


Der Tod ihres Sohnes sei laut Frau Lambert sowohl ein "Schock" gewesen, auch sie sehr zornig gewesen, weil sie zusehen musste, wie Vincent vor ihren Augen langsam starb. Sie hoffe, dass ihr Sohn nun bei Gott sei und dort Fürsprache für Frankreich, das dies eigentlich nicht verdiene, einlege.

Sie hoffe auch, dass das Gewissen von Dr. Sanchez, der ihren Sohn behandelt habe und die Abschaltung der Geräte veranlasst habe, jetzt ein anderes sein werde. Das einzige "Unglück", dass sie dem Arzt wünsche, ist, dass Vinzenz ihn jede Nacht jetzt aufwecke und dass der Arzt Albträume habe, damit sein Vorgehen bereuen werde. "Ich hoffe wirklich, dass er dies eines Tages bereuen wird."


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Lesermeinungen

 nazareth 22. Juli 2019 
 

Äh...

@adamo worum gehts wenn nicht um als Stellvertreter Jesu Seelsorge, Trost und geistl. Beistand zu bringen? Danke hl. Vater. Wir haben mitgeweint und waren fassungslos und voller Schmerz mit den Eltern.


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 Reichert 22. Juli 2019 
 

Geehrter Adamo, daß jemand wie Sie diese Frage stellt, verwundert mich nun doch etwas. Ich kann in diesem Falle, der von den Mainstream-Medien weitgehend verschwiegen wurde, den Papst ausdrücklich nur loben, denn nach katholischem Glauben ist es nicht erlaubt, das Leben vorzeitig zu beenden.Die Mutter, die jahrelang für ihren Sohn kämpfte, sollte eigentlich unser aller Solidarität erfahren. Nochmals:Der Papst sich zutiefst menschlich mitfühlend verhalten und allein darum geht es, wo wir doch davon reden, wir alle seien Brüder und Schwestern. Das muß dann auch wie im Falle Lambert manifestiert werden.Ich hätte mir vorstellen können, daß Mutter Teresa von Kalkutta genauso gehandelt hätte!


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 quovadis 22. Juli 2019 
 

Hat der Papst keine anderen Sorgen?

Doch. Man kann es vielfach sehen. Aber auch der jeweils einzelne ist ihm ein Anliegen. Auch Jesus kümmerte sich um die vielen „kleinen“ Sorgen einzelner Menschen. Gott zählt sogar die Haare auf unserem Kopf.


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 Adamo 22. Juli 2019 
 

Den Anruf des Papstes an Viviane Lambert in Ehren.

Aber hat er denn keine anderen Sorgen, als diese, wo unsere heilige katholische Kirche an allen Ecken und Enden lichterloh brennt?


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