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Bewährungsstrafe für massives Stalking eines Priesters

19. November 2019 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
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Seit 18 Jahren belästigt eine liebestolle Oma einen Pfarrer durch Nackttänze vor dem Pfarrhaus, sie dekorierte den Pfarrgarten mit Phallussymbolen und überhäufte den Pfarrer mit Liebesavancen.


Köln (kath.net)
In Deutschland ist wegen Stalkings gegen einen katholischen Pfarrer in Meschede-Freienohl (Erzbistum Paderborn) eine inzwischen 76-jährige Frau am Montag zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Frau veranstaltete seit inzwischen 18 Jahren Nackttänze vor dem Pfarrhaus, dekorierte den Pfarrgarten mit Phallussymbolen und überhäufte den Pfarrer mit Liebesavancen, kath.net hat bereits berichtet. Durch ihre Kontaktversuche wurde die Gesundheit des Pfarrer erheblich beeinträchtigt, er litt unter starkem Bluthochdruck und Schlafstörungen. Trotz mehrfacher Versuche des Pfarrers, sich gegen die Seniorin zu wehren, gab die Frau nie auf und hörte nicht auf, ihn zu belästigen. Ob der Spuk vorbei ist, ist nicht sicher, die Anwälte der Frau haben Berufung gegen das Urteil angekündigt.


Die alte Dame darf sich während der zwei Jahre Bewährungszeit dem Pfarrer nicht nähern, keinen Kontakt zu ihm aufnehmen, außerdem muss sie eine Psychotherapie machen. Das Amtsgericht in Arnsberg hat ein Gutachten vorliegen, wonach die Seniorin trotz ihrer Persönlichkeitsstörung schuldfähig ist.


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Lesermeinungen

  20. November 2019 
 

Und wird sich nun was ändern?

Ich glaube eher nicht, sie wird weitermachen....für mich ist sie ein Fall für die Psychiatrie und zwar schon lange. Warum ist da niemand eher eingeschritten?


5
 
 Lilia 19. November 2019 
 

Je oller desto toller

Hut ab vor dem armen Pfarrer, der während all' dieser Jahre standhaft blieb und sich nicht auf das
(n)e(u)rotische Liebeswerben der penetranten Verehrerin einließ.


9
 
 Diasporakatholik 19. November 2019 
 

Da kommen einem Zweifel am Funktionieren des Rechtsstaates

wenn ich mir vorstelle, dass mich jemand 18 Jahre lang durch Stalking buchstäblich terrorisieren kann, ohne dass das legal und rechtsstaatlich einwandfrei unterbunden wird.

Formen der Selbstjustiz sind natürlich nicht zulässig und setzen nur das sich wehrende Opfer selbst ins Unrecht.


18
 
 Ehrmann 19. November 2019 

Leider ist das kein Einzelfall, nur deutlicher allgemein sichtbar.

-Und trotzdem konnte man die jetzt beschlossen Maßnahmen nicht schon früher ergreifen? Leider fürchte ich, daß sie bestenfalls nur aufschiebende Wirkung haben werden, genau wie die Psychotherapie.


8
 
 Hausfrau und Mutter 19. November 2019 
 

als es anfing, war sie 58 J alt

also keine ältere "Dame".

Wenn man die Internet-Presse liest, hat der arme Pfarrer mehrmals juristisch versucht, sich gegen die "Dame" zu wehren. Bisher ohne Erfolg.

Irgendwie traurig hoch gebildete Leute (Richter, Anwalt, Pfarrer, Ärzte, Gutachter) mit so etwas zu beschäftigen.

H&M


13
 
 Mr. Incredible 19. November 2019 
 

@Gandalf

Ich bin ehrlich überzeugt, das würde helfen :-)
Das hätte etwas von Don Camillo.


16
 
 Gandalf 19. November 2019 

Bei solche Sachen hilft nur eines!

Pfarrer sollten guten Kontakt zur Feuerwehr haben, schnell anrufen und mit kaltem Wasser mal löschen lassen ;-)


24
 
 Mr. Incredible 19. November 2019 
 

Was keiner wusste, aber dank des Happenings in den Vatikan-Gärten nun klar ist:

Von jesuitischen Ethnologen brandheiß bestätigt: Das ist die Pacha-oma.


20
 
 Bernhard Joseph 19. November 2019 
 

Nun, die Dame übt sich eben im Pachamama-Kult

Angesichts dessen, was da selbst in den Vatikanischen Gärten jüngst für Figürchen herumlagen und der freundlichen Aufnahme der Maria 2.0 "Forderungen" durch Bischöfe, wie Georg Bätzing, muss man wohl davon ausgehen, dass die Dame da einfach nur etwas missverstanden hat, bzw. der Pfarrer noch nicht auf der Höhe des Maria 2.0 Zeitgeistes in der Kirche ist und die arme Dame in ihrem neuheidnischen Glauben sich nun diskriminiert fühlt!


20
 

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